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Zapfendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Zapfendorf
Deutschlandkarte, Position des Marktes Zapfendorf hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 1′ N, 10° 56′ OKoordinaten: 50° 1′ N, 10° 56′ O
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bamberg
Höhe: 248 m ü. NHN
Fläche: 30,54 km²
Einwohner: 4922 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 161 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96199
Vorwahl: 09547
Kfz-Kennzeichen: BA
Gemeindeschlüssel: 09 4 71 214
Marktgliederung: 10 Gemeindeteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Herrngasse 1
96199 Zapfendorf
Website: zapfendorf.de
Erster Bürgermeister: Michael Senger (WG Sassendorf)
Lage des Marktes Zapfendorf im Landkreis Bamberg
KarteLandkreis HaßbergeLandkreis SchweinfurtLandkreis KitzingenLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimPommersfeldenLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis CoburgLandkreis KulmbachLandkreis BayreuthLandkreis LichtenfelsBambergLandkreis ForchheimZückshuter ForstWinkelhofer ForstSteinachsrangenSembergLindach (gemeindefreies Gebiet)Koppenwinder ForstHauptsmoorwaldGeisberger ForstEichwald (gemeindefreies Gebiet)Ebracher ForstEbracher ForstWalsdorf (Oberfranken)RattelsdorfBaunachReckendorfLauter (Oberfranken)Gerach (Oberfranken)Gundelsheim (Oberfranken)HallstadtSchlüsselfeldZapfendorfWattendorfViereth-TrunstadtStrullendorfStegaurachStadelhofenSchönbrunn im SteigerwaldScheßlitzPriesendorfPommersfeldenPommersfeldenPettstadtOberhaid (Oberfranken)LitzendorfLisbergKönigsfeld (Oberfranken)KemmernHirschaidFrensdorfEbrachButtenheimBurgwindheimBurgebrachBreitengüßbachBischbergAltendorf (Landkreis Bamberg)MemmelsdorfHeiligenstadt in Oberfranken
Karte
Pfarrkirche St. Peter und Paul

Zapfendorf (bambergisch: Zabfmdoaf[2]) ist ein Markt am nördlichen Rand des oberfränkischen Landkreises Bamberg und zählt zur Metropolregion Nürnberg.

Geografische Lage

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Durch das Gemeindegebiet fließt der Main, der unzählige Weiher speist. Es gibt keine größeren Waldgebiet, in Richtung Osten dominiert eine Hügellandschaft; höchste Erhebung ist der Hänberg (375 m ü. NHN).[3]

Nachbargemeinden

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Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Ebensfeld (Landkreis Lichtenfels), Scheßlitz, Breitengüßbach und Rattelsdorf.

Gemeindegliederung

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Zapfendorf hat zehn Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[4][5]

Es gibt die Gemarkungen Kirschletten, Lauf, Oberleiterbach, Oberoberndorf, Reuthlos, Sassendorf, Unterleiterbach und Zapfendorf.[6] Die Gemarkung Zapfendorf hat eine Fläche von 6,642 km². Sie ist in 2191 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3031,47 m² haben.[7][8]

Zapfendorf, Auferstehungskirche

Bis zur Gemeindegründung

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Die Gegend war bereits in der Frühgeschichte besiedelt, wie Funde aus der Bronzezeit belegen.

Der Ort wurde im Jahr 802 als „Zaphendors“ erstmals urkundlich erwähnt. Hier handelt sich um eine Falschschreibung. 903 wurde der Ort „Zaphendorf“ genannt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Zapfo.[9][10]

Ursprüngliche Herren waren die Meranier, ihnen folgten die Truhendinger. Diese verkauften den Ort 1390 an das Hochstift Bamberg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag.[11]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Zapfendorf aus 88 Anwesen. Das Hochgericht hatte das bambergische Centamt Zapfendorf. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft übten das Kastenamt Zapfendorf und die bambergische domkapitelische Scholasterei gemeinsam aus. Grundherren waren

  • das Kastenamt Zapfendorf: 1 Amtshaus, 1 Pfarrhaus, 1 Schulhaus, 2 Höfe, 8 Sölden, 4 Güter, 11 Häuser, 6 Tropfhäuser, 3 Wirtshäuser, 1 Mühle;
  • die Domkapitelische Scholasterei: 1 Hof, 6 Sölden, 4 Güter, 2 Gütlein, 12 Häuser, 7 Tropfhäuser, 3 Wirtshäuser;
  • die Pfarrei Zapfendorf: 5 Güter, 1 Tropfhaus;
  • das Gotteshaus Zapfendorf: 1 Sölde, 3 Gütlein;
  • das Kloster Banz: 2 Sölden.

Freieigen war 1 Gut, der Gemeinde gehörten 1 Haus und 1 Hirtenhaus.[12]

Im Jahre 1802 kam Zapfendorf an das Kurfürstentum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1812 der Steuerdistrikt Zapfendorf gebildet. 1818 entstand die Ruralgemeinde Zapfendorf. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Scheßlitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Scheßlitz. Ab 1862 war das neu gebildete Bezirksamt Staffelstein (1939 in Landkreis Staffelstein umbenannt) für die Verwaltung zuständig und ab 1866 das neu gebildete Rentamt Staffelstein für die Finanzverwaltung (1919 in Finanzamt Staffelstein umbenannt, ab 1929 Finanzamt Bamberg-Land). Die Gerichtsbarkeit lag ab 1862 beim neu gebildeten Landgericht Staffelstein (1880 in Amtsgericht Staffelstein umbenannt, 1956 aufgelöst, bis 1972 Amtsgericht Lichtenfels).[13] Die Gemeinde hatte 1964 eine Fläche von 6,569 km².[14]

Zweiter Weltkrieg

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Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs fand am 1. April 1945, gegen 7:50 Uhr, ein Luftangriff auf den Bahnhof Zapfendorf statt. Dort war zu diesem Zeitpunkt ein Güterzug zum Halten gekommen, der auch explosionsfähiges Material geladen hatte.[15] Um was es sich handelte, ist nicht überliefert.[16] Der Zug wurde bei dem Angriff getroffen, geriet in Brand und explodierte in zwei aufeinander folgenden Detonationen.[15] Sie hinterließen zwei eng beieinander liegende Explosionskrater, die eine Fläche von 68 m × 18 m einnahmen und bis zu 4,50 m tief waren.[17] 23 Menschen starben. Durch die herumfliegenden, teils brennenden Teile wurde Zapfendorf weitgehend zerstört.[15]

Anlässlich des viergleisigen Ausbaus der Bahntrasse durch Zapfendorf wurden 2015/2016 die archäologischen Reste der Katastrophe dokumentiert. Dabei wurden 30 Tonnen Stahlschrott geborgen, Überreste von mindestens sieben zerstörten Güterwagen (Radsätze, Puffer und Kupplungen) und deren Ladung, darunter unterschiedliche Waffen und Munition.[18] Eine reguläre Ausgrabung unterblieb wegen der Gefahr, die von noch nicht explodiertem Sprengstoff ausging.[15]

Nach dem Zweiten Weltkrieg

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Logo des Aquarena-Schwimmbads

1955 wurde Zapfendorf die Bezeichnung Markt verliehen. Am 30. April 1972 wurde das Freibad Aquarena eröffnet. Bis zum 30. Juni 1972 gehörte Zapfendorf zum aufgelösten Landkreis Staffelstein, ehe es zum Landkreis Bamberg kam. Heute ist es in der Region Oberfranken-West als Kleinzentrum eingestuft. Im Jahr 2022 wurde der Neubau des Zapfendorfer Kindergartens St. Franziskus fertiggestellt. Der Bau kostete mehr als 3,5 Millionen Euro.[19] Im Dezember 2022 wurde die Einrichtung einer Asylunterkunft diskutiert.[20] Februar 2023 bedrohten Asylgegner den Gemeinderat[21] und Anfang März gab es einen Aufmarsch des Der III. Weg.[22]

Eingemeindungen

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Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Juli 1972 die Gemeinden Kirchschletten, Lauf, Oberleiterbach, Oberoberndorf und Sassendorf eingegliedert.[23] Am 1. Januar 1978 kam Unterleiterbach dazu.[24]

Einwohnerentwicklung

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Im Zeitraum von 1988 bis 2018 wuchs der Markt von 4046 auf 5002 um 956 Einwohner bzw. um 23,6 %.

Einwohnerzahlen mit Erstwohnsitz, Stand: 31. Dezember:[25][26]

Gemeindeteil 1995 1999 2005 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2018 2020 2021
Zapfendorf 2722 2698 2848 02795 02799 2810 2795 2787 2802 2795 2843 2847 2875
Kirchschletten 110 116 118 121 118 111 119 122 118 111 112 97 103
Lauf 729 664 693 718 687 692 678 690 679 685 714 700 704
Oberleiterbach 260 264 265 265 262 264 267 267 270 273 274 280 267
Oberoberndorf 79 85 97 94 95 88 91 88 88 83 77 82 83
Reuthlos 84 100 93 96 99 96 88 95 91 88 95 97 96
Roth 64 66 65 67 65 67 67 67 65 62 63 66 65
Sassendorf 209 215 265 265 270 269 259 263 265 266 272 271 264
Unterleiterbach 596 635 636 625 619 628 608 611 606 590 562 575 568
Weihersmühle 7 7
Babenberg 13 10
Gesamt 4853 4843 5080 5046 5014 5025 4972 4990 5004 4970 5012 5015 5025

Ort Zapfendorf (=Gemeinde Zapfendorf bis zur Gebietsreform)

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987
Einwohner 530 663 649 649 655 706 696 707 762 784 757 736 741 774 778 752 797 903 968 972 1298 1408 1793 1947 2093
Häuser[27] 100 132 125 127 126 136 166 267 498
Quelle [13] [28] [28] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [28] [36] [28] [37] [28] [38] [28] [28] [28] [39] [28] [14] [40] [41]

Laut Zensus am 9. Mai 2011 waren 78,6 % der Einwohner römisch-katholisch und 12,0 % evangelisch-lutherisch. 9,4 % haben eine andere Religion oder sind konfessionslos.

Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2020 Michael Senger (Wählergemeinschaft Sassendorf), der sich gegen den seit Juni 2015 amtierenden Volker Dittrich (Alternative für Zapfendorf/CSU) und einen weiteren Mitbewerber im ersten Wahlgang mit 51,05 % der Stimmen durchsetzte. Dittrich hatte die Stichwahl 2015 mit 54,74 % der Stimmen gegen Klaus Lachmann (Zapfendorfer Gemeinschaft) gewonnen. Vom 1. Mai 2014 bis 12. März 2015 war Matthias Schneiderbanger (CSU) Bürgermeister. Anfang Dezember 2014 wurde er in Haft genommen. Es wurde ihm vorgeworfen, knapp 280.000 Euro aus der Gemeindekasse veruntreut zu haben.[42] Ende Januar 2015 wurde Schneiderbanger vorläufig seines Amtes als Bürgermeister enthoben.[43] Am 12. März 2015 wurde der Rücktritt von Schneiderbanger vom Gemeinderat bestätigt.[44] Im Mai 2015 wurde er zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Sein Vorgänger war von 1978 bis 2014 Josef Martin (CSU/Vereintes Umland).

Liste der Bürgermeister seit 1906:

Bürgermeister Amtszeit
Josef Berbig 1906–1912
Georg Fritz 1912–1915
Johann Jüngling 1915–1918
Heinrich Kistner 1918–1922
Johann Helmreich 1922–1944
Otto Kuhn 1945
Willi Köhler 1945–1948
Josef Helmreich 1948–1978
Josef Martin (CSU/VU) 1978–2014
Matthias Schneiderbanger (CSU) 2014–2015
Volker Dittrich (AfZ/CSU[45]) 2015–2020
Michael Senger[46]

(Wählergemeinschaft Sassendorf)

seit 2020

Marktgemeinderat

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Die Kommunalwahlen seit 2002 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Marktgemeinderat:

Partei / Liste Wahl 2020 Wahl 2014 Wahl 2008 Wahl 2002
CSU 6 Sitze 7 Sitze 7 Sitze 7 Sitze
Grüne/Soziales Zapfendorf 2 Sitze
SPD 2 Sitze 3 Sitze 3 Sitze
Zukunft Zapfendorf 4 Sitze
Vereintes Umland 2 Sitze 2 Sitze 6 Sitze 5 Sitze
Wählergemeinschaft Sassendorf 2 Sitze 2 Sitze 2 Sitze 1 Sitz
Aktive Bürgerliste Unterleiterbach 2 Sitze 2 Sitze n. a. n. a.
Wählergemeinschaft Oberleiterbach 1 Sitz 2 Sitze 2 Sitze n.a
Bürgervertretung Lauf 1 Sitz 2 Sitze n. a. n. a.
Freie Wähler 1 Sitz n. a. n. a.
Gesamt 20 20 20 16

Wappen und Flagge

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Wappen
Blasonierung:Geteilt von Rot und Gold; oben zwei wachsende, schräg gekreuzte goldene Gewandnadeln, unten ein wachsender rotbewehrter, mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter schwarzer Löwe.“[47]
Flagge

Die Gemeindeflagge ist gelb-schwarz gestreift mit aufgelegtem Wappen.[48]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Oberleiterbach mit seinen Fachwerkhäusern gewann im Jahr 1977 beim Bundeswettbewerb Unser Dorf soll schöner werden die Goldmedaille.

Bau- und Bodendenkmäler

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Alle Gemeindeteile außer Weihersmühle und Babenberg haben Freiwillige Feuerwehren.

Musikverein Zapfendorf

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Zwar gehen die Ursprünge des Musikvereins Zapfendorf bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, die offizielle Gründung fand jedoch erst im Jahr 1977 statt. Seit 2022 ist Dieter Schwartz der Dirigent[49]. Im Jahr 1997 erhielt der Verein die Pro Musica-Plakette für 100-jährige musikalische Tradition und im Jahr 2014 traten die Musiker zum ersten Mal als Höchststufenorchester zum Wertungsspiel an. Der Musikverein ist neben seinen Konzerten auch bei regionalen Festen und Kreismusikfesten, Festzügen, kirchlichen Veranstaltungen und Wertungsspielen zu hören.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Durch die Lage an einem Transportweg entlang des Mains von Osten nach Westen sowie von Thüringen nach Bayern war Zapfendorf im Maintal stets Durchgangsstation. Auf dem Main transportierten Flößer Holz aus dem Frankenwald zum Rhein und bis nach Rotterdam.

Ansässige Unternehmen

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  • Werk IV der Bayerischen Milchindustrie eGmbH (BMI), die dort seit ihrer Gründung 1952 überschüssige Magermilchmengen verarbeitet.
  • Firma Nestmann mit über 50 Mitarbeitern, die homöopathische Arzneimittel herstellt.
  • Ein Holzkraftwerk der Veolia Umweltservice, Tochter der französischen Veolia-Gruppe, das jährlich bis zu 65.000 Tonnen Altholz, vor allem hoch mit Schadstoffen belastetes, zur Energiegewinnung verbrennt.
  • Betonwerk Schneider, gegründet 1862
  • Porzner Steine und Erden (Kieswerk), gegründet 1882
  • Die mittelständische Firma Nova Dry, welche Wasserschadenssanierungen durchführt[50].
  • Rauh SR Fensterbau mit über 70 Mitarbeitern, die Holz-Aluminium-Fenster industriell fertigt[51].

Ehemalige Brauereien

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Im Marktgemeindegebiet besteht keine Brauerei mehr. Die Brauerei Hennemann im Ortsteil Unterleiterbach schloss 2007, die Brauerei Drei Kronen in Zapfendorf im Jahre 2003. In Unterleiterbach gab es bis Mitte der 1990er Jahre mit der Brauerei Mahkorn noch eine zweite Brauerei.

Zapfendorf hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Bamberg–Hof, parallel zu dieser Strecke verläuft die Schnellfahrstrecke Eltersdorf–Leipzig durch den Ort. Der Ort liegt westlich der Bundesautobahn 73 (Nürnberg–Suhl) und hat eine eigene Anschlussstelle. Durch Zapfendorf verläuft der Fränkische Marienweg.

Die Staatsstraße 2197 führt über Unterleiterbach nach Ebensfeld (5,5 km nördlich) bzw. über Unteroberndorf nach Breitengüßbach zur Bundesstraße 4 (6 km südlich). Die Kreisstraße BA 1 führt die A 73 überbrückend über Windischletten die A 70 überbrückend nach Scheßlitz (8,5 km südöstlich). Die Kreisstraße BA 47 führt die A 73 unterquerend nach Kirchschletten (3 km östlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Lauf (1,8 km südöstlich) und zur Kreisstraße BA 32 (1,8 km westlich).[3]

Söhne und Töchter des Marktes

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Commons: Zapfendorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
  2. D. Fastnacht: Staffelstein, S. 420. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: dsabfmdoʳf.
  3. a b Topographische Karte 1:50.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Dezember 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  4. Gemeinde Zapfendorf in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 26. März 2021.
  5. Markt Zapfendorf, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 3. Dezember 2021.
  6. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025.
  7. Gemarkung Zapfendorf (092343). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 9. Dezember 2025.
  8. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Dezember 2025.
  9. D. Fastnacht: Staffelstein, S. 420ff.
  10. W.-A. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen, S. 252.
  11. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 179 kB)
  12. H. Weiß: Lichtenfels-Staffelstein, S. 114.
  13. a b H. Weiß: Lichtenfels-Staffelstein, S. 167.
  14. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 738 (Digitalisat).
  15. a b c d Pargmann, S. 20.
  16. Aufgrund der Heftigkeit der Explosion wurde vermutet, dass Teil der Ladung ein oder zwei V2-Raketen waren.
  17. Pargmann, S. 21.
  18. Pargmann, S. 21f.
  19. Eine Baustelle weniger: Kita St. Franziskus fertig – Nachrichten am Ort. Abgerufen am 16. September 2022.
  20. Hitzige Diskussion im Gemeinderat Zapfendorf. 16. Dezember 2022, abgerufen am 9. März 2023.
  21. Zapfendorf: Aggressive Asyl-Gegner bedrohen Gemeinderat - "ihr seid die Nächsten". Abgerufen am 9. März 2023.
  22. Zapfendorf: "III. Weg" will Sorge um Asyl-Container nutzen - doch Aufmarsch geht mächtig schief. Abgerufen am 9. März 2023.
  23. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 575.
  24. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 672 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  25. Einwohnerzahlen
  26. bayerische-landesbibliothek-online.de
  27. Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
  28. a b c d e f g h i j Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 157, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  29. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 947, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  30. Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 148 (Digitalisat).
  31. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1122, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  32. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Hergestellt auf Grund der neuen Organisation der Regierungsbezirke, Bezirksämter und Gerichtsbezirke. Nachtrag zum Heft 36 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1879, OCLC 992516308, S. 58 (Digitalisat).
  33. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. Heft 35 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1882, OCLC 460588127, S. 167 (Digitalisat).
  34. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1068 (Digitalisat).
  35. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern : Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dez. 1890. Heft 58 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1892, OCLC 162230561, S. 166 (Digitalisat).
  36. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1120 (Digitalisat).
  37. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichnis für das Königreich Bayern Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und dem Gebietsstand vom 1. Juli 1911. Heft 84 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1911, OCLC 162230664, S. 166 (Digitalisat).
  38. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1158 (Digitalisat).
  39. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1002 (Digitalisat).
  40. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 147 (Digitalisat).
  41. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 292 (Digitalisat).
  42. Bürgermeister von Zapfendorf gesteht Veruntreuungen. In: nordbayern.de. 4. Dezember 2014, abgerufen am 30. Dezember 2019.
  43. nordbayern.de
  44. Bayerischer Rundfunk: Untreue-Vorwürfe: Zapfendorfer Bürgermeister zurückgetreten (Memento vom 28. Februar 2015 im Internet Archive)
  45. Bürgermeister Volker Dittrich erklärt seinen Eintritt in CSU. In: inFranken.de. (infranken.de [abgerufen am 9. August 2017]).
  46. Kommunalwahlen 2020 im Markt Zapfendorf - Übersicht. Abgerufen am 26. März 2020.
  47. Wappen von Zapfendorf in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  48. Zapfendorf. In: kommunalflaggen.eu. Abgerufen am 9. Dezember 2025.
  49. Musikverein Zapfendorf. Abgerufen am 25. September 2024.
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