Zaha Hadid

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Zaha Hadid (2011)

Zaha Mohammad Hadid, DBE,[1] (arabisch زها حديد, DMG Zahā Ḥadīd) (* 31. Oktober 1950 in Bagdad; † 31. März 2016 in Miami, Florida[2]) war eine aus dem Irak stammende Architektin, Architekturprofessorin und Designerin britischer Staatsangehörigkeit. Als erste Frau erhielt sie 2004 die bedeutendste Ehrung in der Architektur, den Pritzker-Architektur-Preis.[3] Im Jahre 2009 wurde ihr das japanische Praemium Imperiale verliehen.

Ihr Baustil und Design wird von Architekturkritikern und von ihr selbst als fließend[4] oder als kinetisch (auf der Bewegung basierend) bezeichnet.[5] Hadids Geschäftspartner Patrik Schumacher definiert ihren Stil als parametrisch und meint damit eine „Eleganz geordneter Komplexität und den Eindruck nahtloser Fluidität“ (Fließfähigkeit), was auch den „natürlichen Systemen“ entspricht.[6] Rem Koolhaas würdigte Zaha Hadid als „Planet mit einem eigenen, einzigen Orbit.“[7]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zaha Hadids Eltern Wajiha Sabunji (gest. 1983) und Muhammad Hadid (1907–1999) entstammten Familien aus Mosul, die mit Handel, industriellen Investitionen und Immobilien großen Reichtum erlangt hatten. Ihr Vater Muhammad Hadid studierte von 1928 bis 1931 an der London School of Economics, wo er sich auch eine lebenslang anhaltende Bewunderung sowohl für die Ökonomen Sidney Webb, Hugh Dalton, John Maynard Keynes als auch für die sozialdemokratischen Ideen der Fabian Society erwarb.[8] Neben seinem geschäftlichen Engagement wurde er mehrmals Finanzminister und war 1946 Mitbegründer der Iraqi Democratic Party und 1960 der Mitbegründer und Leiter der Progressive Democratic Party.[9] Ihre Eltern pflegten einen westlichen Lebensstil; so wuchs Zaha Hadid mit ihren beiden Brüdern in einem Haus auf, das vom Bauhaus-Stil beeinflusst war.[10]

Schon als Kind entwarf sie ihr eigenes Kinderzimmer neu, dieser Plan wurde dann von einem Tischler als Vorlage für viele weitere Kinderzimmer in Bagdad ausgeführt.[11] In den späten 1950er Jahren konnte sie auch den Bau des irakischen Planungsministeriums beobachten, das Gio Ponti als eine Replik des Pirelli-Hochhauses in Bagdad erbauen ließ. Ihre Schulzeit verbrachte sie in einer von katholischen Nonnen geleiteten Klosterschule in Bagdad, später in einem Schweizer [12] und einem englischen Internat.[13] Mit elf Jahren wusste sie, dass sie Architektin werden wollte.[14]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1971 studierte sie Mathematik an der American University of Beirut. Dann emigrierte sie nach Großbritannien.[7] Von 1972 bis 1977 studierte sie Architektur an der Architectural Association School (AA) in London. Unter Leitung von Alvin Boyarsky wurde die AA in den 1970er Jahren ein Zentrum für die Gegenbewegung einer zweiten architektonischen Moderne.[15] Dozenten wie Rem Koolhaas und Bernard Tschumi standen für eine Suche nach neuen Formen jenseits der klassischen Moderne und des Neo-Historismus. Schon damals galt sie als außerordentlich begabt. Ihre Abschlussarbeit war ein Hotel an der Londoner Hungerford Bridge, das sie Malevich’s Tectonics nannte, als Reverenz an den russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch.[15]

1977 war sie für sechs Monate Mitarbeiterin in Koolhaas’ Office for Metropolitan Architecture (OMA).[7] Sie lehrte nun selbst auch an der AA mit ihren OMA-Partnern Rem Koolhaas und Elia Zenghelis. Die britische Hauptstadt wurde zu ihrer Wahlheimat. Dort eröffnete sie 1980 auch ihr eigenes Architekturbüro,[16] der deutsche Architekt und heutige Architekturprofessor Patrik Schumacher (* 1961) arbeitete 1983 für ihr Büro,[14] war seit 1988 ihr Mitarbeiter und ab 2002 Teilhaber (Partner).[17]

Projekte und Objekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationales Aufsehen erregte sie erstmals 1982/1983, nämlich mit dem Entwurf für den Freizeit- und Erholungspark The Peak Leisure Club, der sich ins steil abfallende Gelände eines Berghangs in Hongkong wie ein Adlernest einkeilt.[7] Potentielle Bauherren schreckten vor dem wie „flüssiges Quecksilber“ wirkenden Bau zurück, sodass das Projekt nicht umgesetzt wurde.[7] Zaha Hadid erhielt für den Entwurf eine Auszeichnung. Mit diesem Entwurf war sie 1988 auch als einzige Frau an der einflussreichen Deconstructivist Architecture-Ausstellung des New Yorker Museum of Modern Art vertreten, bei der Rem Koolhaas, Frank Gehry, Daniel Libeskind, Peter Eisenman, Wolf Prix und Bernhard Tschumi vertreten waren.[7] Sie gilt daher als eine theoretische Vordenkerin des Dekonstruktivismus. Gleichwohl war sie nicht diesem verpflichtet, sondern auf der Suche nach einer erst noch zu findenden Formensprache der Moderne. Lange Zeit waren ihre Projekte den Bauherren zu kühn. Viele nicht ausgeführte Entwürfe stehen für eine lange Durststrecke. Darunter befinden sich nicht gebaute Projekte wie ein Bürohaus am Kurfürstendamm 70 in Berlin-Charlottenburg, 1. Preis 1986 (mit nur 2,5 m Sockelbreite, den Zuschlag erhielt Helmut Jahn) und der Neue Zollhof in Düsseldorf, 1990 (den Zuschlag erhielt später Frank Gehry).

phæno – die Experimentierlandschaft, 2005, ein Wissenschaftsmuseum in Wolfsburg

Zaha Hadids Durchbruch ließ auf sich warten. Zwar hatte Zaha Hadid schon 1987 mit dem Bau eines vergleichsweise unauffälligen Hauses mit Wohnhof zur IBA in Berlin-Kreuzberg begonnen, doch wurde dieses erst 1994 fertiggestellt.[18] Erst 1993 konnte sie ihren ersten Entwurf umsetzen: das Feuerwehrhaus des Vitra-Werks in Weil am Rhein. Sie verdankte dies der Innovationsfreude von Rolf Fehlbaum, dem geschäftsführenden Inhaber von Vitra, für den sie eigentlich nur einen Stuhl hatte entwerfen sollen.[7] Fehlbaum hatte bereits eine Reihe angesehener Architekten wie Tadao Andō und Frank Gehry für den Bau neuer Produktionsstätten, anderer Firmengebäude und des Vitra Design Museums engagiert. Die spitzzulaufenden Winkel und die papierdünnen Betonwände sind charakteristisch für Zaha Hadids Feuerwache, die nicht überall Beifall fand:[7] Da Hadid sich auch bei der Planung der Waschräume dem rechten Winkel verweigerte, sollen sich die Feuerwehrleute geweigert haben, die einsehbaren Toiletten zu benutzen.[7] Das Gebäude wurde in Folge zu einem Veranstaltungszentrum.[7]

Ihr größtes Projekt in Deutschland war das phæno in Wolfsburg (Bauzeit 2001–2005), ein interaktives Erlebnismuseum der Naturwissenschaften, bei dem sie neue Möglichkeiten der dynamischen Gestaltung des Raumes erprobte. Hadid hielt diesen Entwurf für ihr ehrgeizigstes Bauwerk in Deutschland, da es trotz seiner komplexen Konstruktion „schwerelos wirke“.[19]

Beispiel für die jüngeren Werke von Zaha Hadid: Die Oper von Guangzhou, hier mit dem Canton Tower

Mitte der Nullerjahre wurden Hadids Entwürfe „organischer, fließender“, etwa ihr erster Bau in China, das Guangzhou Opera House von 2005 oder die Bibliothek (Library and Learning Center) des Campus der Wirtschaftsuniversität (WU) in Wien von 2013.[7] Diese jüngeren Werke wurden als „archaisch und futuristisch“ zugleich beschrieben.[20]

Ihre architektonischen Vorbilder waren vor allem die russischen Suprematisten und Konstruktivisten wie Kasimir Malewitsch oder El Lissitzky. Demgegenüber hielt sie die Postmoderne Architektur für eine intellektuelle Katastrophe. Hadids Arbeiten schienen nach Ansicht von Beobachtern dem Credo von Malewitsch zu folgen: „Wir können nur dann Raum wahrnehmen, wenn wir uns von der Erde loslösen, wenn der Auflagepunkt verschwindet.“ (1928) [15] Hadids Abneigung gegen das Primat des rechten Winkels brachte sie auf mathematische Weise zum Ausdruck:

„Das Wichtigste ist die Bewegung, der Fluss der Dinge, eine nicht-euklidische Geometrie, in der sich nichts wiederholt: eine Neuordnung des Raumes.“

Zaha Hadid [4]

In diesem Sinne wollte sie vielleicht auch ihren Entwurf für ein WM-Stadion in Katar verstanden wissen, denn eine von Außenstehenden geäußerte konkretere Assoziation ließ sie nicht gelten.[21]

Seit 2011 unterhält Zaha Hadid Architects neben dem Hauptsitz in Clerkenwell, London, auch ein Büro bei der Speicherstadt in Hamburg.[22] Das Londoner Architekturbüro residiert in einer ehemaligen viktorianischen Schule und beschäftigte im Jahr 2012 etwa 250 Mitarbeiter.[23]

2015 waren es rund 400 Architekten, die an über 950 Projekten in 44 Ländern arbeiteten.[24]

Design[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bank von Zaha Hadid, Aluminiumguss, Entwurf 2003, Ausführung 2006, Dallas Museum of Art

Hadid war auch im Bereich Design tätig und realisierte unter anderem Möbelentwürfe, Inneneinrichtungen, Messepavillons, Ausstellungsgestaltungen und Gebrauchsgegenstände. Sie sagte, sie würde gern mehr Objekte gestalten, auch weil man hier die Ergebnisse schneller sehe als in der Architektur, doch fehle ihr dafür die Zeit.[25] Unter anderem entwarf sie:

  • ein Bühnenbild für die Pet Shop Boys World Tour 1999/2000[26]
  • ein Bühnenbild für Beat Furrers Oper Begehren in Graz 2003
  • die ergonomisch-dynamische Sofa-Kombination Moon System für den Mailänder Möbelhersteller B&B Italia im Jahr 2007.[27]
  • einen Plastikschuh in je acht Farben für den brasilianischen Schuh-Produzenten Melissa, die Schuhe wurden im Herbst 2008 auf der London Fashion Week vorgestellt.[28]
  • die Sofa-Kombination Zephyr für den Mailänder Möbelhersteller Cassina.[29]
  • eine Weinflasche für den österreichischen Winzer Leo Hillinger, von der nur 999 Flaschen hergestellt wurden, im Jahr 2013.[30]
  • den Liquid Glacial Table für David Gill Galleries, London.[31] 2012/13 kreierte sie mehrere durchsichtige Tische aus Acryl und Plexiglas, deren Tischbeine den Eindruck von herabfließendem Wasser erwecken.[32]

Lehrtätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den späten 1980er Jahren konzentrierte sich Hadid auf die theoretische Arbeit als Gastprofessorin an der Graduate School of Design, Harvard University (Kenzō Tange-Chair), dann auf der School of Architecture der University of Chicago (Sullivan-Chair). Es folgten weitere Gastprofessuren an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der Knolton School of Architecture in Ohio und am Masters Studio der Columbia University in New York. Im Semester 2002 nahm sie eine Eero Saarinen Visiting Professorship an der Yale School of Architecture in New Haven (Connecticut) wahr. Von 2000 bis zu ihrer Emeritierung 2015[33] hatte Hadid eine Professur am Institut für Architektur an der Universität für angewandte Kunst Wien inne,[34] dort leitete sie das studio hadid, vienna.[35]

Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zaha Hadid starb in einem Krankenhaus in Miami (USA) an einem Herzinfarkt. Dort war sie wegen einer Bronchitis in Behandlung.[36][37]

Werkschau (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fertiggestellte Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rückseite des mobilen Chanel-Pavillons vor dem Institut du monde arabe, 2011
  • Uferpromenade Elb-Hafen, Hamburg

Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bürohaus in Berlin, Kurfürstendamm 70, auf einem nur 2,7 m breiten und 16 Meter langen Baugrundstück. Der Entwurf gewann 1986 zwar den Wettbewerb, wurde aber nicht umgesetzt.[50]
  • Verwaltungsgebäude für Generali (Torre Hadid oder Torre Storto) auf dem alten Messegelände (FieraMilanoCity) nahe dem Stadtzentrum von Mailand (Wohn- und Geschäftsviertel CityLife für drei Hochhäuser von Hadid, Libeskind, Isozaki; Fertigstellung bis 2017 geplant[51])
  • Guggenheim-Museum in Vilnius [52]
  • Bahnhof für Hochgeschwindigkeitszüge in Neapel-Afragola (1. Preis 2003)
  • Neubau Hauptsitz von EuskoTren in Durango (Spanien)
  • Neubau der Universitätsbibliothek in Sevilla (nicht gebaut wegen Anwohnerklage) [53]
  • Museo Betile, Cagliari, Museum für die frühgeschichtliche sardische Nuraghenkultur und für zeitgenössische Kunst (1. Preis 2006)[54]
  • Lilium Tower, Warschau[55][56] mit luftdurchlässiger Glasfassade [57]
  • Hauptsitz der Central Bank of Iraq (CBI) in Bagdad (Irak), in Planung seit 2012.[58]
  • National-Stadion, Tokio, Kasumigaoka (geplante Fertigstellung: 2018, als Hauptstadion der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 vorgesehen)[59] Das Projekt wurde von der japanischen Regierung abgebrochen.[60]
  • Beijing Daxing Airport (gemeinsam mit ADP Ingénierie), Peking, VR China; Eröffnung für 2018 geplant.[61]
  • King Abdullah Financial District (KAFD) Metro Station, Riad, Saudi-Arabien, Eröffnung für 2019 geplant.[62]
  • Kommodhaus Graz. Um den Abriss des Biedermeierhauses mit dem beliebten Lokal „Kommod“ 2003 gab es Bürgerproteste. Baubeginn für den Nachfolgebau Hadids (Wettbewerb 2005) mit Appartements und Gastlokal wurde vom Bauherrn Wegraz für Herbst 2014 angekündigt.[63][64]

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Architektursprache Zaha Hadids wurde von Michael Murphy als famously extravagant beschrieben,[71] wobei sie viele ihrer Projekte für Auftraggeber aus diktatorischen Staaten erstellte. Der Architekt Sean Griffiths kennzeichnete Hadids Arbeit als ein leeres Gefäß – ideal für Ideologien jedweder Couleur.[72]

Die Kunsthistorikerin Maike Aden kritisierte vor allem die Abschottung der Architektur Hadids gegenüber der Öffentlichkeit und dem urbanen Leben am Beispiel des Museums MAXXI in Rom, das die unmissverständliche Botschaft einer Entdemokratisierung der Kunst in sich trage, die keine niedrigschwellige oder diversifiziertere Öffentlichkeitsarbeit je aufzufangen in der Lage sei.[73] Lina Weissmüller bemerkte in der Süddeutschen Zeitung, Zaha Hadid habe sich nicht einschränken lassen wollen und eine Formensprache entwickelt, die so deutlich war, „dass diese irgendwann die Funktion überdeckte – und den Ort, wo das Gebäude stand.“[7]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zaha Hadid und Hélène Binet: Architecture of Zaha Hadid in Photographs of Hélène Binet. Lars Müller Verlag, Baden 2000, ISBN 3-907078-12-8.
  • Zaha Hadid und Patrik Schumacher: Latent Utopias. Experiments within Contemporary Architecture. Steirischer Herbst 2002, Springer, Wien u. a. 2002, ISBN 3-211-83865-1, Ausstellungskatalog.
  • Zaha Hadid: Zaha Hadid. Gesamtwerk 1978–2008. Aus dem Englischen übersetzt von Laila G. Neubert-Mader. DVA, München 2009, ISBN 978-3-421-03746-6. (256 S., ca. 600 farb. Abb.)
  • Zaha Hadid und Patrik Schumacher (Hrsg.): Total Fluidity. Studio Zaha Hadid, Projects 2000 - 2010, University of Applied Arts Vienna. Herausgegeben von Institute of Architecture, Studio Zaha Hadid. Springer, Wien 2011, ISBN 978-3-7091-0486-6.
  • Zaha Hadid und Patrik Schumacher (Hrsg.): Fluid Totality – Studio Zaha Hadid 2000–2015. Institute of Architecture, University of Applied Arts Vienna / Birkhäuser Verlag, Basel 2015, ISBN 978-3-0356-0625-6.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reinhold Messner und Zaha Hadid bauen ein Museum. Dokumentarfilm, Deutschland, 2015, 44 Min., Buch und Regie: Peter Solfrank, Produktion: Bayerischer Rundfunk, Reihe: berggeschichten, Erstsendung: 26. Juli 2015 beim Bayerischen Fernsehen, Inhaltsangabe mit Fotostrecke von BR und online-Video.
  • The Russian Revolutionary: Zaha Hadid on Kazimir Malevich. Dokumentarfilm, Großbritannien, 2014, 29:30 Min., Buch und Regie: Martina Hall, Produktion: BBC Scotland, Reihe: Secret Knowledge, Erstsendung: 9. September 2014 bei BBC Four, Inhaltsangabe mit Filmausschnitten von BBC Four.
  • Imagine ... Zaha Hadid: Who Dares Wins. Dokumentarfilm, Großbritannien, 2013, 71 Min., Regie: Roger Parsons, Lindsey Hanlon, Moderation: Alan Yentob, Produktion: BBC One, Reihe: Imagine, Erstsendung: 30. Juli 2013 bei BBC, Inhaltsangabe mit Video von BBC.
  • Zaha Hadid: Die lange Ungebaute. Gespräch mit Video-Einspielungen, Frankreich, Deutschland, 2012, 43 Min., Moderation: Anja Höfer, Produktion: arte France, Redaktion: Square, Erstsendung: 25. Oktober 2012 bei arte, Interview und Video-Ausschnitte anlässlich der Einweihung ihres Gebäudes Pierres Vives, einer Mediathek in einem Vorort von Montpellier.[74]
  • Zaha Hadid on song: China's Guangzhou Opera House. Reportage und Gespräch, Großbritannien, 2011, 4:08 Min., Buch und Regie: Jonathan Glancey und Dan Chung, Produktion: The Guardian, Veröffentlichung: 1. März 2011, online-Video.
  • Löwin unter Wölfen - Die Architektin Zaha Hadid. Dokumentarfilm, Deutschland, 2009, 44 Min., Buch und Regie: Horst Brandenburg, Produktion: BRB Filmproduktion, WDR, Erstsendung: 30. November 2010, Inhaltsangabe von ARD, u. a. mit Hélène Binet, Thomas Krens und Patrik Schumacher.
  • Diva mit phantastischen Raumvisionen. Wie die Stararchitektin Zaha Hadid die Schwerkraft besiegt. Fernseh-Reportage, Deutschland, 2009, 4:52 Min., Regie: Horst Brandenburg, Produktion: WDR, Erstsendung: ARD, 2. August 2009, Redaktion: ttt – titel, thesen, temperamente, Filmtext (Memento vom 7. September 2009 im Internet Archive).
  • Zaha Hadid and Guangzhou Opera House. Fernseh-Dokumentation, VR China, 2008, 26 Min., Produktion: CCTV, Erstausstrahlung: 27. Dezember 2008, Filmseite mit Online-Videos (1. Teil und 2. Teil à 13 Min., englisch)
  • Durch die Nacht mit … Zaha Hadid und Michael Schindhelm. Dokumentation, Vereinigte Arabische Emirate, 2007, 52 Min., Regie: Cordula Kablitz-Post, Produktion: ZDF, Erstsendung: 17. Januar 2008, Inhaltsangabe von arte.
  • A Day with Zaha Hadid. Dokumentation, 2004, 52 Min., Regie: Michael Blackwood, Produktion: Michael Blackwood Productions, Inhaltsangabe mit Filmausschnitt von M. Blackwood.
    Hadid spricht über ihre Bauten und Projekte anlässlich einer Werk-Retrospektive im Museum für angewandte Kunst (Wien) im Sommer 2003.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interviews
Artikel

Bilder
 Commons: Zaha Hadid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Videos

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Her Majesty’s Birthday Honours List In: The London Gazette, 16. Juni 2012.
  2. Architect Dame Zaha Hadid dies at 65, John Seabrook: Postscript: Zaha Hadid, 1950-2016, The New Yorker, Architektin Zaha Hadid ist tot, Süddeutsche Zeitung, Architektin Zaha Hadid ist tot, Süddeutsche Zeitung, 31. März 2016
  3. Laura Weissmüller: Häuser bauen, die fliegen können. Zaha Hadid war die erste Frau, die es in die Riege der Stararchitekten schaffte. Mit 65 Jahren ist sie jetzt überraschend gestorben. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 75, 1. April 2016, S. 12.
  4. a b Zaha Hadid zitiert in: Ausstellungsrückblick Zaha Hadid. Architektur. 14. Mai 2003 bis 17. August 2003. In: Museum für angewandte Kunst (Wien)
  5. Diane Solway: Urban Warriors, High-Tech Metropolis. In: The New York Times, 22. Juli 2007.
  6. Patrik Schumacher: Parametrismus – Der neue International Style / Parametricism - A New Global Style for Architecture and Urban Design. In: AD Architectural Design - Digital Cities, Vol. 79, No. 4, July/August 2009 (deutsch).
  7. a b c d e f g h i j k l Laura Weissmüller: Häuser bauen, die fliegen können. Zaha Hadid war die erste Frau, die es in die Riege der Stararchitekten schaffte. Mit 65 Jahren ist sie jetzt überraschend gestorben. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 75, 1. April 2016, S. 12.
  8. Alan Rush: Obituary: Muhammad Hadid. In: The Independent, 6. August 1999.
  9. Iraq's major political groupings: National Democratic Party (al-Hizb al-Watani al-Dimuqrati.) (Memento vom 16. April 2013 im Webarchiv archive.is) in: middleeastreference.org.uk, 9. September 2004.
  10. Nicolai Ouroussoff: Zaha Hadid: A Diva for the Digital Age. In: New York Times, 2. Juni 2006.
  11. Zwtl.: Zaha Hadid. In: Stadt Wien, 25. März 2004
  12. Jonathan Glancey: „I don't do nice.“ In: The Guardian, 9. Oktober 2006.
  13. Susanne Beyer, Ulrike Knöfel: Triumph der Domina. In: Der Spiegel. Nr. 21, 2004, S. 168–170 (online).
  14. a b Im Dokumentarfilm: Imagine ... Zaha Hadid: Who Dares Wins. In: BBC, mit Video, Erstsendung: 30. Juli 2013, 71 Min., Moderation: Alan Yentob.
  15. a b c Zaha Hadid. (Memento vom 16. Juni 2013 im Internet Archive) In: British Council, 2005.
  16. Zaha Hadid. Biography. In: pritzkerprize.com, 2004.
  17. Seite von Patrik Schumacher und Universitätsseite in: Universität für angewandte Kunst Wien.
  18. a b Wohnhaus Stresemannstraße 109, 1987-94. In: archINFORM. Abgerufen am 2. Januar 2010
  19. Eva Karcher: Architektin Zaha Hadid. Über Ecken. In: Süddeutsche Zeitung, 14. November 2009, Interview.
  20. Horst Brandenburg: Löwin unter Wölfen – Die Architektin Zaha Hadid. In: ARD, 30. November 2010.
  21. Arno Frank: Zum Tode der Stararchitektin Hadid: Die Frau, die baute, Spiegel Online, 1. April 2016
  22. Katja Engler: Extravaganz für den Hafen. In: WamS, 11. Dezember 2011.
  23. John Preston: Zaha Hadid's fantastic future. In: Daily Telegraph, 1. Januar 2012.
  24. Eingangsseite von Zaha Hadid Architects, abgerufen am 17. April 2015.
  25. Marcus Fairs: Interview Zaha Hadid at Dezeen Studio. In: dezeen.com, 30. April 2012, mit Foto-Einblendungen, 5:28 Min. (englisch)
  26. Foto: Bühnenbild für die Pet Shop Boys World Tour 1999/2000
  27. Moon System. In: zaha-hadid.com.
  28. Leeji Choi: zaha hadid designs a plastic shoe for melissa. In: designboom.com, 10. Oktober 2008.
  29. Zephyr Sofa by Zaha Hadid for Cassina Contract. In: dezeen.com, 18. April 2013.
  30. Nina Azzarello: Weinflasche für Leo Hillinger. In: designboom.com, 14. Oktober 2013, (englisch).
  31. Artists - Zaha Hadid. In: David Gill Galleries, 14. Juni 2014, abgerufen am 1. Mai 2015.
  32. Danny Hudson: liquid glacial table by zaha hadid. In: designboom.com, 16. Januar 2013.
  33. Michael Hausenblas: Zaha Hadid und Stefan Sagmeister in Wien. In: Der Standard, 17. Juni 2015.
  34. Universitätsseite: Hadid, Zaha. (Memento vom 18. Juni 2015 im Internet Archive) In: Universität für angewandte Kunst Wien.
  35. studio hadid, vienna, abgerufen am 18. Juni 2015.
  36. Mitteilung auf ihrer Homepage
  37. BBC
  38. Fotos: Zaha Hadid and Will Alsop on Stresemannstrasse. In: architecture in berlin.com, 2008
  39. Informationen zur Brückenpavillon (Memento vom 6. April 2008 im Internet Archive) (englisch) und ein Panoramabild
  40. Michael Stacey: Tectonics/polymers. Hadid’s Chanel pavilion proving to be a classic in plastic. (Memento vom 12. Juli 2015 im Webarchiv archive.is) In: bdonline.co.uk, Juli 2009.
  41. Bilderserie vom Guangzhou Opera House. In: skyscrapercity.com, 2010 und innen.
  42. Marion Löhndorf: Alles fliesst. Das Riverside Museum of Transport in Glasgow der Architektin Zaha Hadid. In: NZZ, 13. September 2011.
  43. Galaxy Soho / Zaha Hadid Architects. In: ArchDaily.com, 29. Oktober 2012.
  44. Jordan Mejias: Ein Bau, so zielsicher wie ein Geschoss. In: FAZ vom 21. November 2012, S. 29.
  45. Offizielle Seite des Kulturzentrums Heydar Aliyev Center
  46. Dongdaemun Design Plaza – Offizielle Seite (englisch)
  47. Verena Litz: Messe Nürnberg: Neue Halle 3A setzt Maßstäbe. In: Nürnberger Nachrichten, 15. Januar 2014, abgerufen am 28. Januar 2014.
  48. Das Projekt MMM Coronesmmmcorones.com
  49. Messner treibt Zaha Hadid auf den Gipfel. Des Bergsteigers sechster Streich. In: ORF, 23. Juli 2015.
  50. Laura Weissmüller: Zaha Hadid war die bedeutendste Architektin der Gegenwart. Vergangene Woche ist sie mit 65 Jahren gestorben. Wir zeigen eine bislang unveröffentlichte Skizze ihres Kurfürstendamm-Projekts. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 82, 9./10. April 2016, S. 22.
  51. Torre lo Storto - Torre Zaha Hadid. In: urbanfile.org, 2014, abgerufen am 1. Mai 2015 (engl.) und Bildergalerie.
  52. Vilnius revives old idea of building Hermitage/Guggenheim Museum. In: 15min.lt, 9. März 2012 (engl.).
  53. Zaha Hadid gewinnt Wettbewerb für Bibliothek in Sevilla. In: BauNetz, 24. Februar 2006.
    bkr: Anwohner gegen Bibliothek. Sevilla reisst Zaha-Hadid-Gebäude ein. In: NZZ, 12. Januar 2013.
  54. Zaha Hadid gewinnt Museums-Wettbewerb auf Sardinien. In: BauNetz, 7. November 2006.
  55. LIM 2 in: skyscrapercity.com
  56. Lilium Tower, Warsaw, Poland. In: designbuild-network.com, 2008.
  57. Birgit Ochs: Wohnhochhäuser. Vertikale Wohnwelten. In: FAZ, 17. Dezember 2008.
  58. Luigi Monzo: Zaha Hadid erhält Auftrag im Irak, 2. Februar 2012.
  59. Dave Phillips: British architect wins design contest for Japan's new national stadium. In: The Guardian, 15. November 2012.
  60. The Japan Times: Abe pulls plug on costly Olympic stadium plan.
  61. Stefan Eiselin: Daxing Airport. Das ist das größte Flughafenterminal der Welt. In: aerotelegraph.com / Die Welt, 11. Februar 2015.
  62. Pressemitteilung: Iconic Riyadh Metro stations designs revealed. Arriyadh Development Authority (ADA), 27. August 2013, abgerufen am 17. März 2015 (englisch).
    Work starts on €16.3bn Riyadh Metro. In: globalrailnews.com, 7. April 2014, (englisch).
  63. Kommod-Wunde wird nun endlich geschlossen. In: kleinezeitung.at, 1. März 2014, abgerufen am 23. Juli 2015.
  64. Und Hadid baut es doch: Das neue Kommodhaus. gat.st, 7. Oktober 2011, abgerufen am 23. Juli 2015.
  65. Erich-Schelling-Architekturpreis, 1994
  66. Terminus Hoenheim-Nord, Strasbourg, France (1999–2002). (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) In: KultureFlash, Issue no. 61, 2002, archiviert
  67. Jury, pritzkerprize.com
  68. Zaha Hadid's Heydar Aliyev Center wins Design of the Year 2014. In: dezeen.com, 30. Juni 2014.
  69. Zaha Hadid gibt „Silver Lecture“ und erhält Goldenes Ehrenzeichen. In: Tiroler Tageszeitung, 18. Juni 2015.
    APA: Kulturminister Ostermayer ehrt Zaha Hadid. In: Bundeskanzleramt, 18. Juni 2015.
  70. architecture.com: Royal Gold Medal 2016 - Zaha Hadid
  71. Michael Murphy: The Poverty of Starchitecture. In: The Design Observer Group, April 2011
  72. Vgl. Rowan Moore: Zaha Hadid: queen of the curve. In: The Observer, 8. September 2013.
  73. Vgl. Maike Aden: Kunst im Belagerungszustand. Eine Kritik an Zaha Hadids MAXXI in Rom. In: Urbanophil. Netzwerk für urbane Kultur, Nov. 2014.
  74. Film-Informationen und Video-Ausschnitte zu Zaha Hadid: Die lange Ungebaute. In: arte.tv, 25. Oktober 2012.
    Fotos von Pierre Vives in: dezeen.com.