Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften

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Logo des ZdK
Verwaltungsgebäude des Zentralverbandes der Konsumgenossenschaften (ZdK) am Besenbinderhof in Hamburg um ca. 1905

Der Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e. V. (ZdK) ist als eingetragenener Verein der Interessenverband der Konsumgenossen-schaften in Deutschland. Seine Organe sind der Vorstand, Verbandsrat und der Verbandstag. Er wurde 1903 in Dresden als Zentralverband deutscher Konsumvereine gegründet und hat seitdem seinen Sitz in Hamburg.

Gesamtvorstand des ZdK 1903, v. l. Karl Schmidtchen, Konrad Barth, Max Radestock (Vorsitzender), Heinrich Kaufmann (Sekretär)

Heute entwickelt der Verband, der in der Lassalle’schen Tradition des Genossenschaftswesens steht, den Genossenschaftsgedanken weiter, indem er die Neugründung von Genossenschaften im Dienstleistungssektor fördert.

Die ZdK-Mitgliedschaft stellt sich heute mit fast 500 Genossenschaften als ein bunter Strauß unterschiedlichster Unternehmen dar, darunter Schulen, Dorfläden, Weltläden, Buchhandlungen, Kinos, Wohnprojekte, Kaffeeimporteure, Historiker, Unternehmensberater.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Wulf: Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft Landwege eG, Zentralverband der deutschen Konsumgenossenschaften, Hamburg 2006
  • Fritz Großmann: 100 Jahre co op Nordschwarzwald Konsumgenossenschaft eG, Zentralverband der deutschen Konsumgenossenschaften, Hamburg 2007
  • Dr. Burchard Bösche: Das genossenschaftliche Krankenhaus Salzhausen, Zentralverband der deutschen Konsumgenossenschaften, Hamburg 2008
  • Detlef Grumbach, Dr. Burchard Bösche: Wirtschaftliche Vereine - Dorfläden als wirtschaftliche Vereine - Wirtschaftliche Vereine als kleine Genossenschaften, Zentralverband der deutschen Konsumgenossenschaften, Hamburg 2010, ISBN 978-3-839190-41-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]