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Zürcher Journalistenpreis

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Der Zürcher Journalistenpreis zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für herausragenden Journalismus in der Schweiz. Seit 1981 wird dieser Preis für exzellente Beiträge aus Print- und Onlinemedien verliehen. Träger der Stiftung sind die Medienhäuser CH Media, NZZ, Ringier und Tamedia, unterstützt von weiteren namhaften Partnern. Die Geschäftsstelle führt Brigitte Becker. Der Preis wurde 1980 vom Zürcher Presseverein (ZPV) gestiftet und soll einen konkreten Beitrag zur Förderung der journalistischen Qualität in der deutschsprachigen Schweiz leisten.

Jury und Regularien

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Es werden jährlich vier Preise verliehen. Die drei Hauptpreise sind mit je 10'000 Franken dotiert, der Newcomer-Preis mit 5'000 Franken. Zusätzlich kann die Jury einen Preis für das Gesamtwerk vergeben. Bis 2017 beschränkte er sich auf Veröffentlichungen in den Kantonen Zürich und Schaffhausen. Seit 2018 sind alle Arbeiten, die in einem Print- oder Online-Medium in der Deutschschweiz veröffentlicht wurden, zugelassen. Im gleichen Jahr wurde auch ein Newcomer-Preis ins Leben gerufen.

Die Jury des Zürcher Journalistenpreises besteht aktuell (2025) aus: Präsident Dirk Schütz (Bilanz), Brigitte Hürlimann (Republik), Doris Kleck (CH Media), Paula Scheidt (Das Magazin), Simon Jacoby (tsüri), Cedric Fröhlich (Berner Zeitung) und Larissa Rhyn (Tamedia). Ehemalige Jury-Mitglieder sind unter anderem Hannes Britschgi (Journalist), Lisa Feldmann (Autorin), Nina Jecker (Basler Zeitung), Christina Neuhaus (Neue Zürcher Zeitung), Hansi Voigt (Journalist), Alain Zucker (Neue Zürcher Zeitung), Stefan von Bergen (Berner Zeitung), Susan Boos (WOZ), Fredy Gsteiger (Schweizer Radio SRF), Margrit Sprecher (Publizistin), Marco Meier (Publizist und Philosoph), Susanne Mühlemann (Bilanz) und Adolf Muschg (Schriftsteller und Literaturwissenschaftler).

Dem Stiftungsrat gehören aktuell (2025) an: Präsidentin Nina Jecker (Basler Zeitung), Riccarda Mecklenburg (Publizistin, Dozentin), Simon Bärtschi (Tamedia), Daniel Egli (Ringier) und Daniel Wechlin (Neue Zürcher Zeitung). Ehemalige Stiftungsratsmitglieder sind u. a. Hannes Britschgi (Journalist), Andrea Masüger (Somedia), Marco Boselli, Kaspar Loeb (Kommunikationsberater), Rainer Stadler (Neue Zürcher Zeitung), David Strohm (NZZ am Sonntag), Christoph Born (Medienanwalt), Esther Girsberger (Publizistin) und Manuela Nyffenegger.

  • 2009: Bernard Imhasly (Preis Gesamtwerk), Catherine Boss, Martin Stoll und Karl Wild (SonntagsZeitung), Roland Bingisser (Schweizer Familie), Dinu Gautier (WOZ)
  • 2008: Rainer Stadler (Preis Gesamtwerk), Constantin Seibt (Tages-Anzeiger), Anja Jardine (Neue Zürcher Zeitung), Daniel Ryser (WOZ)
  • 2007: Karl Lüönd (Preis Gesamtwerk), Charlotte Jacquemart und Daniel Hug (NZZ am Sonntag), Christian Schmidt (Die Weltwoche), Bruno Ziauddin (Die Weltwoche), Marcel Hänggi (WOZ), Gabrielle Kleinert (SonntagsBlick)
  • 2006: Peter Baumgartner (Preis Gesamtwerk), René Brunner (Alltag/Kleine Form), Peer Teuwsen (Das Magazin), Hansi Voigt und Ursula Gabathuler (Beobachter), Christoph Scheuring (SonntagsBlick Magazin), Karin Wenger (Neue Zürcher Zeitung)
  • 2005: Manfred Papst (Alltag/Kleine Form), Thomas Angeli und Daniel Benz (Beobachter), Rico Czerwinski (Das Magazin), Nico Renner (Der Landbote), Meinrad Ballmer und Marco Zanchi (Tages-Anzeiger)
  • 2004: Auslandredaktion der NZZ (Preis Gesamtwerk), Daniele Muscionico (Alltag/Kleine Form), Jean-Martin Büttner (Tages-Anzeiger), Markus Schneider (Die Weltwoche), Andreas Schürer (Zürichsee-Zeitung), Bruno Vanoni (Tages-Anzeiger)
  • 2003: Margrit Sprecher (Preis Gesamtwerk), Daniel Germann (Alltagspreis), Cornelia Kazis (Neue Zürcher Zeitung), Michael Marti (Neue Zürcher Zeitung), Bernhard Odehnal (Die Weltwoche), René Staubli (Die Weltwoche)
  • 2002: Jürg Ramspeck (Preis Gesamtwerk), Jürg Rohrer (Alltagspreis), Arthur Rutishauser (SonntagsZeitung), Patrik Landolt, Stephan Ramming, Anna Schindler und Georg Seeßlen (WOZ), Ursula von Arx (NZZ Folio), Peter Ackermann (annabelle)
  • 2001: Martin Beglinger (Das Magazin), Alexej Djomin und Andri Bryner (Der Landbote), Lisbeth Herger (Neue Zürcher Zeitung), Rahel Stauber und Urs Rauber (Beobachter), Oswald Iten (Swissairpreis)
  • 2000: Beat Kraushaar und Martin Meier (SonntagsBlick), Irena Brežná (Die Weltwoche), Nicole Müller (Neue Zürcher Zeitung), Richard Reich (Neue Zürcher Zeitung), Miklós Gimes (Swissairpreis)

Einzelnachweise

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  1. Nick Lüthi: Zum Dank ins Gesicht gespuckt. In: «Medienwoche» vom 28. Mai 2011.
  2. Adrian Schräder: Tagi-Redaktor Maurice Thiriet verurteilt (Memento vom 31. Januar 2013 im Webarchiv archive.today). Auf «persoenlich.com», 24. Oktober 2012.