Yazaki Sōgyō

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Yazaki Sōgyō
Logo
Rechtsform Kabushiki kaisha (Aktiengesellschaft)
Gründung 8. Oktober 1941
Sitz Minato, Präfektur Tokio, JapanJapan Japan

Leitung

  • Yasuhiko Yazaki (Vorsitzender)
  • Shinji Yazaki (Präsident)[1]
Mitarbeiter 257.100[2]
Umsatz 1.662 Mrd. Yen (12,9 Mrd. €)[3]
Branche Automobilzulieferer
Website www.yazaki-group.com
Stand: 20. Juni 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

Yazaki Sōgyō K.K. (jap. 矢崎総業株式会社, Yazaki Sōgyō Kabushiki kaisha, engl. Yazaki Corporation) ist ein aus Japan stammender Automobilzulieferer. Er fertigt Verkablungssätze, Steckverbinder, Anzeigen und Kombischalter.[4]

Der heute nach IEC 62196 als SAE J1772 Typ1 genormte Ladestecker für Elektrofahrzeuge geht auf einen Entwurf der Firma aus 2009 zurück und wird vor allem bei japanischen Elektrofahrzeugen (Nissan Leaf, Mitsubishi i-MiEV), aber auch beim Chevrolet Volt bzw. Opel Ampera oder der französischen mia eingesetzt.

Die Unternehmensgruppe besteht aus 165 Tochterunternehmen (davon 64 in Japan) und beschäftigt weltweit in 44 Ländern 257.100 Mitarbeiter (davon 21.200 in Japan).[2]

Zu den Kunden zählen BMW, General Motors, Ford, Toyota, Jaguar Land Rover, PSA, Nissan und Honda. Das Unternehmen beschäftigt in Europa 36.500 Mitarbeiter,[2] in Deutschland etwa 320 an den Standorten Mörfelden-Walldorf, Leinfelden-Echterdingen, Regensburg, Wolfsburg und Köln.[5]

Das US-Justizministerium teilte am 30. Januar 2012 mit, dass es deutliche Preisabsprachen zwischen Automobilzuliefern aufgedeckt hat. Yazaki erklärte sich daraufhin bereit, eine Strafe von 470 Millionen US-Dollar zu zahlen, des Weiteren wurden vier leitende Angestellte mit Gefängnisstrafen bis zu zwei Jahren belegt.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. President's Greeting
  2. a b c Social & Environmental Report 2014
  3. Annual Report
  4. Unternehmensauftritt für Europa
  5. firmenverzeichnis.de
  6. Associated Press: U.S. fines Japanese auto parts suppliers $470 million. Japan Times, 1 February 2012, p. 1.