Zac Brown Band

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Zac Brown Band im Juli 2012
Zac Brown von der Zac Brown Band bei einem Konzert für im Irak stationierte Soldaten

Die Zac Brown Band ist eine US-amerikanische Countryband, die in Atlanta, Georgia, gegründet wurde.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Der Bandkopf Zac Brown wuchs in einer musikalischen Großfamilie als zweitjüngstes von zwölf Kindern auf und bekam mit sieben Jahren erstmals klassischen Gitarrenunterricht. Während der High-School-Zeit trat er als Musiker auf und begann neben Coversongs auch einzelne eigene Lieder zu spielen. Danach begann er ein College-Studium in klassischem Gesang, wechselte jedoch mehrfach die Studienrichtung und gab das Studium schließlich ganz auf. Während dieser Zeit spielte er in der Band Far from Einstyne und als diese sich auflöste, machte er als Musiker im Duo mit dem Schlagzeuger weiter. 2002 stellte er die erste vollständige Zac Brown Band zusammen, die im ersten Jahr knapp 200 Auftritte absolvierte. Brown gründete sein eigenes Label Home Grown und veröffentlichte 2003 das gleichnamige Debütalbum der Band. Im Selbstvertrieb verkaufte er davon und vom Livealbum Live from the Rock Bus Tour (2005) jeweils über 30.000 Exemplare. Zwischenzeitlich gründete er zusammen mit seinem Vater auch eine Music Club, in dem er solo und mit Band auftrat. Nach kurzer Zeit wurde er jedoch wieder verkauft und die Band tourte mit dem Bus von Auftritt zu Auftritt in den Clubs und Festivals, unter anderem 2006 beim Bonnaroo Music Festival in Manchester (Tennessee). Zu der Zeit bestand die Band aus Zac Brown (Sänger, Gitarre), Jimmy De Martini (Geige, Gesang), John Driskell Hopkins (Bass, Background), Coy Bowels (Gitarre, Orgel) und Chris Fryar (Schlagzeug). 2009 kam noch Clay Cook (Gitarre, Orgel, Gesang) dazu.

2006 nahm die Zac Brown Band auch ihr drittes Album The Foundation auf. Es erschien zuerst wieder beim eigenen, inzwischen in Southern Ground umbenannten Label und sollte dann vom neuen Label des Konzertveranstalters Live Nation übernommen werden. Das Label wurde jedoch eingestellt und so kamen sie zu Atlantic Records, die das Album 2008 USA-weit herausbrachten. Es wurde ein großer Erfolg und verkaufte sich über drei Millionen Mal[1]. Annähernd vier Jahre konnte es sich in den US-Albumcharts halten und erreichte als beste Platzierung Platz 9. Die Debütsingle Chicken Fried verkaufte sich zwei Millionen Mal und war der erste Nummer-eins-Hit der Band in den Country-Charts. Mit Highway 20 Ride, Free und dem Millionenseller Toes erreichten anschließend noch drei weitere Songs des Albums Platz eins. Nach diesem Erfolg wurde die Zac Brown Band 2010 bei den Grammy Awards und bei den CMA-Awards als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Für das Album und die Single Chicken Fried erhielten sie zwei Grammy-Nominierungen.

Im selben Jahr erschien das zweite Labelalbum You Get What You Give, das an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen konnte. In den offiziellen Albumcharts und in den Countrycharts stieg es auf Platz eins ein und verkaufte sich über 1,8 Millionen Mal[2]. Weitere vier Songs kamen auf Platz eins der Countrycharts, darunter Knee Deep, eine Aufnahme zusammen mit Countrylegende Jimmy Buffett. Diese Single brachte ihnen mit Platz 18 ihre bislang beste Platzierung in den offiziellen Singlecharts und verkaufte sich über zwei Millionen Mal[1]. Für die Zusammenarbeit mit Alan Jackson beim Song As She’s Walking Away erhielten sie ihren zweiten Grammy sowie einen ACM-Award, das Album und das Lied Free brachten zwei weitere Grammy-Nominierungen.

Das dritte Atlantic-Album mit dem Titel Uncaged erschien 2012. Zwar kam es erneut auf Platz eins und war ein Millionenseller. Es brachte auch den ersten Grammy Award in der Kategorie Bestes Countryalbum. Trotzdem blieb es hinter dem großen Erfolg der beiden Vorgängeralben zurück. Die Singleauskopplung No Hurry erreichte als beste Platzierung Platz zwei der Countrycharts. Im Jahr darauf erschien eine EP mit Dave Grohl als Schlagzeuger und Produzent unter dem Titel The Grohl Sessions Vol. 1. Die geplante Fortsetzung erschien nicht 2014, dafür veröffentlichte die Band ihr erstes Greatest-Hits-Album.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Billboard 200[3][1] Top Country
Albums
Schweiz[4]
2008 The Foundation 9 3-fach-Platin
(198 Wo.)
2
(149 Wo.)
2009 Live from Bonnaroo (EP) 95
(1 Wo.)
20
(5 Wo.)
2010 Pass the Jar: Zac Brown Band and Friends Live from the Fabulous Fox Theatre in Atlanta 17 Gold
(32 Wo.)
2
(75 Wo.)
2010 You Get What You Give 1 Platin
(103 Wo.)
1
(101 Wo.)
2012 Uncaged 1 Platin
(34 Wo.)
1
(20 Wo.)
2013 The Grohl Sessions Vol. 1 (EP) (mit Dave Grohl) 25
(1 Wo.)
5
(1 Wo.)
2014 Greatest Hits So Far … 29
(… Wo.)
5
(… Wo.)
2015 Jekyll + Hyde 1
(… Wo.)
66
(… Wo.)

Weitere Alben

  • Home Grown (2003)
  • Live from the Rock Bus Tour (2005)

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel US Hot 100[3][1] Hot Country
Songs
2008 Chicken Fried 20 Doppelplatin
(25 Wo.)
1
(30 Wo.)
2009 Whatever It Is 26 Gold
(20 Wo.)
2
(29 Wo.)
2009 Toes 25 Platin
(20 Wo.)
1
(22 Wo.)
2010 Highway 20 Ride 40
(20 Wo.)
1
(25 Wo.)
2010 Free 34
(19 Wo.)
1
(19 Wo.)
2010 A Different Kind of Fine 55
(4 Wo.)
2010 As She’s Walking Away (feat. Alan Jackson) 32
(20 Wo.)
1
(19 Wo.)
2011 Colder Weather 29 Platin
(20 Wo.)
1
(19 Wo.)
2011 Knee Deep (feat. Jimmy Buffett) 18 Doppelplatin
(20 Wo.)
1
(20 Wo.)
2011 Keep Me in Mind 35
(20 Wo.)
1
(24 Wo.)
2012 No Hurry 50
(16 Wo.)
2
(21 Wo.)
2012 The Wind 70
(11 Wo.)
11
(15 Wo.)
2012 Goodbye in Her Eyes 48
(20 Wo.)
5
(21 Wo.)
2013 Jump Right In 53
(15 Wo.)
13
(21 Wo.)
2013 Sweet Annie 47 Gold
(17 Wo.)
6
(23 Wo.)
2014 All Alright 24
(18 Wo.)
2015 Homegrown 36
(… Wo.)
4
(… Wo.)
2015 Loving You Easy 90
(… Wo.)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c d Zac Brown Band in der Gold & Platinum Database (RIAA)
  2. Country Music’s Top 10 Albums: The Week Of May 28, 2014, Matt Bjorke, Roghstock, 28. Mai 2014
  3. a b Zac Brown Band / Zac Brown in den US-Charts (Billboard)
  4. Zac Brown Band in der Schweizer Hitparade

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zac Brown Band – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien