Liquidationswert

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Der Liquidationswert eines Unternehmens, auch Zerschlagungswert[1] genannt, ist der Erlös, der bei Auflösung des Unternehmens und der Veräußerung aller Vermögensgegenstände erzielt werden kann.[2] Der Liquidationswert einzelner Vermögensgegenstände kann hierbei unterschiedliche Bewertung erfahren. Wird ein Betrieb nicht weitergeführt, sind bei der Bewertung der Aktiva in der Regel wesentliche Abschläge und bei der Bewertung der Passiva Zuschläge vorzunehmen. Der Liquidationswert ist fast immer die absolute Untergrenze der Unternehmensbewertung.

Ermittlungsschema[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Gesamterlös aus dem Verkauf aller Vermögensgegenstände
./. Verbindlichkeiten
./. verpflichtende Rückstellungen (für Rückbau, Pensionen, u.ä.)
./. Kosten der Liquidation (Sozialplan, Transaktionskosten etc.)
-----------------------------------------------------------------
 =  Liquidationswert

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Internetassistenz.de: Insolvenzrecht A bis Z. Abgerufen am 19. Juni 2017.
  2. Definition » Liquidationswert « | Gabler Wirtschaftslexikon. (gabler.de [abgerufen am 19. Juni 2017]).