Zentrifugalkompressor

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Laufrad eines Zentrifugalkompressors. Seine Oberfläche ist poliert um die Verluste zu minimieren.
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Der Zentrifugalkompressor oder auch Radialverdichter ist ein Verdichter, bei dem das zu komprimierende Gas durch ein in einem angepassten Gehäuse laufendes Flügelrad in Rotation versetzt und von innen nach außen beschleunigt wird. Im anschließenden Diffusor wird die Bewegungsenergie in Druck umgewandelt. Radialverdichter werden für Druckverhältnisse von 1,2 bis 4, selten auch 6 ausgeführt.

Diese Bauweise ist weit verbreitet, vor allem in Geräten, die einstufig aufgebaut sind, wie beispielsweise Händetrockner, Staubsauger, Haartrockner, sie wird aber auch zur Aufladung von Verbrennungsmotoren eingesetzt. Die Antriebsleistung stammt dort entweder über ein Übersetzungsgetriebe von der Kurbelwelle oder über eine Turbine vom Abgasstrom des Motors - in letzterem Fall handelt es sich um einen Abgasturbolader. Früher gab es auch Strahltriebwerke mit Zentrifugalkompressoren. Heute verwendet man dafür überwiegend Axialkompressoren; häufig ist jedoch deren letzte Verdichterstufe ein Radialverdichter. Bei einstufigem Verdichter einer Gasturbine ist auch dieser ein Radialverdichter.