Zölkow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Zölkow führt kein Wappen
Zölkow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zölkow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 34′ N, 11° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Parchimer Umland
Höhe: 57 m ü. NHN
Fläche: 38,73 km2
Einwohner: 800 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19374
Vorwahl: 038723
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 162
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Walter-Hase-Straße 42
19370 Parchim
Webpräsenz: www.amt-parchimer-umland.de
Bürgermeisterin: Gudrun Lübbe
Lage der Gemeinde Zölkow im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Zölkow ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Parchimer Umland mit Sitz in Parchim verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zölkow liegt in einer flachen Umgebung ohne herausragende Höhen. Der größte Teil des von der Warnow durchflossenen Gemeindegebietes wird landwirtschaftlich genutzt, nur im Osten gibt es ein kleineres Waldgebiet. Größere Seen gibt es nicht. Die Gemeinde liegt 20 Kilometer nördlich von Parchim und 12 Kilometer westlich von Crivitz.

Ortsteile der Gemeinde sind Hof Grabow, Kladrum, Groß Niendorf und Zölkow.[2] Des Weiteren gehören die Hohenpritzer Siedlung und die Ruester Siedlung zur Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zölkow wurde 1328 erstmals als Tzollekowe urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom Namen des slawischen Lokators Solek ab, heißt also Ort des Solek.[3]

1873 kaufte Kossebade der Gemeinde Zölkow einen Teil des Tannenbergs ab.

Zum 1. Januar 2012 wurde Groß Niendorf mit den Ortsteilen Groß Niendorf, Hohenpritzer Siedlung und Ruester Siedlung eingemeindet.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche in Kladrum

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Zölkow

  • Forsthof mit Forsthaus
  • Büdnerei
  • Dorfkirche Kladrum und Pfarrhaus: Gotische Feldsteinkirche aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Im Dreißigjährigen Krieg zerstört, wurde sie im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut und die Inneneinrichtung im 19. Jahrhundert überarbeitet. Der Turm mit seiner für Mecklenburg seltenen barocken Haube bekam in den 1990er Jahren eine neue Eindeckung. Der Innenraum der Kirche wurde 2009 neu ausgemalt. Zur Kirchgemeinde gehören auch die Kirchdörfer Bülow und Wessin.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 392. Die Bundesautobahn 14 ist über die Anschlussstelle Schwerin-Ost (24 km) erreichbar.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 2,2 MB) der Gemeinde
  3. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 168.
  4. § 2 des Gebietsänderungsvertrages zur Fusion der Gemeinden Zölkow und Groß Niendorf (PDF; 22 kB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zölkow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien