Zator

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Zator
Wappen von Zator
Zator (Polen)
Zator
Zator
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Powiat: Oświęcim
Fläche: 11,53 km²
Geographische Lage: 50° 0′ N, 19° 26′ OKoordinaten: 50° 0′ 0″ N, 19° 26′ 0″ O
Einwohner: 3704
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 32-640
Telefonvorwahl: (+48) 33
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Droga krajowa 28
Droga krajowa 44
Schienenweg: SkawinaOświęcim
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 10 Schulzenämter
Fläche: 51,00 km²
Einwohner: 9345
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 183 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1213093
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Zbigniew Biernat
Adresse: Rynek 10
32-640 Zator
Webpräsenz: www.zator.iap.pl



Zator ['zatɔr] (wilm. Naojśtaod) ist eine Stadt im Powiat Oświęcimski in der Woiwodschaft Kleinpolen, Polen. Sie ist ebenfalls Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie liegt 15 km nördlich von Wadowice an der Skawa.

Durch die Stadt verlaufen die Droga krajowa 28, Droga krajowa 44 und die Droga wojewódzka 781.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erwähnung des Ortes Zator stammt aus dem Jahr 1228. Bei der Teilung des Herzogtums Ratibor-Oppeln fiel Zator 1281 an das Herzogtums Teschen. Herzog Mesko I. verlieh am 10. November 1292 Zator das Stadtrecht. Nach der Bildung des Herzogtums Auschwitz gelangte Zator 1315 an dieses. 1445 erhielt Herzog Wenzel I. das Gebiet von Zator, wodurch das eigenständige Herzogtum Zator entstand. Herzog Johann V. verkaufte Zator 1494 an den polnischen König Johann I., wobei er sich einen lebenslangen Nießbrauch vorbehielt. Nach Johanns V. Tod 1513 wurde Zator dem Königreich Polen inkorporiert. Durch Kriegseinwirkungen wurde die Stadt mehrfach zerstört. Mit der Ersten Teilung Polens fiel Zator an Habsburger Reich. 1865 bekam die Stadt eine Feuerwehr, 1884 wurde die Stadt an die Bahn angeschlossen und 1892 ein Telegraphenamt eingerichtet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Zator Teil des Deutschen Reiches. Am 26. Januar 1945 wurde die Stadt von sowjetischen Truppen besetzt. Eine von den Nationalsozialisten geplante Umbenennung in Neuenstadt an der Schaue wurde nie amtlich eingeführt.[2]

Von 1975 bis 1998 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Bielsko-Biała.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Adalbert (Wojciech) und St. Georg von 1393 in Zator
  • Pfarrkirche St. Adalbert und St. Georg von 1393
  • Das Schloss Zatorze, Sitz der Herzöge von Zator

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 51,00 km². 52 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 6 % sind mit Wald bedeckt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska) gehören die 10 Sołectwa (Schulzenämter): Graboszyce, Grodzisko, Laskowa, Łowiczki, Palczowice, Podolsze, Rudze, Smolice, Trzebieńczyce und Zator.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über fünf Kindergärten (Przedszkole), acht Grundschulen (szkoła podstawowa), vier Mittelschulen (gimnazjum), ein Gymnasium (Liceum Ogólnokształcące), ein Technikum und eine Bücherei.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zator – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. | Namensverzeichnis auf www.territorial.de
  3. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)