Zielona Góra

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Zielona Góra
Grünberg
Wappen von Zielona Góra
Zielona GóraGrünberg (Polen)
Zielona GóraGrünberg
Zielona Góra
Grünberg
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lebus
Powiat: Kreisfreie Stadt
Fläche: 278,32 km²
Geographische Lage: 51° 56′ N, 15° 30′ OKoordinaten: 51° 56′ 0″ N, 15° 30′ 0″ O
Höhe: 154 m n.p.m.
Einwohner: 139.330
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 65-001 bis 65-980
Telefonvorwahl: (+48) 68
Kfz-Kennzeichen: FZ
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 3 (=Europastraße 65): ŚwinoujścieLegnica
DK 27: Przewóz ↔ Zielona Góra
DK 32: GubinPoznań
Schienenweg: PKP-Linien Wrocław–Szczecin
Zielona Góra–Żary
Nächster int. Flughafen: Zielona Góra-Babimost
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 278,32 km²
Einwohner: 139.330
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 501 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0862011
Verwaltung (Stand: 2015)
Stadtpräsident: Janusz Kubicki[2]
Adresse: ul. Podgórna 22
65-424 Zielona Góra
Webpräsenz: www.zielona-gora.pl



Audio-Datei / Hörbeispiel Zielona Góra?/i [ʑɛˈlɔna ˈɡura], deutsch Grünberg in Schlesien, ist eine Großstadt mit knapp 140.000 Einwohnern und neben Gorzów Wielkopolski (Landsberg an der Warthe) eine der beiden Hauptstädte der polnischen Woiwodschaft Lebus. Sie ist kreisfreie Stadt, Universitätsstadt und römisch-katholischer Bischofssitz. Darüber hinaus ist Zielona Góra die Kreisstadt des Powiat Zielonogórski.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zielona Góra befindet sich im Westen von Polen, rund 60 Kilometer östlich der deutschen Grenze. Die Stadt liegt historisch betrachtet im nördlichen Niederschlesien nahe der Oder, rund 110 Kilometer südwestlich von Posen, etwa 150 Kilometer nordwestlich von Breslau und 90 Kilometer nordöstlich von Cottbus. Das Stadtgebiet ist hügelig. Die Höhen der Wohnlagen variieren zwischen knapp 70 Meter über Normalnull und 210 Meter am Südwestrand der Stadt. Im Stadtgebiet erstrecken sich weitläufige Waldflächen, Parks und andere Grünanlagen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grünberg und seine Nachbarorte auf einer Landkarte von 1905
Straßenzug mit Bethauskirche, im Vordergrund eine Kunstinstallation

Die Anfänge der Stadt reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. Grünberg gehörte zum Herzogtum Glogau und wurde 1302 erstmals urkundlich erwähnt.[3] Zu diesem Zeitpunkt besaß sie bereits Stadtrecht und Weichbildrecht. Nach einer Chronik sollen die Ursprünge der Stadt in einer 1222 errichteten Meierei liegen, um die eine Ansiedlung entstand. Um 1272 wurde nordwestlich von Grünberg eine Burg errichtet. Die hölzerne Anlage wurde von 1358 bis 1361/65 durch Herzog Johann von Steinau bewohnt, nachdem dieser sein Herzogtum Heinrich V. von Sagan überlassen hatte. Bei der Besetzung des Herzogtums Glogau ließ Hans von Sagan die Anlage niederreißen, damit sie nicht den Truppen des Matthias Corvinus in die Hände fallen konnte. 1323 erhielt Grünberg schließlich volle Stadtrechte. 1335 ging das Herzogtum Glogau an die Böhmische Krone über und geriet 1526 schließlich unter die Herrschaft der Habsburger. 1627 brannte die Stadt ab. Im 17. Jahrhundert begannen die Hexenprozesse in der Stadt. 1740 kam Grünberg als Teil Schlesiens zu Preußen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich in der Stadt das Tuchmacherhandwerk stark, sodass es im 17. Jahrhundert 800 Tuchmacher in Grünberg gab.[4][5]

Grünberg in Schlesien war ab 1816 Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreises im Regierungsbezirk Liegnitz in der preußischen Provinz Schlesien des Deutschen Reichs. Um 1900 hatte die Stadt Grünberg zwei evangelische Kirchen, eine katholische Kirche, eine Synagoge, ein Realgymnasium und ein Amtsgericht.[6]

Von 1919 bis 1938 und von 1941 bis 1945 gehörte Grünberg zur Provinz Niederschlesien. Vom 1. April 1922 an bildete die Stadt einen eigenen Stadtkreis. Die Kreisfreiheit wurde aber zum 1. Oktober 1933 wieder aufgehoben, so dass die Stadt bei Ende des Zweiten Weltkrieges wieder Teil des Landkreises Grünberg i. Schles. war.

Ab 1941, zur Zeit des Nationalsozialismus, errichtete das Deutsche Reich die beiden Außenlager Grünberg I und Grünberg II[7][8] des Konzentrationslagers Groß-Rosen.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Grünberg im Februar 1945 von der Roten Armee besetzt; etwa 500 Deutsche nahmen sich das Leben.[9] Soweit die Bewohner nicht geflohen waren, wurden sie in der Folgezeit von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde aus Grünberg vertrieben bzw. später zwangsausgesiedelt und durch Polen ersetzt. Die Polen führten für Grünberg im März 1945 die Ortsbezeichnung Zielona Góra ein, die übersetzt grüner Berg bedeutet.

Bebauung im Stadtzentrum
Gebäude am Postplatz
Hauptverwaltung der Universität
Heutige evangelische Kirche, erbaut 1909
Der Hunger- bzw. Badeturm
Theater

1950 wurde Zielona Góra Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft, die mit Änderungen bis 1998 bestand. In der Nachkriegszeit entwickelte sich die Stadt rasant und es entstanden neue Wohngebiete, auch in Form von Großwohnsiedlungen in Plattenbauweise. Es wurden außerdem eine Pädagogische Hochschule und ein Politechnikum gegründet, die beide im Jahr 2001 in der Universität Zielona Góra fusioniert wurden. Im Jahr 1980 überschritt Zielona Góra die Einwohnerzahl von 100.000 und wurde somit zur Großstadt.[10]

In den Jahren nach 1990 entstanden neue Gewerbegebiete, Einfamilienhaussiedlungen und Einkaufszentren. Gleichzeitig wurde in die Infrastruktur investiert. Seit 1999 ist Zielona Góra Parlamentssitz der Woiwodschaft Lebus.[10]

Zum 1. Januar 2015 wurde die Landgemeinde Zielona Góra in die Stadt eingemeindet.[11] Das Stadtgebiet hat sich dadurch etwa verfünffacht, die Einwohnerzahl nahm um etwa 20.000 Personen zu.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1890 16.092 davon 13.753 Evangelische, 2.071 Katholiken und 192 Juden[12]
1900 20.983 davon 2.747 Katholiken und 153 Juden[6]
1925 24.898 davon 21.021 Evangelische, 3.079 Katholiken, 45 sonstige Christen und 69 Juden[12]
1933 25.330 davon 20.899 Evangelische, 3.120 Katholiken, fünf sonstige Christen und 68 Juden[12]
1939 25.804 davon 20.890 Evangelische, 3.384 Katholiken, 173 sonstige Christen und 15 Juden[12]
Bevölkerungsentwicklung seit 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1946 15.359 [13]
1950 33.852 [14]
1960 54.300 [14]
1970 73.400 [14]
1980 101.100 [14]
1990 114.200 [14]
1995 116.329 zusätzlich 13.167 in der Landgemeinde[15][16]
2000 118.103 zusätzlich 14.728 in der Landgemeinde[15][16]
2005 118.221 zusätzlich 16.128 in der Landgemeinde[15][16]
2010 118.950 zusätzlich 18.434 in der Landgemeinde[15][16]
2012 119.023 zusätzlich 19.200 in der Landgemeinde[15][16]
2014 118.920 zusätzlich 19.592 in der Landgemeinde[15][16]
2015 138.711 nach Eingemeindung der Landgemeinde[15]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rathaus am Marktplatz mit hohem Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert wurde im 18. und 19. Jahrhundert in barocken und klassizistischen Formen umgebaut.

Auf einem Weinberg nahe dem Stadtzentrum befindet sich das Palmenhaus (Palmiarnia). Es entstand 1961 aus dem Winzerhäuschen und ist seitdem eines der Wahrzeichen der Stadt.

Die katholische Stadtpfarrkirche St. Hedwig (Konkatedra św. Jadwigi) ist das älteste Bauwerk der Stadt und wurde im Jahr 1294 fertiggestellt. Mit der Reformation protestantisch geworden, ist sie seit 1651 wieder eine katholische Kirche und heute Konkathedrale des Bistums Zielona Góra-Gorzów.

Die katholische Kirche der Heiligen Mutter Gottes von Tschenstochau (Kościół Matki Boskiej Częstochowskiej) wurde von 1746 bis 1748 als evangelische Bethauskirche in Fachwerkbauweise errichtet. Im 19. Jahrhundert wurde der steinerne, schinkelsche Frontturm ergänzt. Seit 1945 ist sie eine katholische Pfarrkirche, und es findet sich eine Kopie der Schwarzen Madonna von Tschenstochau im Hauptaltar.

Die ehemals evangelische, heute katholische Erlöserkirche (Kościół Najświętszego Zbawiciela) wurde von 1915 bis 1917 erbaut.

Die heutige Evangelisch-Augsburgische Kirche wurde nach Entwurf des Architekten Emil Friede (1857–1947) von 1909 bis 1911 im neubarocken Stil mit eingezogenem Turm für die Gemeinde der Altlutheraner erbaut und dient nach vorübergehender katholischer Nutzung zwischen 1945 und 1950 heute der polnischen evangelischen Gemeinde.

Der 35 m hohe Bade-, bzw. Hungerturm (Wieża głodowa) ist ein Relikt der ehemaligen Wehrmauern und war ein Teil des dritten, Neuen Stadttores, das im Jahre 1487 erbaut wurde.

In der Innenstadt befinden sich zudem das Museum des Lebuser Landes (Muzeum Ziemi Lubuskiej), eine Philharmonie sowie ein Theater (Teatr Lubuski).

Im südlich gelegenen Ortsteil Ochla befindet sich auf 117 ha Fläche ein Freilichtmuseum dörflicher Kultur, das sog. Ethnografische Freilichtmuseum (Skansen etnograficzny).

Im Vorort Drzonów gibt es seit 1985 das Lebuser Militärmuseum (Lubuskie Muzeum Wojskowe). In einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wird eine umfangreiche Ausstellung zum Militärwesen in Polen gezeigt. Im 4 ha großen Außengelände stehen Original-Exponate von Panzern, Kanonen, Raketen und Flugzeugen, überwiegend Baumuster von in der polnischen Armee und Luftwaffe verwendeten Modellen.

Stadtteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtplan (vor der Eingemeindung)
Neubaugebiet Osiedle Słoneczne

1961 wurden die ehemals eigenständigen Dörfer Jędrzychów und Chynów eingemeindet. 1986 folgte dann Raculka.[10]

2015 erfolgte die Eingemeindung von folgenden 17 Orten der ehemaligen Landgemeinde Zielona Góra. Sie zählte auf einer Fläche von 220,45 Quadratkilometern 19.592 Einwohner (31. Dezember 2014).[16]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Unternehmen in Zielona Góra sind:

  • Stelmet (Holzverarbeitung)
  • ADB (Elektronik und Software)
  • LUG (Beleuchtungstechnik)
  • Lumel (elektrische Industrie)
  • Falubaz (Maschinenbau)
  • Wyborowa (Produktion von Spirituosen)
  • Nordis (Lebensmittelindustrie)
  • Novita (Textilindustrie)
  • Zastal (Waggonbau)
  • Cinkciarz.pl (Finanzdienstleistungen)

Die Arbeitslosigkeit liegt bei 3,4 % (Dezember 2017).[17] Seit 2004 stellt dies einen deutlichen Rückgang von vormals 13,2 % dar.[18]

Einkaufszentrum Focus Mall

In der Stadt befinden sich zahlreiche Supermärkte, mehrere Baumärkte, Tankstellen, Autohäuser und Bankfilialen. Das größte Einkaufszentrum der Stadt ist die 2008 eröffnete Focus Mall mit rund 110 Geschäften und Restaurants sowie einem Multiplex-Kino.[19] Daneben bestehen weitere, kleine Einkaufszentren im Stadtgebiet.

Durch das Stadtgebiet verlaufen die Landesstraßen 3 (Droga krajowa 3), zugleich Europastraße 65 sowie 27 und 32. Im Jahr 2006 wurde die Umgehungsstraße komplett fertiggestellt. Die Landesstraße 3 wird derzeit zur Schnellstraße S3 ausgebaut.

Zielona Góra besitzt einen Bahnhof mit Verbindungen in alle größeren polnischen Städte, sowie dreimal täglich nach Görlitz, zweimal nach Frankfurt (Oder) und einmal nach Berlin-Lichtenberg (Regionalbahn-Linie 91).

Den öffentlichen Nahverkehr bedient das Busnetz der MZK Zielona Góra mit 33 Buslinien. Der Überlandverkehr in die umliegenden Kreisstädte und Ortschaften wird überwiegend durch das Unternehmen PKS Zielona Góra organisiert.

34 Kilometer von Zielona Góra entfernt befindet sich ein regionaler Flughafen in der Kleinstadt Babimost. Die nächsten großen internationalen Flughäfen befinden sich in Posen (125 Kilometer), Breslau (155 Kilometer) und Berlin (170 Kilometer).

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama über die Stadt vom Weinberg am Palmenhaus

Bei Grünberg befindet sich mit ca. 200 ha eines der größten zusammenhängenden Weinanbaugebiete Polens (es befindet sich noch ein weiteres in Warka bei Warschau). Angebaut werden hier und in der Umgebung vor allem Weißweine. Die ersten Weinberge entstanden um das Jahr 1314. 50 Kilometer von Grünberg entfernt, im Kloster Paradies (Klasztor Paradyż), haben Mönche bereits im Jahr 1250 die ersten Weinberge errichtet. Zu besten Zeiten waren es über 4.000 in der Gegend, und in Grünberg selbst 2.500. Die Weintrauben wurden auch zur Sektherstellung in der 1826 hier gegründeten ältesten deutschen Sektkellerei genutzt. Ein bekannter Weißwein aus dieser Gegend ist der Monte Verde (Grünberg).[20]

Zu Zeiten des Sozialismus kam der Weinbau fast völlig zum Erliegen. Seit 1990 wird er in der Region wieder verstärkt betrieben. Es gilt heute als das nördlichste geschlossene Weinbaugebiet der Welt. Für die mittlere Zukunft ist eine starke Ausweitung der polnischen Rebflächen vorgesehen.[21]

Bergbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits seit 1840 wurde um Grünberg Braunkohle im Tiefbau gefördert, damit handelt es sich um den ältesten Braunkohlenbergbau Schlesiens. Zunächst aus über 30 Einzelgruben bestehend, vereinigten sich die Bergwerke zwischen 1860 und 1920 schrittweise zu den Consolidierten Grünberger Gruben. Ab 1930 gestaltete sich die Förderung wegen der komplizierten Lagerstättenverhältnisse immer schwieriger und kostspieliger. 1944 wurde der Bergbau eingestellt.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grünbergs Bevölkerung hatte bis zum Kriegsende 1945 zu etwa 80 Prozent das evangelische Glaubensbekenntnis. Nach der Vertreibung wurden die meisten evangelischen Kirchen zugunsten der polnischen katholischen Kirche enteignet.

Im heutigen Zielona Góra ist die Bevölkerung mehrheitlich römisch-katholisch. Es befinden sich nach Eingemeindungen umliegender Ortschaften 14 Kirchen im Stadtgebiet. Davon sind 11 katholisch und je eine evangelisch, orthodox und baptistisch.

Zielona Góra ist Sitz des katholischen Bischofs von Zielona Góra-Gorzów – der Dom ist jedoch in Gorzów Wielkopolski. Die wichtigste katholische Kirche von Zielona Góra ist die Konkathedrale St. Hedwig (poln. Konkatedra Św. Jadwigi).

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zielona Góra ist der Speedwayverein ZKŻ Zielona Góra (auch bekannt unter dem Namen Falubaz Zielona Góra) aus der polnischen Ekstraliga beheimatet. Der Sportclub ist derzeit siebenfacher polnischer Meister.

Stelmet Zielona Góra (auch bekannt als Zastal Zielona Góra) ist ein Basketballverein, der in der ersten polnischen Liga und im ULEB Eurocup auftritt. Des Weiteren gibt es in Zielona Góra noch den Fußball-Club KS Falubaz Zielona Góra, der zurzeit in der 3. polnischen Liga spielt sowie den Volleyball- und Handballverein AZS UZ Zielona Góra.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zielona Góra unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Wolff: Geschichte der Stadt Grünberg in Niederschlesien von ihrer Entstehung bis zur Einführung der Reformation. Weiss, Grünberg 1848 (E-Kopie).
  • Johann Georg Knie: Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht aller Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien. Breslau 1830, S. 935–936.
  • Friedrich Gottlieb Eduard Anders: Statistik der evangelischen Kirche in Schlesien. Glogau 1848, S. 428–432.
  • Barbara Bielinis-Kopeć, Stanisław Kowalski, Małgorzata Lisiecka: Zabytki Zielonej Góry (Die Denkmäler von Zielona Góra). Regionalne Centrum Animacji Kultury, Zielona Góra 2005, ISBN 83-8805957-2.
  • Zbigniew Bujkiewicz: Krajobraz materialny i społeczny Zielonej Góry od końca XVIII do połowy XX wieku (Die materielle und soziale Landschaft Grünbergs vom Ende des 18. bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts). Archiwum Państwowe w Zielonej Górze & Polskie Towarzystwo Historyczne Oddział w Zielonej Górze, Zielona Góra 2003, ISBN 83-8911523-9.
  • Ernst Clauss (Bearb.): Führer durch Grünberg in Schlesien und seine nähere Umgebung. Levysohn, Grünberg 1928.
  • Ernst Clauss: Buch der Stadt Grünberg in Schlesien. Obst- und Rebenstadt des deutschen Ostens. Neubearbeitung und Ergänzung der Stadtgeschichten von August Förster und Hugo Schmidt. 2. Auflage. P. Keppler Verlag, Frankfurt am Main 1964, DNB 450800679.
  • Ernst Clauss (Hg.): Stadt und Landkreis Grünberg in Schlesien. P. Keppler Verlag, Heusenstamm 1970, ISBN 3-87398-055-X.
  • Tomasz Czyżniewski: Zielona Góra przełomu wieków XIX/XX (Grünberg um die Wende des 19. und 20. Jahrhunderts). Księży Młyn, Łodź 2010, ISBN 978-83-7729-012-5.
  • Jarochna Dąbrowska-Burkhardt (Bearb.): Das alte Grünberg: Chronik. Dawna Zielona Góra. Kronika. Fundacja „My w Europie“, Zielona Góra 2005, ISBN 83-92151-61-5.
  • Krzysztof Fedorowicz: Grünberg (historischer Roman). Libron, Kraków 2012 (Übersetzung von Gedichten: Krzysztof Fedorowicz, Julian Simonjetz und Izabela Taraszczuk), ISBN 978-83-62196-73-9.
  • August Förster: Aus Grünbergs Vergangenheit. Druck und Verlag von W. Levysohn, Grünberg in Schlesien 1900, DNB 573103933.
  • Przemysław Karwowski (Hrsg.): Lubuski Szlak Wina i Miodu (Lebuser Wein- und Honigstraße/ Lubuski Trail of Wine and Honey). Übersetzungen von Jerzy Bielerzewski und Janusz Strzelecki. Zielonogórskie Stowarzyszenie Winiarskie, Zielona Góra 2009.
  • Bogdan Kres: Zarys dziejów winiarstwa zielonogórskiego (Das Grünberger Winzertum. Ein Grundriss). Poznań/ Zielona Góra 1966.
  • Mirosław Kuleba: Ampelografia Zielonej Góry (Die Ampelographie von Zielona Góra). Muzeum Ziemi Lubuskiej, Zielona Góra 2005, ISBN 83-88336-49-5.
  • Mirosław Kuleba: Topografia winiarska Zielonej Góry (Die Winzertopographie von Zielona Góra). Organizacja Pracodawców Ziemi Lubuskiej, Zielona Góra 2010, ISBN 978-83-932131-0-8.
  • Mieczysław Ostrowski (Hrsg.): Zielona Góra i okolice. Wędrówka śladami przeszłości. Grünberg und Umgebung. Auf der Suche nach den Spuren der Vergangenheit. Verbum, Zielona Góra 1999. Übersetzungen von Robert Buczek, Jan Grzegorczyk und Tadeusz Zuchewicz, ISBN 83-909375-2-2.
  • Rok na zielonogórskiej winnicy w obrazach Doroty Komar-Zmyślony (Ein Jahr auf dem Grünberger Weinberg in den Gemälden von Dorota Komar-Zmyślony). Muzeum Ziemi Lubuskiej, Zielona Góra 2006, ISBN 83-88426-13-3.
  • Hugo Schmidt: Geschichte der Stadt Grünberg in Schlesien. Grünberger Verlagsdruckerei Paul Keppler, Grünberg in Schlesien 1922. (online)
  • Erwin Stein (Hrsg.): Monographien deutscher Städte. Darstellung deutscher Städte und ihrer Arbeit in Wirtschaft, Finanzwesen, Hygiene, Sozialpolitik und Technik. Band XXIX: Grünberg in Schlesien (in Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Dr. Busse). Deutscher Kommunal-Verlag, Berlin-Friedenau 1928. (online)
  • Hieronim Szczegóła, Mieczysław Ostrowski (Hrsg.): Znani zielonogórzanie XIX i XX wieku (Die bekannten Grünberger des 19. und 20. Jahrhunderts). Übersetzungen von Tadeusz Zuchewicz. Verbum, Zielona Góra 1996, ISBN 83-901114-2-X.
  • Izabela Taraszczuk: Die Renaissance der Winzertraditionen im niederschlesischen Grünberg/Zielona Góra. In: "Schlesien heute", Nr. 10/2012, hrsg. vom Senfkorn Verlag Alfred Theisen in Görlitz, ISSN 1436-5022, S. 60–61.
  • Izabela Taraszczuk: Grünberg und Meseritz ehren das Kulturerbe der deutschen und polnischen Juden. In: "Schlesien heute", Nr. 7/2013, hrsg. vom Senfkorn Verlag Alfred Theisen in Görlitz, S. 48–49.
  • Andrzej Toczewski: Tradycje zielonogórskiego winiarstwa (Traditionen des Grünberger Winzertums). Muzeum Ziemi Lubuskiej, Zielona Góra 2001, ISBN 83-909342-9-9.
  • Andrzej Toczewski: Zielonogórskie Winobrania (Die Grünberger Weinlesen. deutsch und polnisch). Muzeum Ziemi Lubuskiej, Zielona Góra 2006, ISBN 83-88426-29-X.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zielona Góra – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Zielona Góra – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. Website der Stadt, Prezydent Miasta Zielona Góra, abgerufen am 9. März 2015
  3. Otto Wolff: Geschichte der Stadt Grünberg in Niederschlesien von ihrer Entstehung bis zur Einführung der Reformation. Weiss, Grünberg 1848, S. 33.
  4. Heinrich Roch: Neue Laußnitz-, böhm-, und schlesische Chronica, oder allerhand denck- und merckwürdiger Unglücks- und Trauer-Fälle, so sich in dem Marggraffthum Lausitz, dessen angräntzenden, benachbartem Königreiche Böhmen und Fürstenthümern Schlesien, in den nechsten dreyhundert und sechs und achtzig Jahren begeben und zugetragen. Kloss, Leipzig 1687, S. 270. (800 Tuchmacher in Grünberg, Stadtbrand)
  5. Stadtgeschichte. Polsko-Niemieckie Centrum Promocji i Informacji Turystycznej. Abgerufen am 29. März 2018.
  6. a b Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 8, Leipzig/Wien 1907, S. 443.
  7. Wolfgang Benz, Barbara Diestel: Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Beck Verlag, 2005.
  8. Isabell Sprenger: Groß-Rosen. Ein Konzentrationslager in Schlesien. Böhlau Verlag, 1997.
  9. Beate Lakotta: Tief vergraben, nicht dran rühren. SPON. 5. März 2005. Abgerufen am 16. August 2010.
  10. a b c Anna Bazan-Krzywoszańska: Rozwój społeczno – przestrzenny Zielonej Góry po 1945 r. (S. 124ff) (Polnisch) 2011. Abgerufen am 29. März 2018.
  11. Verordnung von 2014
  12. a b c d Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. gruenberg.html#ew39gbzggrnbrg. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2001).
  13. Anna Bazan-Krzywoszańska: Rozwój społeczno – przestrzenny Zielonej Góry po 1945 r. (S. 35) (Polnisch) 2011. Abgerufen am 29. März 2018.
  14. a b c d e Anna Bazan-Krzywoszańska: Rozwój społeczno – przestrzenny Zielonej Góry po 1945 r. (S. 43) (Polnisch) 2011. Abgerufen am 29. März 2018.
  15. a b c d e f g Bank Danych Lokalnych - Powiat m. Zielona Góra - Ludność wg grup wieku i płci (Polnisch) Główny Urząd Statystyczny (GUS). Abgerufen am 29. März 2018.
  16. a b c d e f g Bank Danych Lokalnych - Gmina wiejska Zielona Góra - Ludność wg grup wieku i płci (Polnisch) Główny Urząd Statystyczny (GUS). Abgerufen am 29. März 2018.
  17. Ludność i rynek pracy (Polnisch) 31. Dezember 2017. Abgerufen am 29. März 2018.
  18. Zielona Góra - Rynek pracy w pigułce (Polnisch) Abgerufen am 29. März 2018.
  19. O centrum – Focus Mall Zielona Góra (Polnisch) Abgerufen am 29. März 2018.
  20. Archivlink (Memento des Originals vom 13. Juli 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/polnisch.net
  21. Vgl. 6, Nancy Waldmann: Zielona Góras Winzer dürfen bald eigenen Rebsaft kredenzen. In: Lausitzer Rundschau. 13. September 2008.
  22. Mario Heinke: Die Siebente Partnerstadt für Zittau. In: Sächsische Zeitung, Lokalausgabe Zittau. 4. November 2016, S. 9 (sz-online.de [abgerufen am 19. Dezember 2016]).