Zeittafel Rote Armee Fraktion

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Daten zur Geschichte der linksextremistischen Terrororganisation Rote Armee Fraktion (RAF)

Zeittafel zur RAF[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ereignis
2. April 1968 Frankfurt am Main Brandstiftung in zwei Frankfurter Kaufhäusern als Protest gegen den Vietnamkrieg.
3. April 1968 Frankfurt am Main Die Täter der Kaufhaus-Brandstiftungen vom Vortag werden festgenommen.
14. Oktober 1968 Frankfurt am Main Der Prozess um die Kaufhausbrandstifter beginnt.
31. Oktober 1968 Frankfurt am Main Die Kaufhausbrandstifter werden zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nur Horst Söhnlein tritt später seine Strafe an.
13. Juni 1969 Frankfurt am Main Die Haftbefehle aus den Kaufhausbrandstiftungen werden außer Vollzug gesetzt. Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) am 27. Oktober 1969 die Revision verwirft, fliehen Baader, Ensslin und Thorwald Proll, begleitet von Astrid Proll, nach Frankreich und später nach Italien. Thorwald Proll trennt sich in Paris von der Gruppe.
5. Februar 1970 Wiesbaden Das Gnadengesuch von Andreas Baader und Gudrun Ensslin wird vom hessischen Justizminister Karl Hemfler abgelehnt.
Anfang Februar 1970 West-Berlin, Kufsteiner Straße 12
Andreas Baader und Gudrun Ensslin kehren in die Stadt zurück und leben dort in der Illegalität bei Ulrike Meinhof.[1]
4. April 1970 West-Berlin Verhaftung von Andreas Baader nach einem Hinweis von „S-Bahn-Peter“, dem V-Mann Peter Urbach.
14. Mai 1970 West-Berlin
Baader-Befreiung: Andreas Baader wird mit Waffengewalt während einer Ausführung befreit. Zwei Verletzte. Dieser Tag gilt als Gründungsdatum der RAF.
5. Juni 1970 West-Berlin Die Journalistin Michèle Ray interviewt bei einem geheimen Treffen Ulrike Meinhof. Auszüge erscheinen in Der Spiegel Nr. 25, 15. Juni 1970. Die RAF schreibt im April 1971 in Das Konzept Stadtguerilla über das Interview, es sei „ohnehin nicht authentisch“ und stamme „aus dem Zusammenhang privatistischer Diskussion.“ Am gleichen Tag erscheint in der Zeitschrift Agit 883 die Erklärung der RAF „Die Rote Armee aufbauen“.
5. Juni bis 8. August 1970 Jordanien Militärische Ausbildung in einem Camp der Al Fatah. Kontaktmann zu Arafats Guerillatruppe war der palästinensische Student Said Dudin.
29. September 1970 West-Berlin
„Dreierschlag“ – der gleichzeitige Überfall auf drei Banken, der Depositenkasse 4 der Berliner Bank AG sowie den Zweigstellen 22 und 92 der Sparkasse, erbeutet die RAF zusammen 217.000 DM.[2] Eine vierte Bank hatte die RAF ausgespäht, überfiel sie aber aufgrund dort stattfindender Bauarbeiten nicht.[3]
8. Oktober 1970 West-Berlin, Knesebeckstraße 89
Verhaftung von Brigitte Asdonk, Monika Berberich, Irene Goergens, Horst Mahler und Ingrid Schubert.
15. Januar 1971 Kassel, Georg-Stock-Platz und Akademiestraße Gleichzeitiger Überfall auf zwei Banken, Beute 114.715 DM.[4]
10. Februar 1971 Frankfurt am Main, Bockenheimer Landstraße, Ecke Unterlindau
Manfred Grashof und Astrid Proll entkommen nach einem Schusswechsel mit der Polizei. Dies führt zu einer ersten großen bundesweiten Fahndungsaktion.[5]
1. März 1971 bis 21. Mai 1971 West-Berlin-Moabit
Prozess wegen der Baader-Befreiung gegen Irene Goergens, Horst Mahler und Ingrid Schubert im Kriminalgericht Moabit. Urteil wegen gemeinschaftlich versuchten Mordes und Gefangenenbefreiung: für Schubert (sechs Jahre) und Goergens (vier Jahre nach Jugendstrafrecht). Freispruch für Mahler wird vom BGH später aufgehoben.
April 1971 Das erste Positionspapier der RAF „Das Konzept Stadtguerilla“ erscheint als Untergrundschrift.
6. Mai 1971 Hamburg, Uhlandstraße Ecke Lessingstraße
Verhaftung von Astrid Proll.[6][7]
15. Juli 1971 Hamburg, Reineckestraße
Petra Schelm wird während einer Großfahndung im gesamten norddeutschen Raum bei einem Festnahmeversuch von der Polizei erschossen. Ihr Begleiter Werner Hoppe, nach dem noch nicht gesucht wurde, wird verhaftet.
1971/1972 Heidelberg Die Mitglieder des Sozialistischen Patientenkollektiv Klaus Jünschke, Margrit Schiller, Lutz Taufer, Bernhard Rössner, Hanna Krabbe, Siegfried Hausner, Elisabeth von Dyck, Ralf Baptist Friedrich, Sieglinde Hofmann und mutmaßlich Friederike Krabbe werden Mitglieder der RAF.
1. September 1971 bis 31. März 1981 Wiesbaden Horst Herold wird Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA).
22. Oktober 1971 Hamburg Zivilfahnder Norbert Schmid wird bei einem Festnahmeversuch von einem RAF-Mitglied erschossen.
4. Dezember 1971 West-Berlin-Schöneberg, Eisenacher Straße, Nähe Kleiststraße
Georg von Rauch wird von der Polizei erschossen.
22. Dezember 1971 Kaiserslautern, Fackelstraße 29
Überfall auf die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, der Polizist Herbert Schoner wird erschossen, Beute 133 986,82 DM.[8][9]
10. Januar 1972 Hamburg Der Essay „Soviel Liebe auf einmal“ von Heinrich Böll erscheint in dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel unter dem Titel Will Ulrike Gnade oder freies Geleit?.
27. Januar 1972 Bonn Die Ständige Konferenz der Innenminister beschließt, ein gemeinsames, arbeitsteiliges, elektronisches Informations- und Auskunftssystem für die gesamte Polizei (INPOL) in der Bundesrepublik mit dem BKA als Zentralstelle zu errichten.
1. März 1972 Herrenberg-Affstätt, Kuppinger Straße
Der unbeteiligte Lehrling Richard Epple wird irrtümlich von der Polizei erschossen.[10]
2. März 1972 Augsburg, Hoher Weg 1
Thomas Weisbecker wird von der Polizei erschossen.
3. März 1972 Hamburg, Heimhuder Straße 82
RAF-Mitglied Manfred Grashof erschießt bei Festnahmeversuch Leiter der SOKO „Baader/Meinhof“ Heinz Eckhardt, wird selbst schwer verletzt und zusammen mit Wolfgang Grundmann verhaftet.[11]
April 1972 Das Positionspapier der RAF „Dem Volke dienen – Stadtguerilla und Klassenkampf erscheint als Untergrundschrift.
11. Mai 1972 Frankfurt am Main
Beginn der „Mai-Offensive“: Bombenanschlag auf das Hauptquartier des V. US-Corps durch das „Kommando Petra Schelm“ der RAF. Paul A. Bloomquist, US-Offizier, wird getötet, 13 Verletzte.[12]
12. Mai 1972 Augsburg, München Bombenanschläge auf eine Polizeidirektion und das LKA durch das RAF-„Kommando Thomas Weisbecker“, 17 Verletzte.
15. Mai 1972 Karlsruhe, Klosestraße
Autobombenanschlag auf den Bundesrichter Wolfgang Buddenberg durch das RAF-„Kommando Manfred Grashof“, seine Frau wird schwer verletzt.[13]
19. Mai 1972 Hamburg
Bombenanschlag auf das Verlagshaus der Axel Springer AG, RAF-„Kommando 2. Juni“, 17 Verletzte.
24. Mai 1972 Heidelberg Bombenanschlag auf das Europa-Hauptquartier der United States Army, RAF-„Kommando 15. Juli“ (15. Juli 1971, Todestag von Petra Schelm), die US-Soldaten Clyde R. Bonner, Charles L. Peck, Ronald A. Woodward werden getötet, fünf Verletzte.
1. Juni 1972 Frankfurt am Main, Hofeckweg 2–4
Verhaftung von Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe.[14]
7. Juni 1972 Hamburg, Jungfernstieg Gudrun Ensslin wird in der Boutique „Linette“ verhaftet.[15]
9. Juni 1972 West-Berlin Verhaftung von Bernhard Braun und Brigitte Mohnhaupt.
15. Juni 1972 Hannover Verhaftung von Ulrike Meinhof und Gerhard Müller.
25. Juni 1972 Stuttgart Der unbeteiligte Ian McLeod, ein britischer Handelsvertreter, wird versehentlich von der Polizei bei einer Hausdurchsuchung durch die geschlossene Schlafzimmertür erschossen.
9. Juli 1972 Offenbach am Main Verhaftung von Klaus Jünschke und Irmgard Möller.
17. Januar bis 16. Februar 1973 bundesweit Erster kollektiver Hungerstreik inhaftierter RAF-Mitglieder. Forderung „Aufhebung der Isolation als Folter für die politischen Häftlinge in der BRD“, „Zulassung unabhängiger Ärzte und die Verlegung aus den Toten Trakten in den Normalvollzug“.
Ende April 1973 In zehn Städten werden örtliche „Komitees gegen Folter an politischen Gefangenen in der BRD“ gegründet.
8. Mai bis 29. Juni 1973 bundesweit Zweiter kollektiver Hungerstreik der inhaftierten RAF-Mitglieder. Forderung Gleichstellung mit allen anderen Gefangenen
29. Juni 1973 Bonn Die 3. Fassung des BKA-Gesetzes tritt in Kraft. Das BKA wird u. a. zuständig für die Terrorismusbekämpfung (Neueinrichtung der Abteilungen TE und ST) und zur Zentralstelle im Polizeibereich für den elektronischen Datenverbund.
4. Februar 1974 Hamburg, Frankfurt am Main Verhaftung von Eberhard Becker, Wolfgang Beer, Christa Eckes, Helmut Pohl, Margrit Schiller und Ilse Stachowiak.
21. Mai 1974 Augsburg Der unbeteiligte Taxifahrer Günter Jendrian wird im Rahmen einer Terroristenfahndung bei der Durchsuchung seiner Wohnung versehentlich von der Polizei erschossen.
31. Mai 1974 Karlsruhe Siegfried Buback wird Generalbundesanwalt am BGH.
13. September 1974 bis 5. Februar 1975 bundesweit Dritter kollektiver Hungerstreik der inhaftierter RAF-Mitglieder.
9. November 1974 Justizvollzugsanstalt Wittlich
Holger Meins stirbt an den Folgen des Hungerstreiks.
27. Februar 1975 West-Berlin-Zehlendorf
Peter Lorenz wird von der Bewegung 2. Juni entführt. Forderung: Freilassung von Verena Becker, Rolf Heißler, Gabriele Kröcher-Tiedemann, Horst Mahler, Rolf Pohle, Ingrid Siepmann. Mahler lehnt seinen Austausch ab. Die anderen Gefangenen werden am 3. März 1975 in Begleitung von Heinrich Albertz nach Aden ausgeflogen, Lorenz am 4. März freigelassen.
24. April 1975 Stockholm, Skarpögatan
Geiselnahme von Stockholm, RAF-„Kommando Holger Meins“. Wirtschaftsattaché, Heinz Hillegaart und der Militärattaché Andreas von Mirbach werden ermordet. Ulrich Wessel und Siegfried Hausner sterben an den Folgen einer Explosion.
21. Mai 1975 Stuttgart - Stammheim Eröffnung des Stammheim-Prozesses vor dem Oberlandesgericht Stuttgart gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Jan-Carl Raspe.
16. Januar 1976 Bonn Verabschiedung des 14. Strafrechtsänderungsgesetzes, damit Änderungen und Neueinfügungen in § 88a StGB (Verfassungsfeindliche Befürwortung von Straftaten) und § 130a StGB (Anleitung zu Straftaten), aber auch § 126 StGB (Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten), § 140 StGB (Belohnung und Billigung von Straftaten), § 111 Abs. 2 StGB (Öffentliche Aufforderung zu Straftaten, die den Gemeinschaftsfrieden verletzen) und § 86,3 StGB (Sozialadäquanz-Klausel).
7. Mai 1976 Sprendlingen, Kreis Offenbach Polizeimeister Fritz Sippel wird von einem bisher unbekannten RAF-Mitglied erschossen.
9. Mai 1976 Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim Ulrike Meinhof erhängt sich in ihrer Zelle.
18. August 1976 Bonn Das Strafgesetzbuch (StGB) wird um den Paragraph § 129aMitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ erweitert. Das Gesetz wird von Kritikern als „Lex RAF“ bezeichnet, da es mit besonderem Bezug auf die Rote Armee Fraktion erlassen worden sei.[16]
30. November 1976 Bundesautobahn 5, km 444 bei Butzbach
Verhaftung von Siegfried Haag und Roland Mayer bei einer Verkehrskontrolle. Die Haag/Mayer-Papiere, u.a. mit Plänen zur Offensive 77, werden gefunden.[17]
25. Januar 1977 Stuttgart Der Vorsitzende Richter im Stammheim-Prozess Theodor Prinzing wird nach einem Befangenheitsantrag der Verteidigung durch Eberhard Foth ersetzt.
8. Februar 1977 Bühl Brigitte Mohnhaupt wird aus der Haft entlassen und übernimmt die Führung der RAF.
7. April 1977 Karlsruhe
Generalbundesanwalt Siegfried Buback, Wolfgang Göbel, Fahrer, Georg Wurster, Leiter der Fahrbereitschaft der Bundesanwaltschaft werden vom RAF-„Kommando Ulrike Meinhof“ erschossen. Es ist der Beginn der Anschlagserie Offensive 77 der RAF.
25. April 1977 Göttingen In der Zeitung des AStA der Universität Göttingen, den Göttinger Nachrichten, erscheint der Text Buback – ein Nachruf vom Göttinger Mescalero.
28. April 1977 Stuttgart-Stammheim Das OLG Stuttgart verurteilt im Stammheim-Prozess Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe wegen vier Morden und 34 versuchten Morden aus dem Jahr 1972 zu lebenslangen Haftstrafen. Die Verteidigung geht in Revision.
3. Mai 1977 Singen
Verhaftung von Verena Becker und Günter Sonnenberg. Sonnenberg und ein Polizist werden schwer verletzt, Becker und ein weiterer Polizist angeschossen.
1. Juli 1977 Frankfurt am Main Überfall auf ein Waffengeschäft. Beute: 15 Revolver und drei Pistolen.
1. Juli 1977 Karlsruhe Kurt Rebmann wird Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof.
30. Juli 1977 Oberursel (Taunus)
Der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto, wird in seinem Haus von Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt erschossen.
25. August 1977 Karlsruhe Ein Raketenwerfer-Anschlag auf das Gebäude der Bundesanwaltschaft scheitert, weil der Zünder nicht funktioniert.
5. September 1977 Köln
Schleyer-Entführung: Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer wird vom RAF-„Kommando Siegfried Hausner“ entführt und in eine 3 km entfernte konspirative Wohnung gebracht. Schleyers Begleiter Heinz Marcisz, Reinhold Brändle, Helmut Ulmer und Roland Pieler werden erschossen. Die Entführer fordern die Freilassung von Andreas Baader, Verena Becker, Karl-Heinz Dellwo, Gudrun Ensslin, Werner Hoppe, Hanna Krabbe, Irmgard Möller, Jan-Carl Raspe, Bernhard Rössner, Ingrid Schubert und Günter Sonnenberg. Beginn des Deutschen Herbstes.
6. September 1977 Bonn Bundeskanzler Helmut Schmidt beruft einen „Großen Krisenstab“ ein, der beschließt, auf keinen Fall auf die Forderungen der Entführer einzugehen. Die einsetzende umfangreichste Fahndung in der Geschichte der Bundesrepublik wird zentral vom BKA koordiniert. Mit Berufung auf den rechtfertigenden Notstand (§ 34 StGB) werden mehr als 100 Häftlinge einer vollständigen Kontaktsperre unterworfen, um Informationen durch die Medien, die Kommunikation untereinander und Verteidigerbesuche zu verhindern.
6. September 1977 Karlsruhe Der Ermittlungsrichter am BGH Horst Kuhn entscheidet in einer einstweiligen Anordnung, dass Verteidigerbesuche und -post von der Kontaktsperre auszunehmen sind. GBA Kurt Rebmann legt dagegen Beschwerde ein (vgl. Entscheidung des BGH am 23. September 1977). Ein Teil der Landesjustizverwaltungen und Justizvollzugsanstalten kommen der Anordnung nicht nach.
8. September 1977 bundesweit Die deutsche Presse unterwirft sich freiwillig und fast vollständig einer vom Großen Krisenstab verhängten Nachrichtensperre.
10. September 1977 Karlsruhe Einige Anwälte beantragen für betroffene Mandanten und sich selbst beim BVerfG einstweilige Anordnungen gegen die Kontaktsperre wegen Verfassungswidrigkeit (vgl. Entscheidung des BVerfG am 4. Oktober 1977).
12. September 1977 Bonn Der „Kleine Krisenstab“ (Kleine Lage) beschließt die Einführung eines Kontaktsperregesetzes.
23. September 1977 Karlsruhe Der 3. (politische) Senat des BGH gibt der Beschwerde von GBA Kurt Rebmann gegen die einstweilige Anordnung des Haftrichters am BGH vom 6. September 1977 statt und weist damit die Beschwerde von sieben von der Kontaktsperre betroffenen Gefangenen zurück.
22. September 1977 Utrecht Knut Folkerts erschießt bei seiner Festnahme den niederländischen Polizisten Arie Kranenburg.
28. September 1977 Bonn Der Gesetzentwurf für das Kontaktsperregesetz (§ 31 bis § 38 des Gesetzes zur Änderung des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz EGGVZ vom 30. September 1977) wird im Bundestag eingebracht. Nach der ersten Lesung und der Weiterleitung an den Rechtsausschuss wird der Entwurf dort und im Rechtsausschuss des Bundesrates am selben Tag beraten.
29. September 1977 Bonn Zweite und dritte Lesung des Kontaktsperregesetzes im Deutschen Bundestag. Das Gesetz wird verabschiedet.
30. September 1977 Bonn Der Bundesrat stimmt dem Kontaktsperregesetz zu.
30. September 1977 Paris Festnahme von Rechtsanwalt Klaus Croissant.
30. September 1977 Stuttgart Verhaftung von Rechtsanwalt Arndt Müller.
1. Oktober 1977 Bonn Das Kontaktsperregesetz wird von Bundespräsident Walter Scheel gegengezeichnet und im Bundesgesetzblatt verkündet.
2. Oktober 1977 Bonn Um Mitternacht tritt das Kontaktsperregesetz in Kraft. Zwei Minuten später stellt Bundesjustizminister Hans-Jochen Vogel Kontaktsperre für 72 Gefangene fest.
2. Oktober 1977 Deutsch-dänische Grenze Festnahme von Volker Speitel in einem aus Dänemark kommenden Zug.
2. Oktober 1977 bis 7. Oktober 1977 Stuttgart Durchsuchung und Versiegelung der Anwaltskanzlei von Klaus Croissant, Arndt Müller und Armin Newerla.
4. Oktober 1977 Bonn, Karlsruhe Der Bundesminister der Justiz Hans-Jochen Vogel stellt gemäß dem Kontaktsperregesetz (§ 35 EGGVG) beim Bundesgerichtshof den Antrag, seine Feststellung vom 2. Oktober 1977 zu bestätigen (vgl. Entscheidung des BGH am 13. Oktober 1977).
4. Oktober 1977 Stuttgart Erneute Durchsuchung der bereits versiegelten Anwaltskanzlei von Klaus Croissant, Arndt Müller und Armin Newerla.
13. Oktober 1977 Karlsruhe Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofes bestätigt im Wesentlichen die am 2. Oktober 1977 vom Bundesminister der Justiz angeordnete Kontaktsperre. Bei vier der 72 betroffenen Häftlinge, darunter Werner Schlegel und Peter Paul Zahl, wurde nach diesem Beschluss die Kontaktsperre rechtswidrig angewandt.
13. Oktober 1977 bis 18. Oktober 1977 Mallorca, Rom, Larnaka, Bahrain, Dubai, Aden, Mogadischu Landshut-Flugzeugentführung („Kommando Martyr Halimeh“).
18. Oktober 1977 Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim
Todesnacht von Stammheim, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe begehen Selbstmord. Irmgard Möller überlebt.
19. Oktober 1977 Mülhausen in Elsass, Frankreich, Rue Charles Péguy
Die Leiche Hanns Martin Schleyers wird nach Hinweis der RAF aufgefunden. Die Täter sind bis heute nicht ermittelt.
20. Oktober 1977 Bonn Der Bundesminister der Justiz nimmt die gemäß § 31 EGGVG getroffene Feststellung der Kontaktsperre zurück.
27. Oktober 1977 Stuttgart, Dornhaldenfriedhof
Die Toten der Todesnacht von Stammheim, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe werden unter großer öffentlicher Präsenz beigesetzt.[18]
2., 4. und 7. November 1977 Karlsruhe Die Häftlinge Siegfried Haag, Klaus Jünschke und Sabine Schmitz erheben zusammen mit ihren Anwälten beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) Verfassungsbeschwerde gegen das Kontaktsperregesetz.
12. November 1977 Justizvollzugsanstalt München, Stadelheimer Straße
Ingrid Schubert erhängt sich in ihrer Zelle mit einem Bettlaken am Fensterkreuz.
11. Mai 1978 Paris Verhaftung von Stefan Wisniewski.
11. Mai 1978 Jugoslawien Brigitte Mohnhaupt, Peter-Jürgen Boock, Sieglinde Hofmann und Rolf Clemens Wagner werden verhaftet, dürfen jedoch im November in ein Land ihrer Wahl ausreisen.
25. Juli 1978 Justizvollzugsanstalt Celle Das Celler Loch wird vom Verfassungsschutz Niedersachsen in die Justizvollzugsanstalt gesprengt. Mit dem fingierten Befreiungsversuch von Sigurd Debus wird versucht V-Personen in die RAF einzuschleusen.
1. August 1978 Karlsruhe Die Verfassungsbeschwerde von Siegfried Haag, Klaus Jünschke und Sabine Schmitz gegen das Kontaktsperregesetz am 2., 4. und 7. November 1977 wird vom Zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts zurückgewiesen. Das Gesetz sei mit dem Grundgesetz vereinbar. Das Gericht prüft dabei nicht die Rechtmäßigkeit der Kontaktsperre vor Einführung des Gesetzes am 2. Oktober 1977.
6. September 1978 Düsseldorf, Oststraße 156
Willi-Peter Stoll wird bei einem Festnahmeversuch von der Polizei erschossen, nachdem er zur Waffe gegriffen hatte.
24. September 1978 Dortmund-Löttringhausen Verhaftung von Michael Knoll und Angelika Speitel bei einem Übungsschießen. Der Polizist Hans-Wilhelm Hansen wird dabei getötet. Werner Lotze kann entkommen. Knoll stirbt zwei Wochen später an seinen Verletzungen.[19]
1. November 1978 Kerkrade
Die RAF-Mitglieder Rolf Heißler und Adelheid Schulz erschießen bei einem illegalen Grenzübertritt die niederländischen Zollbeamten Dionysius de Jong und Johannes Goemans.
19. März 1979 Darmstadt Banküberfall, Beute 49.000 DM.
17. April 1979 Nürnberg, Banküberfall auf die Filiale der Schmidtbank an der St. Lorenz Kirche, Beute 200.000 DM.[20]
4. Mai 1979 Nürnberg Elisabeth von Dyck wird beim Versuch ihrer Festnahme von der Polizei erschossen
9. Juni 1979 Frankfurt Festnahme von Rolf Heißler
25. Juni 1979 Casteau (Belgien) bei Obourg Anschlagsversuch des RAF-„Kommando Andreas Baader“ mit einer Bombe auf den NATO-Oberbefehlshaber in Europa, US-General Alexander Haig, zwei Verletzte.
19. November 1979 Zürich, Einkaufspassage Shopville Banküberfall, Beute 473.000 SFr. Bei einem Schusswechsel mit der Polizei wird die unbeteiligte Passantin Edith Kletzhändler getötet. Zwei Polizisten und eine weitere Passantin werden verletzt.[21]
März 1980 West-Berlin Ein Teil der Mitglieder der Bewegung 2. Juni schließen sich der RAF an.
5. Mai 1980 Paris Festnahme von Sieglinde Hofmann und vier weiteren Frauen der „Bewegung 2. Juni“
25. Juli 1980 Bietigheim-Bissingen, K1684 vor Unterriexingen Wolfgang Beer und Juliane Plambeck sterben bei einem Verkehrsunfall.
18. August 1980 Briesen (DDR), Forsthaus „Objekt 74“
Die Aufnahme von RAF-Aussteigern in der DDR beginnt. Ralf Baptist Friedrich und Sigrid Sternebeck tauchen in der DDR unter und werden unter falsch Namen eingebürgert. Einige Wochen später folgen Susanne Albrecht, Monika Helbing, Silke Maier-Witt und Werner Lotze, zwei Jahre später Inge Viett und Henning Beer. Im „Objekt 74“ der Stasi, dem Forsthaus Briesen, werden sie auf das Leben in der DDR vorbereitet.
2. Februar bis 18. April 1981 bundesweit Achter kollektiver Hungerstreik der RAF-Gefangenen. Forderung Zusammenlegung.
16. April 1981 Hamburg Sigurd Debus stirbt an den Folgen des Hungerstreikes.
31. August 1981 Ramstein Bombenanschlag des RAF-„Kommando Sigurd Debus“ auf das Hauptquartier der US-Luftstreitkräfte in Europa, 14 Verletzte.
15. September 1981 Heidelberg Anschlag des RAF-„Kommando Gudrun Ensslin“ auf den Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa, General Frederick James Kroesen, vier Verletzte.
Juni 1982 Das RAF-Grundsatzpapier, „Mai-Papier“ „Guerilla, Widerstand und antiimperialistische Front“ wird entdeckt.
15. September 1982 Bochum Banküberfall auf eine Filiale der Bochumer Sparkasse.
26. Oktober 1982 Heusenstamm
Depot I, Zentraldepot der RAF wird zufällig durch zwei Pilzsammler entdeckt.[22]
11. November 1982 Heusenstamm Verhaftung von Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz als die das Depot I aufsuchen.
16. November 1982 Aumühle, Ortsteil Friedrichsruh im Sachsenwald Christian Klar wird in der Nähe Hamburgs am Depot Daphne verhaftet. Die Polizei hatte es aus allen zur Veröffentlichung gegebenen Informationen über Depots der RAF entfernt und mit einem Bewegungsmelder unauffällig bewacht.[23][22]
15. März 1984 Würzburg Banküberfall, Beute 171.000 DM.
2. Juli 1984 Frankfurt am Main Helmut Pohl, Christa Eckes, Stefan Frey, Ingrid Jakobsmeier, Barbara Ernst und Ernst-Volker Staub verhaftet.
5. November 1984 Ludwigshafen am Rhein Überfall auf Waffengeschäft in Maxdorf bei Ludwigshafen am Rhein. Beute: 22 Handfeuerwaffen, zwei Gewehre und 2.800 Schuss Munition.
4. Dezember 1984 bis 5. Februar 1985 bundesweit Neunter kollektiver Hungerstreik der RAF-Gefangenen. Forderung Zusammenlegung.
18. Dezember 1984 Oberammergau
Bombenanschlag des RAF-„Kommando Jan Raspe“ auf die Nato-Schule scheitert, wegen technischen Defekts.
15. Januar 1985 Gemeinsames Kommunique von RAF und Action Directe (Für die Einheit der Revolutionäre in Westeuropa).
25. Januar 1985 Paris Erschießung des Französischen Generals Rene Audran durch die Action Directe, „Kommando Elizabeth von Dyck“.
1. Februar 1985 Gauting, Wessobrunner Straße 3
MTU-Chef Ernst Zimmermann wird vom RAF-„Kommando Patsy O´Hara“ erschossen.[24]
3. Juni 1985 Kirchentellinsfurt Überfall auf Geldboten, Beute 157.700 DM. Der Bote wird schwer verletzt.
13. Juni 1985 Möglingen (BRD), Erfurt (DDR) Ein erster Hinweis, dass sich RAF-Aussteiger in der DDR aufhalten, wird der Polizei gemeldet. Ein DDR-Übersiedler meldet den Wohnort Erfurt von Silke Maier-Witt, die, als dies das MfS erfährt, innerhalb der DDR umgesiedelt wird und abermals eine andere Identität erhält.
8. August 1985 Wiesbaden US-Soldat Edward Pimental wird erschossen, um an seinen Ausweis zu kommen.
8. August 1985 Frankfurt am Main Sprengstoffanschlag auf die Rhein-Main Air Base. Frank Scarton, US-Soldat und Becky Bristol, Zivilangestellte werden getötet, elf Verletzte. („Kommando George Jackson“)
9. Juli 1986 Straßlach
Ermordung des Siemens-Managers Karl Heinz Beckurts und seines Fahrers Eckhard Groppler durch Bombenattentat. („Kommando Mara Cagol“)
25. Juli 1986 Immenstaad am Bodensee
Sprengstoffanschlag auf das Dornier-Werk
2. August 1986 Rüsselsheim Verhaftung von Eva Haule-Frimpong, Luitgard Hornstein und Christian Kluth.
10. Oktober 1986 Bonn-Ippendorf
Gerold von Braunmühl, Ministerialdirektor im Auswärtigen Amt, wird vom „Kommando Ingrid Schubert“ erschossen.
20. September 1988 Bonn Ein Mordanschlag auf Hans Tietmeyer, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, im Kontext der Proteste gegen die Jahrestagung von IWF und Weltbank 1988 in West-Berlin des RAF-„Kommando Khaled Aker“ scheitert.
1. Februar bis 12. Mai 1989 bundesweit Zehnter kollektiver Hungerstreik der RAF-Gefangenen.
9. Juni 1989 bis 31. Dezember 1999 Bonn Einführung der zeitlich befristeten Kronzeugenregelung (KronzG) im Strafgesetzbuch.
30. November 1989 Bad Homburg vor der Höhe
Ermordung Alfred Herrhausens durch Bombenattentat, sein Fahrer wird verletzt. Ein „Kommando Wolfgang Beer“ bekennt sich zur Tat.
6. Juni 1990 DDR, Berlin-Marzahn, Rosenbecker Straße 3
RAF-Aussteigerin Susanne Albrecht wird als erste verhaftet, innerhalb der nächsten zwei Wochen alle anderen RAF-Mitglieder, die in der DDR untergetaucht waren.[25]
27. Juli 1990 Bonn Anschlag auf Hans Neusel, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, er wird leicht verletzt. („Kommando Jose Manuel Sevillano“)
13. Februar 1991 Bonn-Bad Godesberg, Schloss Deichmannsaue, US-Botschaft

Königswinter, Von-Weiß-Straße 8
Beschuss der US-Botschaft mit 250 Gewehrschüssen von der anderen Rheinseite durch das RAF-„Kommando Vincenzo Spano“, keine Verletzten. Am 24. Februar durch die RAF in „Kommando Ciro Rizatto“ korrigiert.
1. April 1991 Düsseldorf-Niederkassel
Erschießung des Chefs der Treuhandanstalt Detlev Karsten Rohwedder in seinem Haus durch das RAF-„Kommando Ulrich Wessel“.
10. April 1992 Die RAF erklärt, dass sie die „Eskalation zurücknimmt“, „Angriffe auf Repräsentanten aus Wirtschaft und Staat“ vorerst nicht mehr erfolgen, da sie eine politische Diskussion führen wolle.
16. Mai 1992 Justizvollzugsanstalt Bruchsal Günter Sonnenberg, der seit seiner Verletzung bei der Festnahme an epileptischen Anfällen leidet, wird auf Bewährung aus der Haft entlassen.
15. Juli 1992 Bonn Die seit den 1970er Jahren praktizierte Rasterfahndung wird im § 98a StPO gesetzlich verankert.
27. März 1993 Justizvollzugsanstalt Weiterstadt
Sprengstoffanschlag gegen die JVA Weiterstadt, durch das „Kommando Katharina Hammerschmidt“ verursacht keine Verletzten. An der im Bau befindlichen Haftanstalt entsteht ein Sachschaden von über 80 Millionen DM.
27. Juni 1993 Bad Kleinen, Bahnhof
Bei dem GSG-9-Einsatz in Bad Kleinen wird der Polizist Michael Newrzella erschossen, Wolfgang Grams begeht Suizid. Birgit Hogefeld wird verhaftet.
20. April 1998 Köln Bei der Nachrichtenagentur Reuters geht ein achtseitiges, als authentisch eingestuftes Schreiben ein, in dem die RAF ihre Selbstauflösung verkündet.
1. März 1999 Euskirchen Stefan Wisniewski wird auf Bewährung entlassen.
30. Juli 1999 Duisburg Ein Geldtransporter wird überfallen und etwa 1 Million DM erbeutet. Die ehemaligen RAF-Mitglieder Ernst Volker Staub, Daniela Klette und eine unbekannte Personen sind dringend tatverdächtig.
15. September 1999 Wien Horst Ludwig Meyer wird von der österreichischen Polizei erschossen. Andrea Klump wird verhaftet.
31. Dezember 1999 Berlin Die zeitlich befristete Kronzeugenregelung (KronzG) läuft nach mehreren Verlängerungen aus.
25. März 2007 Justizvollzugsanstalt Aichach
Brigitte Mohnhaupt wird auf Bewährung entlassen.
17. August 2007 Eva Haule wird entlassen.
19. Dezember 2008 Justizvollzugsanstalt Bruchsal
Christian Klar wird nach 26 Jahren nach Ablauf seiner Mindesthaftzeit aus der Justizvollzugsanstalt Bruchsal entlassen.
20. Juni 2011 Frankfurt am Main Birgit Hogefeld wird nach 18 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen.
6. Juli 2012 Stuttgart Verena Becker wird wegen Beihilfe zum Mord an Siegfried Buback zu 4 Jahren Haft verurteilt.
12. Februar 2014 Stuttgart Die Haftstrafe von Verena Becker wird unter Anrechnung von 4 Monaten Untersuchungshaft und einer früheren Freiheitsstrafe für ein Jahr und zwei Monate zur Bewährung ausgesetzt.
November 2014 Karlsruhe Die Bundesanwaltschaft nimmt erneute Ermittlungen zum Mord an Siegfried Buback auf.[26]
6. Juni 2015 Groß Mackenstedt, Stuhr, Proppstraße 164
[27]
Gescheiterter Überfall auf einen Geldtransporter mit Panzerfaust und Kalaschnikov.[28]
28. Dezember 2015 Wolfsburg, Hehlinger Straße 21
,[29]
Groß Twülpstedt, K40 zwischen Rümmer und Volkmarsdorf
[30]
Gescheiterter Überfall auf einen Geldtransporter.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Arbeitsfelder – "Rote Armee Fraktion" (RAF), Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, abgerufen am 26. September 2017
  2. In die Bank und durchgeladen, Der Spiegel, Ausgabe 5/1972 vom 24. Januar 1972
  3. Die Geschichte der RAF, Teil 2/6, ZDFinfo vom 2. August 2015, (Alternativ auf Youtube)
  4. http://www.hna.de/kassel/neonazis-terror-inunserer-region-1494592.html
  5. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41898075.html
  6. Astrid Proll ist wieder auf der Flucht, Hamburger Abendblatt vom 26. April 1974
  7. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43176397.html
  8. FAHNDUNG – Dicke 1330 , Der Spiegel, Ausgabe 8/1972 vom 14. Februar 1972
  9. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43018816.html
  10. [1]
  11. http://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/Als-der-RAF-Terror-nach-Hamburg-kam-,rafhamburg101.html
  12. RAF-Terroristen stehlen Zünder für die Bomben der "Maioffensive" 1972 in einem Steinbruch bei Oberaula, 2. April 1972,Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen, abgerufen am 4. Oktober 2015
  13. http://www.welt.de/geschichte/article117084614/Mit-dieser-Suzuki-wurden-Morde-begangen.html vgl. http://www.spiegel.de/fotostrecke/raf-geschichte-herbstbilder-1970-bis-1977-fotostrecke-24298-7.html
  14. https://www.youtube.com/watch?v=H7Ud5ofIwB8
  15. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42928464.html
  16. Greifrecht Oktober 2010, S. 97 ff.: Christian Böhler – „Lex RAF“ als rechtsstaatliche Gratwanderung
  17. http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=pb&dig=2010/04/10/a0040
  18. http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.deutscher-herbst-1977-endstation-dornhaldenfriedhof-page2.81fada0e-072e-473a-b8a1-edfd4345c65f.html
  19. http://www.spiegel.de/fotostrecke/raf-geschichte-herbstbilder-1977-bis-1993-fotostrecke-24203-5.html
  20. https://books.google.de/books?id=cCDrCQAAQBAJ&pg=PA106
  21. http://www.spiegel.de/fotostrecke/raf-geschichte-herbstbilder-1977-bis-1993-fotostrecke-24203-6.html
  22. a b Christian Reinartz: Heute vor 30 Jahren: Wer ließ die RAF in Heusenstamm wirklich hochgehen? vom 11. November 2012
  23. Janine Kühl: 1982: RAF-Terrorist Klar geht in die Falle, NDR vom 15. November 2012
  24. http://www.spiegel.de/einestages/raf-terror-anschlag-1985-auf-manager-ernst-zimmermann-a-1014157.html
  25. Monika Dittrich: RAF-Terroristin Susanne Albrecht – Faustpfand für die Stasi, Deutschlandfunk„Hintergrund“ vom 6. Juni 2015
  26. Auf der Suche nach der Wahrheit Süddeutsche Zeitung, 6. November 2014, abgerufen am 14. Januar 2015
  27. http://agit-press.de/spuren-fuehren-ins-raf-umfeld/
  28. Aktenzeichen XY ZDF vom 20. Januar 2016 (YouTube)
  29. http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56520/3212910
  30. http://www.focus.de/politik/deutschland/raf-terror-im-news-ticker-duisburg-bremen-wolfsburg-raf-trio-schlug-erst-vor-drei-wochen-erneut-zu_id_5222210.html