Zenkit

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Zenkit
Zenkit Logo small.png
zenkit.com
Beschreibung Projektmanagementsoftware
Registrierung Ja
Sprachen Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, traditionelles Chinesisch, Französisch, Koreanisch
Eigentümer Axonic Informationssysteme GmbH
Erschienen 2016
Mitglieder >100.000 Nutzer

Zenkit ist eine Web- und Mobile App für Projekt- und Aufgabenmanagement. Die Plattform wurde vom Karlsruher Unternehmen Axonic Informationssysteme GmbH im September 2016 zuerst in englischer Sprache veröffentlicht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Softwarehersteller Axonic startete im Jahr 2014 die Entwicklung eines App-Baukastens. Die Veröffentlichung der cloud-basierten App als Software as a Service (SaaS) fand im September 2016 in englischer Sprache statt.[1]

Zenkit wurde entwickelt, um das Problem von „Datensilos“ zu verringern, welches durch zu viele verschiedene Programme, die nicht zentrale Speicherungen erlauben, in Unternehmen hervorgerufen werden.[2][3] Bei der Entstehung der Listenansicht haben sich die Entwickler am erfolgreichen Tool Wunderlist orientiert, um als Alternative nach dessen Einstellung dienen zu können.[4] Zenkit weist viele Ähnlichkeiten mit Trello auf.[5]

Im Oktober 2017 veröffentlichte Zenkit ihre native iOS App,[6] einen Monat später die native Android App.[7]

Im Februar 2018 wurde Zenkit als Desktop-App für Linux, macOS und Windows veröffentlicht[8] und im Mai 2018 folgte Zenkit als Linux-Snap. Dieser wurde in Kooperation mit Canonical, dem Macher von Ubuntu, entwickelt und eingeführt.[9]

Seit Juni 2018 ist Zenkit neben Englisch auf Deutsch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Spanisch, Koreanisch, Russisch und traditionellem Chinesisch verfügbar.[10] Zenkit hostet alle Inhalte in Deutschland und unterliegt der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).[11]

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder Nutzer kann „Teams“ erstellen. Jedes „Team“ kann eine oder mehrere Kollektionen enthalten, die man als Webseite veröffentlichen kann – auch mit Meta-Angaben zur Suchmaschinenoptimierung oder in bestehende Webseiten einbinden kann. Eine Kollektion umfasst Aufgaben bzw. Items. In Aufgaben können Notizen oder Informationen hinzugefügt, Kommentare erstellt, Anhänge hochgeladen und Labels erstellt werden.

Funktionsüberblick:

  • Wechseln zwischen fünf Datenansichten (Liste, Kanban, Tabelle, Kalender, Mind Map)
  • Benutzerdefinierte Felder
  • Teammitglieder zu einer Aufgabe hinzufügen
  • Offline-Funktion
  • Synchronisation zwischen verschiedenen mobilen Geräten und über iCalender mit Kalender-Apps
  • Integrationen mit anderen Tools wie MS Teams, auch mittels Zenkit-API
  • Globale Suchfunktion
  • Wiederkehrende Aufgaben

Geschäftsmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zenkit entspricht dem Freemium-Modell. Eine kostenlose Variante (Personal Plan) enthält Grundfunktionen und einige Extras. Zahlende Nutzer erhalten speziellere Funktionen wie wiederkehrende Aufgaben (Plus Plan). Der Enterprise Plan ist für Unternehmen mit individuellen Ansprüchen.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Magazin Pressesprecher vergleicht Zenkit mit Trello und meint wem eine Alternative direkt aus Deutschland aber lieber ist, der sollte sich Zenkit anschauen.[12]
  • Zdnet hällt die Software für ein relativ leistungsfähiges Planungssystem, das Funktionen von Trello, Microsoft Planner oder Wunderlist mit grundlegenden Tabellenkalkulations-, Datenbank- und Kalenderfunktionen sowie Mind-Mapping kombiniert.[13]
  • heise.de merkt an, dass Zenkit ein „sicheres Zuhause“ für die Daten seiner Kunden bietet. Zudem würden Nutzer aus mehr als 100 Ländern die Software nutzen.[11]
  • Sandra Schulze hielt im Ende 2017 erschienenen Buch Auf dem Tablet erklärt Zenkit für das beste, schönste und vielseitigstes Projektmanagement-Tool.[14]

Testberichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katharina Kutsche: Entspannt geplant. In: Süddeutsche Zeitung. 5. September 2018, abgerufen am 11. September 2018.
  2. Redaktion: Startup der Woche. In: Wirtschaftswoche. 27. Juli 2018, abgerufen am 11. September 2018.
  3. John Stanley Hunter: Milliardenmarkt in Sicht: Ein Karlsruher Startup will den Büro-Alltag mit einer simplen Software vereinfachen. In: Business Insider. 26. Mai 2017, abgerufen am 11. September 2018.
  4. Margaret Rouse: Definition Datensilo. In: Techtarget. Dezember 2017, abgerufen am 11. September 2018.
  5. Mihir Patkar: The Trello Killer: Morph Your Kanban Board Into a To-Do List and Calendar With Zenkit. In: MakeUseOf. 26. Februar 2018, abgerufen am 11. September 2018.
  6. Bryan Clark: Zenkit’s first mobile app could spell trouble for Trello. In: The next web. 3. Oktober 2017, abgerufen am 11. September 2018.
  7. Stefan Bordel: Zenkit startet auf Android durch. In: com! Das Computer-Magazin. 1. Dezember 2017, abgerufen am 11. September 2018.
  8. Johannes Schuba: Zenkit: Deutsches Projektmanagement-Tool gibt es jetzt auch als Desktop-App. In: T3N. 26. Februar 2018, abgerufen am 11. September 2018.
  9. Marius Nestor: Zenkit Is Now Available as a Snap for Ubuntu and Other GNU/Linux Distributions. In: Softpedia. 17. Mai 2018, abgerufen am 11. September 2018.
  10. Daniel Berger: Projektmanagement-Tool: Zenkit kann endlich Deutsch. In: Heise online. 28. Juni 2018, abgerufen am 11. September 2018.
  11. a b Projektmanagement-Tool: Zenkit kann endlich Deutsch heise.de
  12. Nützliche Online-Helfer für die PR Pressesprecher
  13. Zenkit, First Take: A usable and customisable task management tool Zdnet
  14. Sandra Schulze: Auf dem Tablet erklärt Dpunkt, 2017, Seite 297 eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche