Zenit Sankt Petersburg

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Dieser Artikel behandelt den Fußballverein Zenit Sankt Petersburg, für den Basketballverein siehe BK Zenit Sankt Petersburg.
Zenit Sankt Petersburg
Logo
Basisdaten
Name Futbolny klub Senit Sankt-Peterburg
Sitz Sankt Petersburg, Russland
Gründung 1925
Farben blau-weiß-hellblau
Präsident Alexander Djukow
Website www.fc-zenit.ru
Erste Mannschaft
Trainer Roberto Mancini
Stadion Sankt-Petersburg-Stadion
Plätze 68.134
Liga Premjer-Liga
2016/17 3. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Zenit Sankt Petersburg (russisch ФК «Зенит» Санкт-Петербург / FK „Senit“ Sankt-Peterburg) ist ein russischer Fußballverein aus Sankt Petersburg, der in der Premjer-Liga spielt und in den Spielzeiten 2007, 2010, 2012 sowie 2015 russischer Meister wurde. 2008 gewann die Mannschaft den UEFA-Pokal und damit den ersten internationalen Titel ihrer Vereinsgeschichte. Das Heimstadion ist das neu erbaute Krestowski-Stadion.

Der Verein wurde 1925 unter dem Namen Stalinez (dt. „Staliner“, nach Josef Stalin benannt) gegründet. 1940 wurde der Verein in Zenit Leningrad umbenannt, mit der Rückbenennung Leningrads in Sankt Petersburg erhielt er seinen jetzigen Namen. 1938 spielte Zenit erstmals in der höchsten sowjetischen Liga.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowjetunion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 1925 wurde im Leningrader Stalin-Metallwerk (Ленинградский металлический завод имени И. В. Сталина) eine Fußballmannschaft gegründet, von der sich die Geschichte des Vereins ableitet.

In den ersten Jahren ihres Bestehens nahm die Mannschaft nur an den Bezirksligen teil. Nachdem sich die Mannschaft des Metallwerkes verstärkt hatte (nach Stärkung und Stabilisierung der Mannschaft), nahm sie unter dem Namen LMS (Leningrader Metallwerk) zum ersten Mal an der Stadtmeisterschaft teil. Kurz vor der Austragung der Klubmeisterschaften der UdSSR 1936 bekam der Sportklub den Namen Stalinez Leningrad (Сталинец Ленинград).

Während der ersten drei Spielzeiten der UdSSR-Meisterschaft spielte Stalinez lediglich in der Gruppe B (2. Liga). 1938 jedoch stieg das Team aus Leningrad in die Gruppe A (1. Liga des sowjetischen Fußballs) auf. Im Jahr darauf spielte Stalinez im UdSSR-Pokalfinale gegen Spartak Moskau – eine Mannschaft, die damals in der Sowjetunion als unbesiegbar galt – und verlor mit 1:3. Wiederum ein Jahr später wurde der Verein in Zenit Leningrad umbenannt.

Im Jahre 1944, noch während des Zweiten Weltkrieges also, gewannen die Leningrader zum ersten Mal den UdSSR-Pokal. Damit wurde Zenit der erste nicht aus Moskau stammende Verein, der diesen Pokal gewann (im Finale 2:1 gegen ZDKA, heute ZSKA Moskau). Der Sieg hatte eine große Bedeutung für die ganze Stadt, zumal sie erst wenige Monate zuvor durch die Rote Armee von der Blockade der Wehrmacht befreit worden war.

Größere Erfolge errang der Verein dann erst wieder ab dem Ende der 1970er Jahre. Ab 1978 hatte Zenit mit Juri Morosow einen Trainer, der einen neuen Angriffsstil aufbaute und auch junge Leningrader Spieler in die Mannschaft integrierte. 1980 belegte Zenit den 3. Platz der UdSSR-Oberliga und qualifizierte sich erstmals für den UEFA-Pokal. In der Saison 1981/82 musste Zenit im UEFA-Pokal gegen Dynamo Dresden antreten, verlor daheim mit 1:2, in Dresden mit 1:4 und schied aus. Im Jahr 1983 kam mit Pawel Sadyrin ein neuer Trainer, der Verein belegte den 4. Platz in der Oberliga und erreichte das Pokalhalbfinale. Im Folgejahr wurde Zenit zum ersten und einzigen Mal sowjetischer Meister.

Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1992–2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mannschaft aus St. Petersburg war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einer der Gründungsmitglieder der neugeschaffenen russischen Obersten Liga. Nach der enttäuschend verlaufenen Saison 1992 belegte das Team in der Abstiegsrunde den 16. Tabellenplatz und musste in die zweitklassige 1. Division absteigen. Drei Spielzeiten benötigte der Verein, um sich wieder in der ersten Klasse zu etablieren. Von 1996 bis 2000 wurden Plätze im Tabellenmittelfeld belegt.

2001–2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2001 konnte erstmals der dritte Rang mit Juri Morosow[1] als Cheftrainer erspielt werden. Wegen einer Erkrankung gab Juri Morosow 2002 sein Amt auf; die von ihm aufgebaute junge Mannschaft wurde in der Saison 2003 unter seinem Nachfolger Vlastimil Petržela[2] erstmals russischer Vizemeister, nach dem enttäuschenden zehnten Platz aus dem Jahr 2002. Im UEFA-Pokal 2002/03 wurde in der Qualifikationsrunde der FC Encamp aus Andorra besiegt. In der 1. Runde erwies sich allerdings der Grasshopper Club Zürich als zu stark für Zenit. Unter Vlastimil Petržela wurde die Mannschaft in der Saison 2004 Vierter, 2005 Sechster. 2005 schied Zenit nach der Gruppenphase aus dem UEFA-Pokal aus. Nachdem in den Qualifikationsrunden der ASKÖ Pasching und der FK Roter Stern Belgrad bezwungen worden waren. 2006 erreichte Zenit das Viertelfinale des UEFA-Pokals. Im Sechzehntelfinale traf die Mannschaft auf Rosenborg Trondheim. Das Hinspiel in Trondheim wurde mit 2:0 gewonnen. Im Rückspiel vor eigenem Publikum besiegte Zenit die Norweger mit 2:1. Im Achtelfinale traf Zenit auf die Olympique Marseille. Nach einem 1:0-Hinspielerfolg in Marseille gab es vor eigenem Publikum ein 1:1-Unentschieden. Im Viertelfinale schied Zenit gegen den späteren Pokalsieger FC Sevilla aus. Am 3. Mai 2006 wurde Vlastimil Petržela entlassen, nachdem er sich mit den neuen Besitzern überworfen und auch einige Spieler gegen sich hatte.[3]

Im Juli 2006 unterschrieb der Niederländer Dick Advocaat bei Zenit St. Petersburg.[4] Saison 2006 schloss das Team jeweils auf dem vierten Platz ab. In der Saison 2007 wurde Zenit St. Petersburg erstmals russischer Meister.[5] In diesem Jahr hat sich Zenit St. Petersburg spielerisch enorm verstärkt und vom Hauptsponsor dem weltweit größten Erdgasförderunternehmen Gazprom, der den Verein im Dezember 2005 übernommen hatte, mit großzügigen Geldzuwendungen konsequent aufgebaut. Bei der Teilnahme am UEFA-Pokal 2007/08 traf der Club in der Gruppenphase auf den 1. FC Nürnberg (2:2), und besiegte Bayer Leverkusen im Viertelfinale mit 4:1 und 0:1. Im Halbfinale gewann die Mannschaft gegen den Favoriten Bayern München, wo die Mannschaft im Hinspiel ein 1:1 erzielte und im darauf folgenden Rückspiel den deutschen Rekordmeister mit 4:0 bezwang.[6] Das Finale gegen die Glasgow Rangers gewannen sie mit 2:0.[7]

Im August 2008 gewannen sie zum ersten Mal den UEFA Super Cup in Monaco gegen Manchester United mit 2:1.[8] Die Spielzeit 2008 beendete das Team auf dem fünften Rang. In der Gruppenphase der UEFA Champions League 2008/09 belegte die Mannschaft in der Gruppe H hinter Juventus Turin und Real Madrid und vor dem weißrussischen Überraschungsteam BATE Baryssau den dritten Platz und spielte somit in dem UEFA-Pokal 2008/09 weiter. Im Sechzehntelfinale wurde der VfB Stuttgart mit 2:1 und 2:1 besiegt. Das Achtelfinale wurde nach 0:2 und 1:0 gegen Udinese Calcio verloren.

Zenit nahm an der Qualifikation für die UEFA Europa League 2009/10 teil, wo sie allerdings gegen den portugiesischen Vertreter Nacional Funchal nach 3:4 und 1:1 in der Play-off-Runde ausschieden. Im August 2009 gab der Verein bekannt, sich mit sofortiger Wirkung vom niederländischen Trainer Dick Advocaat zu trennen. Da sein Vertrag zum Saisonende (Dezember 2009) auslief und er sich öffentlich dazu bekannte, danach Nationaltrainer Belgiens zu werden, verschlechterte sich die Leistung der Mannschaft zunehmend. Auch seine Kritik an Sportchef Igor Kornejew war Ausschlag gebend für seine Entlassung. Er wurde durch den bisherigen Nachwuchstrainer Anatoli Dawydow ersetzt.[9] In der Saison 2009 belegte das Team den dritten Platz. Im Dezember 2009 übernahm der Italiener Luciano Spalletti den Chef-Trainerposten bei Zenit.[10] Bereits im Mai 2010 gewann der italienische Trainer mit seiner neuen Mannschaft den nationalen Pokal und im November außerdem die Meisterschaft.[11]

Seit 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League 2010/11 wurde zunächst Unirea Urziceni bezwungen, anschließend jedoch die Play-off-Runde gegen den AJ Auxerre verloren. Somit spielte die Mannschaft aus Sankt Petersburg in der Gruppe G der UEFA Europa League 2010/11 weiter, wo alle sechs Partien gegen RSC Anderlecht, AEK Athen und HNK Hajduk Split gewonnen wurden. Im Sechzehntelfinale wurde der BSC Young Boys überwunden. Im Achtelfinale musste sich Zenit dem FC Twente Enschede geschlagen geben.

Durch den Meisterschaftsgewinn 2010 qualifizierte sich der Verein für die Gruppenphase der UEFA Champions League 2011/12. Die Gegner in der Gruppe G waren FC Porto, Schachtar Donezk und APOEL Nikosia. Als Gruppenzweiter hinter dem zypriotischen Überraschungsteam schaffte die Mannschaft erstmals den Sprung ins Achtelfinale und traf dort auf den portugiesischen Verein Benfica Lissabon, dem Zenit mit 3:2 und 0:2 unterlag.

2012 folgte der dritte Meisterschaftsgewinn,[12] der das Team aus der Metropole an der Newa zur Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Champions League 2012/13 berechtigte. In der Gruppenphase der UEFA Champions League erkämpfte die Mannschaft hinter FC Málaga sowie AC Mailand und vor RSC Anderlecht den dritten Rang und spielte somit in der UEFA Europa League 2012/13 weiter, wo Zenit im Sechzehntelfinale den FC Liverpool besiegte. Anschließend schied Zenit gegen den FC Basel im Achtelfinale aus.

Zur Saison 2012/13 verstärkte sich Zenit mit dem belgischen Nationalspieler Axel Witsel von Benfica Lissabon. Dieser Transfer kostete dem Verein rund 40 Millionen Euro Ablöse.[13] Außerdem wechselte der brasilianische Stürmer und ebenfalls Nationalspieler Hulk für 50 Millionen Euro vom FC Porto nach Sankt Petersburg.[14] Trotz solch namhafter Verpflichtungen konnte der Meistertitel nicht verteidigt werden. Es reichte hinter dem ZSKA Moskau nur zur Vizemeisterschaft, wodurch Zenit in der Play-off-Phase der UEFA Champions League 2013/14 gegen den FC Paços de Ferreira startete und diesen nach zwei Siegen bezwingen konnte. In der Gruppenphase traf das Team aus St. Petersburg auf Atlético Madrid, FC Porto und FK Austria Wien. Nachdem das Team die Gruppenphase als schwächster Zweiter mit sechs Punkten überstand, wurde ihnen für das Achtelfinale der Vorjahresfinalist Borussia Dortmund zugelost. Dort verlor Zenit zuhause 2:4, gewann anschließend auswärts 2:1 und schied somit aus dem weiteren Wettbewerb aus.[15] Am 11. März 2014 wurde Luciano Spalletti wegen Erfolgslosigkeit entlassen und interimsweise durch seinen bisherigen Assistenten Sergei Semak ersetzt.[16] Noch im selben Monat wurde der Portugiese André Villas-Boas als sein Nachfolger unter Vertrag genommen.[17]

In der Saison 2014/15 gelang Zenit, nachdem in den Qualifikationsrunden AEL Limassol und Standard Lüttich bezwungen wurden, der Einzug in die Gruppenphase der Champions League[18] und schied als Tabellendritter aus dem Wettbewerb aus. Qualifizierte sich aber dadurch für das Sechzehntelfinale der UEFA Europa League 2014/15. Dort schied Zenit im Viertelfinale gegen den FC Sevilla aus, nachdem zuvor PSV Eindhoven und den FC Turin besiegt worden waren.

Der Verein hat nach einem 1:1-Unentschieden beim FK Ufa zwei Spieltage vor Saisonende 2014/15 die Meisterschaft in der Premjer-Liga unter Dach und Fach gebracht. Es ist insgesamt die vierte für das Team aus dem Nordwesten Russlands, nachdem die heimische Premjer-Liga zwei Spielzeiten lang von ZSKA Moskau dominiert wurde.[19] Somit war die Mannschaft direkt für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert. Mit FC Valencia, Olympique Lyon und KAA Gent vervollständigte Zenit die Gruppe H des Wettbewerbs. Bereits nach dem vierten Spieltag schaffte die Mannschaft durch vier hintereinander folgende gewonnene Partien zum dritten Mal in seiner Geschichte den Sprung ins Achtelfinale der Champions League, wo beide Spiele gegen den portugiesischen Meister Benfica Lissabon verloren wurden. In der Premjer-Liga 2015/16 belegte die Mannschaft den dritten Tabellenplatz,[20] wurde Russischer Pokalsieger[21] und nahm somit an der Gruppenphase der UEFA Europa League 2016/17 teil. Im Mai 2016 übernahm der Rumäne Mircea Lucescu den Cheftrainer-Posten bei Zenit.[22] Zenit gewann die Gruppe D mit AZ Alkmaar, Maccabi Tel Aviv sowie Dundalk FC, traf im Sechzehntelfinale auf RSC Anderlecht und schied aufgrund der Auswärtstorregel nach 0:2 auswärts und 3:1 auf heimischen Boden.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Petrowski-Stadion

Von 1950 bis 1992 diente das mittlerweile abgerissene Kirow-Stadion, das insgesamt 72.000 Zuschauern Platz bot, als Heimspielstätte für Zenit Sankt Petersburg. Im Jahre 1993 zog die Mannschaft in das 1925 erbaute und 21.570 Zuschauer fassende Petrowski-Stadion auf der gleichnamigen kleinen Insel in der Kleinen Newa (russisch Малая Нева) um,[23] das bis April 2017 vom Verein für die Heimpartien genutzt wurde.

Stadionneubau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hoffnungen für die baldige Umsetzung der Planungen des Clubs für ein neues und für die Champions League geeignetes Stadion auf dem Gelände des ehemaligen Kirow-Stadions auf der Krestowski-Insel (auch Kreuzinsel genannt) beruhten in erster Linie auf den prominenten Unterstützern und auf der Finanzkraft der Sponsoren.

Ende 2004 genehmigte der Stadtrat von Sankt Petersburg einen Stadionneubau. Im August 2006 entschied sich eine Jury für den Entwurf des japanischen Architekten Kisho Kirokawa. Der Entwurf Kirokawas für die Gazprom-Arena sah ein reines Fußballstadion für 62.167 Zuschauer vor, das über ein verschließbares Dach sowie über einen ausfahrbaren Rasen verfügen wird, ähnlich der Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Der Baubeginn war im April 2007, die für 2010 geplante Fertigstellung[24] wurde aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Baugrund und explodierenden Baukosten in Höhe von nunmehr insgesamt rund 930 Mio. Euro mehrmals nach hinten verschoben. Die Einweihung sollte im Jahr 2017 rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 stattfinden.[25] Darüber hinaus werden in der Gazprom-Arena drei Vorrunden Spiele und ein Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft 2020 ausgetragen. Auf der Homepage des Clubs konnte der Baufortschritt mit zwei Webcams verfolgt werden.[26]

Am 22. April 2017 wurde die neue Arena mit der Eröffnungspartie von Zenit gegen Ural Oblast Swerdlowsk eingeweiht. Die Heimmannschaft siegte mit 2:0. Der erste offizielle Torschütze im Stadion war der serbische Verteidiger Branislav Ivanović in der 86. Minute.[27]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zenit St. Petersburg im Finale des UEFA-Pokals, 14. Mai 2008.

Nationale Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Zeit der Sowjetunion konnte der Verein zweifachen Erfolg aufweisen. Zum einen wurde er Pokalsieger im Kriegsjahr 1944 und zum anderen gewann „Zenit Leningrad“ die Meisterschaft im Jahre 1984 unter Pawel Sadyrin. Danach folgten die Pokalsiege 1999, 2010 und 2016, der Ligapokal 2003 und die erfolgreichen Meisterschaften in den Jahren 2007, 2010, 2012 sowie 2015. 2008, 2011, 2015 und 2016 gewann die Mannschaft den Russischen Supercup.

VIP-Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der russische Präsident Wladimir Putin und die ehemalige St. Petersburger Gouverneurin (zurzeit Vorsitzende des russischen Föderationsrats) Walentina Matwijenko eher inoffiziell als Fans von Zenit gelten, hat sich Ministerpräsident Dmitri Medwedew als Vorsitzender eines Moskauer VIP-Fanclubs offen zu seinem Heimatclub bekannt. Der russische Komponist Dmitri Schostakowitsch war sein Leben lang Fan des Vereins.[28] Auch die Mitglieder der Band „Leningrad“ sind bekennende Anhänger des Fußballklubs. Mehrere Lieder wurden schon als Ehrerbietung an Zenit veröffentlicht.[29][30]

Kader 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: Juli 2016[31]

Nr. Position Name
1 RusslandRussland TW Juri Lodygin
71 RusslandRussland TW Jegor Baburin
99 RusslandRussland TW Andrei Lunjow
2 RusslandRussland AB Alexander Anjukow
3 RusslandRussland AB Iwan Nowosselzew
4 ItalienItalien AB Domenico Criscito
13 PortugalPortugal AB Luís Neto
19 RusslandRussland AB Igor Smolnikow
27 RusslandRussland AB Sergei Sujkow
30 RusslandRussland AB Ibragim Zallagow
52 RusslandRussland AB Andrei Iwanow
60 SerbienSerbien AB Branislav Ivanović
- RusslandRussland AB Denis Terentjew
Nr. Position Name
5 ArgentinienArgentinien MF Leandro Paredes
6 SpanienSpanien MF Javi García
8 BrasilienBrasilien MF Maurício
10 BrasilienBrasilien MF Giuliano
16 EcuadorEcuador MF Christian Noboa
17 RusslandRussland MF Oleg Schatow
20 RusslandRussland MF Wiktor Faisulin
21 RusslandRussland MF Alexander Jerochin
24 FrankreichFrankreich MF Yohan Mollo
33 BrasilienBrasilien MF Hernani
48 RusslandRussland MF Andrei Batjunin
81 RusslandRussland MF Juri Schirkow
7 RusslandRussland ST Dmitri Polos
9 RusslandRussland ST Alexander Kokorin
11 ArgentinienArgentinien ST Sebastián Driussi
22 RusslandRussland ST Artjom Dsjuba

Zweite Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zenit Sankt Petersburg II ist ebenfalls eine Profimannschaft und spielt seit 2015 in der zweitklassigen 1. Division. Bis dahin spielte die Mannschaft stets in der drittklassigen 2. Division. In der Saison 2014/15 belegte Zenit Sankt Petersburg II den zweiten Tabellenplatz in der 2. Division, Staffel West und wurde dadurch in die 1. Division aufgenommen, weil Torpedo Moskau als Absteiger aus der Premjer-Liga sich freiwillig aus der 1. Division zurückzog.

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland

GUS und ehemalige Sowjetunion

Sonstiges Europa

Rest der Welt

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(seit 1991)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zenit Sankt Petersburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "ЗЕНИТ" ВОЗГЛАВИЛ 65-летний Юрий МОРОЗОВ
  2. Властимил ПЕТРЖЕЛА – НОВЫЙ ГЛАВНЫЙ ТРЕНЕР "ЗЕНИТА"
  3. ПАН ВСЕ-ТАКИ ПРОПАЛ
  4. Дик АДВОКАТ ВОЗГЛАВИЛ "ЗЕНИТ"
  5. Zenit St. Petersburg ist Russischer MEISTER!
  6. Bayerns Tripleträume geplatzt: Zenit zerlegt den FC Bayern
  7. Uefa-Cup-Finale: St. Petersburg holt Titel
  8. Manchester United not so super as Paul Scholes sees red in Monaco
  9. Trainerwechsel beim UEFA-Cup-Sieger von 2008. Archiviert vom Original am 19. September 2012, abgerufen am 17. November 2015.
  10. kicker online: Spalletti: Alles klar mit Zenit
  11. Zenit ist Meister
  12. The secrets of Zenit’s third title success
  13. Witsel no Zenit por cinco anos rende 40 milhões ao Benfica (portugiesisch)
  14. Hulk is a Zenit player! (englisch), en.fc-zenit.ru vom 3. September 2012
  15. Dortmund trotz Niederlage weiter. Abgerufen am 17. November 2015.
  16. kicker online: Zenit setzt Spalletti vor die Tür, 11. März 2014
  17. Russischer Fußball: Villas-Boas wird neuer Trainer von Zenit St. Petersburg spiegel-online.de, abgerufen am 8. August 2016
  18. Villas-Boas lobt Zenit-Held Hulk. Abgerufen am 17. November 2015.
  19. Zenit holt vierten Meistertitel. Abgerufen am 17. November 2015.
  20. Saison 2015/16
  21. 4:1 gegen ZSKA! Zenit holt den Pokal
  22. Mircea Lucescu neuer Trainer
  23. Petrowski-Stadion (russisch)
  24. Modellfotos Gazprom Arena. Archiviert vom Original am 12. September 2012, abgerufen am 17. November 2015.
  25. Milliardenbau bis 2017 fertig gestellt
  26. Веб-камеры
  27. weltfussball.de: Spielbericht Zenit St. Petersburg gegen Ural Oblast Swerdlowsk
  28. 11freunde.de, Katja Petrowskaja: Er wollte uns inspirieren, vom 24. April 2008
  29. www.shnur.de: Track Nr. 15 auf dem Album "Pulja" ("Zenit")
  30. www.shnur.de: Track Nr. 6 auf "Dlja Millionow" ("Ole-Ole")
  31. [Kader], Offizielle Internetpräsenz von Zenit St. Petersburg, abgerufen am 13. März 2015