Xures

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Xures
Wappen von Xures
Xures (Frankreich)
Xures
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Lunéville
Kanton Baccarat
Gemeindeverband Pays du Sânon
Koordinaten 48° 41′ N, 6° 39′ OKoordinaten: 48° 41′ N, 6° 39′ O
Höhe 225–280 m
Fläche 6,98 km2
Einwohner 111 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 16 Einw./km2
Postleitzahl 54370
INSEE-Code

Mairie und Schule in Xures

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Xures ist eine französische Gemeinde mit 111 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Lunéville und zum Gemeindeverband Pays du Sânon.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Xures liegt auf 240 m Meereshöhe, etwa auf halbem Weg zwischen Nancy und Sarrebourg und etwa 20 Kilometer nordöstlich von Lunéville. Im Norden und Osten grenzt das Gebiet der Gemeinde an das Département Moselle.

Das Gemeindeareal umfasst einen Abschnitt des oberen Sânon-Tales. Parallel zum Sânon verläuft der Rhein-Marne-Kanal. Das südliche Drittel des knapp 7 km² großen Gemeindegebietes ist bewaldet (Bois de Xures). Nach Süden und nach Nordosten steigt das Terrain allmählich an; es erreicht an der nordöstlichen Gemeindegrenze mit 280 m über dem Meer die größte Höhe. Hier stand bis zum Ersten Weltkrieg ein Blockhaus.

Zu Xures gehört der nördlich des Ortskerns gelegene Weiler Le Prieure.

Nachbargemeinden von Xures sind Moncourt im Norden, Lagarde im Osten, Emberménil im Süden, Mouacourt im Westen sowie Coincourt im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwert und Schlüssel im Wappen von Xures erinnern an die Zugehörigkeit zur Abtei Senones im Ancien Régime.

Xures lag von 1871 bis 1914 an der Grenze zum Deutschen Reich. Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges wurde das Grenzdorf vollständig geräumt. Beim Rückzug der deutschen Truppen während des Zweiten Weltkrieges wurden 1944 alle 115 Bewohner von Xures nach Deutschland deportiert, von denen 25 starben.

Am 1. Januar 1973 wurde Xures zusammen mit den Nachbarorten Coincourt und Mouacourt nach Parroy eingemeindet. Diese Gemeindefusion wurde am 1. Januar 1987 wieder aufgehoben.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1946 1954 1962 1968 1990 1999 2007 2016
Einwohner 170 203 166 173 104 121 133 111
Quellen: Cassini[1] und INSEE[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Christophorus (Église Saint-Christophe)
  • Gefallenendenkmal
  • Schiffsliegeplatz am Rhein-Marne-Kanal
Kirche St. Christophorus

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Xures sind vier Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Viehzucht).[3]

Durch die Gemeinde Xures führt die Fernstraße von Dombasle-sur-Meurthe über Lagarde in Richtung Sarrebourg. Weitere Straßen verbinden das Dorf mit den Gemeinden Vaucourt und Moncourt. In der 20 Kilometer südlich gelegenen Gemeinde Thiébauménil besteht ein Anschluss an die autobahnartig ausgebaute RN 4 von Nancy nach Straßburg.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Xures auf cassini.ehess.fr (französisch)
  2. Xures auf INSEE
  3. Landwirte auf annuaire-mairie.fr

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Xures – Sammlung von Bildern