Zbigniew Oleśnicki (Erzbischof)

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Zbigniew Oleśnicki

Zbigniew Oleśnicki (* 1430; † 2. Februar 1493 in Łowicz) war ein polnischer Staatsmann, der Erzbischof von Gniezno sowie Primas von Polen.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Neffe von Zbigniew Oleśnicki (1389–1455) und Sohn des Marschalls Jan Oleśnicki und dessen Frau Anna (geborene Krzyżanowska). Seine Geschwister waren Jan Oleśnicki, Andrzej Oleśnicki und Anna Tarnowska. Er war ab 1472 stellvertretender Kanzler am Königshof wurde 1473 zum Bischof von Kujawien ernannt war ab 1481 Erzbischof von Gniezno sowie Primas von Polen.[2]

Vom 7. Juni 1492 bis 23. September 1492 war er Vorsitzender des königlichen Rates.[3]

Er wurde im Gnesener Dom beigesetzt. Sein Epitaph wurde von Veit Stoss mit rotem Marmor ausgestaltet.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Conrad Eubel:Hierarchia catholica medii aevi – Internet Archive
  2. Natalia Nowakowska: Church, state and dynasty in Renaissance Poland. The career of Cardinal Fryderyk Jagiellon (1468–1503). Ashgate, Aldershot 2007, ISBN 978-0-7546-5644-9, S. 27.
  3. Zbigniew Oleśnicki auf worldstatesmen.org; abgerufen am 6. Januar 2010.
  4. Stoß, Veit. In: Brockhaus Konversations-Lexikon 1894–1896, 15. Band, S. 391.
VorgängerAmtNachfolger
Jakob III. SiemienskiErzbischof von Gnesen
1481–1493
Friedrich Jagiello
Jakub SienińskiBischof von Kujawien
1473–1480
Jedrzej Oporowski