Zeittafel Paris

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Die Ausmaße Paris’ seit dem 4. Jahrhundert
  • galloromanische Stadtmauer
  • karolingische Stadtmauer
  • Stadtmauer Philipp-Augusts
  • Stadtmauer Karls V.
  • Stadtmauer Ludwigs XIII.
  • Mauer der Generalsteuerpächter
  • Mauer von Adolphe Thiers
  • heute
  • Alt-Paris vor dem Eiffelturm bei der Weltausstellung 1900

    Die Zeittafel Paris stellt wichtige Ereignisse in der Geschichte der Hauptstadt Frankreichs dar.

    Vor- und Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • 40.000 v. Chr.: erste Belege für menschliche Siedlungen auf dem Gebiet von Paris
    • 4200 v. Chr.: Belege für durchgehende Besiedelung in Paris. 1991 wurden bei Ausgrabungen in Bercy unter anderem mehrere Einbäume aus Eichenholz, ein Bogen und Werkzeuge gefunden.

    Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Vor 300 v. Chr.: Ankunft des gallischen Stammes der Parisier in der Region
    • Während der keltischen Zeit heißt die Region Loutouchezi[1][2], was etwa „Siedlung in der Mitte des Wassers“ bedeutet. Die Römer formten diesen Begriff zu Lutetia um und der Geograph Ptolemäus nannte den Ort Lucotetia.
    • Um 100 v. Chr.: Erste Goldmünzen der Parisier
      Goldmünzen der Parisier
    • 53 v. Chr.: Großer Rat der Gallier im Beisein Cäsars. Die Abgeordneten der Parisier sind nicht anwesend.
    • Mai 52 v. Chr.: Bei der Schlacht von Lutetia siegen die Legionen Labienus’, eines Leutnants Cäsars, über CamulogenusAulerker, Senonen und Parisier. Letztere bewohnten die Gegend seit mehreren Jahrhunderten. Die Gallier zerstörten lieber die Brücken und zündeten die Stadt an, als sie den Römer zu überlassen. Der Brand des gallischen Lutetias erlaubte den Römern die Stadt nach römischen Strukturen aufzubauen, zumal die Parallele zu Rom mit sieben Hügeln und einem Fluss offensichtlich ist.
    • Zwischen 37 und 14 v. Chr.: Die Nautae Parisiaci (parisischen Schiffsleute) errichten eine Säule zu Ehren Jupiters: der Pfeiler der Nautae Parisiaci, der in den Fundamenten von Notre-Dame gefunden wurde.
      Nautenpfeiler
      Erster Plan Lutetias
    • Zwischen 50 und 100 n. Chr.: Erbauung des Forums von Lutetia
    • 65/66: Rekordwinter
    • Zwischen 100 und 200: Errichtung dreier Thermen mit Wasser aus der Bièvre, das mit einem 16 km langen Aquädukt antransportiert wird, sowie eines Amphitheaters mit 17.000 Plätzen (die Arena von Lutetia) und eines Theaters mit 3000 Plätzen.
    • Um 250: Martyrium des ersten Bischofs von Paris, Dionysius von Paris. Dieser war einer von sieben Bischöfen, die ausgesandt wurden um Gallien zu missionieren. Der Erfolg des Missionars zog den Hass der Heiden auf sich, die ihn daher auf dem Montmartre enthaupteten. Die Legende stellt genauer dar, dass Dionysius seinen Kopf in die Hände nahm; dies wird die häufigste Darstellung des zukünftigen Nationalheiligen Frankreichs.
    • 275 oder 276: Plünderung vermutlich durch Germanen vom linken Seine-Ufer
    • 291/292: Rekordwinter; erstes überliefertes Gefrieren der Seine
    • Um 300: Aus Lutetia wird Paris.
    • Um 308: Erbauung einer Stadtmauer um die Île de la Cité um germanischen Angriffen vorzubeugen
    • März 346: 20 Tage Dauerregen; Hochwasser
    • 350: Die Pariser erbauen ihre erste Basilika, die dem heiligen Stephanus geweiht wird. Diese Basilika befand sich in unmittelbarer Nähe der heutigen Kathedrale Notre-Dame de Paris
    • Februar bis Juli 358: Caesar Julian hält sich in Paris auf, bevor er Feldzüge gegen Alamannen und Franken antritt.
    • 359/360: Julian kehrt nach seinen siegreichen Feldzügen nach Paris zurück. Er wohnt wahrscheinlich in einem Palais, das sich an der Spitze der Île de la Cité befindet und in welchem später die merowingischen Könige residieren.
    • 360: Konzil in Paris zur Häresie des Arianismus. Diese christliche Lehre, benannt nach Arius, lehnt die Dreifaltigkeit ebenso wie die Autorität des Papstes ab. Sie wurde bereits beim Ersten Konzil von Nicäa verurteilt und verbreitete sich mit germanischen, gotischen sowie burgundischen Völkern über Europa. Paris wird – mehr noch als Rom – die Stadt, die den Arianismus am meisten ablehnt und bleibt den römischen Christen treu.
    • 361: Julian wird Kaiser und schreibt in Misopogon: „Ich verbrachte den Winter in meinem lieben Lutetia, das sich auf einer kleinen Insel befindet, auf die man lediglich über zwei Holzbrücken gelangt (die Wechsel-Brücke und die kleine Brücke). Man bekommt dort exzellenten Wein und beginnt Feigenbäume hochzuziehen.“
    • Oktober bis Dezember 365: Erster Aufenthalt von Kaiser Valentinian I. in Paris
    • Juni 366: Zweiter Aufenthalt Valentinians in Paris. Man bringt ihm den Kopf des Gegenkaisers Procopius, der von Valens besiegt wurde. Er empfängt hier auch Jovian, der die Alamannen besiegt hat.
    • 383: Schlacht bei Paris zwischen den Truppen von Usurpator Magnus Maximus und denen von Kaiser Gratian
    • Um 385: Durchreise des heiligen Martin, der einen Leprakranken am Nordtor der Stadt mit einem Kuss und einem Segenspruch heilt
    • November 397: „Sommer des hl. Martin“ vom 8. bis 11. November erblühen die Rosen wieder
    • 451: Genoveva von Paris sagt die Verschonung von Paris beim Vorstoß Attilas Hunnen voraus und ermahnt die Bewohner Paris’ nicht vor diesen zu fliehen, die schließlich an Paris vorbei nach Orléans zogen. Sie wird in der Stadt sehr bekannt.
      Genoveva von Paris
    • 464–465: Belagerung von Paris durch den fränkischen Kleinkönig Childerich I., der die Römer aus Paris vertreibt.
    • Um 475: Erbauung einer Basilika über dem Grab des Dionysius von Paris
    • 486: Genoveva von Paris verhandelt mit Chlodwig I. um die Unterstellung von Paris unter Chlodwigs Herrschaft. Chlodwig erreichte zuvor einen entscheidenden Sieg über den Römer Syagrius, aber Genoveva verweigert ihm den Zutritt nach Paris. Er belagert die Stadt, in der daraufhin eine Hungersnot ausbricht. Genoveva organisiert die Verpflegung und Chlodwig beendet die Belagerung. Diese angespannte Situation zwischen Paris und Chlodwig besteht zehn Jahre. Paris bildet also eine katholische Enklave mitten in vom Arianismus dominierten Gebiet, weshalb Genoveva die Beziehungen zum heidnischen – nicht wie die anderen Barbaren arianistischen – König Chlodwig nicht endgültig beenden will. Die Niederlage des „letzten Römers“ Syagrius kennzeichnet in Paris den Wechsel vom Altertum zum Mittelalter bzw. zur Spätantike.
      Chlodwig I.

    Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Frühmittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • 494: Chlodwig I. wird von seinem katholischen Umfeld allmählich zum Katholizismus bekehrt. Die politischen Vorteile sind offensichtlich, zumal sich zahlreiche Städte, die hartnäckig katholisch blieben, wie Paris, einen katholischen König wünschen. Das erste Anzeichen der sukzessiven Konversion ist die Taufe seines Sohnes. Letzterer verstirbt jedoch kurz nach der Sakramentenspendung, was bei Chlodwig eine Riesenwut auslöst, die sich in einer erneuten Belagerung von Paris ausdrückt. Genoveva von Paris organisiert wieder die Verpflegung der Bevölkerung und Chlodwig hebt die Belagerung auf.
    • 496 oder 498: Die Konversion Chlodwigs zum Katholizismus in Reims wird in Paris mit Jubel registriert. Die Stadt gewährt dem konvertierten Frankenkönig seitdem Eintritt. Die Rückeroberung der häretischen arianistischen Gebiete beginnt. Chlodwig ist seinerzeit der einzige amtierende katholische König; Frankreich erbt Chlodwigs Spitzname „Fils aîné de l’Église“ (Ältester Sohn der Kirche, „France, Fille aînée de l’Église“: Frankreich, älteste Tochter der Kirche).
    • 3. Januar 500 oder 502: Tod der Genoveva von Paris: Sie wird auf dem „Berg“ begraben, der daraufhin ihren Namen trägt. Chlodwig lässt dort die Apostelkirche errichten, die im 12. Jahrhundert durch die Basilika St. Genoveva und im 18. Jahrhundert durch das Panthéon ersetzt wird. Später wird Genoveva Schutzpatronin von Paris.
    • 508: Nachdem Chlodwig den westgotischen König Alarich II. in einem Zweikampf während der Schlacht von Vouillé tötet, wohnt Chlodwig in Paris, das sich zur Hauptstadt seines Reichs entwickelt.
      Plan von Paris im Jahr 508
    • 510: Proklamation der Lex Salica: Als Erneuerer des Rechtsstaats lässt Chlodwig zwischen 508 und 510 die erste Gesetzgebung Frankreichs verfassen. Bis zur französischen Revolution und der Abfassung des Code civil bleibt die Lex Salica die grundlegende Verfassung. Insbesondere die Gleichheit der Franken und Galloromanen, die Ehefreiheit und das Ende der Rachepflicht sind dort festgeschrieben.
    • 511:
    • 522: Seinehochwasser[3]
    • 7. Mai 538: Amélius, Bischof von Paris, ist beim dritten Konzil von Orléans.
    • Um 540: Erbauung der Kathedrale Saint-Étienne, des Vorgängerbaus der Kathedrale Notre-Dame de Paris.
    • 543 bis 547: Gründung der Kirche Saint-Vincent-Sainte-Croix, mit Abtei auf den Ruinen des Isis-Tempels.
    • 551, 552 oder 553: Zweites Konzil von Paris. Die Absetzung von Bischof Saffarace wird bestätigt. Er muss in Abgeschiedenheit in ein Kloster ziehen.
    • 552: Ein Großfeuer verwüstet Paris
    • 558: Chlothar I., Frankenkönig von Soissons residiert in Paris
    • 577: Chilperich I. lässt das römische Amphitheater wiederherstellen und veranstaltet Aufführungen.
    • Um 580: Erbauung von Saint-Germain-l’Auxerrois und Saint-Julien-le-Pauvre
    • Februar 583: Erstes erwähnenswertes Seine-Hochwasser. Gregor von Tours hält fest, dass man zur Île de la Cité und der Pfarrkirche Saint-Laurent nur mit dem Boot gelangt.[4]
    • 583/584: Sehr milder Winter: Rosen im Januar
    • 585: Ein Großbrand verwüstet die Île de la Cité. Lediglich die Kathedrale und die umgebenden Gebäude bleiben verschont.[5]
    • 595: Chlothar I. regelt in einem Erlass, dass die Nachtwächter von Paris für Diebstahl verantwortlich sind, wenn sie den Dieb nicht aufhalten.[5]
    • 10. Oktober 614: Konzil zur Freiheit der Bischofswahlen und zur Gerichtsbarkeit der Bischöfe über Kleriker. Seit dem Konzil von Clermont 535 wurden Bischöfe bereits frei von Klerikern und dem Volk gewählt.
    • 628 bis 638: Dagobert I. residiert in Paris und Clichy-la-Garenne
    • 651 bis 656: Errichtung des Hôtel-Dieu durch Landericus von Paris. Es ist das erste Hospital von Paris.
      (Altes) Hôtel-Dieu
    • 666: In Paris geht die Pest um
    • 719: Karl Martell zieht siegreich in Paris ein
    • 28. Juli 754: Päpstliche Salbung Pippin des Jüngeren sowie seiner beiden Söhne Karlmann I. und Karl des Großen durch Papst Stephan II. in der Abtei Saint-Denis.
      Karlsbüste (Karl der Große)
    • 763/764: Sehr strenger Winter vom 30. Oktober bis zum 10. Februar: Das Meer an der Normandieküste gefriert. Die Seine gefriert überall in Paris und Umgebung. In bestimmten Regionen fallen bis zu zehn Meter Schnee. Oliven- und Feigenpflanzungen werden zerstört. Die Folge ist eine große Hungersnot.
    • 781: Karl der Große gründet eine Schule, den Vorläufer der Université de Paris
    • 820:
    • 821: Seine-Hochwasser[6]
    • 842: Seine-Hochwasser
    • 845:
    • 854: Seine-Hochwasser[6]
    • 855 bis 876: elf Hungersnöte in 20 Jahren.
    • 28. Dezember 856: Zweite Belagerung durch die Wikinger, die die Stadt in Brand setzen.
    • 12. Juni 857: Erneuter Angriff der Wikinger. Alle Kirchen brennen ab, nur Saint-Germain-des-Prés und die Kathedrale von Saint-Denis werden gegen Zahlung eines hohen Lösegelds verschont.
    • 3. April 858: Erstürmung der Abtei Saint-Germain-des-Prés durch die Wikinger.
    • 860: Errichtung der Pont Charles-le-Chauve[7]
    • 861: Erneuter Wikinger-Angriff auf Paris: die Stadt und die Abtei Saint-Germain-des-Prés werden in Brand gesetzt
    • 869: Erneuter Wikinger-Angriff auf Paris: die Abtei Saint-Germain-des-Prés wird geplündert
    • 870: Um Paris vor den Wikinger-Angriffen zu schützen werden auf Geheis von Karl dem Kahlen die Grand Pont und die Petit Pont erbaut.
    • 877: Paris ist von einer Stadtmauer umgeben.
    • 885:
      • 24. November: Erneuter Wikinger-Angriff auf Paris mit angeblich 700 Schiffen und 30.000 bis 40.000 Mann. Die Belagerung dauert 13 Monate.
      • 28. November: Nach einem viertägigen, fast durchgehenden Angriff, beschließen die Normannen ein Lager zur Belagerung vor der Stadt zu errichten – ein Erfolg für Graf Odo von Paris, der die Verteidigenden befehligt. Während der Belagerung verwüsten die Wikinger das Umland, starten aber auch immer wieder neue Angriffe auf die Stadt.
    • 886:
      • 6. Februar: Einsturz der Petit Pont infolge eines Hochwassers, das zudem den Wikingern erlaubt, die Seine flussaufwärts zu fahren und diese Gebiete zu plündern. Die Brücke wird aus Holz auf den alten Pfeilern wiederaufgebaut. An diesen, die bis zum Hochwasser im Jahr 1406 bestehen, ist eine Kornmühle angebracht.[8][9]
      • September: Ankunft Karls des Dicken, der um einen Kampf zu verhindern an die Wikinger 700 Silber-Livres zahlt. Außerdem gestattet er ihnen Burgund zu verwüsten, da sich ihm die dortige Bevölkerung nicht mehr vollständig unterwirft.
    • Mai 887: Erneuter Angriff der Wikinger, die jedoch von den Pariser geschlagen werden.
    • Juni bis Juli 889: Erneuter Angriffsversuch der Wikinger, die Pariser können sie jedoch wieder aufhalten.
    • 910: Erneuter Wikinger-Angriff.
    • Winter 974–975: strenger Winter von November bis zum 22. März: Schnee fällt auch noch im Mai. Der daraus resultierenden Hungersnot fällt die Hälfte der Pariser Bevölkerung zum Opfer.
    • 944: Ein schweres Unwitter verwüstet Paris.[5]
    • 945: Eine Epidemie des sogenannten heiligen Feuers erreicht Paris. Sie ist in den Annalen des Flodoard von Reims beschrieben.
    • 965: Erbauung der St.-Bartholomäus-Kirche auf der Île de la Cité (heute zerstört)
      zerstörte Bartholomäus-Kirche, 1791
    • 975: Eine Hungersnot bricht aus, während der es auch zu Kannibalismus gekommen sein soll.[5]
    • 978:
    • 978 bis 996: Gründung des Priorats Notre-Dame-des-Champs.
    • 987:
      • Hugo Capet residiert im Palais de la Cité auf der Île de la Cité.
      • Paris wächst im Norden und Süden der Île de la Cité. Die Stadt ist in vier administrative Bereiche eingeteilt, die Quartiers: das Quartier de la Cité, das Quartier Saint-Jacques-la-Boucherie, das Quartier la Verrerie und das Quartier la Grève. In dieser Zeit wird eine Mauer um die nördlichen Vororte gebaut.[10]
    • 995: Erbauung der Kirche Saint-Étienne-des-Grès
      Saint-Étienne-des-Grès auf dem Plan von Turgot (unten rechts)
    • 1000: Erbauung der Klosterkirche Saint-Denis-de-la-Chartre

    11. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • 1007: Übergang der Grafschaft Paris in das Königreich Frankreich, damit stirbt der Titel des Grafen von Paris aus
    • 1021: Großer Ansturm von Studenten auf den Unterricht des Kapitels von Notre-Dame
    • 1021–1029: andauernde Hungersnot mit Fällen von Kannibalismus in den letzten drei Jahren
    • 1031–1040: andauernde Hungersnot, die, nach der Überlieferung von Rodulfus Glaber die Reichen und Armen betrifft
    • 1034: Ein Großbrand zerstört große Teile der Stadt
    • 1037: Ein Großbrand verwüstet mehrere Viertel
    • 1060: König Heinrich I. gründet das Kloster St-Martin-des-Champs
    • 1. November 1076 – 15. April 1077: strenger, langer Winter; der kälteste des 11. Jahrhunderts
    • 1100:
      • Beginn der Lehrtätigkeit Petrus Abaelardus
        Abaelardus und seine Frau
      • Gründung des Leprakrankenhauses St-Lazare

    12. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    13. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    14. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    15. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Plan von Paris, 1422

    16. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    17. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • 27. September 1602: Räderung von Guy Éder de La Fontenelle an der Place de Grève.
    • 2. Dezember 1603: Enthauptung von Julien und Marguerite de Ravalet an der Place de Grève.
    • 1607–1608: strenger Winter, im Januar Zufrieren der Seine
      Zugefrorene Seine 1608 (Patineurs sur la Seine en 1608, École française, Musée Carnavalet)
    • 1610:
    • 1615–1616: strenger Winter. Zufrieren der Seine vom 1. bis zum 30. Januar. Infolgedessen Zerstörung des Pont Saint-Michel und Überschwemmung der Stadt. In der Umgebung von Paris liegt der Schnee mannshoch
    • 8. Juli 1617: Enthauptung von Leonora Galigaï und anschließende Verbrennung der Körperteile an der Place de Grève.
    • 10. Dezember 1621: Verbrennung des jüdischen Jean Fontanier und seiner Schriften an der Place de Grève.
    • 1626: Beginn der Erbauung einer neuen Stadtbefestigung an der Stelle der heutigen Grands Boulevards, bestehend aus Bastionen, Kurtinen, Baumpflanzungen und Gräben.
    • 27. Juni 1627: Enthauptung von François de Montmorency-Bouteville und François de Rosmadec, Graf von Chapelles an der Place de Grève.[18]
    • 1628: Veröffentlichung der ersten Lehre des Pariser Argot von Ollivier Chereau
    • 30. Mai 1631: Erste Ausgabe der Pariser Zeitschrift La Gazette.
    • 10. Mai 1632: Enthauptung von Jean-Louis de Marillac an der Place de Grève.
    • 13. März 1634: Erste Sitzung der Académie française.
    • 1636:
      • Aufkommen von Tee als Genussmittel
      • Nahrungsmittelknappheit und Pest
    • 1638:
      • erneute Nahrungsmittelknappheit und Pest
    • 1643: Eröffnung und Schließung der ersten Kaffeeverkaufsstelle in Paris. Erst zwanzig Jahre später kann sich der Kaffee in Paris durchsetzen.
    • 27. August 1648: Journée des barricades („Tag der Barrikaden“): Errichtung von mehr als 1200 Barrikaden zum Protest gegen die hohen Steuern zur Finanzierung der kriegerischen Außenpolitik. Die Aufständischen erreichen die Befreiung von mehreren hunderten Gefangenen.[19] Beginn der Fronde
    • 1649:
    • um 1650: Unter der Herrschaft Ludwigs XIV. zählt Paris etwa 500.000 Einwohner, 500 grandes rues („große Straßen“), neun Faubourgs, 100 Plätze, neun Brücken und 25.000 Wohnungen.[5]
    • 1651:
    • 2. Juli 1652: Schlacht bei der Faubourg Saint-Antoine zwischen der königlichen Armee unter Turenne und den Truppe der Fronde unter Condé.
    • 27. Februar 1658: höchstes Seinehochwasser mit einem Pegel von 8,96 m am Pont d’Austerlitz.
    • 1617–1676: Erbauung der Stadtmauern von Ludwig XIII.
    • 1661:
      • Beschluss des Parlement de Paris über die Dauer der Straßenbeleuchtung in Paris vom 20. Oktober bis zum 31. März
      • 29. Dezember: Verbrennung von Jacques Chausson und seinem Komplizen Jacques Paulmier, genannt „Fabri“, an der Place de Grève
    • 1. September 1662: Erhängung und anschließende Verbrennung von Claude Le Petit an der Place de Grève
    • 1663: Seinehochwasser
    • 1665: Seinehochwasser[6]
    • März 1667: Ernennung von Gabriel Nicolas de la Reynie zum Leutnant der Polizei. Um Paris sicherer zu machen, lässt er 6500 Straßenlaternen anbringen. Vereinigung der 22 herrschaftlichen und kirchlichen Rechtssprechungsorgane im Tribunal du Châtelet.
    • 5. August 1670: Verstümmelung und anschließende Verbrennung von François Sarrazin an der Place de Grève.
    • 1671: Seinehochwasser[6]
    • Oktober 1674: Unterbringung der ersten Bewohner im Hôtel des Invalides.
      Hôtel des Invalides, 1683
    • 17. Juli 1676: Enthauptung von Marie-Madeleine de Brinvilliers an der Place de Grève.
    • 1677: Seinehochwasser[6]
    • 22. Februar 1680: Verbrennung von Catherine Monvoisin, genannt La Voisin, an der Place de Grève
    • 25. Juni 1681: Enthauptung von Anne de Caradas, Witwe von François du Saussay, dem königlichen Verwalter der Gewässer und Wälder von Rouen, an der Place de Grève
    • 1684: Seinehochwasser[6]
    • 1686: Eröffnung des Café Procope
      Café Procope, 2013
    • 1690: Seinehochwasser[6]
    • 1693–1694: große Hungersnot
    • 1699–1700: erneute Lebensmittelknappheit[20]

    18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    13. Juli: Ermordung des Jean Paul Marat in seiner Badewanne durch Charlotte Corday.

    19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Chabrol de Volvic: Recherches statistiques sur la ville de Paris et le département de la Seine. Hrsg.: Préfecture du département de la Seine. Imprimerie royale, Paris 1833 (französisch, Google Bücher; persee.fr [abgerufen am 13. August 2016]).
    • Alfred Fierro: Histoire et dictionnaire de Paris. S. 537–658 (französisch).

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Jean-Pierre Arthur Bernard: Les deux Paris: les représentations de Paris dans la seconde moitié du XIXe siècle. (französisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 17. Juni 2016]).
    2. Le vaisseau de Lutèce. In: library.la84.org. Abgerufen am 17. Juni 2016 (PDF; französisch).
    3. a b c d e f g h i Jean de La Tynna: Dictionnaire topographique, étymologique et historique des rues de Paris. Paris 1812 (Digitalisat in der Google-Buchsuche, abgerufen am 28. März 2017; französisch).
    4. Gregor von Tours: Geschichte der Franken
    5. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u Pierre Larousse: Grand dictionnaire universel du XIXe siècle. Volume 12
    6. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax La crue de la Seine. In: Wikisource (französisch).
    7. Le pont Charles-le-Chauve. Abgerufen am 13. August 2016 (französisch).
    8. L'Île de la Cité et ses ponts. S. 109–112.
    9. Philippe Lorentz, Dany Sandron: Atlas de Paris au Moyen Âge. Éditions Parigramme, Paris 2006, ISBN 978-2-84096-402-5, S. 25 (französisch).
    10. Jean de La Tynna: Dictionnaire topographique, étymologique et historique des rues de Paris.
    11. Jacques-Antoine Dulaure: Histoire physique, civile et morale de Paris. Volume 1. S. 144 (französisch).
    12. Jules Renouard: Guide pittoresque de l’étranger dans Paris et ses environs. Corbeil, Paris 1848, S. 22 (Volltext in der Google-Buchsuche, französisch).
    13. a b Eugène Belgrand: Les Travaux souterrains de Paris. Volume 5. S. 245 ff.
    14. Jean Joinville: Histoire de Saint-Louis. Paris 1865 (Digitalisat in der Google-Buchsuche, abgerufen am 28. März 2017; französisch).
    15. Le Dit des rues de Paris in Wikisource (französisch).
    16. Henri-Louis Bayard: Mémoire sur la topographie médicale du IVe arrondissement de Paris.
    17. a b Auguis: Les poètes français depuis le XIIe siècle jusqu’à Malherbe Tome III. S. 462–470.
    18. Frédéric Lewino, Gwendoline Dos Santos: 22 juin 1627. Les comtes Bouteville et des Chapelles sont décapités après s'être battus en duel. In: lepoint.fr, 22. Juni 2012. Abgerufen am 12. April 2017 (französisch).
    19. Daten der Weltgeschichte: 27.8.1648 – Frankreich. In: wissen.de. Abgerufen am 12. April 2017.
    20. Alexandre Henri Tessier: Encyclopédie méthodique: Agriculture. Volume 3, Partie 1. Panckoucke, Paris 1793 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, abgerufen am 12. April 2017).
    21. Mémoires de Saint-Simon. Band 17, Kapitel 21 (Online; abgerufen am 24. April 2017).
    22. Philippe Poisson: Le comte de Horn, parent du Régent : roué comme un vulgaire voleur. In: philippepoisson-hotmail.com, 21. März 2012. Abgerufen am 24. April 2017 (französisch).
    23. a b c d e f g h Eugène Belgrand: Les travaux souterrains de Paris. Band 1: La Seine. Dunod, Paris 1872, S. 310 (Digitalisat; abgerufen am 24. April 2017; französisch).
    24. La Conspiration de 1816 - Paris. In: univ-lyon2.fr. Abgerufen am 25. April 2017 (französisch).
    25. Patris: Procès de la conspiration des patriotes de 1816, au nombre de vingt-huit. Paris 1816 (Digitalisat; abgerufen am 25. April 2017; französisch)
    26. Obsèques du général Foy. In: linternaute.com. Abgerufen am 25. April 2017 (französisch).
    27. Loi sur l’extension des limites de Paris (du 16 juin 1859). In: Bulletin des lois de l’Empire français, Band XIV, XI. Serie, № 738, 3. November 1859, S. 747–751 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche; abgerufen am 26. April 2017; französisch).
    28. Extension des limites de Paris d’après la loi du 16 juin 1859 et le décret du 1er novembre de la même année. Durand, Paris 1859 (Digitalisat; abgerufen am 26. April 2017; französisch).
    29. Décret du 3 novembre 1859 qui fixe les dénominations des vingt arrondissements municipaux de la ville de Paris. In: Bulletin des lois (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche; abgerufen am 26. April 2017; französisch)
    30. Hochwasser in Paris – was Touristen jetzt wissen müssen. In: dw.com. 29. Januar 2018, abgerufen am 31. Januar 2018.