Zafer Biryol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zafer Biryol
Personalia
Geburtstag 2. Januar 1976
Geburtsort RizeTürkei
Größe 182 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
0000–1996 Beşiktaş Istanbul
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996–1998 Beşiktaş Istanbul 0 0(0)
1996–1997 → Mersin İdman Yurdu (Leihe) 34 0(5)
1997–1998 → Edirnespor (Leihe) 26 0(6)
1998 Yeni Salihlispor 17 0(6)
1999–2001 Ankara Şekerspor 56 (33)
2001–2003 Göztepe Izmir 55 (13)
2003–2005 Konyaspor 64 (43)
2005–2006 Fenerbahçe Istanbul 3 0(0)
2006–2007 Bursaspor 12 0(3)
2007–2008 Çaykur Rizespor 12 0(5)
2008–2009 Mersin İdman Yurdu 30 (16)
2009–2010 Altay Izmir 15 0(5)
2010–2011 Konya Şekerspor 7 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2003 Türkei A2 0 0(0)
2004 Türkei 5 0(1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2014–2015 İstanbulspor (Co-Trainer)
2015 Osmanlıspor FK (Co-Trainer)
2015–2016 Bandırmaspor
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Zafer Biryol (* 2. Januar 1976 in Rize) ist ein ehemaliger türkischer Fußballspieler. Er war der Torschützenkönig der höchsten türkischen Spielklasse der Saison 2003/04. Durch seine erfolgreiche Tätigkeit für Konyaspor wird er mit diesem Verein assoziiert und als einer der wichtigsten Spieler der Klubgeschichte aufgefasst. Mit 43 Erstligatoren für Konyaspor ist er mit Abstand der erfolgreichste Erstligatorschütze und zudem der einzige Erstligatorschützenkönig der Vereinsgeschichte.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stürmer begann seine Karriere 1996 bei Beşiktaş Istanbul. Dort spielte er drei Jahre als Amateur, zwei Jahre als Reservespieler und zwei Jahre lang als Profispieler. Sein letztes Jahr bei Göztepe Izmir war sein erfolgreichstes. In 30 Spielen schoss er acht Tore. Im Sommer 2003 wechselte er zu Konyaspor und wurde mit 25 Toren in 34 Spielen Torschützenkönig in der 1. türkischen Süper Lig. In der folgenden Saison konnte er 22 Tore in 32 Begegnungen erzielen. 2005 folgte der Wechsel zu Fenerbahçe Istanbul. Dort verletzte er sich bereits im ersten Training und musste längere Zeit pausieren. Seit Juni 2006 spielt Biryol bei Bursaspor, der Vertrag läuft bis 2008.

Zuletzt spielte er in der Spielzeit 2010/11 für den türkischen Drittligisten Konya Şekerspor. Hier konnte er verletzungsbedingt lediglich sieben Ligaspiele absolvieren und fiel den Großteil der Saison aus. Nachdem sein Vertrag zum Saisonende nicht verlängert wurde beendete er seine aktive Laufbahn als Profifußballer.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biryol wurde 2003 im Rahmen eines Freundschaftsspieles gegen die zweite Auswahl der schottischen Nationalmannschaft in den Kader der zweiten Auswahl der türkischen Nationalmannschaft berufen, kam jedoch in dieser Begegnung nicht zum Einsatz.

2004 bestritt er dann fünf Länderspiele für die erste Auswahl und erzielte dabei ein Tor.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biryol startete seine Trainerkarriere 2014 mit einer Nachwustrainertätigkeit bei İstanbulspor. Anschließend arbeitete er ab dem Frühjahr 2015 bei Osmanlıspor FK als Co-Trainer und assistierte dabei dem Cheftrainer Uğur Tütüneker. Im November 2015 wurde er beim Drittligisten Bandırmaspor als neuer Cheftrainer vorgestellt.[1] Da Biryol die notwendige Trainerlizenz nicht besaß, zeigt ihn sein Verein offiziell als Co-Trainer an, während Biryols Co-Trainer İsmail Altınok wiederum als offizieller Cheftrainer angegeben wurde. Im Februar 2016 verließ er den Verein nach gegenseitigem Einvernehmen.[2]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nach seinem Karriereende siedelte er mit seiner Familie nach Kanada und gründete hier eine Fußballschule.[3] 2014 verlagerte er seinen Wohnsitz wieder in die Türkei.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. hurriyet.com.tr: "Bandırmaspor'da Zafer Biryol dönemi!" (abgerufen am 9. Februar 2016)
  2. trtspor.com: "Zafer Biryol yerine İsmail Ertekin"(abgerufen am 9. Februar 2016)
  3. hurriyet.com.tr: "Kanada'da işadamı oldu" (abgerufen am 22. Januar 2012)