Zeithistorische Forschungen

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Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History
Beschreibung Fachzeitschrift
Fachgebiet Geschichte
Sprache Deutsch
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (Deutschland)
Erstausgabe 2004
Erscheinungsweise dreimal jährlich
Chefredakteur Jan-Holger Kirsch
Herausgeber Konrad Jarausch
Martin Sabrow
Frank Bösch
Weblink zeithistorische-forschungen.de
Artikelarchiv alle Ausgaben seit 2004
ISSN 1612-6033Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe

Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History (kurz ZF oder ZF/SCH) ist der Titel einer geschichtswissenschaftlichen Zeitschrift. Sie erscheint seit 2004 dreimal jährlich in zwei sich ergänzenden Ausgaben: Einer Open-Access-Online-Ausgabe (elektronische Zeitschrift) und einer parallelen Druck-Ausgabe bei Vandenhoeck & Ruprecht aus Göttingen mit etwa 160 Seiten je Heft. Die veröffentlichten Beiträge, Rezensionen und Artikel zu Quellen widmen sich allesamt zeitgeschichtlichen Fragestellungen.

Aufbau und Charakteristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Jahrzehnte zwischen 1945 und 1990, aber auch die neueste Zeitgeschichte wird nicht außer Acht gelassen. Es werden zentrale Probleme der ersten Jahrhunderthälfte und des gesamten 20. Jahrhunderts aufgegriffen, die für ein historisch fundiertes Gegenwartsverständnis von Bedeutung sind. Durch die hybride Publikationsform ist eine größere Aktualität wissenschaftlicher Debatten gestattet. Die beiden Ausgaben sind gleichberechtigt und ergänzen einander. Während die Online-Version Medienelemente und Links enthält, hat die gedruckte Ausgabe den Vorteil, dass sie vom Internet unabhängig zugänglich ist. Es werden sowohl deutsch- als auch englischsprachige Beiträge veröffentlicht.

Herausgegeben wird die Zeitschrift von Frank Bösch, Konrad Jarausch und Martin Sabrow am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Von 2003 bis 2011 war Christoph Kleßmann Gründungsmitherausgeber. Die Redaktion wird von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt, dem Jörg Baberowski (Berlin), Hartmut Berghoff (Göttingen), Cornelia Brink (Freiburg), Mary Fulbrook (London), Anke te Heesen (Berlin), Knut Hickethier (Hamburg), Gerhard Hirschfeld (Stuttgart), Chris Lorenz (Amsterdam), Krzysztof Ruchniewicz (Wrocław), Axel Schildt (Hamburg), Hannes Siegrist (Leipzig) und Michael Wildt (Berlin) angehören.

Übersicht über Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Jahrgang 2004
    • 1 Zeitgeschichte heute – Stand und Perspektiven
    • 2 Mediengeschichte(n)
    • 3 Europäisierung der Zeitgeschichte?
  • 2. Jahrgang 2005
    • 1 Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg
    • 2 Offenes Heft
    • 3 Migration
  • 3. Jahrgang 2006
    • 1 Imperien
    • 2 Offenes Heft
    • 3 Die 1970er-Jahre – Inventur einer Umbruchzeit
  • 4. Jahrgang 2007
    • 1/2 Offenes Heft
    • 3 Offenes Heft
  • 5. Jahrgang 2008
    • 1 Gewalt:Räume und Kulturen
    • 2 Offenes Heft
    • 3 NS-Forschung nach 1989/90
  • 6. Jahrgang 2009
    • 1 Offenes Heft
    • 2 Fordismus
    • 3 Populäre Geschichtsschreibung
  • 7. Jahrgang 2010
    • 1 Offenes Heft
    • 2 Sicherheit
    • 3 Religion in der Bundesrepublik Deutschland
  • 8. Jahrgang 2011
    • 1 Offenes Heft
    • 2 Politik und Kultur des Klangs im 20. Jahrhundert
    • 3 Internationale Ordnungen und neue Universalismen im 20. Jahrhundert
  • 9. Jahrgang 2012
    • 1 Offenes Heft
    • 2 Politik und Kultur des Klangs im 20. Jahrhundert
    • 3 Antiliberales Europa
  • 10. Jahrgang 2013
    • 1 Offenes Heft
    • 2 Soziale Ungleichheit im Staatssozialismus
    • 3 Zeitgeschichte der Vorsorge
  • 11. Jahrgang 2014
    • 1 Offenes Heft
    • 2 West-Berlin
    • 3 Stress!
  • 12. Jahrgang 2015
    • 1 Offenes Heft
    • 2 Fotografie in Diktaturen
    • 3 Vermarktlichung
  • 13. Jahrgang 2016
    • 1 Offenes Heft
    • 2 Apartheid und Anti-Apartheid – Südafrika und Westeuropa
    • 3 Der Wert der Dinge

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]