Zeynem Arslan

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Zeynem Arslan (* 1985) ist eine Sozialwissenschaftlerin, Gruppentrainerin, Projekt- und Eventmanagerin und Autorin.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihren letzten längeren Auslandsaufenthalten in Palästina und der Türkei begann Arslan ihre berufliche Tätigkeit in Wien im Verein Interface mit der Leitung von Bildungsveranstaltungen für junge Frauen und Mütter. Später organisierte sie in der Integrationsabteilung der Stadt Wien Eltern-Schulinformationsabende und betätigte sich in der Wiener Stadtteilarbeit. Nachdem Arslan ihre Funktion als Nationale Sachverständige in der EU-Kommission für Bildung und Kultur abgelegt hatte, setzte sie ihre berufliche Tätigkeit in der Einwanderungsbehörde der Wiener Stadtverwaltung fort. In der Zwischenzeit absolvierte Arslan eine Zusatzqualifikation als Gruppentrainerin und wurde Gründungsmitglied des „Vereins für die Forschung und Entwicklung der Zaza-Sprache“ sowie Mit-Herausgeberin der Zeitschrift „raa ma“.

Sie war Generaldirektorin der Kommunikationsabteilung des Wiener Krankenanstaltenverbundes und wurde ebenda anschließend in der Projektkoordination für das Diversitätsmanagement tätig.

Von 2008 bis 2011 war Arslan Generalsekretärin der Alevitischen Jugend in Österreich (AJÖ). Dort wirkte sie in der Co-Projektleitung zur Erringung der Mitgliedschaft und Vertretung der alevitischen Jugendlichen in der Bundesjugendvertretung Österreich. Seit 2018 ist Arslan Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft zur Förderung der Kurdologie. Zuletzt fungierte sie als Co-Präsidentin der Aleviten Gemeinden in Österreich (AABF).

Zeynep Arslan ist in Nichtregierungsorganisationen und Organisationen zu gesellschafts- und frauenpolitisch relevanten Themen aktiv.

Bei den Wahlen zum österreichischen Nationalrat 2019 kandidiert Arslan am Listenplatz drei für das Wahlbündnis „Alternative Listen – KPÖ Plus : Linke : Unabhängige mit der Kurzbezeichnung Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ). Im Wahlbündnis sind vertreten die KPÖ Plus, der KPÖ-Bund, die Alternative Listen in Innsbruck und die Föderation der Demokratischen Arbeitervereine in Österreich (DIDF).

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eine Analyse der politischen Ökonomie Türkei-Nord Kurdistans: und der nationalen Frage unter dem Aspekt der Abhängigkeitsstrukturen zu den USA und zur EU. VDM Verlag, 2009, ISBN 978-3-639-15504-4.
  • Eine religiöse Ethnie mit Multi-Identitäten. Die europäisch-anatolischen Alevit_Innen auf dem Weg zur Institutionalisierung ihres Glaubenssystems. LIT Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-643-50718-1.
  • Demokratisierung durch Selbstermächtigung! Empowerment Alevitischer Frauen* in der Türkei und in der Diaspora (= Wolfram Reiss (Reihenherausgeber). Reihe: Anwendungsorientierte Religionswissenschaft). Tectum Verlag, 2018, ISBN 978-3-8285-4263-5.
  • Aydınlanmadan Demokratikleşmeye. Alevi Kadınlarının Aydınlanmasından Demokratik Alevi Toplumlarına. Transnational Press London, 2019, ISBN 978-1-910781-50-0.
  • From Self-empowerment to Democratization. Transnational Press London. 2019

Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Christoph Osztovics, Maria Six-Hohenbalken, Katharina Brizic, Agnes Grond und Thomas Schmidinger (Hrsg.): Dersim 1938. Genozid, Vertreibung und die Folgen: Achtzig Jahre danach (= Wiener Jahrbuch für Kurdische Studien Band 6). Praesens Verlag, ISBN 978-3-7069-1013-2.
  • Ali Dikme: Gulvang u İtıqatê Kırmancu. Kayhan, Istanbul 2017.
  • Zazaki – yesterday, today, tomorrow. Survival and Standardization of a threatened language (= Dieter Halwachs (Reihenherausgeber). Reihe: GPS 04, Grazer Plurilingualismus Studien). GLM, Graz 2017, ISBN 978-3-901600-46-3.
  • Zazaca – Dünü, Bugünü ve Yarını. Yok olma tehlikesi altında olan bir dilin yaşatılması, geliştirilmesi ve standartlaşması (= Dieter Halwachs (Reihenherausgeber). Reihe: GPS 05, Grazer Plurilingualismus Studien). GLM, Graz 2017, ISBN 978-3-901600-48-7.
  • Algıda, Bellekte ve Bilgide – Dünden Bugüne Dersim ’38. İletişim, İstanbul 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]