Xavier Naidoo

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Xavier Naidoo (2011)

Xavier Kurt Naidoo [ˌzɛɪvɪɐ kʰʊɐ̯t naɪˈduː] (* 2. Oktober 1971 in Mannheim) ist ein deutscher Soul- und R&B-Sänger. Neben seiner Solokarriere ist er Gründungsmitglied der deutschen Musikgruppe Söhne Mannheims, Mitinitiator und ehemaliger Dozent an der Mannheimer Popakademie und hat mit Beats Around the Bush und Naidoo Records eigene Plattenlabels gegründet.

Naidoos Debütalbum Nicht von dieser Welt verkaufte sich seit 1998 über eine Million Mal. Seine sechs weiteren Soloalben Zwischenspiel – Alles für den Herrn (2002), Telegramm für X (2005), Alles kann besser werden (2009), Danke fürs Zuhören (2012), Bei meiner Seele (2013) und Nicht von dieser Welt 2 (2016) erreichten ebenfalls Platz Eins der deutschen Albumcharts. Naidoos Liedtexte befassen sich unter anderem mit Christentum, apokalyptischen Szenarien und Nächstenliebe. Mit seinen Liedtexten und politischen Aussagen löste er jedoch auch mehrfach Kontroversen aus (siehe Rezeption und Kontroversen).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naidoos Vater Rausammy stammt aus Südafrika und ist halb indischer, halb deutscher Herkunft.[1] Er ließ sich mit Naidoos Mutter Eugene, die südafrikanischer und irischer Abstammung ist,[1] in Mannheim nieder. Xavier Naidoo wuchs im Stadtteil Wallstadt auf und wurde römisch-katholisch erzogen.[2] Seiner Heimatstadt hat er, auch zusammen mit der Band Söhne Mannheims, einige Lieder wie beispielsweise Meine Stadt und Wo ist mein Platz gewidmet. Seit einigen Jahren lebt er im knapp 20 Kilometer entfernten Heidelberg.

Naidoo sagte, dass er in seiner Schulzeit manchmal wegen seiner dunklen Hautfarbe gehänselt worden sei,[1] weshalb seine Kindheit und Jugend nicht immer einfach gewesen seien. Um sich im Notfall besser verteidigen zu können, erlernte er damals das Kickboxen.

Seine ersten musikalischen Erfahrungen machte er in Schul- und Kirchenchören. Er wurde Mitglied des Celebration Gospel Choir, mit dem er eine CD aufnahm, und der Regionalband Just 4 Music. Er erlangte die mittlere Reife an der Feudenheim-Realschule, begann eine Lehre als Koch, modelte für Bademoden, war Türsteher des Mannheimer Breakbeat-Clubs Milk![3] und ging in die USA, wo er unter dem Künstlernamen Kobra sein erstes Soloalbum, Seeing Is Believing, veröffentlichte. 1995 und 1998 stand er bei den Musicals Human Pacific und People von Richard Geppert über 100 Mal in Mannheim und Hockenheim als Hauptdarsteller auf der Bühne.

1994 trat er als Backgroundsänger beim Rödelheim Hartreim Projekt der Frankfurter Produzenten Moses Pelham und Thomas Hofmann auf. Dort wurde er vom Label 3p entdeckt und als Solostar aufgebaut. Mit Sabrina Setlur nahm er 1997 die Single Freisein auf und wurde so erstmals einem größeren Publikum bekannt. Die Kooperation mit 3p endete jedoch im Streit, nachdem Naidoo mit den Söhnen Mannheims erste Produktionen veröffentlicht hatte; das stellte nach Ansicht von 3p einen Vertragsverstoß dar. In der darauffolgenden Klage entschied das Landgericht Mannheim schließlich zu Gunsten Naidoos. Eine daraufhin eingereichte Verfassungsbeschwerde wurde 2005 nicht zur Entscheidung angenommen.[4]

Im Juni 2005 gab Naidoo mit den Söhnen Mannheims auf Einladung der deutschen Botschaft ein Konzert in der Oper von Tel Aviv.[5]

Naidoo ist Vegetarier: „Dank eines Raps von Kool Savas bin ich Vegetarier geworden.“[6] Naidoo bezieht sich dabei auf eine Passage im Lied Der beste Tag meines Lebens. Naidoo unterstützt die umstrittene Fernsehsendung Tatort Internet (RTL II) mit dem Titelsong Sie verdienen einen besonderen Schutz.

Anfang 2012 heiratete Naidoo seine Freundin. In der Öffentlichkeit erwähnte er dies erst im September 2012 in einem Radio-Interview, ohne nähere Angaben zu machen.[1][7] Seit 2013 ist er Vater eines Sohnes, was er erst im Mai 2015 öffentlich machte.[8]

2012 entschied der Bundesgerichtshof nach einer von Naidoo angestrengten Klage, dass auch im Falle eines nichtgewerblichen Urheberrechtsverstoßes Provider die Namen und Adressen derjenigen Kunden, die ohne Genehmigung des Rechteinhabers oder -verwerters Musikstücke im Internet hochgeladen und zugänglich gemacht haben, herausgeben müssen.[9]

Solokarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht von dieser Welt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Xavier Naidoo (2002)

1998 veröffentlichte Naidoo das Album und die gleichnamige Singleauskopplung Nicht von dieser Welt. Auch auf einer Bravo-Compilation war das Lied zu finden, wodurch er einem breiteren jungen Publikum bekannt wurde. Man überlegte, eine erste Tour durchzuführen, doch Naidoos Veranstalter rieten ihm davon ab, gleich zu Beginn seiner Karriere auf Solotournee zu gehen. Nachdem sie sich weigerten, eine Tournee zu unterstützen, entschied Naidoo sich für einen außergewöhnlichen Weg – er organisierte die Liveauftritte in ganz Deutschland überwiegend selbst und in Zusammenarbeit mit dem Label 3p. Die Konzerte waren weit besser besucht als angenommen, und so hatte Naidoo nach Beendigung der Tour bereits vor über 300.000 Menschen gesungen. 1999 wurde ein Mitschnitt der Auftritte veröffentlicht. Im selben Jahr erhielt Xavier Naidoo das erste Mal den Echo als Bester nationaler Künstler, den Comet als Bester nationaler Act und den international anerkannten MTV Europe Music Award als Best German Act.[10] Mit über einer Million verkaufter Exemplare ist das Album Nicht von dieser Welt Xavier Naidoos bisher größter Erfolg in seiner Solokarriere.[10]

Auch der hymnenhafte Titelsong Sie sieht mich nicht (Musik von Jean-Jacques Goldman) für die Kinoproduktion Asterix und Obelix gegen Caesar brachte ihm 1999 beträchtliches Airplay in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein.

Zwischenspiel – Alles für den Herrn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002 wurde sein zweites Soloalbum mit dem Titel Zwischenspiel – Alles für den Herrn als Doppelalbum veröffentlicht. Es stieg, wie bereits sein Debütalbum, in Deutschland und Österreich jeweils auf Platz eins der Albumcharts ein. In der Schweiz erreichte es den dritten Platz. Nach der Veröffentlichung dieses Albums wurde Xavier Naidoo mit mehreren Preisen geehrt. So erhielt er zum zweiten Mal nach 1999 den Preis als Bester deutscher Künstler bei den MTV Europe Music Awards.[10] Eine Besonderheit stellen die einzelnen Musikvideos zum Album dar: in mehreren Clips spielen die Schauspieler Esther Schweins und Steffen Wink die Hauptrollen. Ebenfalls 2002 war Naidoo in der deutschen Fassung des Films City of God Synchronsprecher des Protagonisten und Erzählers Buscapé.

Die Single Ich kenne nichts (das so schön ist wie du) aus dem Album The World According to RZA mit RZA erreichte 2003 in Deutschland den ersten Platz der Single-Charts.

Telegramm für X[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2005 veröffentlichte Naidoo sein drittes Soloalbum Telegramm für X. Das Album stieg sofort auf Platz eins der LP-Charts ein, wurde vierfach mit Platin ausgezeichnet und verkaufte sich bis heute rund 800.000 Mal. Das Album eroberte auch in Österreich und in der Schweiz Platz eins der Charts. Eingeleitet wurde dieser Albumerfolg durch die erfolgreiche erste Singleauskopplung Dieser Weg. Der Song kletterte bis auf Platz zwei der deutschen Charts und verharrte dort mehrere Wochen lang. Außerdem erreichte er die Top Ten in Österreich und in der Schweiz.

Bei der Echo-Verleihung 2006 wurde Naidoo unter anderem als bester nationaler Künstler geehrt. Er präsentierte dort im Showteil zum ersten Mal live die zweite Singleauskopplung Bist du am Leben interessiert. Dieser Song erreichte in den deutschen Singlecharts Platz 27 als Höchstplatzierung. Am 23. Juni 2006 wurde der Song Zeilen aus Gold veröffentlicht, am 3. November 2006 folgte Was wir alleine nicht schaffen.

Am 9. Juli 2006 sang Naidoo anlässlich der Begrüßung der deutschen Fußballnationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2006 auf der Fanmeile in Berlin. Kurze Zeit später veröffentlichte er den Titel Danke, in dem er sich bei der deutschen Fußballnationalmannschaft für ihre Spiele und den dritten Platz bei der Fußball-WM 2006 „bedankt“. Der Song sollte zunächst nur im Internet veröffentlicht werden. Nach der großen Fußball-Begeisterung wurde er aber doch als Single herausgebracht und stieg auf Platz eins der deutschen Singlecharts ein, wo er sich insgesamt fünf Wochen aufhielt.[10] Für über 150.000 verkaufte Singles erhielt er 2006 eine Goldene Schallplatte. Der Titel erreichte auch in Österreich und in der Schweiz die Top Ten. Im Dezember 2006 wurde Naidoo mit dem Radiopreis 1 Live Krone ausgezeichnet.

2006 wurde er von dem Männermagazin Men’s Health zum bestangezogenen Mann Deutschlands gewählt. Im Jahr 2007 legte Xavier Naidoo seine Soloprojekte betreffend eine Pause ein. Jedoch war er musikalisch an einigen Projekten anderer Künstler beteiligt. Im selben Jahr veröffentlichte Naidoo die im Kinderbuchverlag Wolff erschienene Kinderplatte Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew.

2008 trat er zusammen mit den Söhnen Mannheims in der Reihe der MTV-Unplugged-Konzerte auf. Im Anschluss daran wurde Wettsingen in Schwetzingen als erstes Doppelalbum in der Geschichte der MTV Unplugged-Reihe veröffentlicht.[10] Das Album verkaufte sich über 300.000 Mal und wurde dreimal mit Gold und einmal mit Platin ausgezeichnet.

Alles kann besser werden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 tourte Xavier Naidoo gemeinsam mit den Söhnen Mannheims durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auf der IZ ON / Alles kann besser werden Tour 2009 wurden in 14 Städten insgesamt 28 Konzerte aufgeführt. So trat an einem Abend zunächst Xavier Naidoo solo auf, am folgenden Abend folgte ein Söhne-Mannheims-Konzert.[11] Auf der Tour wurde einerseits das im Juli 2009 erschienene Söhne-Mannheims-Album Iz On vorgestellt, andererseits das im Oktober 2009 veröffentlichte vierte Soloalbum von Xavier Naidoo, Alles kann besser werden. Auf diesem Album thematisiert Naidoo in dem Stück Goldwaagen/Goldwagen unter anderem den 11. September 2001 und die Atlantik-Brücke. So heißt es dort: „9/11, London und Madrid, jeder weiß dass Al-Qaida nur die CIA ist. World Trade Center Nr. 7. Warum ist von dem Gebäude nichts mehr übrig geblieben“, als Refrain wird vielfach das Wort Gladio wiederholt, der Name einer realen, 1990 aufgedeckten Geheimorganisation von NATO und CIA.[12]

Am 4. März 2010 erhielt er den Echo 2010, überreicht durch die deutsche Schauspielerin Esther Schweins.

Im Juni 2010 besuchte er die deutschen Truppen der Bundeswehr in Afghanistan im Camp Marmal (Mazār-i Scharif) und im Feldlager Kunduz und gab dort mehrere Konzerte, zur Unterstützung der Soldaten vor Ort.

The Voice of Germany und Bundesvision Song Contest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naidoo und die anderen Coaches von The Voice, The BossHoss und Nena bei der Goldenen Kamera 2012

In den Jahren 2011 und 2012 war er einer der Juroren und Coaches in der deutschen Gesangs-Castingshow The Voice of Germany.

2012 trat er zusammen mit Kool Savas unter dem Namen Xavas für das Bundesland Baden-Württemberg beim Bundesvision Song Contest an und gewann diesen. Eben unter diesem Namen produzierte er zusammen mit Kool Savas ein Album Namens Gespaltene Persönlichkeit. Im selben Jahr veröffentlichte Xavier den Song Eye Opener, den er zusammen mit dem internationalen Produzenten Kris Menace für dessen Album Features schrieb.[13]

Bei meiner Seele, Der Xer und Nicht von dieser Welt 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 veröffentlichte Naidoo das Album Bei meiner Seele. Im selben Jahr veröffentlichte er das Dubstep-Album Mordsmusik unter dem Pseudonym „Der Xer“, sowie ein Jahr später das zweite Album Tanzmusik [14]

Am 1. April 2016 erschien das neue Album Nicht von dieser Welt 2. Drei Jahre lang arbeiteten sein ehemaliger Mentor Moses Pelham und er daran. Es ist die Fortsetzung seines 98er Debütalbums Nicht von dieser Welt und insgesamt sein neuntes Nr. 1 -Album.

Religiöse Einflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naidoo gibt an, am Silvesterabend 1992 ein persönliches Bekehrungserlebnis erfahren zu haben. Er ist überzeugt, in der Endzeit zu leben, und glaubt an einen Bibel-Code, der zukünftige Ereignisse vorhersagen könne. Seine Heimatstadt Mannheim identifiziert er mit dem Neuen Jerusalem.[15] Naidoo verarbeitet religiöse Motive in seinen Liedtexten und sieht es als Berufung, eine christliche Botschaft zu verbreiten. Sein zweites Album Alles für den Herrn thematisiert vor allem seinen persönlichen Glauben und enthält „apokalyptische Pop-Visionen“ sowie „entspannte Reggae-Psalmen“.[16] Naidoo verwendet inhaltliche Bezüge zum Alten Testament, oft verbunden mit einer Naherwartung der Wiederkunft Christi oder Beschreibungen einer bereits in Gang befindlichen Apokalypse.[17]

Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben seiner Band engagierte er sich unter anderem bei Brothers Keepers, 4 Your Soul, Rilke Projekt, Rock gegen Rechts,[18] Zeichen der Zeit und Fourtress.[19]

Rezeption und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liedtexte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Linksjugend Solid und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) zeigten 2012 Naidoo und Kool Savas im Zusammenhang mit einem Liedtext aus ihrem Album Gespaltene Persönlichkeit wegen Volksverhetzung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten an.[20][21] In einem Liedtext eines Hidden Tracks hätten die beiden satanistische Rituale, Kindesmissbrauch, Pädophilie und Homosexualität gleichgesetzt.[22][20][21] Naidoo dagegen erklärte gegenüber radio ffn, er wolle auf „furchtbare Ritualmorde an Kindern, die tatsächlich ganz viel in Europa passieren“, aufmerksam machen.[21] Die Staatsanwaltschaft Mannheim leitete kein Ermittlungsverfahren ein, da weder eine Volksverhetzung noch ein Aufruf zur Gewalt erkennbar sei.[23]

Naidoo wurde im November 2012 von Marcus Staiger, dem einstigen Plattenchef von Royal Bunker und ehemaligen Chefredakteur von Rap.de, als christlicher Fundamentalist bezeichnet. Das gesamte Werk von Naidoo durchziehe die Huldigung „einer gewissen Highlander-Romantik, [eines] völkischen Heroismus, in dem unentwegt einer aufsteht, einer sich erhebt, eine messianische Lichtgestalt, der Eine, der von der Vorsehung Auserwählte, der die Massen mitreißt und in die Schlacht führt und am Ende das Dunkle vernichtet“.[24] Ebenfalls im November 2012 warf Thomas Steiner Naidoo in einem Leitartikel der Badischen Zeitung vor, „krude Verschwörungstheorien zu verbreiten“, sei „keine Aufklärung, sondern Verdummung“, und „primitive Ressentiments gegen gewählte Repräsentanten zu schüren, [… sei] keine Provokation, sondern Verachtung“.[25]

Im August 2015 einigten sich Naidoo und die Amadeu Antonio Stiftung gerichtlich auf einen Vergleich, nachdem Naidoo einen Antrag auf eine Einstweilige Verfügung gegenüber dieser gestellt hatte. Demnach könnten Textstellen des Songs Raus aus dem Reichstag als antisemitisch verstanden werden. Naidoo „als Person“ dürfe von der Stiftung jedoch nicht als Antisemit eingestuft werden.[26] In einem inzwischen gelöschten Artikel auf der von der Stiftung betriebenen Plattform Netz gegen Nazis war ihm zuvor der Vorwurf gemacht worden, er „dürfte ein Antisemit“[27] sein.

Politische Aussagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 reichte Naidoo erfolglos Strafanzeige wegen Hochverrats gegen seiner Meinung nach Mitverantwortliche der Finanzkrise ab 2007 ein, darunter den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler und Regierungsmitglieder.[28]

Zu verschiedenen Anlässen äußerte Naidoo, Deutschland sei kein freies, sondern ein besetztes Land, da der Zwei-plus-Vier-Vertrag kein gültiger Friedensvertrag sei.[29] Ihm wurde daher vorgeworfen, er verrühre „Verschwörungstheorien, Demokratiefeindlichkeit, Nationalismus, Antiamerikanismus, Antikapitalismus und Friedensgeraune zu einer dunklen Suppe“ und sei „unterwegs mit seiner Mission“, die sich „im Gleichklang mit den ‚Reichsbürgern‘“ „gegen Deutschland in seiner gegenwärtigen Form und Gestalt“ richte.[30][31] Als Reaktion veröffentlichte Naidoo das Video Die Wahrheit und bezeichnete sich als „gläubigen Menschen“ sowie als Libertären im Sinne Murray Rothbards. Er bezog sich auf das Buch Die Vereinigten Staaten von Europa des Publizisten Oliver Janich.[32][33]

Am Tag der Deutschen Einheit 2014, dem 3. Oktober, trat Naidoo in Berlin sowohl bei einer Mahnwache für den Frieden, die von Sozialwissenschaftlern wie Dieter Rucht im Juni 2014 einer sich womöglich herausbildenden Querfront-Bewegung zugeordnet wurde,[34] als auch bei einer Veranstaltung der „Reichsbürgerbewegung“ auf.[35] Dabei bezeichnete er die offizielle Darstellung der Terroranschläge am 11. September 2001 als unwahr.[36][37] Naidoo erklärte, er spreche zu den „Menschen der Mahnwachen und zu den Menschen, die sich ‚Reichsbürger‘ nennen, weil es sind alles Systemkritiker so wie ich“. Er wolle auf Menschen zugehen, auch auf „Reichsbürger“, auch auf die NPD. Merkel könne sich auch nicht aussuchen, ob sie vor den Linken oder vor irgendjemandem spricht und müsse als Bundeskanzlerin vor allen sprechen.[38] Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz sagte dazu, Naidoo vertrete „radikal libertäre, anti-staatliche Positionen, mit denen wir uns als Stadt in keiner Weise identifizieren können“.[39] Er gehöre nicht ins rechte Spektrum, bediene aber bestimmte Muster der Rechtsextremen.[40] In Bezug auf seine Behauptung, „Systemkritik“ zu betreiben, wird ihm vorgeworfen, den Begriff zu diskreditieren und unter seinem Deckmantel Verschwörungstheorien zu verbreiten.[41]

Im November 2014 wurde Naidoo der ironische Negativpreis Das Goldene Brett zugesprochen.[42] In der Begründung wurde auf seine Nähe zur Reichsbürgerbewegung verwiesen. Damit werde er „zur Einstiegsdroge in ein ganzes Geflecht an abstrusen Verschwörungstheorien.“[43]

Im Mai 2015 unterzeichnete Naidoo einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, in dem er die Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare fordert.[44]

Abgesagte Teilnahme am Eurovision Song Contest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. November 2015 gab der Norddeutsche Rundfunk bekannt, dass Naidoo ohne die bis dahin meist üblichen Vorentscheide Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten soll. Die Zuschauer sollten am 18. Februar 2016 lediglich über den Song abstimmen. Die Entscheidung wurde im Hinblick auf Naidoos politisch umstrittene Aussagen teilweise heftig kritisiert, unter anderem in Süddeutscher Zeitung, Zeit, Spiegel und sozialen Netzwerken.[45][46][47] Auch 40 festangestellte Redakteure des NDR aus dem Bereich Zeitgeschehen, Kultur und Dokumentation kritisierten die Entscheidung in einem Brief.[48] Am 21. November wurde bekanntgegeben, dass Naidoo doch nicht beim ESC antreten wird.[49] Diese Entscheidung löste eine erneute Welle von Kritik aus. [50] Befreundete Prominente wie Til Schweiger verteidigten Xavier Naidoo gegen die ihrer Meinung nach ungerechtfertigte Kritik.[51] Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg schaltete am darauffolgenden Samstag eine Solidaritätsanzeige für Naidoo in der FAZ, die von 121 Menschen unterschrieben wurde, darunter prominente Künstler und Schauspieler wie Mario Adorf, Til Schweiger, Jan Josef Liefers, Jan Delay und Andreas Gabalier.[52]

Zusammenarbeit mit Jürgen Todenhöfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Dezember 2015 veröffentlichte der Publizist Jürgen Todenhöfer im Zuge seines Protestes gegen einen deutschen Militäreinsatz in Syrien auch Xavier Naidoos Lied „Nie mehr Krieg“. Darin singt Naidoo, für seine Überzeugungen einstehen und seinen Glauben nicht verleugnen zu wollen. Es liefe etwas schief, „wenn wir das [Anm.: „Nie mehr Krieg“] nicht mehr sagen dürfen“. Muslime trügen heute „den neuen Judenstern“ und würden als Terroristen ausgegrenzt.[53] Arno Frank nannte dies in einem Kommentar für Spiegel Online eine „bizarre Ansicht“. In der Veröffentlichung der „suggestive[n] Vereinfachungen“ durch Todenhöfer zeige sich eine „heilige Allianz aus Aluminiumhut und Palästinensertuch“.[54] Michael Hanfeld kritisierte in der FAZ, Naidoo polarisiere „nicht, weil er scharfe Provokationen auf Lager hätte, sondern weil er wirr redet“.[55] In der Süddeutschen Zeitung nannte Johannes Boie Todenhöfer und Naidoo „gefährliche Weltinterpreten“ und schrieb: „Mit Todenhöfer und Naidoo wächst zusammen, was zusammen gehört. […] Was nicht ins Weltbild passt, wird mit einer Verschwörungstheorie erklärt.“[56] Auch Lieberberg nannte den Judenstern-Vergleich „ebenso fragwürdig wie unzutreffend und überflüssig“ und kritisierte Naidoos Zusammenarbeit mit Todenhöfer.[57]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handabdrücke auf dem Munich Olympic Walk of Stars

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
Xavier Naidoo
1994 Seeing Is Believing Erstveröffentlichung: 7. September 1994
VÖ: nur in den USA
1998 Nicht von dieser Welt 1 Doppelplatin
(101 Wo.)
5 Platin
(37 Wo.)
12 Platin
(60 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Mai 1998
Verkäufe: + 1.070.000
2002 Zwischenspiel – Alles für den Herrn 1 Doppelplatin
(86 Wo.)
1 Platin
(92 Wo.)
3 Doppelplatin
(56 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. März 2002
Verkäufe: + 700.000
2005 Telegramm für X 1 4-fach-Platin
(77 Wo.)
1
(60 Wo.)
1 3-fach-Gold
(63 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2005
Verkäufe: + 860.000
2009 Alles kann besser werden 1 Doppelplatin
(103 Wo.)
3
(31 Wo.)
2 Gold
(42 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 2009
Verkäufe: + 415.000
2012 Gespaltene Persönlichkeit
zusammen mit Kool Savas als Xavas
1 Platin
(25 Wo.)
3
(18 Wo.)
1
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. September 2012
Verkäufe: + 200.000
2013 Bei meiner Seele 1 Platin
(36 Wo.)
1 Gold
(27 Wo.)
3
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Mai 2013
Verkäufe: + 207.500
2016 Nicht von dieser Welt 2 1
(… Wo.)
1
(… Wo.)
1
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. April 2016
Der Xer
2013 Mordsmusik 62
(1 Wo.)
44
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. März 2013
2014 Tanzmusik (Xavier lebt hier nicht mehr) Erstveröffentlichung: 12. Dezember 2014

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinofilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Auf Herz und Nieren
  • 2002: City of God (Synchronsprecher)

Fernsehfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Sesamstraße präsentiert: Ernie & Bert Songs, KiKA

Fernsehshows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Mannheimer Schule – Wie Popmusik wirklich entsteht: Version 1.0
  • 2007: Yes, I am!
  • 2013: Traumwärts – Wohin führt Dein Weg (Sprecher)
  • 2013: Deutschland Deine Künstler: Xavier Naidoo (ARD, 45 Minuten)
  • 2015: Xavier Naidoo: Dieser Weg (SWR, 90 Minuten)
  • 2015: Bei meiner Seele – 20 Jahre Xavier Naidoo (VOX, 211 Minuten)

Musicals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Band-Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produzenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Sing deine Hits (Songtexte)
  • 2007: X. Naidoo Das Beste Für Piano (Notenbuch)
  • 2012: XAVAS Album (Notenbuch)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Lemme: Die neuen Psalmensänger. Religiosität in deutschsprachiger Popmusik (= Populäre Kultur und Theologie, Bd. 3). IKS Garamond, Jena 2009, ISBN 978-3-938203-72-9.
  • Ulrike Slezak: Religiöse Erziehung. Biographische Studien im Horizont der Stufentheorie nach Oser/Gmünder und religionspädagogische Konsequenzen. Kassel University Press, Kassel 2008, ISBN 978-3-89958-395-3, S. 71–77, 109–111, 137 (zugleich Dissertation, Universität Kassel 2008).
  • Ute Fink: Rock, Pop – Amen?! Christlicher Glaube und zeitgenössische Musik (= Internationale Hochschulschriften, Bd. 466). Waxmann, Münster u. a. 2006, ISBN 3-8309-1660-4, S. 44, 56–72 (zugleich Dissertation, Universität Köln 2005).
  • Michael Fuchs-Gamböck, Jörg-Peter Klotz: Xavier Naidoo. Seine Wege. Goldmann, München 2002, ISBN 3-442-45317-8.
  • Michael Ganster: Christlich spirituelle Inhalte in zeitgenössischer Popmusik am Beispiel Xavier Naidoos und ihre Rezeption bei Jugendlichen (= MenschenArbeit. Freiburger Studien, Bd. 17). 1. Auflage. Hartung-Gorre, Konstanz 2003, ISBN 3-89649-843-6 (zugleich Diplomarbeit, Universität Mainz 2001/02).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Xavier Naidoo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Ute Wild: “Ein Lied ist unschuldig” BISS-Ausgabe Juni 2013 | In Gottes Namen. In: www.biss-magazin.de. BISS, 31. Mai 2013, abgerufen am 11. November 2015.
  2. MAX Interview: Xavier Naidoo – Gott und die Welt In: Cinema, 14. November 2012.
  3. Biografie bei laut.de
  4. Joachim Gauger: Naidoo/Pelham: 3p scheitert vor Gericht. laut.de, 26. August 2005; bverfg.de Originaltext der Entscheidung
  5. Ulrich W. Sahm: Ungewöhnliche Töne in der Oper: Söhne Mannheims in Tel Aviv, NTV, 9. Juni 2005
  6. Xavier Naidoo. In: Die Welt, 14. November 2012.
  7. Also doch! Xavier Naidoo ist verheiratet. In: Die Welt. 13. September 2012, abgerufen am 30. Juni 2013.
  8. Xavier Naidoo bereits seit einem Jahr Vater. In: Focus Online. 20. Mai 2015, abgerufen am 20. Mai 2015.
  9. BGH, Az. I ZR 80/11, Beschluss vom 19. April 2012
  10. a b c d e Xavier Naidoo: Biografie (Memento vom 11. Februar 2012 im Internet Archive)
  11. Tourview (Memento vom 11. Februar 2012 im Internet Archive). Auf: xavier.de, letzter Abruf: 12. Juli 2009
  12. lyrics.wikia.com. Wikia – Lyrics. Abgerufen am 20. September 2011.
  13. xaviernaidoo.de. News 12. November Xavier Naidoo Homepage.
  14. „Mordsmusik“: Xavier Naidoo provoziert (Memento vom 8. März 2013 im Internet Archive) In: Stern.de vom 28. Februar 2013.
  15. Ulrike Slezak: Religiöse Erziehung: biographische Studien im Horizont der Stufentheorie nach Oser/Gmünder und religionspädagogische Konsequenzen. Kassel University Press, 2008, S. 73–77
  16. Ute Flink: Rock, Pop - Amen?!: christlicher Glaube und zeitgenössische Musik. Waxmann, 2006, S. 64
  17. Alexander G. Weheliye: My Volk to come. In: Darlene Clark Hine, Stephen Small: Black Europe and the African Diaspora. University of Illinois Press, 2009, S. 168
  18. Xavier Naidoo verteidigt sich gegen Rechtspopulismus-Vorwurf. In: Focus Online. 11. März 2015. Abgerufen am 19. November 2015.
  19. Xavier Naidoo auf Clubtour mit Kollegen. 14. Januar 2004. Abgerufen am 19. November 2015.
  20. a b „Gewaltverherrlichend, menschenverachtend, homophob“ . In: Süddeutsche Zeitung, 14. November 2012. Abgerufen am 14. November 2012.
  21. a b c „Voice-of-Germany“-Macher verteidigen Naidoo. In: Die Welt, 14. November 2012.
  22. Linkspartei: Strafanzeige gegen Xavier Naidoo. In: queer.de, 13. November 2012.
  23. Staatsanwaltschaft verzichtet auf Ermittlungen. In: stern.de, 15. November 2012.
  24. Marcus Staiger: Satan weiche! In: Die Zeit, 17. November 2012.
  25. Thomas Steiner: Xavier Naidoo und seine Texte: Der Gegenrede wert. In: Badische Zeitung, 23. November 2012.
  26. Xavier Naidoo: „Ich bin doch kein Antisemit“ In: Mannheimer Morgen, 20. August 2015.
  27. Xavier Naidoo: Telegramm für X oder wie bringe ich Reichsbürger-Inhalte ins Fernsehen (Memento vom 9. Juli 2015 im Internet Archive), im Internet Archive erhaltene Version des Texts, aufgerufen am 20. August 2015.
  28. Xavier Naidoo steigt auf die Barrikaden. In: Kurier, 5. Dezember 2011.
  29. Bettina Kneller: Rechte Parolen oder Worte eines Spinners? In: Main-Echo. 27. August 2014. Abgerufen am 9. November 2015.
  30. Georg Diez: Vom Popstar zum Populisten. In: Spiegel Online, 22. August 2014.
  31. Xavier Naidoo: Deutschland ist besetzt (Memento vom 12. Mai 2015 im Internet Archive)
  32. Wirre Thesen: Xavier Naido veröffentlicht Konter-Video – 'Straßenunterhaltungsdienst – die Wahrheit'.. Rolling Stone, 1. September 2014
  33. Xavier Naidoo verkündet als Straßenunterhaltungsdienst „Die Wahrheit“. Musikexpress, 1. September 2014.
  34. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“; Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 22 und 28.
  35. Rüdiger Soldt: Ein Sohn weniger. In: FAZ.net. 16. Oktober 2014, abgerufen am 1. September 2015.
  36. Andreas Borcholte: Xavier Naidoo: Jesus bei den Reichsbürgern. Spiegel Online. 8. Oktober 2014. Abgerufen am 12. November 2015.
  37. Youtube Channel BZ Berlin: Xavier Naidoo bei Verschwörungsdemo. 3. Oktober 2014. Abgerufen am 11. November 2015.
  38. Xavier Naidoo: „Ich gehe auch auf die NPD zu“ In: Focus, 9. Oktober 2014.
  39. Mannheimer Morgen vom 8. Oktober 2014, abgerufen am 28. November 2014
  40. Mannheimer Morgen vom 15. Oktober 2014, abgerufen am 28. November 2014
  41. Nils Markwardt: Oh, wie bös ist das System. In: Die Zeit, 14. Oktober 2014.
  42. http://www.musikexpress.de/xavier-naidoo-gewinnt-das-goldene-brett-2014-153157/
  43. a b „Goldenes Brett vorm Kopf“ an Naidoo. In: wien.orf.at. 26. November 2014, abgerufen am 28. November 2014.
  44. Queer.de:Debatte um die Ehe für alle, "Es ist Zeit": Offener Brief an Angela Merkel
  45. Carolin Gasteiger: Xavier Naidoo beim ESC ist ein schlechter Scherz. Süddeutsche Zeitung, 19. November 2015. Abgerufen am 19. November 2015.
  46. Twitter-Reaktionen zu Naidoo beim ESC: „Haarsträubende Fehlentscheidung“. In: Spiegel Online, 19. November 2015. Abgerufen am 19. November 2015.
  47. Matthias Breitinger: Deutsches Reich – twelve points. In: Die Zeit, 19. November 2015. Abgerufen am 19. November 2015.
  48. NDR-Mitarbeiter protestierten gegen Naidoo-Nominierung. In: Spiegel Online, 24. November 2015.
  49. Tagesschau
  50. vgl. z.B. Jörg-Peter Klotz vom Mannheimer Morgen: Maximales Desaster, in: Mannheimer Morgen online, 23.November 2015
  51. Til Schweiger nennt Kritik an Naidoo Terrorismus, in: Die Welt online, 22.November 2015
  52. Lieberberg über Naidoo und den ESC: „Erschüttert über die Heuchelei“, in: Süddeutsche Zeitung online, 29. November 2015
  53. 'Nie mehr Krieg': Todenhöfer veröffentlicht neuen Naidoo-Song, Spiegel Online, 4. Dezember 2015
  54. Arno Frank: Naidoo und Todenhöfer: "Der neue Judenstern". In: Spiegel Online. 4. Dezember 2015, abgerufen am 4. Dezember 2015.
  55. Michael Hanfeld: Wirres Zeug. In: FAZ.net. 4. Dezember 2015, abgerufen am 4. Dezember 2015.
  56. Johannes Boie:Todenhöfer und Naidoo - gefährliche Weltinterpreten. Süddeutsche Zeitung, 4. Dezember 2015.
  57. "Judenstern"-Eklat um Naidoo: Lieberberg distanziert sich, TZ, 8. Dezember 2015
  58. a b COMET 2007: History - Die Gewinner – viva.tv (Memento vom 1. Juni 2009 im Internet Archive)
  59. echopop.de (Memento vom 27. Juli 2011 im Internet Archive)
  60. Künstlersuche echopop.de
  61. echopop.de (Memento vom 27. Juli 2011 im Internet Archive)
  62. Künstlersuche echopop.de
  63. Christoph Seidler: Preis für Gaga-Forschung: Wer ist der Doofste im ganzen Land? In: Spiegel Online. 31. Oktober 2015, abgerufen am 21. November 2015.