Xanthom

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Hände mit mehreren Xanthomen
Mikroskopisches (histologisches) Bild eines Xanthoms

Xanthome sind an sich harmlose, orange-gelblich schimmernde, knoten- bis plaqueartige Fettablagerungen in der Haut, sie werden auch als Gelbknoten bezeichnet. Sie sind lokalisierte Ansammlungen von Makrophagen, die massenhaft Fette eingelagert haben und sich zu Schaumzellen umformen. Xanthome entstehen durch Fettstoffwechselstörungen, überwiegend bei erhöhtem Cholesterinspiegel.

Wichtigster Vertreter der Xanthome ist das Xanthelasma palpebrarum, das um die Augen lokalisiert ist, vor allem an deren Oberlidern.

Formen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sehnenxanthome (z. B. an den Achilles- oder Fingerstrecksehnen)
  • plane Xanthome
  • tuberöse Xanthome
  • Xantelasmen (auf den Augenlidern oder um die Augen)
  • eruptive Xanthome (insbesondere auf dem Gesäß und an den Unterarmstreckseiten)
  • Handlinienxanthome

Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Xanthome werden örtlich chirurgisch oder mit Laser abgetragen. Im Vordergrund sollte jedoch die Therapie der zugrunde liegenden Fettstoffwechselstörungen stehen, die für schwererwiegende Störungen verantwortlich sein können, beispielsweise die Entstehung der Arteriosklerose. Gelegentlich kommt es nach Verringerung erhöhter Blutfettwerte auch zu einer Rückbildung von Xanthomen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Xanthom – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen