Zech (Lindau)

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Zech liegt am Bodenseeufer im äußersten Südosten des Stadtgebiets von Lindau

Zech ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Lindau (Bodensee) im Grenzbereich zu Österreich, innerhalb der ehemaligen Gemeinde und heutigen Gemarkung Reutin. Der heutige Stadtteil Reutin dagegen umfasst nicht Zech, das einen eigenen Stadtteil darstellt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zech liegt direkt am Ufer des Bodensees, östlich der Insel Lindau – es entwickelte sich als Neubaugebiet am östlichen Stadtrand von Lindau.

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Stadtteil zählt 1650 Einwohner [1] und ist durch die stark befahrene B 12 in zwei Bereiche unterteilt:

  • das nördliche Zech/Obere Zech
  • das südliche Zech (Grenzsiedlung)/Untere Zech

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Osten grenzt Zech an die österreichische Marktgemeinde Hörbranz, und im äußersten Südosten, im Uferbereich des Bodensees an einen zur Stadt Bregenz gehörenden Landstreifen. Die Grenze zu Österreich verläuft in der Flussmitte der Leiblach.

Im Westen schließt sich am Bodenseeufer der Lindauer Stadtteil Reutin an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Februar 1922 kam Zech zusammen mit Reutin, zu dem es damals gehörte, zur Stadt Lindau (Bodensee).[2]

Zur Zeit des Nationalsozialismus hieß der Ortsteil Siebertsdorf nach dem Lindauer Bürgermeister Ludwig Siebert, Mitglied der NSDAP und später nationalsozialistischer Ministerpräsident Bayerns.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick vom Sporthafen Lindau-Zech auf den Park Camping
  • Staats- und Sporthafen Lindau-Zech

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt eine Grundschule in Lindau-Zech.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lindau-Zech gibt es mehrere Hotels sowie den Campingplatz Park-Camping direkt am Ufer.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ortsteil Zech
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 513.

Koordinaten: 47° 32′ N, 9° 44′ O