Zangentor

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Nordwestliches Zangentor der Hildesheimer Domburg
Rekonstruktionszeichnung eines Zangentores (Infotafel am Oppidum Finsterlohr).

Zangentor wird bei einer Befestigungsanlage ein Tor genannt, das zwischen nach innen schwenkenden Außenmauern tief eingebettet ist. Ankömmlinge mussten sich dem Tor durch den auf diese Weise entstehenden Hohlweg nähern und konnten beidseitig von der Mauer aus abgewehrt – in die Zange genommen – werden.

Zangentore sind schon für urnenfelderzeitliche und keltische Befestigungen in Mitteleuropa sowie frühmittelalterliche Wallanlagen nachgewiesen, waren aber bis in das hohe Mittelalter gebräuchlich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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