Zhu Guangya

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zhu Guangya (chinesisch 朱光亚Pinyin Zhū Guāngyà; * 25. Dezember 1924; † 26. Februar 2011[1] ) war ein chinesischer Physiker und maßgeblicher Mitentwickler der chinesischen Atombombe und Wasserstoffbombe.

Zhu besuchte 1941 die Universität Nanjing und graduierte am Department für Physik der Vereinigten Südwest-Universität 1945. 1950 erhielt er den Doktortitel an der University of Michigan in den USA. Er kehrte im Frühjahr desselben Jahres nach China zurück und war nach 1957 im Forschungsbereich der Nuklearreaktoren involviert. Zusammen mit Deng Jiaxian und anderen leitete er die Entwicklung der chinesischen Atombombe und Wasserstoffbombe.

1994 wurde Zhu der erste Präsident der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften. 1999 erhielt er eine Auszeichnung für seine Beiträge in Chinas Projekt Zwei Bomben, ein Satellit.

Zhu war Ersatzmitglied des 9. und 10. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und Mitglied des 11., 12., 13. und 14. Zentralkomitees. Zusätzlich war er Mitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und diente als Vorsitzender des 8. und 9. Kongresses der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes [2].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Prominent nuclear physicist behind China's atom bomb dies. Abgerufen am 3. März 2011 (englisch).
  2. Biography of Zhu Guangya. Abgerufen am 3. März 2011 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

Chinesische Eigennamen Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Zhu ist hier somit der Familienname, Guangya ist der Vorname.