Yun Hyu

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Koreanische Schreibweise
Hangeul 윤휴
Hanja 尹鑴
Revidierte Romanisierung Yun Hyu
McCune-Reischauer Yun Hyu
siehe auch: Koreanischer Name
Yun Hyu

Yun Hyu (* 14. Oktober 1617 in Seoul; † 20. Mai 1680) war ein koreanischer Philosoph, Dichter, Politiker und Künstler. Er war Anführer der politischen Fraktion Namin (남인). Pseudonyme waren Baikho (백호) und Haheon (하헌).[1]

1660 wurde er zur Hauptfigur einer Kontroverse über die Trauerrituale um König Hyojong.[2] 1674 war er wiederum in eine Kontroverse verwickelt, dieses Mal über den Tod der Königin Inseon. 1680 wurde ihm nach einer langen öffentlichen Debatte mit Song Si-yeol von König Sukjong befohlen, Selbstmord zu begehen.[3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Baikhojunseo (백호전서, 白湖全書)
  • Baikhodokseogi (백호독서기, 白湖讀書記)
  • Juryeseol (주례설, 周禮說)
  • Hongbeomseol (홍범설, 洪範說)
  • Jungyongdaehakhoosul (중용대학후설, 中庸大學後說)
  • Jungyongseol (중용설, 中庸說)
  • Bailhojip (백호집, 白湖集)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikisource: Yun Hyu – Quellen und Volltexte (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andrei Lankov (1990): Controversy over Ritual in 17th Century Korea. Seoul Journal of Korean Studies 3: S. 49–64.
  2. Andrei Lankov (1990): Controversy over Ritual in 17th Century Korea. Seoul Journal of Korean Studies 3: S. 53
  3. Kumio Miura: Orthodoxy and Heterodoxy in Seventeenth-Century Korea: Song Siyol and Yun Hyu. In: de Bary, Wm. Theodore, ed. (Hrsg.): The Rise of Neo-Confucianism in Korea. Columbia University Press, NY 1985, S. 436, S. 411–444.
Koreanischer Name Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Koreanischen. Yun ist hier somit der Familienname, Hyu ist der Vorname.