Zählzeit

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Die Zählzeiten bilden in der Musik ein Raster innerhalb eines Taktes. Durch nummerierte Zählzeiten wird außerdem eine Positionsbestimmung innerhalb eines Takts vereinfacht.

Eine Taktangabe wird mit einem Bruch metrisch bezeichnet, zum Beispiel 4/4 oder 6/8. Der Zähler des Bruches zeigt die Anzahl der Grundschläge und damit der Zählzeiten pro Takt an, der Nenner bezeichnet den Notenwert, also die Notenlänge, die eine Zählzeit dauert; vgl. Beispiel: Viertel oder Achtel. Im Notenbild hat der Bruch keinen Bruchstrich.

Durch das Bündeln von Grundschlägen zu Takten bekommen die Grundschläge einen Bezugspunkt: In einem Takt sind die Grundschläge zum einen nacheinander durchnummeriert (mit 1 beginnend bis zum Wert des Zählers der Taktangabe), zum anderen werden durch die verwendeten Metren im Taktschema bestimmte Zählzeiten mehr als andere betont, wodurch verschiedene Grundschläge innerhalb eines Takts unterschiedliche Betonungen erlangen. Der erste Grundschlag jedes Takts trägt häufig die Hauptbetonung.

Takte können zwar auch mit kürzeren Noten gefüllt werden, als der Nenner der Taktangabe angibt; die „Unterzählzeiten“, auf denen diese Noten dann gespielt werden, werden in der Regel nicht betont.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gunnar Eisenberg: Identifikation und Klassifikation von Musikinstrumentenklängen in monophoner und polyphoner Musik. Cuvillier, Göttingen 2008, ISBN 978-3-86727-825-6, S. 18 (Zugleich: Berlin, Technische Universität, Dissertation, 2008; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).