Zentrales Museum der Seekriegsflotte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jacob Philipp Hackert - Die Schlacht von Çeşme am 5. Juli 1770

Das Zentrale Museum der Kriegsflotte bezeichnet eine politische Aufklärungs- und wissenschaftliche Forschungseinrichtung der Seekriegsflotte der UdSSR in Sankt Petersburg, Russland. Auch ihre Nachfolgerin, die Russische Marine, benutzt diese Einrichtung in ähnlichem Sinne. Seit 2011 befindet sich das Museum an der Bolschaja Morskaja 69a, dessen Haupteingang sich am Nab. Kryukova Kanala 2 befindet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum wurde 1709 gegründet. Es verfügte 1982 über etwa 650 000 Exponate, darunter 1 700 Schiffsmodelle und mehr als 7 000 Modelle von Waffen und Technik u.a.

Außenstellen des Museums sind die Festung Kronstadt und der Kreuzer Aurora.

Am Museum arbeitet eine militärwissenschaftliche Gesellschaft. Das Museum wurde 1975 mit dem Orden des Roten Sterns ausgezeichnet.

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum befand sich 1940-2010 im Börsengebäude an der „Strelka“ genannten Ostspitze der Wassiljewski-Insel. Im Jahre 2007 wurde beschlossen, die Rohstoffbörse in dem historischen Bau unterzubringen. Stattdessen wurde die fast leerstehende Krjukow-Kaserne gegenüber der Insel Neu-Holland am Moika-Ufer umgebaut, in der einst Matrosen der Kriegsmarine untergebracht waren. Der 1844–1852 errichtete Ziegelbau war besonders geeignet für museale Zwecke, da die Ausstellungsfläche mit 31.000 m² fast viermal so groß ist, wie an der Strelka.[1] Seit 2011 ist das Museum am neuen Standort eröffnet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Russland aktuell (3. Juli 2009): Kriegsmarinemuseum zieht auf das linke Newa-Ufer um (abgerufen am 16. August 2009)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zentrales Museum der Seekriegsflotte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 59° 56′ 37″ N, 30° 18′ 16″ O