Yelle

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Yelle 2012 auf dem Festival du film de Cabourg.

Yelle (* 17. Januar 1983 als Julie Budet in Saint-Brieuc) ist eine französische Sängerin.

Ihr Künstlername ist ein Akronym von „You enjoy life“.[1]

Ihre Musik ist eine Kombination aus modernem Elektro und typischen 80er Jahre Synthie-Klängen, was sich auch in ihrem grellen Erscheinungsbild widerspiegelt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yelle im Dortmunder FZW am 28. März 2007
Yelle in Dortmund

Julie Budet wurde in Saint-Brieuc in der Bretagne geboren und lebt auch dort. Dank ihrem Vater, einem bekannten Musiker ihrer Heimatregion, wuchs sie mit Musik auf und erlernte früh das Klavierspiel.

Nachdem sie mit verschiedenen Bands aufgetreten war, traf sie 2002 auf GrandManier, einen Studenten mit Vorliebe für elektronische Musik, der bereits mit unterschiedlichen Bands im Elektro-Bereich gearbeitet hatte.

Zusammen nahmen sie 2006 das Lied Short Dick Cuizi, das in der finalen Single- und Album-Version Je veux te voir heißt, auf und veröffentlichten es bei Myspace. In dem Lied machen sie sich über Cuizinier, ein Mitglied der Pariser Hip-Hop-Band TTC, lustig. Anfangs aus einer Laune heraus eingespielt, erlangte Short Dick Cuizi mit täglich ca. 1000 Aufrufen schnell Bekanntheit. Angebote von Konzertagenturen folgten, so dass sich ihr Bekanntheitsgrad auch über Myspace hinaus verbreitete.

Im Oktober 2007 trat Yelle im Rahmen der Europatour des britischen Sängers Mika auf. So wurde sie auch im deutschen Sprachraum bekannt, eine Clubtour durch Deutschland folgte im März 2008.

2007 kam die Single À cause des garçons aus ihrem später erscheinenden Debütalbum Pop-Up auf den Markt. Ende 2007 arbeitete sie mit Michaël Youn alias Fatal Bazooka zusammen und konnte sich mit ihm und dem Lied Parle à ma main in Frankreich für mehrere Wochen an der Spitze der dortigen Singlecharts halten. Eine Neuveröffentlichung von À cause des garçons schaffte es in die Top 20. Im Frühjahr 2008 erreichte eine Wiederveröffentlichung von Je veux te voir die Top fünf der französischen Charts. Eine Remix-Version von À cause des garçons wurde für das Spiel Need for Speed: ProStreet als Song benutzt.

Am 1. April 2008 erschien Pop-Up in den USA und erreichte dort, unterstützt durch die Promotion von MTV, Platz acht der Billboard-Top-Elektro-Alben. Ende April folgte daraufhin eine Tour durch die USA.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 auf dem Arvikafestival in Schweden

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
FrankreichFrankreich FR FlandernFlandern BEF
2007 Pop-up
61 Gold
(39 Wo.)
300!
2011 Safari Disco Club
77
(3 Wo.)
76
(1 Wo.)
2014 Complètement fou
52
(3 Wo.)
157
(1 Wo.)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[4][3] Anmerkungen
FrankreichFrankreich FR FlandernFlandern BEF SchweizSchweiz CH
2006 Je veux te voir
4
(25 Wo.)
300! 300!
Wiederveröffentlichung und Charteinstieg in 2008
2007 Parle à ma main
1
(27 Wo.)
1 Gold
(22 Wo.)
31
(17 Wo.)
Fatal Bazooka feat. Yelle
2008 À cause des garçons
11
(28 Wo.)
40
(1 Wo.)
95
(1 Wo.)
2014 Complètement fou
Complètement fou
113
(2 Wo.)
300! 300!

Weitere Singles

  • 2008: Ce jeu
  • 2009: Les femmes
  • 2010: Cooler couleur (mit Crookers)
  • 2010: La musique
  • 2011: Safari Disco Club
  • 2011: Comme un enfant
  • 2011: Que veux-tu
  • 2012: The Contest Pack

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Yelle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Interview (Memento vom 12. Oktober 2007 im Internet Archive)
  2. Chartquellen Alben: Charts FR Charts BE
  3. a b Auszeichnungen für Musikverkäufe: FR BE
  4. Chartquellen Singles: Charts FR Charts BE Charts CH