Zeppelin Universität

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Zeppelin Universität
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Motto „zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik“
Gründung Juni 2003[1]
Trägerschaft privat
Ort Friedrichshafen
Bundesland Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Präsidentin

Kanzler

Vizepräsidenten

Insa Sjurts[2]

Matthias Schmolz[3]

Josef Wieland[4]
Jan Söffner
Josefine Meibert (SVP)[5]

Studierende 1.060(WS 2018/19)[6]
Mitarbeiter 224(2018)[6]
davon Professoren 28(2018)[6]
Netzwerke IBH
Website www.zu.de
Zeppelin-Universität (ZF Campus)

Die Zeppelin-Universität in Friedrichshafen am Bodensee ist eine staatlich anerkannte und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg akkreditierte privatwirtschaftliche Stiftungsuniversität.[7][8]

Rechtsform und Selbstverständnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität besitzt die Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung und nennt sich selbst „Universität zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik“, um damit den nach ihrem eigenen Selbstverständnis multidisziplinären Charakter von Forschung und Lehre zu betonen. Gesellschafter ist die ZU-Stiftung[9] mit Sitz in Friedrichshafen, Stiftungsgeberin ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH, Garching bei München. Namenspatron ist der deutsche General und Luftschiffkonstrukteur Ferdinand Graf von Zeppelin. Seit 2007 ist die Zeppelin-Universität eine Stiftungshochschule.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule wurde 2003 aus der „International School for General Management“ unter Dieter Giehmann zur „Zeppelin University“ umbenannt. Kurz darauf übernahm der Ökonom Stephan A. Jansen das Präsidentenamt und zugleich die Geschäftsführung. Dieser wandelte die ehemalige Business School zu einer multidisziplinären Hochschule um, deren Angebot sich fortan über die Fachbereiche Wirtschafts-, Kultur- und Kommunikations-, sowie Staats- und Gesellschaftswissenschaften erstreckte. Dabei verfolgte die neu gegründete „Zeppelin University“, die mit 19 Studenten startete das Ziel, die deutsche Hochschullandschaft durch „innovative Konzepte der Lehre und Forschung“ zu reformieren.[10]

Im Februar 2009 akkreditierte der Wissenschaftsrat die ZU. Am 10. September 2011 wurden ihr die Promotions- und Habilitationsrechte verliehen.[11] Dieser Status wurde im Jahr 2018 durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg um weitere 5 Jahre verlängert.[12] Damit ist auch die Berechtigung verbunden, die Bezeichnung „Universität“ zu führen.

Zeppelin-Universität (SeeCampus)

Im Sommer 2014 traten Zerwürfnisse zwischen Stiftungsrat und Geschäftsführung zutage. Der erst im Dezember 2012 eingestellte Kanzler, Niels Helle-Meyer, erhielt Anfang August 2014 die fristlose Kündigung durch das Eigentümer-Gremium, den Stiftungsrat. Als Begründung wurden unterschiedliche Auffassungen über die Zukunft der Universität genannt. Dass die Kündigung fristlos erfolgte, wurde mit dem Gang Helle-Meyers an die Öffentlichkeit begründet.[13]

Zeppelin-Universität (Finalist des DAM-Preis)

Durch einen Pressebericht wurde am 10. September 2014 ein Provisionssystem bekannt. Mitarbeiter der Universität hatten für die Einwerbung von Geldern, z. B. für Stiftungsprofessuren, Prämien erhalten, die angeblich nicht mit den Geldgebern abgesprochen worden seien. Davon habe insbesondere Universitätspräsident Jansen profitiert. Dieser trat am 8. September 2014, nur einige Monate vor seinem eigentlich geplanten Ausscheiden, vorzeitig zurück.[13] Als Ursache nannte er persönliche Gründe – Jansen hatte bereits vor längerer Zeit angekündigt, die Universität spätestens im Frühjahr 2015 nach elf Jahren Präsidentschaft zu verlassen, um eine Stelle als Gastprofessor an der Stanford University anzunehmen.[14][13] Nach Jansens Rücktritt sahen sich er und die Zeppelin-Universität mit einer Reihe von Vorwürfen konfrontiert. Im Oktober 2014 leitete die Staatsanwaltschaft Ravensburg ein Ermittlungsverfahren gegen Jansen wegen des Verdachts des Betrugs und der Bestechlichkeit ein.[15][16] Nach über vier Jahren wurde das Ermittlungsverfahren im Mai 2019 gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt.[17] Ab September 2014 führten Alfred Kieser und Alexander Kübler-Kreß die Universität kommissarisch.

Im April 2015 übernahm Insa Sjurts das Amt der Präsidentin.[18][2] Am 16. September 2016 wurde der ehemalige Verlagsleiter des Spiegel-Verlags Matthias Schmolz zum neuen Kanzler berufen.[19]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeppelin-Universität verfügt über zwei permanente Standorte in Friedrichshafen. Der ehemalige Hauptstandort der ZU (SeeCampus SMH) befindet sich in Friedrichshafen direkt am Bodensee. Da die Universität seit ihrer Gründung stark gewachsen ist, wurde im Jahre 2013 mit dem Bau eines weiteren, größeren Hauptcampus (ZF Campus) begonnen, der, finanziert durch eine Spende der ZF Friedrichshafen in Höhe von 20 Millionen Euro,[20] zum Herbstsemester 2015 fertiggestellt wurde.[21] Dieser ergänzt den SeeCampus am Seemoser Horn um eine größere Bibliothek, ein Audimax, weitere Büro- und Seminarräume, eine Mensa, einen Werkraum, ein Fitnessstudio[22] und einen von Studenten frei nutzbaren Gebäudeteil mit diversen Coworking Space-Angeboten.

Von 2007 bis 2008 (bis zur Schließung des Flughafens) besaß die Universität einen weiteren Standort in Berlin im Foyer des Flughafens Tempelhof, das „Institut für Luftschwimmkunst“.

Im Jahr 2018 wurde der Campus im Rahmen der Vergabe des DAM-Preises für Architektur des Deutschen Architekturmuseums als eins von vier herausragenden neuen Bauwerken in Deutschland ausgezeichnet.[23] Zudem erhielt die Universität für den Hauptcampus den Deutschen Hochschulbaupreises 2018 der Deutschen Universitätsstiftung.[24]

Studium und Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Studium kann mit den akademischen Graden Bachelor of Arts (8 Semester / 240 ECTS) und sowohl mit dem konsekutivem als auch dem nicht-konsekutivem Master of Arts oder Master of Science (4 Semester / 120 ECTS) abgeschlossen werden. Neben der grundständigen Lehre in den Bachelor- und Masterprogrammen bietet die Universität auch berufsbegleitende Executive-Programme[25] sowie Weiterbildungsangebote für Unternehmen an.[26]

Studienvorbereitung
  • Kompass-Studium (Bachelor Orientierung):[27] Seit Januar 2019 ist es möglich ein Semester lang auf Probe zu studieren. Gefördert wird dieses Format durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Bachelorprogramme
Masterprogramme
  • Master of Science in Corporate Management & Economics (CME)[32]
  • Master of Arts in General Management (GEMA)[33]
  • Master of Arts in Pioneering in Arts, Media & the Creative Industries (AMC)[34]
  • Master of Arts in Politics, Administration & International Relations (PAIR)[35]
Executive Master Programs
  • Executive Master of Arts in Family Entrepreneurship (FESH)[36]
  • Executive Master of Arts in Digital Pioneering (DIP)[37]
  • Executive Master of Arts in Business & Leadership for Engineers (BEL)[38]

Weiterbildungsangebote für Unternehmen

  • TailorMade Programm[39]
Summer Schools
  • Internationale Sommerakademie[40]
  • Schülerakademie[41]

Mit Beginn des Herbstsemesters 2011 stellte die Universität alle Bachelorstudiengänge auf eine Regelstudienzeit von acht Semestern um.[42] Dies ging auch mit einer Erhöhung der ECTS-Summe von 180 auf 240 Credits einher, wodurch ein Bachelor-Absolvent der ZU lediglich ein zweisemestriges Master-Studium (60 ECTS) belegen musste, um an den meisten deutschen Universitäten promotionsberechtigt zu sein.[43] Das zusätzliche Jahr soll als „Humboldt-Jahr“ vor allem für einen Forschungsaufenthalt an einer der Partneruniversitäten genutzt werden können. Um übergangslose Auslandsaufenthalte zu ermöglichen, orientieren sich die Studienzeiten an der Zeppelin-Universität an den internationalen Semesterplänen. Ein Studienstart ist zweimal jährlich zum Januar und zum September möglich.[44][45]

Partneruniversitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität unterhält Kooperationen mit 85 Partneruniversitäten[46] weltweit, darunter:[47]

Auswahlverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studienbewerber werden in einem zweistufigen Auswahlverfahren ausgesucht: Nach der schriftlichen Bewerbung findet eine Vorauswahl statt. Danach wird zu einem Auswahltag eingeladen, an dem Vorstellungsgespräche mit Professoren, Studenten, Alumni und Externen stattfinden, sowie schriftliche Tests bestanden werden müssen. Zudem wird ein Projekt durchgeführt, bei dem eine Problemstellung im Rahmen einer Gruppenarbeit bearbeitet und anschließend vor dem Auswahlkomitee präsentiert werden muss.[48]

Das Auswahlverfahren der ZU gilt als anspruchsvoll[49] und selektiv,[50] auch da es von den an anderen Hochschulen üblichen Verfahren erheblich abweicht. So nimmt die Universität Abstand von einem reinen Numerus clausus und versucht stattdessen, Persönlichkeiten zu finden, die neben den erforderlichen objektiven Leistungen auch zum Charakter der Universität passen. Dabei wird Wert auf außerschulische Aktivitäten wie ehrenamtliches Engagement oder Praxiserfahrung gelegt.

Interdisziplinarität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Besonderheit ist die Interdisziplinarität der Studiengänge. Alle Studenten durchlaufen in den ersten zwei Semestern Pflichtkurse aus allen Studiengängen und lernen so auch Inhalte aus den jeweils anderen Fächern sowie Grundlagen der Rechtswissenschaft kennen. Weiterhin besteht für besonders leistungsstarke Studenten (bis zu einem Notenschnitt von 2,0) die Möglichkeit, zusätzlich eine gewisse Anzahl an Wahlpflichtkursen aus den anderen Studiengängen zu wählen oder einen von ihnen als zusätzliches Nebenstudienfach („Minor“) zu belegen, zu dem ein eigenes Abschlusszeugnis ausgehändigt wird.

Studentische Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studenten werden an der ZU schon früh an das wissenschaftliche Forschen herangeführt: Bereits im ersten Studienjahr des Bachelors muss eine gemeinsame Forschungsarbeit („Zeppelin-Projekt“) erstellt werden.[51] Im sechsten und siebten Semester besteht darüber hinaus die Möglichkeit, im sogenannten „Humboldt-Jahr“ ein durch die Universität finanziertes, studentisches Forschungsprojekt durchzuführen.[52] Ebenfalls im Master bekommen Studierende Raum für eigene Forschungsprojekte[53]. Jährlich findet eine Konferenz zur studentischen Forschung statt.[54] Durch das Forschungsunterstützungssystem (FUSY)[55] können vielversprechende Forschungsaktivitäten des wissenschaftlichen Nachwuchses finanziell gefördert werden.

„Serviceorientierte Lehre“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Universität gibt es in der Regel keine Vorlesungen, sondern Seminargruppen bis 40 Personen, in denen Originalliteratur erarbeitet wird.[56] Studenten können eigene Kursformate zu selbstgewählten Themenfeldern initiieren, welche als außercurriculare Kurse belegt („ZUsätze“) oder auf das Curriculum angerechnet („StudentStudies“) werden können.[57] Das Betreuungsverhältnis beträgt 1:12.[58][59]

Studiengebühren und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studiengebühren betragen im Masterprogramm zwischen 4.380 Euro und 7.612 Euro pro Semester. Für Bacherlorprogramme variiert die Summe zwischen 4.140 und 4.740 Euro bei semesterweiser Zahlung. Insgesamt belaufen sich die Studiengebühren für einen Bachelor-Abschluss auf 33.120 Euro und 37.920 Euro.[60]

Die Universität versucht dadurch, solchen Bewerbern ein Studium an der ZU zu ermöglichen, die aufgrund schwieriger persönlicher Hintergründe oder Lücken im Lebenslauf Schwierigkeiten hätten, an anderen Hochschulen einen Studienplatz zu erhalten, sowie finanziell schwächer situierten Studenten unter die Arme zu greifen, um jedem Bewerber möglichst gleiche Chancen zu bieten. Daher bietet die Universität verschiedene Stipendien, unter anderem für gesellschaftliches und soziales Engagement sowie ein Diversitätsstipendium an.[61]

Studierende ohne Stipendium können ihr Studium entweder über ein Studenten-Darlehen der Sparkasse Bodensee, das „StudentLoan“-Programm, welches zwei Drittel der ZU-Studenten zur Finanzierung der Studiengebühren nutzen[62], oder sich auf eine Aufnahme in den „ZU-Bildungsfonds“ bewerben, der über einen umgekehrten Generationenvertrag das Studium vorfinanziert.[63][64]

Darüber hinaus sind etwa 15 % der ZU-Studenten Stipendiaten eines Begabtenförderungswerkes.

Gründerzentrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2003 wurden an der Universität über 120 Unternehmensgründungen durchgeführt.[65][66] Seit Herbst 2017 existiert mit dem „PioneerPort“ im Campus am Seemooser Horn das neue „Gründerzentrum“.[67] Die Initiativen „PioneerSchool“ und „Tatendrang“ ermöglichen ebenfalls den Weg zur Gründung. Neben der Zeppelin-Universität selbst besitzt auch die Wagner Group als Partner einen Inkubator im Gründungszentrum.[68]

Zu den studentischen Gründungen gehören unter anderem DeinBus.de, Stilnest, agora42, der Impact HUB München, Reparando sowie Unu Motors.[69]

2016 wurde die Zeppelin-Universität durch das Gründungsradar Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet.

Studentisches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es bestehen rund 59 studentische Initiativen.[70] Dazu gehören unter anderem die Bildungsinitiative „Rock Your Life“, das Campus-Radio „Welle20,“ die Uni-Zeitung „ZU|Daily“, das studentische Magazin „futurdrei“, der Debattierclub „Soapbox“, der „Club of International Politics“ mit eigener MUN-Gruppe, die Gründerkonferenz „Tatendrang“, das Kulturfestival „seekult“, der „Entrepreneurs Club“, die Karrieremesse „ZUtaten“, die studentische Unternehmensberatung „whyknot“, die International Student Group und mehrere politische Hochschulgruppen.[71] Mit dem „Student Project Office“ gibt es außerdem eine eigene Abteilung zur Unterstützung der studentischen Initiativen.[72] Darüber hinaus bietet der Hochschulsport ein vielfältiges Angebot an Sportarten an.

Seit 2009 beruft die Universität einen Studierenden hauptamtlich zur „Studentischen Vizepräsidentschaft“[73] ins Präsidium der Universität.[74][75][76]

Forschungsinstitute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität verfügt über mehrere eingegliederte, teilweise durch Drittmittel finanzierte fächerübergreifende Forschungsinstitute. Dazu gehören das durch die Karl Schlecht Stiftung geförderte „Leadership Excellence Institute Zeppelin“[77] das „Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen“[78], das „Forschungszentrum für Verbraucher, Markt und Politik“[79] sowie das von Audi und Rolls-Royce Power Systems geförderte „European Center for Sustainability Research“.[80]

Rankings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im CHE-Ranking 2018 des Centrum für Hochschulentwicklung zählen die Bachelor- und Masterstudiengänge in Politics, Administration & Internationale Relations (Politik-, Verwaltungswissenschaft & Internationale Beziehungen) zu den Bestplatzierten im bundesdeutschen Vergleich.[81] Im CHE-Ranking 2017 erzielte die ZU eine Platzierung unter die Top 3 aller deutschen Universitäten für die Bachelor- und Masterstudiengänge in Wirtschaftswissenschaften[82]. Im CHE-Ranking 2014/15 des Centrum für Hochschulentwicklung belegten die Bachelorstudiengänge Wirtschaftswissenschaften, Kultur- und Kommunikationswissenschaften, sowie Politik- und Verwaltungswissenschaft Platzierungen in der Spitzengruppe unter den deutschen Universitäten.[83] Der Studiengang Soziologie, Politik und Wirtschaft wird dort aufgrund der besonderen Fächerkombination nicht gerankt. In den Rankings werden insbesondere das Betreuungsverhältnis, die Studierbarkeit, die Fächerauswahl und die intellektuelle Freiheit der Studierenden hervorgehoben. Im 2014/15-Master-Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung bildet der Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaften der Zeppelin-Universität, zusammen mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Spitzengruppe unter Deutschlands Hochschulen.[84]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Auszeichnung als „Innovativer Ort“ im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ der Bundesregierung
  • 2007/08: Platzierung unter den Top-10 der besten deutschen Universitäten im Hochschulranking 2007/2008 der Zeitschrift „Handelsblatt Karriere“
  • 2011: Hauptpreis „Deutschlands engagierteste Universität“ im Förderprogramm „Mehr als Forschung und Lehre – Hochschulen in der Gesellschaft“ vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Stiftung Mercator
  • 2013: Systemakkreditierung durch den Akkreditierungsrat und der Agentur ACQUIN[85]
  • 2013: “Highly Commended Award” des Literati Network Awards for Excellence
  • 2014:"GENERIS-Preis" für die ZU-Wissenschaftlerin Luise Heinz
  • 2015: Auszeichnung von Studierenden durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • 2017: "Best-Paper-Award" auf der IFERA für ZU-Studierende
  • 2018: "Deutscher Hochschulbaupreis" für den ZF Campus

Dozenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anja Achtziger (* 1970), Psychologin, seit 2012 Professorin für Sozial- und Wirtschaftspsychologie
  • Dirk Baecker (* 1955), Soziologe, von 2007 bis 2015 Professor für Kulturtheorie und -analyse, seit 2015 Gastprofessor für Kultursoziologie an der Universität
  • Joachim Behnke (* 1962), Politikwissenschaftler, seit 2008 Professor für Politikwissenschaft
  • Heribert Dieter (* 1961), Politikwissenschaftler, seit 2009 Professor für internationale politische Ökonomie.
  • Daniel Dahm (* 1969), Geowissenschaftler und Nachhaltigkeitsforscher, seit 2017 stellvertretender Direktor des European Center for Sustainability Research ECS an der Universität
  • Alexander Eisenkopf (* 1962), Wirtschaftswissenschaftler, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Verkehrspolitik
  • Martin Elff (* 1967), Soziologe, Inhaber des Lehrstuhls für politische Soziologie
  • Ellen Enkel (* ), Lehrstuhl für Innovationsmanagement
  • Jarko Fidrmuc (* ), seit 2011 Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Wirtschaftstheorie & -politik.
  • Hans Ulrich Gumbrecht (* 1948), Romanist, Literaturwissenschaftler und Literaturhistoriker, seit 2009 Gastprofessor an der Universität
  • Udo Göttlich (*), Akademischer Programmleiter Communication, Culture & Management
  • Georg Jochum (* 1968), Rechtswissenschaftler, seit 2009 Professor für Öffentliches Recht, Steuer- und Europarecht und Recht der Regulierung
  • Hermut Kormann (* 1942), Unternehmensberater und Vorstandsmitglied diverser Unternehmen, Honorarprofessor an der Universität
  • Maren Lehmann (* 1966), Soziologin, seit 2012 Professorin für Soziologie insbesondere Organisationstheorie
  • Gloria Meynen (* ), Medien- und Kulturwissenschaftlerin, Lehrstuhl für Medientheorie & Kulturgeschichte
  • Mark Mietzner (* ), Lehrstuhl für Bank- und Finanzwirtschaft
  • Manfred Moldaschl (* ), Lehrstuhl für Sozioökonomik, Direktor European Center for Sustainability Research | ECS
  • Markus Müller (* ), Politik- und Verwaltungswissenschaftler
  • Richard Münch (* 1945), Soziologie, seit 2015 Seniorprofessor für Gesellschaftstheorie und komparative Makrosoziologie
  • Christian Opitz (* ), Wirtschaftsingenieur, seit 2005 Professor für Unternehmensführung & Personalmanagement
  • Ulf Papenfuß (* 1979), seit 2016 Inhaber des Lehrstuhls für Public Management & Public Policy
  • Franziska Peter (* ), seit 2016 Inhaberin des Lehrstuhls für Empirische Kapitalmarktforschung & Ökonometrie
  • Reinhard Prügl (* ), Lehrstuhl für Innovation, Technologie & Entrepreneurship
  • Franz Josef Radermacher (* 1950), Mathematiker, Informatiker, Wirtschaftswissenschaftler, Professor und Botschafter für digitale Transformation
  • Lucia Reisch (* 1964), Ökonomin und Sozialwissenschaftlerin, seit 2011 ständige Gastprofessorin für Konsumverhalten und Verbraucherpolitik
  • Klaus Schönbach (* 1949), Kommunikations- und Medienwissenschaftler, Honorarprofessor an der Universität
  • Insa Sjurts (* 1963), Wirtschaftswissenschaftlerin, seit 2015 Professorin für Strategisches Management und Medien
  • Nico Stehr (* 1942), Kulturwissenschaftler und Soziologe, Inhaber des Karl-Mannheim-Lehrstuhls für Kulturwissenschaften
  • Karen van den Berg (* 1963), Kunsthistorikerin, seit 2003 Professorin für Kunsttheorie und inszenatorische Praxis
  • Jörn von Lucke (* 1971), Informatiker, seit 2009 Professor für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik
  • Martin Tröndle (* 1971), Kulturwissenschaftler, seit 2015 Professor am WÜRTH Chair of Cultural Production
  • Josef Wieland (* 1951), Wirtschaftsethiker, seit 2013 für Institutional Economics, Organisational Governance, Integrity Management & Transcultural Leadership
  • Andreas Wiedemann (* ), Professor für das Recht der Familienunternehmen
  • Listbeth Zimmermann (* ), seit 2018 Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zeppelin Universität – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zeppelin-Universität feiert dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum, in: Reutlinger Generalanzeiger vom 13. September 2013
  2. a b Professorin Dr. Insa Sjurts zur neuen Präsidentin der Zeppelin Universität berufen. Pressemitteilung vom 3. Dezember 2014.
  3. Matthias Schmolz zum neuen Kanzler der Zeppelin Universität berufen. Pressemitteilung vom 16. September 2015.
  4. "ZU Köpfe Präsidium". Nachweis auf der Website vom 29. April 2018.
  5. https://www.zu.de/universitaet/organisation/organigramm-verwaltung.php
  6. a b c zu in zahlen. Abgerufen am 20. September 2018.
  7. Zeppelin Universität erhält Verlängerung des Promotionsrechts. Abgerufen am 29. April 2018.
  8. Promotionsrecht der Zeppelin Universität verlängert. (baden-wuerttemberg.de [abgerufen am 29. April 2018]).
  9. ZU: Übersicht über alle Förderer
  10. Historie. Abgerufen am 26. Februar 2017.
  11. Siehe zum Status den Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz: [1]
  12. Promotionsrecht der Zeppelin Universität verlängert. (baden-wuerttemberg.de [abgerufen am 29. April 2018]).
  13. a b c Das war so vereinbart. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nr. 211, 11. September 2014, ISSN 0174-4909, S. 11 (in ähnlicher Version online).
  14. Katy Cuko: Fette Provisionen aus Fördertöpfen. In: Südkurier. 10. September 2014, ZDB-ID 1411183-4, S. 24.
  15. Provisionsaffäre an Zeppelin-Universität: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-Uni-Präsident. In: Spiegel Online. 2. Oktober 2014, abgerufen am 23. Oktober 2014.
  16. Philipp Alvares de Souza Soares: Der Sturz des Sonnenkönigs in: manager magazin online, 12. September 2014.
  17. Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen ehemaligen ZU-Präsidenten ein. Abgerufen am 9. Mai 2019.
  18. http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Offizielle-Begruessung-von-ZU-Praesidentin-Insa-Sjurts;art372474,7773222
  19. Matthias Schmolz zum neuen Kanzler der Zeppelin Universität berufen. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  20. Anton Fuchsloch: Die neue ZU: „Haltbar, schön und billig“. In: Schwäbische.de. (schwaebische.de [abgerufen am 11. Februar 2018]).
  21. http://hauptcampus.de/zu/
  22. Ein Aprilscherz wird wahr: Der ZU-Kraftraum | futurdrei. Abgerufen am 20. Februar 2018 (deutsch).
  23. DAM-Preis - Finalisten - DAM Preis 2018. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  24. ZU Friedrichshafen erhält den "Deutschen Hochschulbaupreis 2018". Abgerufen am 8. April 2018.
  25. Weiterbildung an der ZU. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  26. Tailor Made. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  27. Kompass-Studium - Zeppelin Universität. Abgerufen am 6. Februar 2019.
  28. SPE | Soziologie, Politik, Ökonomie. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  29. CME | Corporate Management & Economics (Wirtschaftswissenschaften). Abgerufen am 11. Februar 2018.
  30. Communication, Culture & Managament | CCM. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  31. ZU: Politics, Administration & International Relations
  32. Communication, Culture & Management | CCM. Abgerufen am 5. April 2017.
  33. Nicht-konsekutiver Master in Wirtschaftswissenschaften
  34. Neuer Masterstudiengang „Kultur, Medien und Kreativwirtschaft“ an der Zeppelin Universität. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  35. ZU: Politics, Administration & International Relations
  36. Executive Master for Familiy Entrepreneurship | Profil. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  37. Executive Master of Digital Pioneering | eMA DIP. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  38. ZU: Weiterbildungs-Programme
  39. Tailor Made. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  40. Internationale Sommerakademie der Executive Masterprogramme. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  41. ZU Schülerakademie. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  42. Zeppelin Universität stellt als erste deutsche Uni alle Bachelor-Studiengänge auf vier Jahre um. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  43. Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse der deutschen Kultusministerkonferenz. Abgerufen am 23. August 2018.
  44. Zeppelin Universität bietet Studienbeginn im Januar. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  45. Termine & Fristen. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  46. Partneruniversitäten. Abgerufen am 6. Februar 2019.
  47. zu in zahlen. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  48. ZU: Bewerbungsverfahren
  49. Zeppelin Universität ist bekannt für ihr hartes Auswahlverfahren, in: Der Spiegel am 17. April 2013
  50. Ihre Noten und Praktika interessieren uns nicht! FAZ, 9. Januar 2010, abgerufen am 9. Mai 2019.
  51. Zeppelin- und Humboldt-Jahr, auf zu.de
  52. Humboldt-Jahr. Abgerufen am 4. Juni 2017.
  53. Studentische Forschung - Zeppelin Universität. Abgerufen am 6. Februar 2019.
  54. ZUfo. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  55. Forschungsförderung. Abgerufen am 6. Februar 2019.
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  57. StudentStudies. Abgerufen am 11. Februar 2018.
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  59. TandemCoaching. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  60. Stipendien & Finanzierungsangebote. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  61. Zeppelin Universität honoriert gesellschaftliches und soziales Engagement mit Stipendien. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  62. Am Strand der guten Hoffnung (Memento des Originals vom 12. August 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.brandeins.de, in: brand eins vom Januar 2005
  63. ZU Bildungsfonds von Brain Capital für Bachelor und Master. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  64. http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=47476
  65. Pioneer Port | Die ZU als Gründungsuniversität. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  66. Südkurier Medienhaus: Friedrichshafen: Viele Studenten der Zeppelin-Universität erfüllen sich den Traum vom eigenen Unternehmen | SÜDKURIER Online. In: SÜDKURIER Online. (suedkurier.de [abgerufen am 11. Februar 2018]).
  67. Pioneer Port | Die ZU als Gründungsuniversität. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  68. Zeppelin Universität startet neues Gründerzentrum. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  69. Pioneer Port | Die ZU als Gründungsuniversität. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  70. zu in zahlen. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  71. https://www.zu.de/studium-weiterbildung/das-studium/studentische-projekte.php
  72. Student Project Office | SPOff. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  73. Studentische Vizepräsidentschaft - Zeppelin Universität. Abgerufen am 6. Februar 2019.
  74. Zeppelin Universität ernennt ersten hauptamtlichen studentischen Vize-Präsidenten Deutschlands. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  75. - "Ich bin der studentische Vizepräsident". In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 11. Februar 2018]).
  76. Zeppelin Universität beruft Said Djamil Werner zum neuen studentischen Vizepräsidenten. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  77. Leadership Excellence Institute Zeppelin LEIZ. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  78. Zeppelin Universität gehört zu den weltweit besten Zentren beim Thema Familienunternehmen. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  79. Leadership Excellence Institute Zeppelin LEIZ. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  80. European Center for Sustainability Research | ECS. Abgerufen am 11. Februar 2018.
  81. Staats- und Gesellschaftswissenschaften an der Zeppelin Univ./Friedrichshafen (priv.). In: CHE Hochschulranking. (zeit.de [abgerufen am 25. September 2018]).
  82. Rankings - Zeppelin Universität. Abgerufen am 6. Februar 2019.
  83. CHE-Hochschulranking 2014/15. In: Zeit Online. 2014, abgerufen am 29. September 2014.
  84. idw: [2]
  85. https://www.zu.de/universitaet/auszeichnungen.php

Koordinaten: 47° 39′ 31″ N, 9° 26′ 2″ O