z. D. (Militärsprache)

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Offiziere konnten in den deutschsprachigen Streitkräften von der Kaiserzeit bis zur Wehrmacht zur Disposition, abgekürzt z. D. als Zusatz zum Dienstgrad, gestellt werden. Sie schieden damit aus dem aktiven Dienst aus und erhielten eine Pension. Dies entsprach nach heutigem Sprachgebrauch einer Versetzung in den „einstweiligen Ruhestand“. Sie befanden sich unter Kontrolle der Landwehrbehörden und konnten zum Beispiel im Mobilmachungsfall sofort wieder eingesetzt werden.

Dies geschah insbesondere während des Ersten Weltkriegs. In diesem Fall erhielt der Offizier wieder den normalen Sold.

Bekanntes Beispiel dafür ist der spätere Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg.

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Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]