Yamal Airlines

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Yamal Airlines
Sukhoi Superjet der Yamal Airlines
IATA-Code: YC
ICAO-Code: LLM
Rufzeichen: YAMAL
Gründung: 1997
Sitz: Salechard,
RusslandRussland Russland
Heimatflughafen:

Flughafen Salechard

IATA-Prefixcode: 664
Leitung:

Wasili Krjuk (Generaldirektor)

Fluggastaufkommen: 1,79 Mio. (2017)[1]
Frachtaufkommen: 2708 t (2017)[2]
Flottenstärke: 38 (+ 9 Bestellungen)
Ziele: national und International
Website: www.yamal.aero

Yamal Airlines (russisch ОАО «Авиационная транспортная компания «Ямал», OAO Awiazionnaja transportnaja kompanija Jamal) ist eine Fluggesellschaft mit Sitz im nordsibirischen Salechard, Russland. Es handelt sich um die größte Regionalfluggesellschaft des Landes.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1997 gegründete Airline bietet Regionalflüge in verschiedene russische Städte, wie auch internationale Flüge an. Der Name bezieht sich auf die Jamal-Halbinsel (auch Samojeden-Halbinsel genannt) in Nordwest-Sibirien (Russland, Asien). Die Halbinsel gehört zum autonomen Kreis der Jamal-Nenzen, in dem sich der Sitz der Airline befindet. Die Gesellschaft fliegt rund 40 Ziele mit einer Flotte von rund 55 Flugzeugen an. Der Flughafen Göteborg/Landvetter war die erste westeuropäische Destination und wird seit Frühjahr 2012 mit drei Direktflügen nach Moskau bedient.[4] Zeitweise (2011/2012) flog sie auch den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden an, zog sich dann aber wieder zurück. Die Strecke wurde danach von Air Berlin bedient, letztere hat jedoch mittlerweile selbst alle Flüge nach Russland eingestellt. Yamal zielt auf russische Fluggäste ab und betreibt eine ausschließlich russischsprachige Website. Generaldirektor der Gesellschaft ist Wasili Krjuk.[5]

Am 30. April 2016 wurde mit dem kommerziellen Betrieb der Suchoi Superjet begonnen, drei Flugzeuge waren bis Mai ausgeliefert.[6]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ehemalige Tupolev-134 der Yamal Airlines

Yamal Airlines fliegt zahlreiche Inlandsziele und einige Auslandsziele in Vorderasien und Osteuropa an.

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand März 2019 besteht die Flotte der Yamal Airlines aus 38 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 9,9 Jahren.[7]

Am 6. Mai 2019 wurde bekannt, dass Yamal Airlines den Auftrag für 10 Suchoi Superjet 100 storniert hat. Der Yamal-Geschäftsführer Vasily Kryuk erklärte der russischen Nachrichtenagentur TASS, dass die operativen Kosten der Superjets zu hoch seien.[8] Aufgrund von Fehlern und mangelhaftem Support schaffte es Yamal zudem nur, gut die Hälfte der bereits vorhandenen Superjets einsatzfähig zu halten.[9]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze
Airbus A320-200 08 164
180
Airbus A321-200 03 220
Bombardier CRJ200LR 11 50
Suchoi Superjet 100 16 10 Bestellungen storniert[8] 100
103
Gesamt 38

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Yamal Airlines – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Russische Luftfahrtagentur: Passagierstatistik russischer Fluglinien 2016/2017. (PDF, 236 kB) Abgerufen am 30. Januar 2018 (russisch).
  2. Russische Luftfahrtagentur: Frachtstatistik russischer Fluglinien 2016/2017. (PDF, 238 kB) Abgerufen am 30. Januar 2018 (russisch).
  3. Kreml will neue russische Großairline. AeorTelegraph, 23. Oktober 2018.
  4. Yamal Airlines to begin non-stop service Moscow - Gothenburg (Memento vom 7. Dezember 2014 im Internet Archive)
  5. Über die Firma. Yamal Airlines, abgerufen am 1. August 2017 (russisch).
  6. "Yamal" Airline erhielt zwei weitere Flugzeuge "Sukhoi Superjet 100". sever-press.ru, 23. Mai 2016, abgerufen am 1. August 2017 (russisch).
  7. Yamal Airlines. planespotters, abgerufen am 6. März 2019 (englisch).
  8. a b Russische Airline bestellt Superjets ab, Aerotelegraph, 6. Mai 2019
  9. FAS hat einen Anstieg des Flugpreises für Flüge mit Superjet festgestellt. Der Grund dafür sind die langen Standzeiten des russischen Verkehrsflugzeuges während der Beschaffung von Ersatzteilen und die hohen Wartungskosten, RBC, 21. August 2019