Yeti’s Skiffle Men

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Yeti’s Skiffle Men
Allgemeine Informationen
Genre(s) Skiffle, Jazz, Irische Folklore
Aktuelle Besetzung
Piano, Lead Vocals
Bodo Krüger, Lars Tjaden
Banjo, Backing Vocals
Karl-Heinz-Skorka, Friedhelm Hintze, Holger Kwoczek
Waschbrett, Backing Vocals
Dieter „Knox“ Künnecke, „Geni“ (Michael Gneist) und Utz Meyer
Gitarre, Backing Vocals
Kurt Müller-Arndt, Hartmuth Böttcher, Gebhard Kersten
Teekisten-Bass, Backing Vocals
K.H. „Kalle“ Ullmann

Yeti’s Skiffle Men war eine hannoversche Skiffle-/Jazz-Band aus den 1970er Jahren.

Durch regionale und überregionale Solo-Live-Auftritte und Gigs auf Skiffle-/Jazz-Festivals, auf dem traditionellen alljährlichen Altstadtfest Hannover und im Jazz Club Hannover erspielten sie sich einen gewissen Bekanntheitsgrad in der damals noch „boomenden“ Jazz-/Skiffle-Szene in Niedersachsen und darüber hinaus. Größere Bekanntheit erlangte die Band durch einen Fernsehauftritt in der ZDF-Sendung Die Drehscheibe und Radio-Interviews des NDR.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründungsmitglieder waren: Bodo Krüger (Klavier), Karl-Heinz-Ullmann (Teekistenbass), Henning Wegert (Banjo) und „Knox“ Künnecke (Waschbrett).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodo Krüger „übergab“ später das Klavier an Lars Tjaden, „Kalle“ Skorka sein Banjo an Friedhelm Hintze, der es dann an Holger Kwoczek weitergab. Kurt Müller-Arndt „händigte“ die Gitarre an Hartmuth Böttcher aus, zu dem Gebhard Kersten als Gitarrist „hinzustieß“. Nun hatte die Band 23 neue Saiten, die sie vortrefflich zu bedienen wusste. Das Waschbrett übergab „Knox“ Künnecke dem noch sehr jungen „Geni“ (Michael Gneist), der nur auf der letzten Platte mitspielte und früh starb. Utz Meyer kam als neuer Waschbrettspieler in die Gruppe.

Das hohe Niveau konnte durch die Neubesetzung gehalten und durch die Hinzunahme von irischer Folklore und eigenen deutschen und englischen Texten/Liedern erweitert werden. Wenn es eine Band gab, die nur aus Freunden bestand, so waren es die „Yeti’s Skiffle Men“, was bei ihren Auftritten auch immer wieder zu beobachten war. Nach etlichen Jahrzehnten mussten die Musiker ihren Berufen Tribut zahlen, die Gruppe „bröckelte“, bis es schließlich zur Auflösung kam.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Over in the Gloryland (1976 auf dem WAM Label Hannover als Schallplatte erschienen), 1995 von der Firma Music Alliance in Luzern als CD neu aufgelegt
  • Schneeballschlacht im Himalaya (Single, 1976)

Die angestrebte Beteiligung am 1976er Doppel-Album „Hannover Szene“ kam nicht zustande.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Blazek: Das niedersächsische Bandkompendium 1963–2003 – Daten und Fakten von 100 Rockgruppen aus Niedersachsen. Celle 2006, S. 210 ISBN 978-3-00-018947-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spanner präsentiert: Hannover Rock Szene, Doppel-LP, zeroone (Zeroone Ton- und Bildträgerproduktion GmbH) G 2006: „Earth“ (Jane), „Angel No 7“ (Black Angel), „Help me through the night“ (Petticoat), „House of Chords“ (Mirage), „Runaway“ (Harlis), „Dice Box“ (Madison Dyke), „Berge des Wahnsinns“ (Relayer), „Hemmingen-Westerfeld“ (Methusalem), „I’m goin' mad“ (Scorpions), „Look here, Dave“ (Choice), „Dice in Turn“ (Vox Humana), „New York“ (Karsten Hamburg), „Acapulco“ (Harvey Cooper Band), „The Queen“ (One Day Blues Band), „American Dream“ (Ramses). (www.musik-sammler.de).