Zeilarn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Zeilarn
Zeilarn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zeilarn hervorgehoben

Koordinaten: 48° 18′ N, 12° 50′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 28,91 km2
Einwohner: 2163 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84367
Vorwahl: 08572
Kfz-Kennzeichen: PAN, EG, GRI, VIB
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 154
Gemeindegliederung: 87 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rupertistraße 22
84367 Zeilarn
Website: www.zeilarn.de
Bürgermeister: Werner Lechl (Vereinigte Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Zeilarn im Landkreis Rottal-Inn
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Über dieses Bild

Zeilarn ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeilarn liegt in der Region Landshut in typisch niederbayerischer Hügellandschaft direkt an der B 20 etwa 14 km südöstlich von Eggenfelden, 18 km nordöstlich von Altötting, 20 km nördlich von Burghausen, 17 km nordwestlich von Simbach und 20 km südwestlich der Kreisstadt Pfarrkirchen. Der nächstgelegene Bahnhof an der Strecke MühldorfBraunau befindet sich im neun Kilometer entfernten Marktl.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeilarn hat 87 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Gumpersdorf, Obertürken und Schildthurn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gründung der Vorläufergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Zeilarn als Cidlar bereits 788 im Güterverzeichnis der Erzdiözese Salzburg. Später gehörte der Ort zur Grafschaft Leonberg, 1319 nach deren Aussterben erbten die Grafen von Hals die Liegenschaften.

Bis zur Verwaltungsreform in Bayern 1818 gehörte es zum Rentamt Landshut und dem Landgericht Eggenfelden. Danach entstanden gemäß dem 2. Gemeindeedikt die Gemeinden Obertürken, Gumpersdorf und Schildthurn.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde Zeilarn ist Ergebnis der Gebietsreform in Bayern mit der Zusammenlegung der Gemeinden Obertürken, Gumpersdorf und Schildthurn am 1. April 1971.[3]

Abtretungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1980 wurde ein Gebiet mit etwas weniger als 100 Einwohnern an den Markt Tann abgetreten.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1897 Einwohner
  • 1970: 2071 Einwohner
  • 1987: 2053 Einwohner
  • 1991: 2156 Einwohner
  • 1994: 2218 Einwohner
  • 1995: 2222 Einwohner
  • 2000: 2221 Einwohner
  • 2005: 2251 Einwohner
  • 2010: 2190 Einwohner
  • 2011: 2131 Einwohner
  • 2012: 2131 Einwohner
  • 2013: 2117 Einwohner
  • 2014: 2138 Einwohner
  • 2015: 2141 Einwohner
  • 2016: 2149 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 2014 Werner Lechl (Vereinigte Wählergemeinschaft).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Blau ein senkrecht stehendes silbernes Schwert, beseitet von je einem goldenen Lilienstängel.[5]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2017 nach der amtlichen Statistik insgesamt 548 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Von der Wohnbevölkerung standen 905 Personen in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Damit überwog die Zahl der Auspendler um 357 Personen. 30 Einwohner waren arbeitslos gemeldet. In den vier Betrieben des Bauhauptgewerbes waren 24 Mitarbeiter tätig.

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist von 115 im Jahr 1999 auf 59 im Jahr 2016 zurück gegangen. Von der landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1157 ha (2016) waren 608 ha Ackerland und 549 ha Dauergrünfläche. 697 ha des Gemeindegebietes sind Wald.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die Bundesstraße 20, unmittelbar südwestlich an Obertürken und Zeilarn vorbei und durch Gumpersdorf

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2018):

  • eine Kindertageseinrichtung mit 75 Plätzen und 58 Kindern, davon neun Kinder unter drei Jahren
  • eine Grundschule mit 63 Schülern

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Zeilarn in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Januar 2018.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 552.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 630.
  5. Haus der Bayerischen Geschichte – Bayerns Gemeinden. Abgerufen am 14. Februar 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zeilarn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien