Zentrale Umsteigestelle

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Als Zentrale Umsteigestelle wird im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine zentrale Haltestelle bezeichnet, die als Umsteigeort im Linienverkehr oder auch zum Umstieg zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln dient. Hierbei handelt es sich oft um einen Verkehrsknotenpunkt, einen Verknüpfungspunkt oder einen Taktknoten.

Der Begriff wird teils synonym zu Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) verwendet, teils wird damit aber auch ein wichtiger (und „zentraler“) Knotenpunkt außerhalb eines ZOBs bezeichnet.

Im allgemeinen Sprachgebrauch findet der Begriff auch Verwendung für einen zentralen Ort der Stadt, der dem Übergang vom Fernverkehr auf den ÖPNV dient. Oft wird damit der Bahnhofsvorplatz gekennzeichnet, der vor allem in Großstädten als „zentrale Umsteigestelle zwischen Bahnhof und Stadt“ nicht nur der „Verknüpfung mit den verschiedenen innerstädtischen Verkehrsmitteln“ dient, sondern zudem während der Entwicklung der Großstädte im 19. und 20. Jahrhundert „immer mehr zu einem Fixpunkt in der stadträumlichen Ordnung“ wurde.[1]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bob Martens: Der Bahnhofsvorplatz in der Großstadt im 19. und 20. Jahrhundert, VWGÖ, Wien 1988, S. 122, ISBN 3-85369-718-6 (= Dissertationen der Technischen Universität Wien, Band 46, zugleich Dissertation an der TU Wien 1987 - Teil-Auszug in der Google Buchsuche).
  2. Vgl. Zentrale Bus-Umsteigestelle – Stadt Kempten (Allgäu). Auf: Website der Verkehrsgemeinschaft Kempten (www.zum-kempten.de). Abgerufen am 17. Juli 2012.
  3. Vgl. BauService H35 – ein spezifischer Dienstleistungsbereich der Stadtverwaltung Gera im H35. Auf: Website der Stadtverwaltung Gera. Abgerufen am 17. Juli 2012.