Zabaglione

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Zabaglione mit Gebäck

Die Zabaglione [dzaba'ʎone] oder Zabaione [dzabaˈjoːnə] (in Frankreich auch als Sabayon [sabajɔ̃] bekannt) ist eine Nachspeise der italienischen Küche. Es handelt sich um eine Weinschaumcreme, bei der zuerst Eigelb und Zucker weißschaumig geschlagen werden. Anschließend wird Marsala dazugegeben[1] und die Mischung im Wasserbad schaumig geschlagen. Serviert wird Zabaglione meist in einem bauchigen Glas.

Die Erfindung dieses Rezepts wird sowohl Bartolomeo Scappi, einem italienischen Koch des 16. Jahrhunderts, zugeschrieben als auch einem Koch am Hof des Herzogs Karl Emanuel I. von Savoyen im 17. Jahrhundert. Im späten 19. Jahrhundert war eine Variante unter dem Namen Gogol-Mogol bei russischen Aristokraten beliebt. Das Gericht kam vermutlich über einen französischen Koch nach Sankt Petersburg.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zabaglione – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Zabaglione – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Zabaione – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Waldemar Ternes, Alfred Täufel, Liselotte Tunger, Martin Zobel: Lebensmittel-Lexikon. 4. Auflage. Behr, Hamburg 2005, ISBN 978-3-89947-165-6.
  2. Alan Eaton Davidson: The Oxford Companion to Food. Hrsg.: Tom Jaine. 3. Auflage. Oxford University Press, New York 2014, ISBN 978-0-19-104072-6, Stichwort „zabaglione“.