Yamasaki Toyoko

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Yamasaki Toyoko (jap. 山崎 豊子; * 3. November 1924 in Ōsaka; † 29. September 2013) war eine japanische Schriftstellerin.

Yamasaki studierte bis 1945 japanische Literatur an der Frauenuniversität Kyōto und arbeitete dann als Journalistin für die Zeitschrift Mainichi Shimbun. Als Schriftstellerin debütierte sie 1957 mit der Erzählung Noren (暖簾). Für den im kommenden Jahr erschienenen Roman Hana Noren erhielt sie den Naoki-Preis. Viele ihrer häufig auf realen Ereignissen basierenden Romane wurden Bestseller, so Shiroi kyotō (白い巨塔; 1965), Karei naru ichizoku (華麗なる一族; drei Bände, 1973), Fumō chitai (不毛地帯; vier Bände, 1978) und Futatsu no sokoku (二つの祖国; 1983), und mehrere davon wurden verfilmt. Ab 1987 erschien in der Zeitschrift Bungeishunjū der Roman Daichi no ko (大地の子), für den sie 1991 den Kikuchi-Kan-Preis erhielt.

Quellen[Bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Yamasaki der Familienname, Toyoko der Vorname.