Volksverteidigungseinheiten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von YPG)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Volksverteidigungseinheiten
Yekîneyên Parastina Gel
وحدات حماية الشعب
People's Protection Units Flag.svg
Aufstellung 2011
Land Syrien
Grobgliederung Hohes Kurdisches Komitee
Unterstellte
Truppenteile
  • Frauenverteidigungseinheiten“ (YPJ, Yekîneyên Parastina Jin, ausschließlich aus Frauen bestehende Brigaden)
  • Ahrar al-Watan (Arabische Brigade)
Stärke 50.000[1]
Unterstellung Demokratische Kräfte Syriens
Farben grün, rot, gelb
Schlachten  ; Bürgerkrieg in Syrien
Schlacht um Raʾs al-ʿAin
Kampf um Kobanê
Schlacht um Scharaf ad-Din
Kommandeur
Oberbefehlshaber Sîpan Hemo
Sprecher Rêdûr Xelîl
Befehlshaber in Raʾs al-ʿAin Cemşîd Osman
Website ypgrojava.com

Die Volksverteidigungseinheiten (kurdisch Yekîneyên Parastina Gel, Kürzel YPG arabisch وحدات حماية الشعب, DMG Waḥdāt Ḥimāyat aš-Šaʿb) oder für die Gesamtstreitkräfte YPG/YPJ bzw. YPG/J; sind eine bewaffnete kurdische Miliz in Syrien und kontrollieren verschiedene mehrheitlich kurdisch besiedelte Gebiete in Nordsyrien. Die Volksverteidigungseinheiten sind in Syrien Teil der Demokratischen Kräfte Syriens.

Die YPG wird als bewaffneter Arm der kurdisch syrischen Partei der Demokratischen Union (PYD) betrachtet.[2]

Die PKK in der Türkei wiederum, die in den 1970er Jahren als marxistisch-leninistisch ausgerichtete und die Separation kurdisch besiedelter Gebiete von dem türkischen Staat anstrebende Guerillaorganisation gegründet wurde, wird unter anderem in der Türkei, den USA und in der EU als Terrororganisation eingestuft. Die Türkei betrachtet die Volksverteidigungseinheiten der YPG in Syrien als Ableger der PKK, konnte aber den Westen nicht von dieser Einschätzung überzeugen.[3]

Die YPG, die das Rückgrat des Militärbündnisses Demokratische Kräfte Syriens darstellt, gilt inzwischen als der wichtigste Verbündete des Westens im Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien[4] und wird sowohl von den USA als auch von Russland unterstützt.[5]

Gründung und Ideologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die offizielle Gründungserklärung der YPG erfolgte nach Juli 2012, rund ein Jahr nach Beginn des sogenannten syrischen Bürgerkrieges, als ihr Logo öffentlich in Erscheinung trat. Ihr offizielles Auftreten fiel mit dem Rückzug der Regierungsarmee aus den Kurdengebieten zusammen, nachdem sich die Kurden offenbar mit der syrischen Regierung unter Assad auf eine Art Nichtangriffspakt verständigt hatten.[6]

Der US-Experte Wladimir van Wilgenburg (Jamestown Foundation) erwähnt, die YPG-Miliz solle Berichten zufolge erstmals 2004 nach kurdischen Demonstrationen gegen die syrische Regierung aufgestellt worden sein.[6] Die YPG-Führung erklärte bei späteren Anlässen, eine offizielle Gründung habe bereits im Jahr 2011 stattgefunden, und deutete die Wurzeln der Organisation im Jahr 2004 an. Die offizielle Gründung während des syrischen Bürgerkrieges erfolgte durch die kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD). Die YPG unterstehen offiziell dem Hohen Kurdischen Komitee.[7][8][9]

Während PYD und YPG jegliche unmittelbaren Verbindungen zur PKK abstreiten, sind YPG und PYD sowohl nach Ansicht von Experten als auch regionaler Regierungen, einschließlich der Türkei, mit der PKK eng verbunden und werden von ihr auch mitfinanziert. Laut Maria Fantappie, Expertin für irakische und kurdische Angelegenheiten des Think Tanks International Crisis Group (ICG), wurden die meisten führenden YPG-Kommandeure in PKK-Lagern in der nordirakischen Region Kandil ausgebildet.[6]

Ideologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die politische Dachorganisation PYD wurde 2015 von einem Kolumnisten des Guardian als "radikaldemokratisch" "feministisch" und "links" beschrieben. Nach eigener Definition der PYD soll in den kontrollierten Gebieten Syriens, in "Rojava", eine Gesellschaft geschaffen werden, die frei ist, von Autoritarismus, Militarismus, Zentralismus und in der es keine Einmischung religiöser Führer in öffentliche Angelegenheiten gibt.[10]

Die ideologische Grundlage entstammt dabei der Weiterentwicklung der PKK in der Türkei, weg vom Stalinismus, hin zu einer neuen Ideologie, inspiriert vom US-amerikanischen Denker Murray Bookchin und im Besonderen gestützt auf die Bedeutung der Frauen.[10] Die Grundzüge der Ideologie der YPG, die neuen Freiwilligen, in ihrer Grundausbildung im Schnellkurs beigebracht wird, wurden von einem Kommentator entsprechend als „Anarcho-Feministisch“ umrissen.[11]

Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach eigenen Angaben, wurden die Volksverteidigungseinheiten zum Schutz der kurdischen Gebiete vor einem Einschwemmen des Krieges zwischen syrischer Armee und Freier Syrischer Armee (FSA) sowie der Gefahr vor militärischen Interventionen benachbarter Länder gegründet.[12] Nach dem Abzug großer Teile des syrischen Militärs aus den kurdischen Gebieten zugunsten einer Mobilisierung gegen die FSA konnten die YPG im Juli 2012 ihr militärisches Einflussgebiet sowie die Anzahl ihrer Kämpfer massiv ausbauen.[13]

Die YPG lehnten 2012 eine Präsenz der Freien Syrischen Armee in den kurdisch dominierten Gebieten mit dem Hinweis auf ihre autonome militärische Verwaltung ab.[14] Dies führte zeitweise zu Spannungen und Gefechten zwischen beiden Parteien.

Militärische Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Angaben der Expertengruppe International Crisis Group (ICG) erhalten die Kämpfer der YPG/YPJ eine dreimonatige Ausbildung in einem von neun Trainingslagern und bekommen ein Monatsgehalt von umgerechnet rund 120 Euro. Das Oberkommando in den drei Kurdenkantonen Afrin, Kobane und Cizere haben die jeweiligen „Verteidigungsminister“. Die YPG verfügen nach eigenen Angaben vor allem über leichte Waffen, doch wird vermutet, dass sie auch einige Panzer und Geschütze besitzen, die sie von der syrischen Armee und anderen Gruppen erbeutet haben.[6]

Kampfweise und Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Şervanê YPG Ocalan Omerî perçeyên hawanên bi gazên kîmyayî kom dike.jpg
Toyota-Pickup 2015 mit YPG-Beflaggung
YPG Tall Tamer 22 mai 2015.PNG
T-55-Panzer in Tell Tamer


Die YPG wurden als „archetypische Guerillaarmee“ beschrieben, deren auf Geschwindigkeit, Verborgenheit und Überraschung beruhende Kampfweise sie in die Lage versetze, ihre Einheiten schnell an Fronten zu dislozieren und ihre Kräfte zügig zu konzentrieren, bevor sie die Stoßrichtung ihrer Angriffe verlagere, um den Gegner zu umgehen und aus dem Hinterhalt zu überfallen. Als Schlüsselmerkmal dieser Kampfweise wurde die Autonomie der einzelnen Truppenteile angesehen. Obwohl die YPG-Brigaden unter einer überspannenden taktischen Vorgabe operierten, werde ihnen demnach ein hoher Freiheitsgrad eingeschärft, wobei sie sich dem wechselnden Kampfgeschehen anpassten. Ähnlich wie die Truppen des IS erstarkten die YPG durch den syrischen Konflikt und passten ihre Kampftechniken an das Gebiet, in dem sie operierten, an. Die YPG verließen sich dabei stark auf den Einsatz von Scharfschützen, die von mobilen Unterstützungswaffen gedeckt wurden (hauptsächlich schwere 12,7-mm-Maschinengewehre russischer Bauart), die das Gefechtsfeld mit Feuer belegen und feindlichen Beschuss unterdrücken. Zudem verwendeten die YPG Sprengsätze an Straßenrändern, um gegnerische Bewegungen zu erschweren sowie – insbesondere nächtlichen – Umgehungsmanövern vorzubeugen.[15]

Das Operationsgebiet der syrischen Kurden wurde als isolierter Einsatzraum gesehen, in dem der YPG im Süden Dschihadisten wie der IS gegenüberstanden und im Norden eine ablehnend gesinnte Türkei, während sich die irakische Kurdische Regionalregierung (KRG) im Osten nicht klar als Verbündeter oder Gegner einzustufen war. Aus dieser Konstellation resultierte eine mangelhafte Ausstattung der YPG-Einheiten.[15] Medienberichten zufolge verwendeten die Einheiten im „syrischen Kurdistan“, ähnlich wie PKK-Einheiten und im Gegensatz zu den Peschmerga im Irak,[16] zunächst weder Panzerwesten noch Gefechtshelme,[15] Waffen und Munition kaufte die YPG zunächst auf dem Schwarzmarkt.[15]

Improvisierter „Panzer“ der YPG[17]

Die Region Rojava benötigte für die Einfuhr von Maschinen und Ersatzteilen, Medikamenten und anderen wichtigen Versorgungsgütern die Dienste von Schmugglern.[18] Medien berichteten über Social Media wie Twitter veröffentlichte Fotos von improvisierten „gepanzerten“ Fahrzeugen, die aus veralteten Traktoren und LKWs mit Metallplatten als Technicals aufgerüstet wurden, um sie beschussfest zu machen. Diese selbstgebauten „Panzer“ sollen von den YPG insbesondere in Ain al-Arab erfolgreich im Kampf gegen den IS eingesetzt worden sein.[19][20][18]

Trotz der Mängel in der Ausstattung wurde die Kurdenmiliz YPG noch Ende Februar 2014 als „die am wenigsten bekannte, aber größte, disziplinierteste und kampfstärkste Streitmacht unter den Rebellentruppen im syrischen Bürgerkrieg“ (Frank Nordhausen/FR) charakterisiert.[21]

Kampfstärke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ICG schätzte die Anzahl der YPG-Kämpfer 2014 nach der Höhe der monatlichen Soldzahlungen auf 25.000 bis 30.000.[6]

Nach eigenen Angaben der YPG bestanden die YPG 2012 aus mehreren Brigaden in den kurdischen Gebieten Afrin, Ain al-Arab und Teilen des Gouvernement al-Hasaka und verfügten über bis zu 45.000 Kämpfer.[22][23][24]

Die YPG begann Mitte 2013 die christliche aramäisch/assyrische Miliz Sutoro und die arabische Brigade Ahrar al-Watan in der nordöstlichen Provinz al-Hasaka auszubilden. Die Sutoro kämpfte seitdem mit der YPG an der Front.[25][26] Am 9. Januar 2014 verkündete der ebenfalls aramäisch/assyrische Militärrat der Assyrer (MFS), dass er sich der Offensive der YPG gegenüber Islamisten im Nordosten Syriens angeschlossen habe.[27]

Nach sich die KRG-Peschmerga im Irak 2014 aus dem Sindschar-Gebirge an der Grenze zu Syrien zurückgezogen hatten und die Bevölkerung dem IS überließen, wurde die YPG auch im Irak aktiv und gründete einen jesidischen Ableger ihrer Gruppe.[28]

2017 gab YPG Sprecher Redur Xelil an, die Gruppe verfüge über rund 60.000 Kämpfer.[29]

Verluste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach eigenen Angaben der YPG sollen die syrischen Kurden bis Januar 2014 400 gefallene „Märtyrer“ zu beklagen gehabt haben. Der YPG-Sprecher Rêdûr Xelîl erhob zu diesem Zeitpunkt gegenüber dem damaligen deutschen Bundestagsabgeordneten und Vizechef der Linken, Jan van Aken, den auch von anderen YPG-Kommandeuren verschiedener Fronten bestätigten Vorwurf, die islamistische Miliz al-Nusra setze im syrischen Bürgerkrieg die in Deutschland mitgebaute Panzerabwehrrakete MILAN gegen die Kurden ein.[30][31][32]

Seit Beginn der Offensive der IS-Milizen auf die Stadt Ain al-Arab im September 2014 wurden in den ersten drei Wochen der Kämpfe nach Angaben der Aktivistenorganisation SOHR 163 YPG-Kämpfer getötet, denen auf Seite der IS-Kämpfer 219 gegenüberstanden. Einschließlich Zivilisten seien 400 Menschen gestorben. Die SOHR bezog sich dabei nach eigener Angabe allein auf bestätigte Fälle, vermutete eine weit höhere Zahl an Todesopfern und betonte die Schwierigkeit, inmitten der Kämpfe Todesfälle zu dokumentieren. Auch die von der SOHR als bestätigt bezeichneten Angaben waren aufgrund der Lage in der Region nicht unabhängig nachprüfbar.[33] Am 9. Oktober 2014 gaben Aktivisten an, bei den seit Mitte September andauernden Kämpfen seien insgesamt rund 500 Menschen ums Leben gekommen.[34] Am 13. Oktober gab der SOHR an, seit Beginn der Kämpfe um Ain al-Arab seien etwa 550 Menschen getötet worden.[35]

Frauenkampfverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frauen in den kurdischen Kampfverbänden wie den YPG in Syrien und den Peschmerga im benachbarten Irak gelten als hervorstechende Besonderheit in den oftmals von Männern dominierten Kämpfen der Region. Nach den Angaben des Journalisten Frank Nordhausen „unterscheiden sich die Kurden,“ von allen anderen Milizen, „indem sie weibliche Bataillone aufstellen – unvorstellbar bei arabischen Kämpfern.“[21] Anderen Medienangaben zufolge soll jedoch auch der dschihadistische IS in Syrien Frauen bewaffnet haben[36][37], und es sollen in der IS-Hochburg Raqqa zwei Frauenbataillone gegründet worden sein, deren Mitglieder den Angaben nach unverheiratet und 18 bis 25 Jahre alt sein mussten und die für ihren Einsatz auch ein monatliches Gehalt bezogen haben sollen.[36]

Kurdische Frauenkampfverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurdische Kämpferinnen in Ain al-Arab[17]

Bei den Peschmerga kämpften Frauen bereits seit 1996.[38] Ihre Einheit soll nach Medienberichten rund 100 Kämpferinnen enthalten und gegründet worden sein, um die Regierung Saddam Husseins zu stürzen.[39] Die Beteiligung der Frauen an den Kampfverbänden der PKK war durch ihren verehrten „Führer“, Abdullah Öcalan, vorangetrieben worden,[38][21] der ein „Gesetz“ erlassen hatte, das sowohl Geschlechtsverkehr als auch Liebe zwischen den Kämpfern verbot. Erst diese Regelung ermöglichte es den Familien in der konservativ-religiös geprägten kurdischen Gesellschaft, ihre Töchter ohne Furcht vor gesellschaftlicher oder religiöser Entehrung als Kämpferinnen in den Krieg ziehen zu lassen.[21] Die PKK in der Türkei warb seitdem damit, Frauen als gleichberechtigte Kämpferinnen anzusehen und einzusetzen.[36]

YPJ als Frauenkampfverbände der YPG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flagge der YPJ
YPJ-Kämpferin, angeblich während des Kampfes gegen ISIL

Der Anteil der Frauen an den YPG-Kämpfern wird mit rund einem Drittel angegeben.[21][40] Nach anderen Angaben sollen rund 40 % der YPG-Mitglieder Frauen sein.[41] Die Frauen verfügten über ihre eigenen „Frauenverteidigungseinheiten“ (YPJ).[41] Medienangaben von März 2015 bezifferten die Anzahl der auf Seite der YPG in Syrien kämpfenden Frauen auf rund 7000 Frauen.[42]

Die YPJ-Kämpferinnen erhielten eine vierwöchige militärische Ausbildung, in der sie unter anderem den Umgang mit schweren Maschinengewehren, Panzergranatwerfern und dem sowjetisch-russischen Sturmgewehr AK-47 („Kalaschnikow“) lernten.[40] Die PYD selbst führte nach der Militärausbildung der YPG-Kämpfer eine 20-tägige politische Schulung der Kämpfer durch, in der kurdische Sprache und Geschichte der Partei, Antiimperialismus, Gleichberechtigung der Frauen, Verbindung der Menschen zu ihrem Land, autonome Selbstverwaltung und weitere Bestandteile der Ideologie Öcalans und der Partei behandelt wurden, die sich mit einem föderalen Nahen Osten und der Vereinigung der auf vier Länder verteilten kurdischen Siedlungsgebiete befassten.[21][40] Teilweise werden die YPG in Medienberichten auch als marxistisch-leninistische Guerillagruppe bezeichnet.[43]

Ähnlich wie in der mit den YPG verbundenen, aber in der Türkei und EU verbotenen PKK, die weibliche Selbstmordattentäterinnen für Angriffe innerhalb der Türkei eingesetzt hatte, kündigten auch die YPG in einer Stellungnahme nach einem ersten weiblichen Selbstmordattentat diese Form als mögliches Mittel zum Kampf gegen dschihadistische Gegner an. Andere kurdische Vertreter gaben an, es existiere keine solche Strategie.[44]

Nach Angaben des YPG-Sprechers Rêdûr Xelîl ist die Mehrheit der YPJ-Kämpferinnen nicht verheiratet, doch soll es auch an der Front kämpfende Mütter geben.[40] Das Alter der YPJ-Kämpferinnen kann nach Medienberichten 18 Jahre unterschreiten.[40] Auch über 15-jährige YPJ-Kämpferinnen in Nordsyrien wurde berichtet.[45]

Mediale Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zusammenhang mit Kämpfen gegen mit al-Qaida verbundene militante Gruppen wie Islamischer Staat im Irak und Syrien (ISIS) und al-Nusra-Front (JN), aber auch der Freien Syrischen Armee, um die Kontrolle über die ölfördende Provinz al-Hasaka im Nordosten Syriens[46] sowie im Zusammenhang mit dem Kampf gegen dschihadistische Extremisten in der Irak-Krise von 2014 berichteten verschiedene westliche Medien von den Frauenverbänden der separatistischen PKK, der paramilitärischen YPG (für die Frauen: YPJ) und der offiziellen Armee der irakischen Kurden, den Peschmerga.[38] In Video-Dokumentationen wurden auch berichtet, dass die YPG im Kampf gegen ISIS auch weibliche Kommandeure einsetzten, die sowohl männliche wie auch weibliche Kämpfer befehligten.[47] Nachdem Bilder von kurdischen Kämpferinnen weltweit Verbreitung fanden, wurde es als besonderer „Kontrast zur radikalen Ideologie des IS“ hervorgehoben, dass die kurdischen YPG im Kampf um Ain Al-Arab angeblich von einer Frau angeführt wurden.[48][49] In den westlichen Medienberichten wurde dabei immer wieder von einer Frau als militärischer Oberkommandeurin von Ain al-Arab berichtet, obwohl diese lediglich für die YPJ verantwortlich war, während ein männlicher Kommandeur die männlichen YPG-Kämpfer befehligte.[50]

Nach den Angaben des Journalisten Frank Nordhausen von Ende Februar 2014 meldeten sich „viele junge Frauen“ deswegen „freiwillig, weil sie sich so davor schützen können, gegen ihren Willen verheiratet zu werden“.[21] In anderen westlichen Medienberichten wurde als Motiv für die Beteiligung der Frauen an den Kampfverbänden angegeben, dass sie kämpfen wollten, „um ihr Recht auf Gleichberechtigung zu verteidigen“. Auch wurde entgegen den tatsächlichen Begebenheiten innerhalb der Dschihadisten davon gesprochen, die „kurdischen ‚Amazonen‘“ könnten Dschihadisten wirksam „jagen“, weil diese daran glaubten, dass, „wer durch weibliche Hand stirbt“, nicht in das „Paradies“ gelange.[38][51][52][53][36][39] Soldatinnen berichteten Medienangaben zufolge von IS-Mitgliedern, die beim Anblick einer Kämpferin augenblicklich davongerannt sein sollen.[36] Im Zusammenhang mit dem Kampf kurdischer Einheiten gegen IS-Milizen in Nordsyrien wurde in den Medien auch von „kurdischen Elite-Soldatinnen“ gesprochen, die als „mutig und erbarmungslos“ gälten.[53]

Insbesondere im Verlauf der Kämpfe um Ain al-Arab im Herbst 2014 kam es zu Berichten über das Schicksal einzelner Kämpferinnen. Darin wurde oft vom „Mut von kurdischen Kämpferinnen“ gesprochen. Ihre Bilder wurden massiv und schnell im Internet verbreitet. In sozialen Netzwerken häuften sich Berichte über junge Kurdinnen, denen zufolge diese im Kampf gegen den IS ihr Leben opferten.[54] Die Kurden, die sich in Syrien dem IS entgegenstellten, nutzten insbesondere die Plattform Twitter zur Heldenverehrung von Kämpfern, die zum Teil als Ehrerbietung, zugleich aber auch als Versuch aufgefasst werden konnte, neue militärische Kräfte zu mobilisieren. Dabei wurden vor allem Frauen in das Zentrum dieser Form des „Märtyrerkults“ (Issio Ehrich/n-tv) gestellt.[54] Eines der verbreiteten Bilder zeigte beispielsweise eine mit einem Gewehr bewaffneten Mutter, die sich mit ihrem noch minderjährigen und ebenfalls mit einem Gewehr bewaffneten Kind verschanzt haben soll, um ihr Haus zu verteidigen.[36]

  • Unter den namentlich gekennzeichneten Fotos war das einer als Mutter zweier kleiner Kinder mit dem Namen Nasreen vorgestellten jungen Frau, die ihre Kinder zurückgelassen habe, um gegen die Islamisten in den Krieg zu ziehen[36] und die dabei ihr Leben für ihre Kinder und die Bewohner der Stadt geopfert habe.[54] Zwei Fotos einer jungen Frau, auf denen sie mit zwei kleinen Kindern und in Kampfausrüstung unter Kämpferinnen abgelichtet wurde, wurden in einem Tweet eines Twitter-Accounts „KURDISTAN ARMY“ auf „Nasreen“ bezogen.[55] In anderen Medienangaben jedoch wurde ein weiterer Tweet des Twitter-Accounts „KURDISTAN ARMY“ mit denselben Fotos in Zusammenhang mit der Selbstmordattentatsmeldung von „Arin Mirkan“ gebracht.[56][57]
  • In einem ausdrücklich ohne Prüfung auf seine Stichhaltigkeit erschienenen Artikel berichtete Bild.de, unterlegt mit einem Foto einer jungen Frau, von der Meldung des angeblichen Freitodes der kurdischen Kämpferin „Ceylan Özalp (Codexname: Berivan Sason)“ durch „verschiedene Medien und die Facebook-Seite »Gemeinsam gegen ISIS« unter Berufung auf Aussagen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG)“. Demnach habe Özalp sich mit ihrer letzten Munition erschossen, nachdem ihre Einheit Ende September 2014 umzingelt und unter Beschuss gesetzt worden sei, alle übrigen kurdischen Kämpferinnen „im Kugelhagel“ getötet worden seien und Özalp die Munition ausgegangen sei. Als Motiv wurde angegeben, die bis zum Schluss kämpfende Özalp habe durch ihren Freitod verhindern wollen, „in die Hände der Vergewaltiger zu fallen“, weil „der Hass gegen kämpfende Frauen […] unter den ISIS besonders groß [sei], da in ihrer Ideologie ein Terrorist, der durch eine Frau getötet wird, nicht ins Paradies kommen soll.“[58] Die Meldung verbreitete sich stürmisch über die Social Media[59] und erschien unverifiziert in der britischen Ausgabe der International Business Times oder in vielen türkischen Nachrichtenmedien wie Radikal.[60][59]
Nachdem die Meldung anfänglichen Berichten zufolge von prokurdischen Politikern der türkischen Partei BDP bestätigt worden sein sollte,[60] blieb eine unabhängige Bestätigung ihres Selbstmord und Todes jedoch aus.[36]
Allerdings war Ceylan Özalp wenige Wochen zuvor – Anfang September 2014 – schon in einem Bericht der BBC als „Diren“ im Zusammenhang mit den Kämpfen zwischen dem IS und den YPG in der nordsyrischen Stadt Jezaa vorgestellt und mit den Worten zitiert worden: „Frauen sind die tapfersten Kämpfer. […] Wir haben vor nichts Angst. Wir werden bis zum Letzten kämpfen. Wir würden uns lieber selbst in die Luft jagen als von ISIS gefangen genommen zu werden. […] Wenn sie eine Frau mit einem Gewehr sehen, haben sie so große Angst, dass sie zittern. Sie stellen sich selbst als harte Kerle vor der Welt dar. Aber wenn sie uns mit unseren Gewehren sehen, rennen sie fort. Sie sehen Frauen nur als ein kleines Ding an. Aber eine von uns Frauen ist mehr wert als Hundert ihrer Männer.“[60][61][62][36] Die Meldung von ihrem angeblichen Tod von Anfang Oktober 2014 schien damit ihre Ankündigung, sich lieber selbst zu töten, bevor sie vom IS gefangen genommen werde, nach knapp einem Monat zu bewahrheiten.[36]
Schließlich wurde die Meldung ihres Todes in jüngeren türkischen Medienberichten in Frage gestellt.[44][63] Mehrere aus der Türkei berichtende Journalisten zitierten Kurdenführer gaben an, Özalp lebe noch und kämpfe weiterhin gegen ISIS.[63][64][65] Einige Berichte verwiesen darauf, dass Özalp („Diren“) Jezaa nie verlassen habe.[59]
  • Mit Berufung auf übereinstimmende Berichte der von dem Anti-Assad-Aktivisten Rami Abdelrahman geführten sogenannten Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) und des Kommandanten der YPG in Ain al-Arab meldeten unterschiedliche Medien, dass am 4. Oktober 2014 eine kurdische Selbstmordattentäterin, die laut dem YPG-Kommandanten in Ain al-Arab Mitglied der YPG gewesen war, unweit von Ain al-Arab einen Sprengsatz zündete und dadurch sich und mehrere Kämpfer der IS-Miliz tötete.[66][67][68][69] Es handele sich laut der SOHR um den ersten bekannt gewordenen Selbstmordanschlag einer kurdischen Kämpferin seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Frühjahr 2011.[66][67][68][48] Einigen Medienberichten zufolge kamen nach anfänglichen Angaben dabei „Dutzende“ IS-Kämpfer ums Leben.[70][71][67][72] Die eng mit der PYD verbundene Seite Hawar News bestätigte den Selbstmordanschlag.[73][56]
In den Social Media wurde die Frau als „Arin Mirkan“ identifiziert oder benannt.[68][69] Anderen unbestätigten Angaben zufolge handelte es sich bei ihr um eine junge Mutter mit zwei jungen Kindern.[69][72] Medienberichte zeigten und verlinkten einen Twitter-Tweet mit einem Foto, auf dem eine als „Arin Mirkan“ benannte junge Frau mit zwei Kindern zu sehen war, die die Tat ausgeführt haben sollte.[71][73][74] Das von kurdischen Einheiten veröffentlichte Foto erfuhr nach dem Selbstmordanschlag weltweite Verbreitung.[56] Auf Twitter wurde #ArinMirkan ein pupuläres Hashtag.[72][44] In der International Business Times erschien am 6. Oktober ein Bericht, der für Arin Mirkan ein anderes Foto einer jungen Frau als in früheren Medienberichten zeigte.[75]
In Zusammenhang mit dem Selbstmordanschlag der „Soldatin Arin Mirkan“ wurde in den Medien zudem behauptet, dass „die kurdischen Gruppen gezielt weibliche Spezialkommandos an die Front“ dislozieren, weil sie so die „strenggläubigen Terroristen in einen echten Glaubenskonflikt ziehen“, die es vermeiden würden gegen Frauen zu kämpfen, „weil sie die ewige Verdammnis fürchten“ (Blick.ch). Medienberichten zufolge feierte die „kurdische Armee“ die Selbstmordattentäterin „wie eine Heldin“.[53] Laut einem Bericht des Korrespondenten Ragıp Duran in der französischen Libération soll sie bei den Kurden in Syrien, in der Türkei und im Irak Heldenstatus erreicht haben.[76] In den Medien wurde angegeben, dass die „Mutter“ Arin Mirkan aufgrund ihres Selbstmordanschlages gegen den IS im Internet „als Heldin gefeiert“ werde, die sich für den Kampf gegen den IS geopfert habe.[74] Die Bezeichnung „Selbstmordattentäter“ wurde teilweise abgelehnt.[69]
Ein Bericht der deutschsprachigen Ausgabe der Huffington Post wies darauf hin, dass die nicht von unabhängigen Stellen verifzizierte Meldung sowie die Bilder zu der Meldung von der „kurdischen Armee“ aufgrund der starken und emotionalen Wirkung des „berührenden wie schrecklichen“ Vorfalls auf die öffentliche Meinung gezielt eingesetzt worden sein könnte.[74]
Die YPG gaben ihren Namen mit Dilar Gencxemis an und erklärten, Arin Mirkan sei ihr Nom de Guerre. Sie stamme aus der syrischen Stadt Afrin.[77][72][44] Die als PKK-nahe geltende kurdische Nachrichtenagentur Firatnews Agency (AFN) veröffentlichte am 5. Oktober 2014 eine Meldung, in der die mit dem Kampfnamen Arîn Mîrkan und dem Realnamen Dilar Gencxemîs Benannte als Märtyrerin der YPJ vorgestellt wurde und die ein YPJ-Märtyrerfoto von ihr zeigte.[78][79] Ihr Alter wurde mit 20 Jahren[80][81] oder älter angegeben.[72][44] Nach Angabe der SOHR war sie YPG-Kommandantin.[36][72] Der syrische Kurdenkommandeur Nasser Hadsch Mansur und ein kurdischer Vertreter in Ain al-Arab, Mustafa Bali, erklärten gegenüber Medien, Arin Mirkan sei zurückgeblieben und habe die anrückenden IS-Kämpfer mit ihrem Maschinengewehr beschossen, Granaten auf sie geworfen und sich schließlich inmitten der Angreifer selbst in die Luft gesprengt, als die kurdischen Kämpfer am 5. Oktober 2014 ihre Position auf dem strategisch wichtigen Hügel Maschta Nur aufgegeben hatten.[44][82][75][72] Die Kurden hätten daraufhin die Stellung auf dem Hügel zurückerobern können. In einer Erklärung der kurdischen Einheit YPK hieß es: „Wenn nötig, werden alle unsere weiblichen und männlichen Kämpfer wie Arin werden“.[82][75][72][43]

Ausländische Freiwillige und Lions of Rojava-Einheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausländische Freiwillige in der Region[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Kampf kurdischer Einheiten gegen den IS in Syrien und im Irak schlossen sich Medienangaben vom März 2015 zufolge „mehrere Ausländer“[83] oder „viele Ausländer“[42] an.[83][83] Im März 2015 gab der Aktivist Rami Abdulrahman, der Leiter der in Großbritannien sitzenden Syrian Observatory for Human Rights, an, dass insgesamt 100 freiwillige Kämpfer aus westlichen Ländern als Teil der 30.000 Mann starken kurdischen Kräfte in Syrien kämpften und US-Amerikaner, Franzosen, Spanier, Niederländer und andere Nationalitäten einschlossen.[84][85][86][87]

Die Anzahl der ausländischen Kämpfer, die an der Seite der Kurden kämpften, war jedoch gering im Vergleich zu den ausländischen Rekruten der Dschihadisten des IS und anderer Gruppen.[86] Aufseiten des IS kämpften Tausende (nach Schätzungen von US-Behörden: 20.000[88]) Ausländer, insbesondere aus anderen arabischen Ländern, aber auch aus Europa und Übersee.[83][86] In der Region Syrien und Irak zusammen hatten sich Medienberichten von März 2015 zufolge nach den Zahlenangaben des Bundesinnenministeriums allein 650 Personen aus Deutschland den Dschihadisten angeschlossen. 75 dieser Freiwilligen waren zu diesem Zeitpunkt ums Leben gekommen.[89] Es wurde davon ausgegangen, dass auch mehr als 500 Briten das Land verlassen hatten, um sich dem IS anzuschließen.[87] In der Region Rojava kämpften Medienangaben vom März 2015 zufolge beispielsweise allein mindestens 90 Australier an der Seite des IS und anderer nichtstaatlicher Milizen. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Tod von mindestens 20 australischen Kämpfern bestätigt.[90]

Ausländische Freiwillige auf Seite der YPG und mediale Repräsentation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch im Oktober 2014 hatte der YPG-Sprecher Rêdûr Xelîl angegeben, dass keine ausländischen Kämpfer aktiv rekrutiert würden.[91][92] Die Freiwilligen, die ankamen, wurden Medienangaben zufolge nicht mit einem regulären Sold bezahlt und erhielten Uniformen, Unterkunft und Verpflegung.[92] Als erste US-Amerikaner, die sich den YPG angeschlossen hatten, waren zu diesem Zeitpunkt Jordan Matson und Brian Wilson namentlich bekannt.[91][92] BBC News nannte die geringe Anzahl US-amerikanischer Kämpfer für die YPG einen „symbolischen Kontrapunkt“ zu den Hunderten ausländischen Dschihadisten, die sich dem Kampf des IS anschlossen.[92] Medienangaben von Februar 2014 zufolge soll es laut Aussage westlicher Kämpfer in Sindschar Bemühungen gegeben haben, so viele Ausländer wie möglich für die YPG zu rekrutieren, insbesondere solche mit militärischer Ausbildung.[93]

Während die sogenannten „Rebellen“, die gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kämpften, meist dschihadistisch auftraten und den Plan der USA verkomplizierten, oppositionelle Streitkräfte gegen Assad aufzustellen und auszurüsten, reisten Dutzende ausländische Kämpfer in die kurdisch-dominierte Enklave Rojava um sich dem Kampf der YPG anzuschließen, als sich die YPG als Schlüsselpartner der US-geführten Allianz gegen den IS in Syrien etablierten. Diese freiwilligen ausländischen Kämpfer der YPG besaßen oft einen militärischen Hintergrund. Viele wurden über Facebook rekrutiert. Einige hatten ihre Flugkosten über Crowdfunding-Internetseiten finanziert.[84]

In der Einheit Lions of Rojava (Löwen von Rojava) der YPG befanden sich viele ausländische Freiwillige, beispielsweise aus den USA und dem Vereinigten Königreich.[84] Medienangaben von August 2015 zufolge sollen zu diesem Zeitpunkt rund 150 Freiwillige aus dem Ausland dem Kontingent der Löwen von Rojava angehört haben.[94] Auf der Facebook-Seite waren laut Medienangaben häufig lächelnde, gutaussehende und schwer bewaffnete kurdische Kommandeurinnen und Kämpferinnen zu sehen.[93] Der im September 2014 den YPG beigetretene Matson selbst erlangte als ausländischer YPG-Rekrut besonders hohe Medienprominenz. Seit den Berichten über eine leichte Verletzung, die er sich angeblich im Kampf gegen den IS zugezogen hatte, gab er bedeutenden Medien zahlreiche Interviews. Konservative Medien wie Fox News mit Sean Hannity und Greta Van Susteren berichteten über ihn, ABC bezeichnete ihn als „Anti-Dschihadist“ auf einem „Ein-Mann-Kreuzzug“ gegen den IS, in den Interviews mit Matson wurde das YPG-Banner im Hintergrund gezeigt.[88] Unter den drei Australiern, die an der Seite der YPG kämpften, befand sich auch der frühere Präsident der Australian Labor Party des Northern Territory, Matthew Gardiner.[95] Von einigen westlichen Freiwilligen der YPG wurde in den Medien berichtet, sie seien von der Türkei nach Syrien gelangt und hätten sich im Januar 2015 einer kurdischen Offensive im Irak angeschlossen.[93]

Laut der Angabe einer kurdischen Quelle von 2014 soll eine in Kanada geborene israelische Immigrantin der erste weibliche ausländische Kämpfer gewesen sein, der sich dem Kampf der syrischen Kurden angeschlossen hatte.[86]

Während die angeblich gegen den IS kämpfenden foreign fighters Medienberichten zufolge als „Ikonen des ISIS-Krieges“ dargestellt wurden, gab es Berichte von ehemaligen Kämpfern der Lions of Rojava, die sich aus dem Ausland den YPG angeschlossen hatten, nach denen die foreign fighters nur in Gegenwart der Medien für Propagandazwecke als Kämpfer ausstaffiert und in guten Unterkünften präsentiert worden, tatsächlich aber nie in wirklichen Kampfeinsätzen gegen den IS verwendet worden seien.[88]

YPG Volunteer Michael Enright on Frontline VOA 1.jpg
YPG Volunteer Michael Enright on Frontline VOA 2.jpg


Der britische Schauspieler Michael Enright als „YPG-Freiwilliger an der Front“ in einem VOA-Video von Juli 2015[96]

Der britische Schauspieler Michael Enright, der in Hollywood-Filmproduktionen kleinere Rollen gespielt hatte, erklärte öffentlich, bereit zu sein für den Kampf gegen den IS an der Seite der Kurden zu sterben und trat in der Folge in von den YPG veröffentlichten Videos auf.[97][96] So erklärte Enright in einem vom US-amerikanischen Auslandssender Voice of America am 14. Juli 2015 veröffentlichten Video, das ihn – bewaffnet und in Kampfausrüstung gekleidet – angeblich als Freiwilligen der YPG an der Front von al-Hasaka zeigt, die YPG würden das syrische Regime durch den IS bombardieren lassen, bis das syrische Regime den Kampf gegen den IS verloren habe, um dann „hineinzugehen und den Rest der Arbeit zu erledigen“.[96] Enright trat bei den YPG unter dem Namen Mustafa Michael Ali auf und erklärte, den Namen angenommen zu haben, nach dem er sich mit dem Islam vertraut gemacht habe.[98][99] Jordan Matson hatte Enright Medienberichten zufolge schon im Juni 2015 als „mental labil“ bezeichnet und beschuldigt, seine erfundene Geschichte an die Medien zu verkaufen. Enright sei in Rojava in Gefahr von der eigenen Seite getötet zu werden, weil viele westlichen und kurdischen Leute seinen Tod wünschen würden.[100]

Bekanntgewordene Todesopfer unter den ausländischen Freiwilligen auf Seite der YPG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erstes aus dem Westen stammende Todesopfer unter den YPG-Kämpfern im Kampf gegen den IS wurde der 28-jährige Australier Ashley Johnston aus Maryborough aufgefasst.[90] Der frühere Armeereservist Johnston soll den kurdischen Milizen deren Angaben zufolge am 4. Januar 2014 beigetreten und am 23. Februar 2015 während eines am 21. Februar begonnenen Überfalls kurdischer Kräfte auf eine Stellung des IS in Gassan bei Til Hemis nahe der türkischen Grenze getötet worden sein.[90][101][95] Der Kampf mit nichtstaatlichen Gruppierungen in Syrien wurde 2014 durch australische Gesetze untersagt, weshalb Johnston in Australien für seinen Kampfeinsatz 10 bis 20 Jahre Gefängnishaft gedroht hätten.[90][95] Anti-Terrorismus-Behörden vermuteten, Johnston sei mit ähnlichen Methoden über Facebook angeworben für die YPG zu kämpfen, wie sie vom IS angewendet wurden.[95] Am 27. Juni 2015 starb der 23 jährige Australier Reece Harding von Gold Coast, als sein Fahrzeug bei einer Patrouillenfahrt auf eine Panzerabwehrmine fuhr.[102]

Kurz nach Johnstons Tod wurde der Tod des 25-jährigen Briten Konstandinos Erik Scurfield aus Barnsley bekannt, eines früheren Royal Marines-Marineinfanteristen, der Medienangaben zufolge als Kämpfer der YPG in der Lions of Rojava-Einheit nahe der Stadt Qamischli an der türkischen Grenze am 2. März 2015 getötet wurde (nach anderen Angaben wurde er laut PYD in Al-Hol in der Provinz Hasaka nahe der syrisch-irakischen Grenze getötet[103]) und als erster Brite galt, der im Kampf gegen den IS getötet wurde.[104][84][105][104][105]

Nach Angabe der taz vom März 2015 sprach das Bundesamt für Verfassungsschutz zu diesem Zeitpunkt von einer „zweistelligen Zahl“ von Personen aus Deutschland, die in den Reihen der YPG, der PKK oder ihrer Verbündeten kämpften. Unter anderem kämpften Medienangaben zufolge Mitglieder der türkischen Marxistisch-Leninistischen Kommunistischen Partei (MLKP) in Syrien unter dem Oberkommando der YPG.[89] Die MLKP hatte demnach seit Beginn des Kriegs gegen den IS Freiwillige nach Rojava entsendet, um die YPG/YPJ zu stärken.[85]

So der angeblich am 6. Oktober 2014 bei den Kämpfen um Kobane getötete, damals 30-jährige und aus Duisburg stammende Suphi Nejat Ağırnaslı, der einige Jahre zuvor zum Studieren nach Istanbul gegangen sein soll.[89][106] Auch die Medienangaben zufolge nach mehreren Monaten an der Front nahe Tal Tamr unweit der Stadt Al Hassaka am 7. März 2015 als zweite aus Deutschland stammende Person auf Seite der YPG gestorbene, 19-jährige Ivana Hoffmann soll in Duisburg in der Gruppe Young Struggle aktiv gewesen sein, die im Ruf stand, der MLKP nahezustehen.[89][83][85][86][107] In der Türkei soll sie Mitglied der MLKP geworden und sich laut dem Kurdenvertreter Nasir Haj Mansour der YPJ angeschlossen haben,[85][86] auch um die – laut ihrer Gruppe von Young Struggle – „Frauenrevolution in Rojava“ zu verteidigen.[85] In der Zählung der YPG handelte es sich bei Ivana Hoffmann Medienangaben zufolge um die erste deutsche Gefallene, obwohl in den Reihen der PKK auch aus Deutschland stammende Personen kämpften, die sich der Guerilla viele Jahre zuvor angeschlossen hatten.[89]

Der erste US-Amerikaner, von dem geglaubt wird, dass er im Kampf gegen den IS auf Seiten der YPG gefallen ist, war der 36-jährige Keith Broomfield, der nach Angaben der YPG am 3. Juni 2015 getötet wurde.[108][109][110]

Fahne mit Name und Bild von Kevin Jochim (Bildmitte) bei Demonstration gegen den Anschlag von Suruç im Juli 2015[111]

Nach Angaben der YPG starb der 21-jährige Kevin Jochim aus Karlsruhe im Kampf gegen den IS am 6. Juli 2015.[112][113][114][94][115] Am 22. Februar 2016 wurde der ehemalige Bundeswehrangehörige und Fremdenlegionär Günter Hellstern in der Nähe von asch-Schaddadi im Kampf gegen den IS getötet.[116]

Der amerikanische Zivilist Levi Jonathan Shirley, in Reihen des YPG starb am 14. Juli bei Gefechten in Manbij.[117] Am 21. Juli starb der Brite Dean Carl Evans in der Schlacht um Manbidsch.[118] Der Slowene Martin Gruden wurde nach kurdischen Angaben am 27. Juli 2016 ebenfalls in Manbidsch getötet.[119]

Der Amerikaner Michael Israel und der Deutsche Anton Leschek wurden bei einem Angriff der türkischen Luftwaffe am 24. November 2016 beim Dorf Arima, nord-östlich von al-Bab, getötet.[120] Der Brite Ryan Lock und der Kanadier Nazzareno Antonio Tassone starben beim Vormarsch auf Raqqa am 21. Dezember 2016 bei einem Angriff des IS.[121][122] Am 26. Januar 2017 starb der US Amerikaner Albert Avery Harrington, bei einer Bomben Explosion in Suwaydiya-Saghirah, Raqqa.[123] Der Brite Luke Rutter und die US Amerikaner Robert Grodt und Nicholas Warden wurden am oder um den 5. Juli in der Schlacht um ar-Raqqa getötet.[124][11] Der Brite Mehmet Aksoy starb am 26. September 2017 bei einem Angriff des IS auf seine Einheit in ar-Raqqa.[125]

Verhältnis von YPG zu PYD und PKK[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die PKK wurde als Guerillaorganisation in den 1970er Jahren gegründet um eine kurdische Unabhängigkeit vom Türkischen Staat zu erkämpfen.[126]

Die PKK war auch in Syrien in der Vergangenheit eine bedeutende Kurdenorganisation, denn das Regime unterstützte sie, und billigte der PKK gar eine eigene Vertretung in der syrischen Hauptstadt zu. Hintergrund war, dass auch in Syrien die kurdische Bevölkerung im Staat unterrepräsentiert und marginalisiert wurde,[127] aber syrische Kurden vom Syrischen Staat ermuntert wurden, sich der PKK anzuschließen und in der Türkei zu kämpfen. Auf diese Weise waren sie keine Bedrohung für das syrische Regime mehr. Die Angaben dazu, wieviele PKK-Kämpfer in der Türkei syrische Kurden waren, schwanken. So schätzte etwa das türkische Militär dass rund 12 % aller getöteten PKK Kämpfer zwischen 2001 und 2011 zuvor aus Syrien gekommen waren.[128]

Zur Stützung des NATO-Partners Türkei erklärten die USA bereits 1997 die PKK zu einer ausländischen terroristischen Vereinigung.[129] Unter der Androhung eines militärischen Konfliktes mit der Türkei 1998, willigte die syrische Führung schließlich ein, die Unterstützung für die PKK einzustellen.[130]

Nach dem Verbot der PKK Strukturen in Syrien um 1999 begann die Organisation politische Strukturen in verschiedenen Ländern aufzubauen, zu denen auch die 2003 gegründete syrische PYD gerechnet wird. Ursprünglich hatte sich die PYD offiziell als weisungsgebunden einem PKK Parlament gegenüber erklärt, änderte aber später die entsprechende Charta. Sowohl PYD als auch YPG Vertreter gaben später an, keine Weisungen von irgendwem entgegenzunehmen und über eigene Strukturen zu verfügen, die nicht mit denen der PKK verwoben seien.[128]

Nach 2007 gründete die PYD mehrere Organisationen in Syrien, um sie in Verhandlungen mit Gruppen einzusetzen, die dem irakischen Kurdenführer Barzanî nahestanden. Diese Gruppen gelten jedoch allesamt als Teil der PYD.[128]

Die PYD weigerte sich letztlich auch dem von Barzanî dominierten Kurdischen Nationalrat beizutreten. Der Versuch der Zusammenarbeit der Gruppen im gemeinsamen Hohen Kurdischen Komitee scheiterte an Meinungsverschiedenheiten.[128] Bezeichnend war, dass der Führer der kurdischen PUK, Dschalal Talabani, den syrischen Kurdenvertretern geraten haben soll, gemeinsam mit der Regierung Assad zu kämpfen, während Barzanî empfahl, wie auch die mit ihm alliierte Türkei, gegen Assad zu kämpfen.[127] So war die Reaktion der syrischen Kurden auf die Unruhen, die dem syrischen Bürgerkrieg vorausgingen, uneins.

Zu Beginn der Unruhen in Syrien überquerten 2011 rund 1.500 syrische Kurden, die zuvor Teil der PKK in der Türkei gewesen waren, die Grenze nach Nordsyrien. Sie stellten nach Einschätzung von Ferhad Seyder die ersten bewaffneten Kurdeneinheiten in Syrien.[131] Die PYD stellte mit YPG/YPJ so die einzige relevante kurdische Kampftruppe, die die Kurdengebiete Syriens verteidigte, die übrigen Kurden schlossen sich entweder ebenfalls der YPG an, oder gingen zu nichtkurdischen Oppositionsgruppen, andere setzten sich in die Türkei oder in den Irak ab.[127]

Nach Einschätzung von US Diplomaten sind YPG und PYD ein und dieselbe Organisation. Bis zur zweiten Jahreshälfte 2014 wurden sie von den USA nicht als Teil der „moderaten Opposition“ in Syrien betrachtet. Das änderte sich erst mit den Erfolgen der YPG auf dem Schlachtfeld gegen IS-Extremisten. Analysten schätzten, dass PYD/YPG auch in Zukunft nicht sämtliche Verbindungen zur PKK aufgeben werden.[128]

YPG während des Syrischen Bürgerkrieges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bürgerkrieg in Syrien

Erste Kämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Syrische Bürgerkrieg brach nach Aufständen im März 2011 aus und war in der ersten Zeit von einem zunehmenden Kontrollverlust der Zentralregierung in Damaskus gekennzeichnet. Zahlreiche Soldaten der Regierungsarmee desertierten und schlossen sich der Freien Syrischen Armee oder anderen aufständischen Gruppen an. Die Regierung begann ihre verbliebenen Truppen neu zu organisieren und zog Einheiten aus entlegenen Landesteilen ab um wichtige Gebiete besser schützen zu können. Verschiedene Aufständische und Kurdische Einheiten übernahmen die Kontrolle über die Gebiete, aus denen sich die Armee zurückgezogen hatte. Dabei tolerierte die YPG die Regierungstruppen oder kooperierte sogar, wenn es zum eigenen Vorteil war. Es kam aber auch zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen beiden Parteien.[132] In al-Hasaka und Qamischli bildete sich gar eine Struktur bei der YPG und Regierungsverbände nebeneinander existieren.[128]

In der Türkei gaben sich Stimmen überzeugt, dass Präsident Assad den Kurden das Gebiet an der türkischen Grenze absichtlich überlassen hätte, um so Druck auf die Türkei auszuüben und die Rebellengruppen innerhalb Syriens gegeneinander auszuspielen.[133]

Seit Mitte 2012 hatten kurdische Gruppen dann die Kontrolle über die drei Enklaven mit kurdischer Bevölkerungsmehrheit übernommen und begannen auf Basis der sozialistischen PKK-Ideologie eine Art basisdemokratische Direktverwaltung aufzubauen. Kleinere kurdische Gruppen, die eher den irakischen Kurden zugetan waren, wurden dabei von PYD/YPG beiseite gedrängt.[132]

Nach einem einzelnen Angriff von Regierungstruppen auf von Kurden gehaltenes Gebiet von Scheich Maksud in Aleppo im September 2012, bei dem dutzende Zivilisten starben, übten YPG Einheiten nach eigenen Angaben Vergeltung und töteten einige Regierungssoldaten und vertrieben Regierungsvertreter aus Kobanê.[134]

In diesem Prozess gerieten die kurdische PYD und die FSA bereits im Oktober 2012 im Gebiet bei Aleppo aneinander. Kurdische Kämpfer gaben an, die FSA Kämpfer hätten entgegen einer früheren Vereinbarung versucht, bewaffnet in von Kurden gehaltenes Gebiet vorzudringen. Etwa zwei dutzend Personen wurden getötet.[135]

Im gleichen Jahr, zwischen Juli und November 2012, kämpften die YPG-Einheiten dann gegen vorrückende salafistische Kämpfer der Al-Nusra-Front und gegen deren Verbündete, der Gruppierung ISIS, um die Grenzstadt Ras al-Ayn,[136] gefolgt von Kämpfen um Tall Abyad.

Im November 2013 rief die PYD schließlich in Nordsyrien die Selbstverwaltung in den Kantonen Efrin, Kobanê und Cizre aus, entsprechende gesetzgebende Versammelungen wurden zusammengestellt und die syrische Flagge durch entsprechende kurdische Fahnen ersetzt.[137]

YPG im Irak 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2014 fiel die irakische Metropole Mossul in die Hände religiöser Extremisten des IS. Dessen Kämpfer bedrohten nun auch die kurdische Hochburg Erbil. Die bewaffneten Einheiten der irakischen Kurden, die Peschmerga, waren dem IS nicht gewachsen. Die USA sahen sich so im August 2014 gezwungen, gegen den IS im Irak aus der Luft vorzugehen und begannen mit der Operation Inherent Resolve.[138][128]

Im August 2014 trat der IS im Irak zum Angriff auf Sindschar nahe der syrischen Grenze an und eroberte die Stadt am 3. August.[139] Die Peschmerga-Einheiten der kurdischen Regionalregierung hatten sich beim Herannahen der IS-Kämpfer zurückgezogen. Viele der dort heimischen irakischen Christen und Jesiden flohen in das Sindschar-Gebirge oder wurde vom IS massakriert.[138][140]

Nach Presseberichten war es die PKK, die in dieser Lage zur Zusammenarbeit verschiedener kurdischer Gruppen aufrief.[126] Aus dem syrischen Gouvernement al-Hasaka drangen YPG Kämpfer in den Irak vor und sicherten eine provisorische Strasse zum Sindschar-Gebirge ab, während PKK Kämpfer, die ursprünglich aus der Türkei stammten, und die in Machmur eine Basis unterhielten, gegen den IS bei Sindschar vorgingen.[138] Tausende Jesiden entkamen über die Fluchtroute dem IS.[126][140] Die YPG bildete anschließend auch Jesiden aus und schickte sie als Kämpfer zurück in den Irak.[138]

Schlacht um Kobanê 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Schlacht um Kobanê

Im September 2014 rückten IS Verbände auf die Stadt Kobanê (arabisch: Ain al-Arab) an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei vor. Die Bewohner zahlreicher Dörfer im vorgelagerten kurdischen Siedlungsgebiet flohen oder wurden evakuiert. PYD/YPG und einige Kämpfer anderer Gruppen versuchten die Stadt zu halten waren aber zahlenmäßig, waffentechnisch und in der Versorgung mit Nachschub dem IS unterlegen, dessen Kämpfer auch Panzer und Militärfahrzeuge aus US-amerikanischer Produktion mitbrachten, die sie im Irak zuvor von Regierungstruppen erbeutet hatten.

Am 26. September wurde die lange der Verteidiger zunehmend kritisch, nachdem IS Kämpfer einen strategisch wichtigen Höhenzug vor der Stadt erobert hatten.[141] Einen Tag später begannen die USA mit Luftangriffen auf den IS bei Kobanê.[142] Die Luftangriffe wurden in schneller Folge geflogen und erreichten Anfang November 2014 bereits 150 Einsätze.[143]

Das US Militär gab am 17. Oktober an, mit den YPG Informationen auszutauschen und liess mit Transportflugzeugen am 19. Oktober 2014 bei Kobanê erstmals 28 Nachschubpakte mit Waffen, Munition und Sanitätsmaterial für die kurdischen Kämpfer abwerfen.[128]

Die türkische Regierung andererseits hatte zwar Kurden zuvor erlaubt aus Kobanê über die Grenze zu fliehen, verbot aber, dass sie als Verstärkungen über die Grenze zurückkehrten. Unter internationalem Druck willigte die Türkei später ein, Kämpfern den Zugang zu erlauben, wählte dazu aber eine kleine Gruppe FSA-Kämpfer und später eine kleine Gruppe irakischer Peschmerga aus, denen man es erlaubte, mit ihrer Ausrüstung durch die Türkei nach Kobanê zu reisen.[143]

Ende Oktober erreichten so etwa 50 FSA Kämpfer und 150 Peschmerga Kobanê.[144][145]

Die Schlacht endete mit dem Durchbrechen des IS Belagerungsringes im Januar 2015 und ein letzter Angriff des IS auf die Stadt wurde im Juni 2015 abgewehrt.[146]

Die USA hatten mit Angriffen aus der Luft durch Kampfflugzeuge bedeutenden Anteil am Sieg der YPG Einheiten über den vorrückenden IS in dieser Schlacht. Seit der Schlacht um Kobanê koordinierten die USA auch ihre Luftangriffe im Gouvernement al-Hasaka und Gouvernement ar-Raqqa mit PYD/YPG.[128]

Die PYD/YPG gewann durch die Schlacht unter den Kurden als auch international beträchtlich an Ansehen.[138] Die Darstellung der Abwehrschlacht in den westlichen Medien, mit den sekulären Verteidigern, mit Frauen in Kampfeinheiten, gegen die brutalen, intoleranten Islamisten, war von deutlicher Sympathie für die YPG geprägt.[132] Die Türkei büßte ihrerseits durch ihr Verhalten in der Krise an Ansehen ein. So hatte die türkische Regierung an der Grenze nach Syrien, weniger hundert Meter hinter der Stadtgrenze von Kobanê, Panzer auffahren lassen, die vor den Augen der Weltpresse untätig blieben, während die YPG in den Straßen gegen den IS kämpfte.[143][138] Die Schlacht und das Verhalten der Türkei stachelte zudem erneut den kurdischen Nationalismus in Türkei an und beendete effektiv die Friedensbemühungen zwischen PKK und türkischer Regierung.[129] Siehe dazu Türkische Offensive gegen die PKK seit 2015.

SDF 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die YPG hatte bereits 2013/2014 mit örtlichen arabischen Rebellen der Schammar (Quwat as-Sanadid) und FSA Einheiten Bündnisse geschlossen.[128] So eroberten YPG und FSA im Juni 2015 gemeinsam Tall Abyad vom IS zurück.[147]

Das Verteidigungsministerium der USA stellte den Nachschub für die FSA in Syrien im Oktober 2015 ein, weil die gelieferte Ausrüstung islamistischen Kämpfern in die Hände gefallen war. Der US Auslandsgeheimdienst CIA setzte sein eigenes Programm zur Ausrüstung jedoch fort. Das Verteidigungsministerium der USA suchte nun Verbündete und forderte den YPG auf, ein „Arabisches“-Bündnis zu schmieden.[128]

Die Kurden verwiesen auf den SDF, geformt aus den Gruppen, mit denen man zuvor zusammengearbeitet hatte. Am 11. Oktober 2015 wurde der SDF als Gegengewicht zur YPG gegründet um größere Legitimität beim Kampf um IS Gebiete zu erlangen, in denen keine kurdische Bevölkerung lebte.[128]

Die USA schätzten die SDF-Stärke (ohne YPG) gegen Jahresende 2015 auf etwa 5000 Kämpfer. Der Abgesandte des US-Präsidenten gab an, dass 60% der Koalitionskämpfer Kurden und 40 % Araber wären. Die YPG schätzte, dass 15% Araber seien, SDF Vertreter schätzten deren Anteil auf 30 %.[128]

Im November 2015 kämpfte die SDF/YPG Koalition um die Stadt al-Haul im Nord-Osten Syriens. Im Dezember eroberten sie die Tischrin-Talsperre am Euphrat.[128]

Expansion 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegen Jahresende 2015 begann die Luftwaffe der Russischen Föderation den aufgefrischten Verbänden der Syrischen Armee und den sie unterstützenden schiitischen Milizen den Weg um Aleppo durch das Gebiet verschiedener Rebellengruppen durch Bombenangriffe zu ebnen. Diese Regierungstruppen stoppten ihren Vormarsch nachdem sie die zuvor belagerten Enklaven az-Zahra und Nubl befreit hatten und gingen nicht gegen die von YPG/SDF gehaltenen Gebiete vor.[128]

YPG/SDF Kämpfer nutzen diese Gelegenheit ihrerseits um aus der Region nördlich von Aleppo um Afrin nach Osten zu marschieren. Das Gebiet wurde aber nicht nur von islamistischen Kämpfern, wie die YPG verlauten liess, sondern auch von von den USA ausgerüsteten FSA Verbänden verteidigt. Dennoch eroberten die Kurden mehrere Dörfer und am 11. Februar 2016 schließlich den 2013 vom Regime aufgegebenen Militärflugplatz Menagh, den einige dutzend Kämpfer der Levante-Front verteidigt hatten, die aber kurz zuvor von einem russischen Luftangriff geschwächt worden waren.[128]

Die Bewegung von Afrin nach Osten wurde von den Amerikanern als Teil einer kurdischen Offensive eingeschätzt, die darauf abzielte, die „Kantone“ des angestrebten kurdischen Rojava-Gebietes mit einer Landbrücke durch arabisches Siedlungsgebiet zu verbinden.[128]

Als YPG Verbände der Afrin-Offensive sich kurze Zeit später der von anderen Rebellen gehaltenen grenznahen Stadt Aʿzāz nährten, schritten türkische Truppen ein und begannen die YPG bei Menagh mit Artillerie von der Türkei aus zu beschießen und der türkische Premierminister Davutoğlu gab öffentlich bekannt, dass sich die YPG von Aʿzāz in Zukunft fernzuhalten habe.[148]

Die Manbidschoffensive der SDF begann im Mai 2016 und zielte auf die Vertreibung des IS aus der gleichnamigen Stadt am Euphrat. Die türkische Führung hatte bereits im Juni 2015 vor einer Ausweitung des PYD/YPG-Gebietes über den Euphrat nach Westen gewarnt,[128] und trat nach der Eroberung von Manbidsch durch den SDF mit einer eigenen Offensive Ende August 2016 aus der Türkei heraus zum Angriff gegen den IS an, um dessen Gebiet zu besetzten und es so dem Zugriff der YPG zu entziehen und einen Keil zwischen die kurdischen Kantone zu treiben. Die pro-türkischen Verbände kamen jedoch nicht weiter nach Süden als bis al-Bab, wo der Widerstand des IS sie bis Februar 2017 aufhielt, während syrische Regierungstruppen aus dem Raum Aleppo südlich von al-Bab von Westen nach Osten marschiert waren und so den türkischen Brückenkopf nach Süden abgeriegelten. Scharmützel zwischen pro-türkischen Kämpfern, SDF/YPG Einheiten und syrischen Regierungstruppen bei Manbisch mussten schließlich durch das direkte Eingreifen der USA und Russlands beendet werden, indem sie eigene Truppenpräsenzen im Raum al-Bab – Manbisch zur Abschreckung stationierten.[149]

ar-Raqqa 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Befriedung der Region Manbisch konnten YPG/SDF Einheiten weiter nach Süden marschieren, um dort gegen die faktische IS-Hauptstadt ar-Raqqa am Euphrat vorzugehen. Die eigentliche Schlacht um ar-Raqqa begann mit dem Erreichen der Stadtgrenzen im Mai 2017.

Die Spannungen zwischen YPG und der Türkei mit ihren Verbündeten innerhalb Syriens gingen 2017 jedoch weiter. Sporadische Kämpfe zwischen der Türkei nahen Gruppierungen und der YPG innerhalb Syriens setzen sich fort und wurden wieder nahe der Grenze, in der Region südlich von Aʿzāz, im Juli fortgesetzt.[150] Auch verhaftet man im Juli in der Türkei einen britischen Urlauber unter Terrorismusvorwürfen, der für die YPG in Syrien gekämpft hatte.[151]

YPG und Syrische Regierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Assad erkannte früh im Bürgerkrieg, dass sich die Kurden für seine Zwecke einsetzen ließen. So ergriff er, als sich die Krise 2011 abzuzeichnen begann, mehrere Maßnahmen. Er erklärte Kurden, die in den 1960er Jahren in Syrien staatenlos gemacht worden waren, wieder zu syrischen Staatsbürgern und erließ Dekret 107, dass die Selbstverwaltung von Staatsgebiet durch regionale Strukturen erlaubt. Der Analyst Ghadi Sary folgerte, dass diese Schritte gemacht wurden, weil sich die Regierung Assad bewusst war, dass die Araber und andere Gruppen nicht von Kurden verwaltet werden wollten und sich lieber regimenahen Milizen anschlossen, so dass eine Präsenz des Staates erhalten blieb. Auch setzte die syrische Regierung auf das tiefe Misstrauen zwischen Kurden und der Türkei, in der Hoffnung, die Kurdengebiete eine Barriere für Nachschub bilden, den die Türkei für andere Oppositionsgruppen nach Syrien schleusen wollte. Die strikte Ablehnung einer Zentralregierung jedoch, verankert in der Ideologie von PKK/PYD, berge Konfliktpotential für die Zukunft.[127]

Die Regierung in Damaskus gab an, man habe der PYD/YPG über den Flugfeld in Qamischli mehrfach Munition zukommen lassen, was die jedoch bestritten.[127]Auch Syriens UN-Botschafter Baschar al-Dschafari trat im Februar 2016 auf und gab an, man würde PYD unterstützen.[128]

Es kam jedoch auch zu Kämpfen zwischen YPG und Regierungstruppen, so im Januar 2013 und Januar 2015 in al-Hasaka.[128] Nach Zusammenstössen mit der FSA beschuldigte die FSA die PYD/YPG im Sommer 2013 der Zusammenarbeit mit dem Regime in Aleppo.[136]

Als es im April 2016 zu Kämpfen zwischen PYD/YPG und den regierungsnahen NDF-Milizen in Qamischli mit dutzenden Toten kam, weil beide Seiten um Rekruten konkurriert hatten, erzielte man sich schließlich eine Einigung, die Beobachter als Handel deuteten.[127]

Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen gegen die YPG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2014 wurden von Human Rights Watch (HRW) massive Verletzungen der Menschenrechte durch die PYD festgestellt. In diesem Zusammenhang wurden vor allem unverhältnismäßige Gefängnisstrafen, unfaire Gerichtsverfahren und der Einsatz von Kindersoldaten erwähnt.[152]

Verfolgung politischer Gegner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon zu Beginn des syrischen Bürgerkrieges wurde über von der PYD und der YPG begangene Menschenrechtsverletzungen berichtet. Im Jahr 2013 wurde berichtet, dass die YPG drei oppositionelle Kurden bei einer Demonstration in Amude[153][154][155] getötet habe. Es wurde von der Verfolgung kurdischer politischer Gegner berichtet, die der PYD eine totalitäre Alleinherrschaft[156] vorgeworfen hätten. So wurde beispielsweise der kurdische Politiker Dersem Omar im Jahre 2013 unter Arrest gestellt.[153]

Kindersoldaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

YPG-Sprecher Rêdûr Xelîl mit HRW-Vertreter Fred Abrahams (Frederick Cronig Abrahams)[157]

HRW erwähnte auch den bereits Ende Mai 2015 in einem Focus-Artikel[158] erhobenen Vorwurf, dass es in Qamischli zur Rekrutierung eines 14-jährigen Mädchens aus der Schule heraus durch die YPJ gekommen sein soll. Auf Anfrage von HRW vom 10. Juni 2015 für eine Antwort auf die Vorwürfe antworteten die YPG am 24. Juni, die Gruppe erkenne an, aufgrund des anhaltenden bewaffneten Konflikts vor „bedeutenden Herausforderungen“ bei der Beendigung der Verwendung von Kindersoldaten zu stehen. Sie erkenne an, dass es „einige individuelle Fälle“ im vergangenen Fall gegeben habe.[159] Mitte Juli 2015 berichtete HRW, dass die YPG, die am 5. Juni 2015 eine Verpflichtung unterzeichnet hatten, alle unter 18-jährigen Kämpfer zu demobilisieren, zwar nach einem Monat 149 Kinder demobilisiert habe, jedoch trotz ihres Versprechens weiterhin Kindersoldaten kämpfen ließen. HRW-Repräsentant Fred Abrahams erklärte, die YPG sollten ihr Versprechen zur Beendigung des Kriegseinsatzes von Kindern einhalten. Der Umstand, dass die kurdischen Kräfte gegen das Kriegsrecht missachtende Gruppen wie den IS kämpfen, rechtfertige nicht die Missbräuche in den eigenen Streitkräften.[159]

Vertreibungen von Zivilisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die YPG im Juni 2015 den vorher vom IS beherrschten Korridor zwischen den syrischen Kurdenkantonen Cizîrê und Kobanê erobert hatten, in dem mehr Araber als Kurden leben, wurden Berichte über Vertreibungen von Arabern und Turkmenen laut.[160][161][162] Während vor allem türkische und arabische Medien sowie Blogs darüber berichtet hatten, griffen westliche Zeitungen und Sender die Vorwürfe kaum auf.[160] Die YPG bestritten die Anschuldigungen und sprachen dagegen von Angeboten, die man den Zivilisten aus den Kampfgebieten gemacht habe, um zu vermeiden, dass sie der IS als lebende Schutzschilde missbraucht.[160][163][162]

Im Oktober 2015 warf Amnesty International (AI) den zu diesem Zeitpunkt von den USA unterstützten YPG Kriegsverbrechen in Form von Vertreibungen oder Zwangsumsiedlungen der Zivilbevölkerung und Zerstörung ihrer Dörfer vor und sprach von einer regelrechten gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßenden Vertreibungswelle an Tausenden vornehmlich nichtkurdischen (vor allem turkmenischen und arabischen) Bewohnern nach der Einnahme ihrer Dörfer durch die YPG.[164][165][166][167][168][160][169] Insbesondere habe sich das Geschehen in der Provinz Hassaka abgespielt, wo neben Kurden und Christen auch sunnitische Araber lebten. Die Vertreibung wurde von AI als „gezielte und koordinierte Kampagne zur kollektiven Bestrafung“ der YPG gegen Dörfer gewertet, in denen nach Wahrnehmung der YPG Bewohner mit dem IS oder anderen nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen (wie der FSA) sympathisiert hätten.[164][167][168][170][171][172] AI warf der kurdisch geführten Verwaltung vor, ihre Macht zu missbrauchen und das Völkerrecht in einer Weise zu missachten, die Kriegsverbrechen gleichkomme.[170] Bei ihren Vorwürfen berief sich AI auf Satellitenbilder sowie auf Augenzeugenberichte Dutzender Bewohner der Provinzen Hasaka und Raqqa, nach denen die YPG damit gedroht hätten, Luftangriffe der US-geführten Allianz anzufordern.[168][166][170][160]

Zusätzliche Brisanz erhielten die Vorwürfe auch dadurch, dass sie zu einem Zeitpunkt erfolgten, als die YPG von den USA „angesichts der massiven russischen Einmischung in Syrien“ (Martin Durm/SWR) zum wichtigsten Bündnispartner der USA gegen den IS aufgewertet wurde, nachdem die westlichen Staaten zuvor gezögert hatten, sich offiziell mit den YPG als „verlängertem Arm der kurdischen PKK in Nordsyrien“ zu verbünden.[167][168] Mehrere mit den USA verbündete Regierungen betrachteten zu diesem Zeitpunkt die YPG skeptisch bis feindlich, deren Mutterorganisation – die PKK – noch immer auf der Liste der Terrororganisationen mehrerer europäischer Länder stand und sich – ausgelöst durch den Anschlag von Suruç[173][174][175] – seit Juli 2015 erneut im bewaffneten Konflikt mit der Türkei befand,[168] bei dem die USA das Vorgehen der Türkei gegen die PKK als eindeutigen Akt der Selbstverteidigung gewertet hatten.[176][177]

Nachdem AI bis zur Veröffentlichung des Berichts keine Stellungnahme der kurdischen Verwaltung der Gebiete erhalten hatte,[160] wies YPG-Sprecher Rêdûr Xelîl die Anschuldigungen nach der Veröffentlichung des Berichts als „falsche Anschuldigungen“ zurück[178] und gab an, die Bevölkerung sei lediglich zu ihrem eigenen Schutz aus einem Kriegsgebiet evakuiert worden.[167][168] Ein anderer Vertreter der Kurden in Nordsyrien, sagte dagegen gegenüber Medien, Truppen hätten möglicherweise geringfügige Übergriffe auf Bewohner verübt, wenn sie diese verdächtigten, der IS-Miliz nahezustehen. Mit der ethnischen Zugehörigkeit der Bewohner stünden die Aktionen jedoch nicht in Verbindung.[166] Der Leiter der als Asayish bekannten kurdische-internen Sicherheitskräfte, Ciwan Ibrahim, räumte ein, dass es zu Vertreibungen gekommen war, nannte diese aber „vereinzelte Vorfälle“ und gab an, dies sei zur eigenen Sicherheit der Zivilisten geschehen.[178]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.businessinsider.com/syrian-kurds-now-say-they-now-control-territory-the-size-of-qatar-and-kuwait-combined-2015-8?IR=T
  2. "Diese Kurden kämpfen im Syrienkonflikt" SPON vom 18. Februar 2016
  3. "Turkey v Syria’s Kurds v Islamic State" BBC vom 23. August 2016
  4. Barak BArfi:"Kurds Now Our Best Ally Against ISIS in Syria" 2015
  5. Roland Oliphant: "Russia 'to train US-allied Kurds in Syria'" Daily Telegraph vom 21. März 2017
  6. a b c d e IS – YPG: Kurdische Speerspitze im Kampf gegen Jihadisten in Syrien (Memento vom 24. Oktober 2014 auf WebCite), Tiroler Tageszeitung, 11. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  7. The battle for control in Syria (Memento vom 16. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). Daily News Egypt, 21. Juli 2012, von Maryam Ishani und Connor Molloy, archiviert vom Original.
  8. Kurds oust Syrian forces from northern towns (Memento vom 16. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). Al Jazeera, 19. November 2012, von Jose Miguel Calatayud, archiviert vom Original.
  9. Michael Werz & Max Hoffman: The United States, Turkey, and the Kurdish Regions – The Peace Process in Context (Memento vom 4. Oktober 2014 auf WebCite) (PDF; englisch), Center for American Progress, Washington, Juli 2014, S. 1–49, hier S. 6, 24, archiviert vom Original.
  10. a b Owen Jones: "Why the revolutionary Kurdish fight against Isis deserves our support" The Guardian vom 10. März 2015
  11. a b Matt Blake:"British man and two Americans killed fighting Isis in Syria" The Guardian vom 11. Juli 2017
  12. A Rare Glimpse Into Kurdish Armed Forces in Syria Website der Zeitung Rudaw. Abgerufen am 16. November 2012
  13. Die vergessene Front in Syrien Website des VICE-Magazins. Abgerufen am 20. November 2012
  14. Kurds take another town in Syrian ‘dirty game’ Website des Nachrichtensenders al-Arabiya. Abgerufen am 20. November 2012
  15. a b c d Analysis: YPG – the Islamic State’s worst enemy (Memento vom 16. September 2014 auf WebCite) (englisch). IHS Jane’s Defence Weekly (JDW), 11. September 2014, von Michael Stephens, archiviert vom Original.
  16. Iraq – Meet the PKK 'Terrorists’ Battling the Islamic State on the Frontlines of Iraq (Memento vom 3. September 2014 auf WebCite) (englisch). Vice News, 22. August 2014, von John Beck, archiviert vom Original.
  17. a b Kobani Residents Return to Widespread Devastation (Memento vom 4. März 2015 auf WebCite) (englisch). Voice Of America, 2. Februar 2015, von Khadijan Farquin (Sprecherin: Elizabeth Arrott), archiviert vom Original.
  18. a b Hoffnung in der Barbarei (Memento vom 1. Oktober 2014 auf WebCite), junge Welt, 11. September 2014, von Ulla Jelpke, Şükriye Doğan und Nezir Suleiman, archiviert vom Original.
  19. Selbst gebaute Panzer – Diese skurrilen Fahrzeuge sollen den IS stoppen (Memento vom 1. Oktober 2014 auf WebCite), N24, 30. September 2014, archiviert vom Original.
  20. Umgebaute LKW und Traktoren – Mit diesen selbstgebastelten Panzern ziehen die Kurden gegen den IS in den Krieg (Memento vom 1. Oktober 2014 auf WebCite), Focus Online, 30. September 2014, archiviert vom Original.
  21. a b c d e f g Kurden in Syrien – Die Frau, die Al-Kaida das Fürchten lehrt (Seite 1 (Memento vom 4. September 2014 auf WebCite), Seite 2 (Memento vom 4. September 2014 auf WebCite)), fr-online.de, 28. Februar 2014, von Frank Nordhausen, archiviert vom Original (Seite 1, Seite 2) am 4. September 2014.
  22. Es gab keinen Deal der Kurden mit dem Regime Website der Zeitung Frankfurter Rundschau. Abgerufen am 1. Dezember 2012
  23. Kurds Build Bridges At Last Website der Independent European Daily Express. Abgerufen am 13. Oktober 2013
  24. Die Saat geht auf Webseite der Zeitung junge Welt. Abgerufen am 6. November 2013
  25. Die Christen in Syrien ziehen in die Schlacht In: Die Welt. Abgerufen am 23. Oktober 2013.
  26. Kurdish militia aims to connect Kurdish enclaves in Syria In: Al-Monitor. Abgerufen am 15. Dezember 2013
  27. online
  28. Margret Johannsen, Bruno Schoch, Max M. Mutschler, Corinna Hauswedell, Jochen Hippler: Friedensgutachten 2016, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Lit, 2016, ISBN 978-3-643-13370-0, S. 145
  29. Tom Perry: "Exclusive: Syrian Kurdish YPG aims to expand force to over 100,000" Reuters vom 30. März 2017
  30. Syrien-Krieg – Deutsche Waffen töten in Syrien (Memento vom 1. September 2014 auf WebCite), fr-online, 23. Januar 2014, von Frank Nordhausen, archiviert vom Original.
  31. Bürgerkrieg in Syrien – Dschihadisten mit Milan-Raketen (Memento vom 15. Oktober 2014 auf WebCite), Berliner Zeitung, 22. Januar 2014, von Frank Nordhausen, archiviert vom Original.
  32. Gruß vom Bosporus – Notizen vom Leben in Istanbul – Von Istanbul nach Syrien (Memento vom 15. Oktober 2014 auf WebCite), gruss-vom-bosporus.berliner-zeitung.de, veröffentlicht am 28. Januar 2014 vom Account FrankN (Frank Nordhausen), archiviert vom Original.
  33. Auch Zivilisten unter Toten (Memento vom 8. Oktober 2014 auf WebCite), ORF.at, 7. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  34. IS-Terror – Verzweifelter Kampf um Kobane (Memento vom 9. Oktober 2014 auf WebCite), RP Online, 9. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  35. Kampf um Kobane – Kurden stoppen offenbar IS-Vormarsch (Memento vom 13. Oktober 2014 auf WebCite), tagesschau.de, 13. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  36. a b c d e f g h i j k Wenn Frauen in den Krieg gegen Jihadisten ziehen (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), DiePresse.com, 6. Oktober 2014 (Print-Ausgabe: Die Presse, 7. Oktober 2014), archiviert vom Original.
  37. From food recipes to AK-47s: Inside online world of the women of ISIS, cnn.com, 10. September 2014
  38. a b c d Kämpfende Frauen: Kurdische „Amazonen“ jagen Dschihadisten (Memento vom 29. August 2014 auf WebCite), Kurier.at, 22. August 2014, von Evelyn Peternel und Leila Al-Serori, archiviert vom Original.
  39. a b „Kurdinnen-Kampfanzug“: Protest gegen H&M-Overall (Memento vom 8. Oktober 2014 auf WebCite), Kurier.at, 8. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  40. a b c d e Frauen im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (Memento vom 5. Oktober 2014 auf WebCite), Deutsche Welle, 4. Oktober 2014, von Sophie Cousins / ml (Al-Yarubiyah), archiviert vom Original.
  41. a b Waffen für die PKK? – Ein Gespräch mit der Linksparteipolitikerin Ulla Jelpke, die zwei Wochen lang die kurdischen Gebiete der Türkei, Syriens und Iraks bereiste (Seite 1 (Memento vom 4. September 2014 auf WebCite), Seite 2 (Memento vom 4. September 2014 auf WebCite)), Telepolis, 26. August 2014, von Tomasz Konicz, archiviert vom Original (Seite 1, Seite 2) am 4. September 2014.
  42. a b Krieg in Syrien: Erste Deutsche stirbt im Kampf mit IS-Terroristen (Memento vom 10. März 2015 auf WebCite), Stern.de, 9. März 2015, archiviert vom Original.
  43. a b Selbstmordattentäterinnen: Verzweifelt, tödlich (Memento vom 8. Oktober 2014 auf WebCite), Spiegel Online, 7. Oktober 2014, von Christoph Sydow, archiviert vom Original.
  44. a b c d e f Kurdish female suicide bomber in Kobane killed dozens of ISIS militants (Memento vom 7. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). Daily Sabah, 6. Oktober 2014 (letzte Aktualisierung: 7. Oktober 2014), archiviert vom Original.
  45. Das Bollwerk aus kurdischen Kämpferinnen und der PKK (Memento vom 5. Oktober 2014 auf WebCite) (Video: 00:06:34), BR – Report München, 9. September 2014, von Ahmet Şenyurt, archiviert vom Original.
  46. Meet the Kurdish Female Freedom Fighters of Syria (Memento vom 31. August 2014 auf WebCite) (englisch). VICE, 29. Oktober 2013, von Glen Johnson, archiviert vom Original.
  47. The women risking their lives to keep the world safe from terror (Memento vom 13. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). Mamamia, 29. September 2014, von Aparna Balakumar, archiviert vom Original.
  48. a b Schlacht um Kobane – Diese Frau kommandiert die kurdischen Kämpfer gegen die IS-Miliz (Memento vom 12. Oktober 2014 auf WebCite), Focus Online, 12. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  49. Aktivisten: Frau führt Kurdenkämpfer bei Verteidigung von Kobane an (Memento vom 12. Oktober 2014 auf WebCite), Zeit.de, 12. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  50. Türken schauen weg, wenn Kurden über die Grenze gehen (Memento vom 15. Oktober 2014 auf WebCite), Welt.de, 13. Oktober 2014, von Alfred Hackensberger, archiviert vom Original.
  51. Weibliche Peschmerga-Einheiten – IS-Kämpfer fürchten diese Frauen (Memento vom 29. August 2014 auf WebCite), n-tv, 23. August 2014, von Jürgen Weichert, archiviert vom Original.
  52. Iraq Crisis: Kurds Push to Take Mosul Dam as U.S. Gains Controversial Guerrilla Ally (Memento vom 29. August 2014 auf WebCite) (englisch). The Wall Street Journal, 18. August 2014, von Joe Parkinson, archiviert vom Original.
  53. a b c Soldatin Arin Mirkan – Diese Kurdin opferte sich, um IS zu stoppen (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), Blick.ch, 6. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  54. a b c Kurden preisen tote Kämpferinnen – Die Märtyrerinnen von Kobane (Memento vom 7. Oktober 2014 auf WebCite), n-tv, 6. Oktober 2014, von Issio Ehrich, archiviert vom Original.
  55. This #Kurdish mother Nasreen has left 2children behind after she died fighting against ISIS in #Kobane (Memento vom 7. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). Twitter, veröffentlicht am 6. Oktober 2014 vom Twitter-Account KURDISTAN ARMY, archiviert vom Original.
  56. a b c Kurdin opfert sich im Kampf gegen IS Kämpferin sprengt sich nahe Kobane selbst in die Luft, um ISIS-Terroristen zu töten (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), News.at, 6. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  57. she lost confidence in the world after the inability to help #Kobani so She taken up arms to defend her children #YPG (Memento vom 7. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). Twitter, veröffentlicht am 5. Oktober 2014 vom Twitter-Account KURDISTAN ARMY, archiviert vom Original.
  58. Kurdische Peschmerga-Kämpferin – Selbstmord aus Angst vor ISIS-Vergewaltigung (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), Bild.de, 2. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  59. a b c Kurdish female fighter ‘killed herself’ to avoid being ISIS hostage (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). Al Arabiya News, 5. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  60. a b c Syria: 19-Year-Old Kurdish Woman Fighter ‘Kills Herself Rather Than Falling into Isis’ Hands’ (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). International Business Times – UK Edition, 3. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  61. The Kurdish female fighters bringing the fight to IS (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). BBC News, 5. September 2014, von Gabriel Gatehouse, archiviert vom Original.
  62. 'ISIS are afraid to see women with guns’ – BBC News (englisch). YouTube, veröffentlicht vom YouTube-Kanal BBC News am 5. September 2014.
  63. a b 'IŞİD'in eline düşmemek için intihar eden Ceylan' haberi yalanlandı − 19 yaşındaki Batmanlı Ceylan Özalp’in Kobani’de IŞİD’in eline düşmemek için son kurşunu kendine sıktığı haberi yalanlandı (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite) (türkisch). Milliyet, 3. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  64. 'IŞİD'in eline düşmemek için intihar eden Ceylan' haberi yalanlandı (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite) (türkisch). Radikal, 3. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  65. Kurdish fighter Ceylan Özalp reported alive (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). War in Context, 5. Oktober 2014, von Paul Woodward, archiviert vom Original.
  66. a b Kampf um Kobane: Kurdische Selbstmordattentäterin tötet IS-Kämpfer (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite). Spiegel Online, 6. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  67. a b c Selbstmord-Attentat gegen Dschihadisten – Kurdin reißt Dutzende IS-Extremisten mit in den Tod (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), Focus.de, 5. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  68. a b c Kurdish female fighter in suicide attack on Isil amid fighting for key Syria town (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). The Telegraph, 5. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  69. a b c d Arin Mirkan: Female Kurdish Soldier Overtaken By ISIS Blows Herself Up, Killing Several Jihadists (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). inquisitr.com, 5. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  70. Kampf um Kobane – Selbstmord-Attentäterin tötet Dutzende IS-Kämpfer (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), Handelsblatt, 5. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  71. a b Kämpfe im Norden Syriens – Kurdische Selbstmord-Attentäterin tötet Dutzende ISIS-Kämpfer (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), Bild.de, 5. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  72. a b c d e f g h Kurdish Female Soldier and Mother of 2 Arin Mirkan Willingly Volunteers to Become Suicide Bomber, Kills at least 27 ISIS Fighters (Memento vom 7. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). International Business Times – A.U. Edition, 7. Oktober 2014, von Esther Tanquintic-Misa, archiviert vom Original.
  73. a b Selbstmordattentäterin tötet Dutzende IS-Kämpfer (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), Tagesanzeiger.ch, 5. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  74. a b c Diese Mutter sprengte sich im Kampf gegen ISIS selbst in die Luft (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), The Huffington Post – Edition DE, 6. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  75. a b c Syria Isis News: Female Kurdish Suicide Bomber 'Kills Dozens of Islamic State Militants’ in Kobani (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). International Business Times, UK Edition, 6. Oktober 2014, von Gianluca Mezzofiore, archiviert vom Original.
  76. Arin Mirkan, une „sœur“ pour les militants kurdes (Memento vom 10. Oktober 2014 auf WebCite) (französisch). Libération Monde, 6. Oktober 2014, von Ragıp Duran, archiviert vom Original.
  77. IS hisst schwarze Flagge am Stadtrand von Kobani (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), Basler Zeitung, 6. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  78. YPG: Arîn Mirkan'ın fedailiği YPG'nin direniş tutumudur (Memento vom 7. Oktober 2014 auf WebCite) (türkisch). firatnews.com, 5. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  79. „Arîn Mirkan’s sacrifice stance of the YPG resistance“ (Memento vom 7. Oktober 2014 auf WebCite) (englisch). en.firatajans.com, 6. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  80. „Straßenkämpfe haben begonnen“ – IS-Milizen und Kurden liefern sich erbitterte Schlacht um Kobane (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), t-online.de, 6. Oktober 2010, archiviert vom Original.
  81. Die Schlacht um Kobane – „Es besteht die Gefahr eines Massakers“ (Memento vom 8. Oktober 2014 auf WebCite), FAZ.net, 7. Oktober 2014, Interview von Rainer Hermann mit Asia Abdullah (Osman), archiviert vom Original.
  82. a b Kampf Gegen Terrormiliz – Kurden melden Erfolg gegen IS-Extremisten bei Kobani (Memento vom 6. Oktober 2014 auf WebCite), NWZ Online, 6. Oktober 2014, archiviert vom Original.
  83. a b c d e "Islamischer Staat": Deutsche stirbt im Kampf gegen den IS (Memento vom 10. März 2015 auf WebCite), Zeit.de, 9. März 2015, archiviert vom Original.
  84. a b c d Former Royal Marine from Yorkshire becomes first Briton to die fighting Isil (Memento vom 6. März 2015 auf WebCite) (englisch). The Telegraph, 4. März 2015, von Louisa Loveluck und Josie Ensor, archiviert vom Original.
  85. a b c d e Tote deutsche Kämpferin – Aus Duisburg in den Krieg gegen IS (Memento vom 10. März 2015 auf WebCite), FAZ.net, 9. März 2015, von Rainer Hermann, archiviert vom Original.
  86. a b c d e f German woman killed fighting Islamic State in Syria (Memento vom 10. März 2015 auf WebCite) (englisch). Reuters U.S., 9. März 2015, von Tom Perry und Sylvia Westall, archiviert vom Original.
  87. a b Islamic State: Ex-UK soldier wants to train Kurdish forces (Memento vom 10. März 2015 auf WebCite) (englisch). BBC News, 10. März 2015, archiviert vom Original.
  88. a b c Toy Soldiers – Americans ‘Fighting ISIS’ Are Just Props (Memento vom 13. März 2015 auf WebCite) (englisch). The Daily Beast, 13. März 2015, von Mat Wolf, archiviert vom Original.
  89. a b c d e Im Kampf gegen den IS getötet: „Bis zur letzten Kugel“ (Memento vom 10. März 2015 auf WebCite), taz.de, 9. März 2015, archiviert vom Original.
  90. a b c d Kurdish militia pays tribute to Ashley Johnston, killed fighting with its forces – The 28-year-old Australian is understood to have been the first Westerner to die fighting with the array of militia groups opposed to Isis (Memento vom 6. März 2015 auf WebCite) (englisch). The Guardian, 2. März 2015, von Michael Safi, archiviert vom Original.
  91. a b A Divorced Father-of-Two from Ohio Is Fighting the Islamic State in Syria (Memento vom 6. März 2015 auf WebCite) (englisch). VICE News, 22. Oktober 2014, von Karlos Zurutuza, archiviert vom Original.
  92. a b c d Islamic State: The US volunteers who fight with Syria’s Kurds (Memento vom 6. März 2015 auf WebCite) (englisch). BBC News, 21. Oktober 2014, von Jim Muir, archiviert vom Original.
  93. a b c Jordan Matson (28): «Meine Regierung hilft den Kurden nicht – ich schon» – Die Kurden bekommen für den Kampf gegen den IS Unterstützung von unerwarteter Seite: Westliche Freiwillige schliessen sich ihnen an (Memento vom 7. März 2015 auf WebCite), 20 Minuten, 7. Februar 2015, von Vivian Salama und Bram Janssen, archiviert vom Original.
  94. a b YPG-Kämpfer – Kevin starb für Kurdistan (Memento vom 8. August 2015 auf WebCite), welt.de, 6. August 2015, von Alfred Hackensberger.
  95. a b c d Islamic State: Mother only discovered son Ashley Johnston was fighting in Syria after his death (Memento vom 6. März 2015 auf WebCite) (englisch). ABC News, 4. März 2015, von Sean Rubinsztein-Dunlop und Dylan Welch, archiviert vom Original.
  96. a b c YPG Volunteer Michael Enright on Frontline (Memento vom 25. Juli 2015 auf WebCite) (kurdisch; Video in englischer Sprache: 4:45 Min.), dengeamerika.com (Voice of America in kurdischer Ausgabe), 14. Juli 2015.
  97. Pirates of the Caribbean actor joins fight against Isis in Syria (Memento vom 25. Juli 2015 auf WebCite) (englisch), theguardian.com, 2. Juni 2015.
  98. Why a ‘Pirates of the Caribbean’ actor dropped everything to fight the Islamic State (Memento vom 25. Juli 2015 auf WebCite) (englisch), washingtonpost.com, 1. Juni 2015, von Abby Phillip.
  99. Actor Michael Enright Joins Kurds in Fight Against ISIS in Syria (Memento vom 25. Juli 2015 auf WebCite) (englisch), abcnews.go.com, 1. Juni 2015, von Louise Dewas.
  100. Pirates of the Caribbean actor Michael Enright fighting with Kurdish YPG against Islamic State (Memento vom 25. Juli 2015 auf WebCite) (englisch), abc.net.au, 17. Juni 2015, von Patrick Wright.
  101. Mother of killed Australian Ashley Johnston did not know he was on the frontline against Islamic State (Memento vom 6. März 2015 auf WebCite) (englisch). The Sydney Morning Herald, 3. März 2015, von Heath Aston, archiviert vom Original.
  102. Young Australians are dying fighting Islamic State but can it be stopped?, abgerufen am 7. Juni 2017
  103. Family of ex-marine who died battling Isis praise his courage and conviction (Memento vom 6. März 2015 auf WebCite) (englisch). The Guardian, 4. März 2015, von Matthew Taylor, Nigel Bunyan und Fazel Hawramy, archiviert vom Original.
  104. a b Another Westerner killed by Islamic State days after Australian Ashley Johnston slain in Syria (Memento vom 6. März 2015 auf WebCite) (englisch). The Sydney Morning Herald, 5. März 2015, von Heath Aston, archiviert vom Original.
  105. a b Şeoreşa Rojava sembola biratiya Gelane (Memento vom 6. März 2015 auf WebCite) (kurdisch). ypgrojava.com (Navenda Ragihandina YPG), 4. März 2015, archiviert vom Original.
  106. Terror – Tote Duisburger Kämpferin galt als „nettes Mädel“ (Memento vom 10. März 2015 auf WebCite), DerWesten, 9. März 2015, von Hayke Lanwert, archiviert vom Original.
  107. Turkey has 'caught’ man who helped UK girls join 'IS' (Memento vom 13. März 2015 auf WebCite) (englisch). Deutsche Welle, 12. März 2015, archiviert vom Original.
  108. Father of American killed fighting Isis says God directed him to Syria (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite) (englisch), theguardian.com, 17. Juni 2015.
  109. Ji Çapemenî û Rayagiştî! (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite) (kurdisch), ypgrojava.com, 11. Juni 2015.
  110. Keith Thomas Broomfield – For the Public Opinion (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite) (englisch), ypgrojava.com, 11. Juni 2015.
  111. Merasîma Oxirkirina Qurbanîyên Êrîşa Pirsûsê (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite) (kurdisch), dengeamerika.com (Voice Of America in kurdischer Ausgabe), 23. Juli 2015. Auch veröffentlicht als: Merasîma Oxirkirina Qurbanîyên Êrîşa Pirsûsê (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite), dengeamerika.com.
  112. Tod eines Antifaschisten – Junger deutscher Internationalist stirbt im Kampf gegen »Islamischen Staat« in Syrien (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite), jungewelt.de, 15. Juli 2015, von Nick (Nikolaus) Brauns.
  113. “Ez Bi Xwesteka Avakirina Jiyana Azad Hatim” (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite) (kurdisch), ypgrojava.com, 13. Juli 2015.
  114. “I Came Here Desiring A Life With Freedom.” (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite) (englisch), ypgrojava.com, 13. Juli 2015.
  115. Kampf gegen ISIS – Deutscher bei Gefechten in Syrien gestorben (Memento vom 2. August 2015 auf WebCite), bild.de, 14. Juli 2015.
  116. Sanitäter bei der YPG in Syrien: Ein Deutscher im Kampf gegen den IS tagesschau.de
  117. An American civilian fighting with the YPG, Levi Jonathan Shirley, died on July 14 in Manbij, the YPG reported
  118. Nicola Slawson: "British man killed fighting Isis in Syria" The Guardian vom 2. August 2016
  119. "Two Western YPG volunteers killed in Manbij" rudaw.net vom 2. August 2016
  120. Brittny Mejia und Nabih Bulos: "Californian killed in Syria is remembered as humble, dedicated to Kurdish cause " LA Times vom 1. Dezember 2016
  121. Matt Blake: "Briton killed while fighting against Isis in Syria " The Guardian vom 2. Januar 2016
  122. "Two foreign YPG volunteers died in Syria four days before Christmas" rudaw.net vom 3. Januar 2017
  123. Ara News: Kurds confirm death of third US volunteer as part of Raqqa campaign vom 28. Januar 2017
  124. Raf Sanchez: "British man Luke Rutter killed fighting Isil in Syria" The Daily Telegraph vom 11. Juli 2017
  125. Matt Blake: "British film-maker killed by Isis militants in Syria" The Guardian vom 27. September 2017
  126. a b c Ishaan Tharoor : „A U.S.-designated terrorist group is saving Yazidis and battling the Islamic State“ Washington Post vom 11. August 2014
  127. a b c d e f Ghadi Sary :„Kurdish Self-governance in Syria:Survival and Ambition“ Chatham House vom September 2016
  128. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Barak Afri: „Ascent of the PYD and the SDF“ Washington Institute for Near East Policy Nummer 32 vom April 2016
  129. a b Christopher Phillips: "The Battle for Syria: International Rivalry in the New Middle East", Yale University Press, 2016, ISBN 978-0-300-21717-9, S. 211
  130. David McDowall: "A Modern History of the Kurds: Third Edition", I.B. Tauris, 2007, ISBN 978-1-85043-416-0, S. 442 und 443
  131. IS hat Sykes-Picot zerstört – „Es wird einen Kurdenstaat geben“ (Memento vom 24. Oktober 2014 auf WebCite), n-tv, 15. Oktober 2014, Interview von Hubertus Volmer mit Ferhad Seyder, archiviert vom Original.
  132. a b c SIPRI: "Armaments, Disarmament and International Security", Oxford University Press, 2015, ISBN 978-0-19-873781-0 S. 29, 30
  133. Wyre Davies:„Crisis in Syria emboldens country’s Kurds“ BBC.com vom 28. Juli 2012
  134. „PYD Kills Syrian Soldiers in Revenge Attack“ in Rudaw vom 10. September 2012
  135. Ivan Watson, Shiyar Sayed Mohammed und Ammar Cheikh Omar: "Syria rebels, Kurdish militia discuss cease-fire" CNN vom 30. Oktober 2012
  136. a b "Kurdish-jihadist clashes fracture Syria opposition" BBC vom 18. August 2013
  137. David L. Phillips: "The Kurdish Spring: A New Map of the Middle East", Routledge, 2016, ISBN 978-1-4128-5576-1, S. 162 ff.
  138. a b c d e f Aaron Stein: Turkey’s New Foreign Policy: „Davutoglu, the AKP and the Pursuit of Regional Order“, Routledge, 2014, ISBN 978-1-138-90723-2 Kapitel: „Turkeys Hostage Crisis“ S. 78 und folgende
  139. "Irak : la ville de Sinjar tombe aux mains de l'Etat islamique" lemonde.fr vom 3. August 2014
  140. a b Tracey Shelton: "'If it wasn’t for the Kurdish fighters, we would have died up there'" Pri.org vom 29. August 2014
  141. „Islamic State tightens grip on Syrian border town; shells hit Turkey“ Reuters vom 26. September 2014
  142. „Battle for Kobane: Key events“ BBC vom 25. Juni 2015
  143. a b c [www.dtic.mil/get-tr-doc/pdf?AD=ADA619334 Buddhika Jayamaha:"A Daunting Triangle: Turkey, the Kurds, and the ISIL Threat"] CTC Sentinel 2014 Vol 7 Issue 11
  144. „Syrian rebels join battle to protect Kobane“ aljazeera.com vom 29. Oktober 2014
  145. „Iraqi peshmerga fighters cross into Kobane“ aljazeera.com vom 31. Oktober 2014
  146. „Syria Islamic State: Kurds 'claim control over Kobane'“ BBC vom 27. Juni 2015
  147. AP. "Kurdish forces seize border town of Tal Abyad, cutting off key Isis supply line" The Guardian vom 16. Juni 2015
  148. Reuters: „Turkish PM confirms shelling of Kurdish forces in Syria“ The Guardian vom 13. Februar 2017
  149. Sarah El Deep: „Turkey, Kurds, Russia, U.S. forces make up a confusing, violent pageant in Syria“ Chicago Tribune vom 11. März 2017
  150. AP: "Kurdish militia to hand over bodies after Syria clashes" Washington Post vom 18. Juli 2017
  151. „British man who fought against Isis in Syria is arrested by Turkish authorities over 'terrorism'“ The Independent vom 28. Juli 2017
  152. Syria: Abuses in Kurdish-run Enclaves, Human Rights Watch, 29. Juni 2015.
  153. a b Syrian Kurdish Group Linked to PKK Kills Protesters, Al-Monitor, 29. Juni 2015, von Andrea Glioti.
  154. Kurd militia kills 3 protesters in Syria town: Activists, ahramonline, 29. Juni 2015.
  155. Kurdish PYD militia kills 3 protesters in Syrian Kurdistan: activists, Ekurd Daily, 29. Juni 2015.
  156. What is Behind the PYD's Attack on Barzani’s Party?, The Washington Institute, 29. Juni 2015, von Barzan Sheikhmous.
  157. YPG bi Daxuyanîyekê Bersîva Rexneyên HRW Dide (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite) (kurdisch), dengeamerika.com (Voice of America in kurdischer Ausgabe), 24. Juli 2015.
  158. Kopfschuss für die kleinen Ungehorsamen (Memento vom 5. Juli 2015 auf WebCite), Focus Magazin, Nr. 23, 30. Mai 2015, von Andrea-Claudia Hoffmann.
  159. a b Syria: Kurdish Forces Violating Child Soldier Ban – Despite Promises, Children Still Fight (Memento vom 24. Juli 2015 auf WebCite) (englisch), Human Rights Watch, 15. Juli 2015.
  160. a b c d e f Amnesty International wirft Kurden Vertreibung von Arabern vor (Memento vom 14. Oktober 2015 auf WebCite), Telepolis, 13. Oktober 2015, von Peter Mühlbauer.
  161. Ethnic cleansing charged as Kurds move on Islamic State town in Syria (Memento vom 14. Oktober 2015 auf WebCite), mcclatchydc.com, 13. Juni 2015, von Mousab Alhamadee und Roy Gutman.
  162. a b Kurdish forces deny claims of abuse in towns they liberate from IS (Memento vom 15. Oktober 2015 auf WebCite) (englisch), The Sydney Morning Herald, 19. Juni 2015, von Ruth Pollard.
  163. Erdogan fears fall of Syria’s Tell Abyad (Memento vom 15. Oktober 2015 auf WebCite) (englisch), al-monitor.com, 14. Juni 2015, von Fehim Taştekin.
  164. a b ‘We had nowhere to go’ – Forced displacement and demolitions in Northern Syria (Memento vom 15. Oktober 2015 auf WebCite) (englisch), Amnesty International, Index number: MDE 24/2503/2015, 12. Oktober 2015 (PDF (Memento vom 15. Oktober 2015 auf WebCite)). Siehe auch: „We had nowhere else to go“: Forced displacement and demolitions in northern Syria (englisch; Video: 7:43 Min.), YouTube, veröffentlicht vom YouTube-Kanal Amnesty International am 13. Oktober 2015.
  165. Syria: US ally’s razing of villages amounts to war crimes (Memento vom 14. Oktober 2015 auf WebCite) (englisch), amnesty.org, 13. Oktober 2015.
  166. a b c Syrien: Amnesty International wirft Kurden Vertreibung vor – Von den USA unterstützte PYD-Kämpfer sollen in Nordsyrien Tausende Zivilisten zur Flucht gezwungen und Dörfer zerstört haben. Amnesty spricht von einem Kriegsverbrechen (Memento vom 14. Oktober 2015 auf WebCite), zeit.de, 13. Oktober 2015 (Zeit Online, reuters, ap, ces).
  167. a b c d Berichte aus Nordsyrien – Amnesty wirft Kurdenmiliz Kriegsverbrechen vor (Memento vom 14. Oktober 2015 auf WebCite), tagesschau.de, 13. Oktober 2015, von Martin Durm.
  168. a b c d e f Syrien: Amnesty wirft Kurdenmiliz Vertreibungen vor (Memento vom 14. Oktober 2015 auf WebCite), spiegel.de, 13. Oktober 2015 (anr/Reuters/dpa).
  169. Amnesty International accuses Kurdish YPG of war crimes (Memento vom 14. Oktober 2015 auf WebCite) (englisch), al-monitor.com, 13. Oktober 2015, von Amberin Zaman.
  170. a b c Bericht von Amnesty International – Satellitenbilder belasten Kurdenmiliz – In Syrien werden auf allen Seiten Verbrechen verübt. Jetzt werfen Menschenrechtler auch Kurden schwere Vergehen vor. Augenzeugen hätten berichtet, wie die Partei PYD ihre Macht missbraucht und gegen Völkerrecht verstößt (Memento vom 14. Oktober 2015 auf WebCite), n-tv.de, 13. Oktober 2015 (n-tv.de, kpi/dpa).
  171. Rache für vermeintliche IS-Unterstützung? – Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) erhebt heftige Vorwürfe gegen die syrische Kurdenmiliz YPG. Ganze Dörfer und Städte seien systematisch zerstört worden. Es handle sich um eine „gezielte und koordinierte Kampagne zur kollektiven Bestrafung“ der Einwohner der zuvor von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierten Dörfer (Memento vom 16. Oktober 2015 auf WebCite), orf.at, 13. Oktober 2015.
  172. Amnesty: US-backed Syrian Kurds May Have Committed War Crimes (Memento vom 16. Oktober 2015 auf WebCite) (englisch), voanews.com, 13. Oktober 2015.
  173. EU besorgt um demokratischen Dialog in der Türkei (Memento vom 5. August 2015 auf WebCite), AFP, 4. August 2015.
  174. Drei türkische Soldaten bei neuem PKK-Angriff getötet (Memento vom 5. August 2015 auf WebCite), orf.at, 4. August 2015.
  175. Zwei Soldaten bei neuem PKK-Angriff getötet (Memento vom 5. August 2015 auf WebCite), derstandard.at, 4. August 2015 (APA).
  176. USA: Türkische Luftangriffe auf PKK sind „Selbstverteidigung“ (Memento vom 29. Juli 2015 auf WebCite), diepresse.com, 29. Juli 2015 (APA/dpa/AFP).
  177. Türkische Luftwaffe greift IS-Ziele in Syrien an (Memento vom 25. Juli 2015 auf WebCite), phoenix.de, 24. Juli 2015.
  178. a b Amnesty accuses U.S.-backed Syrian Kurdish group of demolishing homes (Memento vom 16. Oktober 2015 auf WebCite) (englisch), reuters.com, 12. Oktober 2015, von John Davison.