Yannick Steinkellner

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Yannick Steinkellner (* 1992 in Wolfsberg) ist ein österreichischer Autor, Lyriker und Slam-Poet.

Im März 2013 nahm Steinkellner an seinem ersten Poetry Slam teil[1], seither bestritt er zahlreiche weitere Slams[2][3], Lesungen[4] und Auftritte mit seinen zumeist lyrischen Werken. Er ist mehrfacher Finalteilnehmer des Ö-Slams, der österreichischen Slam-Meisterschaften, gewann den ersten Online-Slam Österreichs[5] und nahm zudem unter anderem 2014 in Dresden und 2015 in Augsburg an den deutschsprachigen Meisterschaften teil. 2015 gewann er die Landesmeisterschaft von Steiermark und Kärnten.[6] Steinkellner gilt als einer der umtriebigsten Vertreter der österreichischen Slam-Szene[7]. 2014 war er neben Mario Tomic einer der Gründer des Kultur-Vereins Performte Literatur und Slam Steiermark[8] (kurz: PLuS), zudem initiierte er in Graz einen U20-Slam und diverse weitere Literaturveranstaltungen. Er ist Mitglied der Lesebühnen "Gewalt ist keine Lesung" und "Das Baby ist optional" (mit Jason Bartsch, Henrike Klehr und Johannes Floehr).[9] Heute gibt er im gesamten deutschsprachigen Raum Workshops zu den Themen Kreatives Schreiben und Poetry Slam.[10]

Er ist Mitglied in zwei Slam-Teams. Gemeinsam mit Christoph Steiner (alias MC Stoner) bildet er das Slam-Team "Pauken & Poeten",[11] seine Kollaboration mit der Lyrikerin Jule Weber trägt den Namen "Lingitz&Puchert".

Steinkellner lebt und arbeitet derzeit in Bochum.[12]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • div. Ausgaben von & Radieschen[13] – Zeitschrift für Literatur
  • Lichtungen - Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik. Nr. 140, 2014.
  • John Patrick Platzer, Carmen Kassekert (Hrsg.): Poetry Slam. Malandro, 2014, ISBN 978-3-902973-12-2.
  • Christian Ritter (Hrsg.): Merkwürdige Dialoge. Unsichtbar-Verlag, 2015, ISBN 978-3-95791-029-5.
  • MEGAPHON: Echt frech! Caritas Steiermark, Juni 2016.
  • 1. Grazer Lesebühne (Hrsg.): Gewalt ist keine Lesung. edition keiper, 2016, ISBN 978-3-903144-04-0.
  • Mieze Medusa, Markus Köhle (Hrsg.): Slam, Oida!: 15 Jahre Poetry Slam in Österreich. Lektora-Verlag, 2017, ISBN 978-3-95461-098-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Junge Künstler im Porträt: Der Adrenalin-Poet. In: www.kleinezeitung.at. (kleinezeitung.at [abgerufen am 5. Juni 2017]).
  2. Antje Dossmann: Poetry All Stars: Quinoa macht die Welt auch nicht besser. In: Theater & Kunst. (nw.de [abgerufen am 5. Juni 2017]).
  3. "Tote Dichter" ziehen den Kürzeren - Region Dillenburg - mittelhessen.de. (mittelhessen.de [abgerufen am 5. Juni 2017]).
  4. Biberach Kommunal. Nr. 10, 15. März 2017, S. 10.
  5. Wortwale im Netz – Österreichs erster Online Slam auf lautfeuer.at | Poetry Slam Portal Österreich. Abgerufen am 5. Juni 2017.
  6. Steinkellner. Abgerufen am 5. Juni 2017.
  7. Von: Anja Liedl: „So krass werden, wäre cool“ | annenpost.at. Abgerufen am 5. Juni 2017.
  8. Steiermark PLuS – Performte Literatur und Slam | IG Kultur Steiermark. Abgerufen am 5. Juni 2017.
  9. Druckluft e.V.: ....Jugend- und Kulturzentrum Druckluft e.V...... Abgerufen am 5. Juni 2017.
  10. Stadtbibliothek Graz - POETRY-SLAM- WORKSHOP ZUM THEMA GRENZENLOS. Abgerufen am 5. Juni 2017.
  11. Von: Markus Röck: Die Ruhe nach dem Lendwirbel | annenpost.at. Abgerufen am 5. Juni 2017.
  12. „Raus mit der Sprache“ - Poetry-Slam-Reihe feiert Premiere im Pantheon Beuel. In: General-Anzeiger Bonn. 25. März 2017 (general-anzeiger-bonn.de [abgerufen am 5. Juni 2017]).
  13. &Radieschen – Zeitschrift Für Literatur. In: ALSO. 20. September 2016 (wordpress.com [abgerufen am 5. Juni 2017]).