Zierenberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Zierenberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Zierenberg
Zierenberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Zierenberg hervorgehoben
Koordinaten: 51° 22′ N, 9° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 279 m ü. NHN
Fläche: 86,53 km2
Einwohner: 6568 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km2
Postleitzahl: 34289
Vorwahl: 05606
Kfz-Kennzeichen: KS, HOG, WOH
Gemeindeschlüssel: 06 6 33 029
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Poststraße 20
34289 Zierenberg
Webpräsenz: www.zierenberg.org
Bürgermeister: Stefan Denn (SPD)
Lage der Stadt Zierenberg im Landkreis Kassel
Bad Karlshafen Gutsbezirk Reinhardswald Trendelburg Trendelburg Hofgeismar Hofgeismar Oberweser Oberweser Wahlsburg Reinhardshagen Liebenau Grebenstein Immenhausen Fuldatal Espenau Vellmar Calden Breuna Zierenberg Zierenberg Ahnatal Habichtswald Wolfhagen Naumburg Bad Emstal Schauenburg Baunatal Fuldabrück Lohfelden Söhrewald Helsa Kaufungen Nieste Niestetal KasselKarte
Über dieses Bild
Blick auf Zierenberg vom Bärenbergturm auf dem Großen Bärenberg, mit Hohem Dörnberg (rechts) und Schreckenbergturm auf dem Großen Schreckenberg (links)

Zierenberg ist eine Kleinstadt im Landkreis Kassel in Nordhessen. Die Stadt ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zierenberg liegt im Habichtswälder Bergland im Naturpark Habichtswald. In diesem Bergland befindet sich die Kernstadt auf etwa 242 (an der Untermühle) bis 345 m ü. NHN (am Hang des Großen Schreckenbergs) im Zierenberger Grund, dem von der Warme durchflossenen Talabschnitt zwischen Hohem Dörnberg (578,7 m) im Südosten und Großem Bärenberg (600,7 m) im Südwesten. Nordwestlich schließt sich, auch als Teil des Berglandes, der Malsburger Wald an.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zierenberg grenzt im Norden an die Gemeinde Breuna, im Osten an die Gemeinden Calden, Ahnatal und Habichtswald sowie im Südwesten und Westen an die Stadt Wolfhagen (alle im Landkreis Kassel). Wenige Kilometer südsüdwestlich der Kernstadt liegt eine durch einen nur wenige hundert Meter breiten und an die Stadt Wolfhagen grenzenden Ausläufer der Gemeinde Habichtswald vom Hauptteil des Zierenberger Gebiets getrennte Stadtgebiet-Exklave mit den beiden Stadtteilen Burghasungen und Oelshausen. Dieses Gebiet ist im Nordosten und Osten von der Gemeinde Habichtswald, im Süden von der Gemeinde Schauenburg und im Westen und Nordwesten von der Stadt Wolfhagen umgeben (alle im Landkreis Kassel).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt gehören neben der Kernstadt Zierenberg die Stadtteile Burghasungen, Escheberg, Hohenborn, Laar, Oberelsungen und Oelshausen. Zudem gehören der Weiler Friedrichsaue sowie die nebeneinander liegenden Weiler Heilerbach und Friedrichstein zu Zierenberg.

Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2015:

Hauptwohnung Nebenwohnung Gesamt
Zierenberg 3738 177 3915
Oberelsungen 1267 45 1312
Burghasungen 930 30 960
Oelshausen 532 16 548
Escheberg 25 2 27
Laar 12 2 14
Hohenborn 16 2 18
Gesamt: 6520 274 6794

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthäus Merian: Zyrenberg 1655, Stich aus der Topographia Hassiae

Zierenberg wurde im späten 13. Jahrhundert gegründet und diente dem hessischen Landgrafen Heinrich I. zur Sicherung seiner Herrschaft im oberen Warmetal. Im Jahre 1293 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen; 1298 erhielt Zierenberg Stadtrechte verliehen.[3] Das von Heinrich Brant um 1450 errichtete Rathaus ist das älteste datierte gotische Fachwerkhaus in Hessen. Das Schloss Escheberg wird seit seinem Bau um 1530 von der Familie von der Malsburg bewohnt. Zierenberg war Verwaltungssitz des landgräflich-hessischen Amts Zierenberg und während der Zeit des napoleonischen Königreichs Westphalen (1807–1813) des Kantons Zierenberg.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Dezember 1970 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Laar eingegliedert. Am 31. Dezember 1970 schlossen sich Escheberg und Hohenborn der Stadt Zierenberg an.[4] Burghasungen, Oberelsungen und Oelshausen folgten am 1. Februar 1971.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[6] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[7][8]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
    
Von 31 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 44,7 14 52,3 16 44,6 14 45,3 14
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 25,9 8 21,9 7 24,9 8 23,6 7
UFW Unabhängige Freie Wählergemeinschaft 22,6 7 21,3 7 23,1 7
FDP Freie Demokratische Partei 6,9 2 4,6 1 7,4 2 7,5 2
UWG Unabhängige Wählergemeinschaft 16,2 5
FWG Freie Wählergemeinschaft 7,5 3
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 53,5 52,4 49,9 61,5

Die politische Mehrheit seit 2016 in der Stadtverordnetenversammlung wird aus der Koalition von CDU, FDP und UFW gebildet.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 28. September 2014 wurde Stefan Denn (SPD) mit 56,2 % der Stimmen, gegen drei Gengenkandidaten, im ersten Wahlgang für eine zweite Amtsperiode wiedergewählt, nachdem er bereits am 14. September 2008 mit 50,9 % auch im ersten Wahlgang gewählt worden war. Sein Vorgänger, den er am 1. Januar 2009 ablöste, war Jürgen Pfütze, der in einer Stichwahl am 10. Oktober 2002 mit einem Stimmenanteil von 58,6 % zum dritten Mal wiedergewählt worden war.

Rathaus Zierenberg (Gotisches Fachwerkhaus)

Bürgermeister mit Amtszeit:

Conrad Brede 1856–1880
Karl Kupferschläger 1880–1911
Wiegand Pitz 1912–1933
Wilhelm Schäfer 1933–1945
Heinrich Ledderhose 1945–1948
Konrad Bürgel 1948–1956
Rudolf Walther 1957–1972
Georg Hildebrandt 1972–1984
Horst Buchhaupt 1984–1990
Jürgen Pfütze 1991–2008
Stefan Denn seit 2009

Magistrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der von der Stadtverordnetenversammlung am 25. April 2016 für die Legislaturperiode 2016–2021 gewählte und von der neuen Mehrheit aus CDU, UFW und FDP zur Mehrheitsausweitung auf zehn ehrenamtliche Stadträte vergrößerte Magistrat setzt sich wie folgt zusammen:

Bürgermeister Stefan Denn (SPD)
Erster Stadtrat Helmut von Zech (FDP)
Stadträtin Gabriele Dörner-Knöppel (SPD)
Stadtrat Richard Leck (SPD)
Stadtrat Alexander Frese (SPD)
Stadtrat Güter Fett (SPD)
Stadtrat Rolf Balgheim (CDU)
Stadtrat Heinz Behr (CDU)
Stadtrat Joachim Dorr (CDU) zusätzlich ab 30. Mai 2016
Stadtrat Jürgen Behr (UFW)
Stadtrat Hans Ulrich Vreeman (UFW) bis 20. März 2017
Stadtrat Marco Weigelt (UFW) ab 20. März 2017

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Zierenberg unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtkirche Zierenberg mit Seccomalereien

Zu den Sehenswürdigkeiten von Zierenberg gehören:

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe auch:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Warmetalviadukt

Zierenberg liegt an der Bahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar mit dem jeweils nahen Zierenberger Tunnel und dem Warmetalviadukt (Zierenberger Viadukt). Die Bahnstrecke ist Teil des Netzes der nordhessischen RegioTram Kassel, die seit dem 10. Dezember 2006 zwischen Wolfhagen und Kassel verkehrt, und hat etwa halbstündige Taktzeiten. Des Weiteren verläuft durch die Zierenberger Gemarkung die Bundesautobahn 44 (Dortmund–Kassel), die über die Anschlussstelle Zierenberg an der Bundesstraße 251 beim Stadtteil Burghasungen zu erreichen ist.

Lokale Sagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zerstörung der Gudenburgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gudenberg standen einst zwei Burgen. Die obere Burg wurde von den Groppe von Gudenberg, die untere von den Wolff von Gudenberg bewohnt. Zwischen der Frau des Groppe und Eckhard Wolff von der unteren Burg entspann sich ein Liebesverhältnis, das die Frau trotz Ermahnungen des Groppe nicht gewillt war zu beenden. Er schwor Rache. Als kurze Zeit später die Burgen von Landgraf Heinrich I. belagert wurden, sorgte, nur um seinem Nachbarn zu schaden, der Groppe dafür, dass seine eigene Burg eingenommen werden konnte. Nun war es ein Leichtes für die Truppen des Landgrafen, von dort aus auch die untere Burg zu erobern. Der Landgraf ließ beide Burgen zerstören und sie wurden nicht wieder aufgebaut.[9]

Die Gründung von Zierenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohner der Dörfer Rohrbach, Lutzewarthen und Hilleboltzen hatten Landgraf Heinrich bei der Einnahme der Gudenburgen geholfen. Als Dank beschenkte er sie großzügig mit Land im Umkreis des Bärenbergs und der Gudenberge. Sie verließen nun ihre Dörfer und bauten aus den Steinen der zerstörten Gudenburgen auf diesem Land die Stadt Zierenberg.[10]

Das Kind von Brabant am Heiligenborn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe des inzwischen wüsten Zierenberger Dorfes Rohrbach fließt ein kleiner Bach, der Heiligenborn heißt, weil die Rohrbacher in ihm ihre Kinder taufen ließen. Hierher verirrte sich der spätere hessische Landgraf Heinrich, genannt Kind von Brabant. Er war mit acht Jahren in das nahe Kloster Hasungen geschickt worden, wo er sich mit dem Sohn eines Köhlers angefreundet hatte. Eines Tages versuchten Heinrich und sein Freund, ein Eichhörnchen im Wald zu fangen. Dabei verloren sie sich aus den Augen und Heinrich verirrte sich im Wald. Die Suche nach dem Jungen verlief erfolglos. Früh am nächsten Morgen machte sich der Köhler mit seinem Hund auf, um auf eigene Faust zu suchen. Er fand Heinrich schließlich an einer Eiche beim Heiligenborn schlafend vor. Zum Dank holte Heinrichs Mutter Sophie von Brabant den Köhler als Stallmeister auf ihr Schloss nach Marburg.[11]

Der Schatz im Krambeul[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eines Nachts, als ein Zierenberger Schäfer seine Herde am Krambeul eingepfercht hatte, fiel ihm in der Nähe ein geheimnisvolles Licht auf. Als er sich näherte, sah er eine Jungfrau, die schweigend auf eine Stelle am Boden deutete. Der Schäfer verstand sofort und begann an der Stelle zu graben. Tatsächlich fand er einen Kessel voller Reichtümer, den er überglücklich nach Hause bringen wollte. Der Kessel war aber zu schwer, um ihn zu tragen. „Hilf Gott“ entfuhr es dem Schäfer, als er versuchte, den Kessel hochzuheben. Sofort waren alle Schätze, der Kessel, das Licht, das Loch und auch die Jungfrau verschwunden und der Schäfer stand allein in der Nacht.[12]

Die Wichtelkirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der König der Wichtel lebte mit seinem Volk am Dörnberg. Eines Tages entdeckte er ein schönes Zierenberger Mädchen, das dort Blumen pflückte. Sofort verliebte er sich in die Schöne und bat sie, ihn zu heiraten. Da Wichtel aber Heiden sind, lehnte sie sein Angebot ab. Der Wichtelkönig versprach nun, die Ehe durch einen Priester schließen zu lassen. Nun konnte das Mädchen nicht mehr ablehnen. Der Wichtelkönig ließ nun eilig eine riesige Kirche bauen und empfing dort die Braut in der Johannisnacht zur Trauung. Diese war geblendet von der Pracht, die der König hatte auffahren lassen, gleichzeitig wurde ihr aber mulmig zumute, denn alles erschien ihr kalt und seelenlos in der Kirche. Als der Priester sie nun fragte, ob sie die Frau des Wichtelkönigs werden wolle, konnte sie nicht anders, als mit „Nein“ zu antworten. Unter Donnern und Blitzen erstarrte die Kirche zu einem Felsen, den man immer noch am Dörnberg bei Zierenberg sehen kann und der Wichtelkirche heißt.[13]

Der wilde Jäger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eines Abends wurden die Zierenberger durch lautes Tosen erschreckt. Als sie die Ursache des Lärms finden wollten, sahen sie, dass der wilde Jäger, der dazu verdammt ist, bis zum jüngsten Tag durch die Lüfte zu jagen, auf einem weißen Pferd mit über 100 kläffenden Hunden über die Stadt hinweg fegte. Als man sein weißes Pferd am nächsten Morgen an den Gudenbergen weiden sah, eilten einige Männer hinauf, um es zu fangen. Es war aber ganz plötzlich verschwunden.[10]

Der Ursprung der Malsburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf einem hohen Basaltkegel im Warmetal vor den Toren Zierenbergs stand einst die Malsburg, von der sich die Familie der Nachkommen der Burgherren folgende Geschichte erzählt. Ein Edelmann namens Otto hatte sich unter Karl dem Großen bei der Eroberung des Brunsbergs in Westfalen durch besonderen Mut hervor getan. Zum Dank deutete Karl auf einen Hügel in der Ferne und erlaubte Otto, sich hier eine Burg zu bauen. Otto zog nun los, um den Berg zu besehen. Als Karl ihn später fragte, wie es auf dem Berg aussehe, zeigte ihm Otto drei weiße Blüten, die er dort von einem Dornenbusch mitgenommen hatte. Karl teilte nun Ottos Schild in zwei Hälften. Eine sollte einen Löwen tragen und die andere die drei Blüten. Das ist bis heute das Wappen der Familie von der Malsburg geblieben.[10]

Die weiße Jungfrau vom Schartenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Zierenberger Schäfer weidete einst seine Tiere am Schartenberg, als ihm eine weiße Jungfrau begegnete, die auf eine schöne Blume deutete, die der Schäfer pflückte. Sofort tat sich im Boden ein Spalt auf, in dem der Schäfer unvorstellbare Mengen an Gold fand. Gierig stopfte er sich die Taschen damit voll und raffte so viel wie er nur tragen konnte zusammen. Als er den Heimweg antrat, schloss sich der Berg wieder hinter ihm und all sein Gold war verschwunden, denn er hatte das Kostbarste achtlos vergessen – die schöne Blume.[12]

Der Schatz der Schartenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Ruinen der Schartenburg liegt ein Schatz, den drei arme Zierenberger Männer gefunden hatten. Um ihn zu bergen, mussten sie zuerst eine Leiter bauen, mit der sie auf den Turm der Burg steigen konnten. Dort band sich einer der Männer ein Seil um den Bauch, an dem er sich in den Turm herab lassen konnte. Er blickte nun in den Turm und sah ein bodenloses, dunkles Loch vor sich, das ihn mit Schrecken erfüllte. „Und sollte ich all mein Lebtage ein armer Tagelöhner bleiben, so steige ich nicht in diesen Turm“, rief er. Die drei Männer kehrten um, und der Schatz liegt noch immer im Turm.[10]

Der Markt unter den Gudenbergen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Gudenbergen gibt es ein Flurstück, das „Markt“ genannt wird, denn dorthin mussten die Bauern aus Oberelsungen vor langer Zeit ihre Abgaben bringen, die dann von Leuten ihrer Grundherren, den Wolff von Gudenberg, dort abgeholt wurden.[12]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2015 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. 78. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 15. November 2012. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 7, 2013, S. 309.
  3. R. Bremer: Hessens ältestes Fachwerkrathaus wird 550 Jahre alt. In: Mitteilungen des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde N.F. 36, 2000, S. 3–8, hier S. 4.
  4. Erlass des Hessischen Ministers des Innern vom 5. Januar 1971 — IV A 1 — 3 k 08/05 (72) — 12/70 — Betrifft: Eingliederung der Gemeinden Escheberg und Hohenborn in die Stadt Zierenberg im Landkreis Wolfhagen (Staatsanzeiger für das Land Hessen 3/1971 S. 109).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 411.
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  8. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  9. J. Schluz: Sagen und Erzählungen. In: Pädagogischer Arbeitskreis Wolfhagen (Hrsg.): Heimatbuch 1966 des Kreises Wolfhagen. Band 1. Wolfhagen 1966, S. 84–86.
  10. a b c d J. Schluz: Sagen und Erzählungen. In: Pädagogischer Arbeitskreis Wolfhagen (Hrsg.): Heimatbuch 1966 des Kreises Wolfhagen. Band 1. Wolfhagen 1966, S. 86.
  11. Das Dorf Rohrbach. Abgerufen am 2. Oktober 2016.
  12. a b c Karl Lynker: Deutsche Sagen und Sitten in Hessischen Gauen. Kassel 1854, S. 84.
  13. J. Schluz: Sagen und Erzählungen. In: Pädagogischer Arbeitskreis Wolfhagen (Hrsg.): Heimatbuch 1966 des Kreises Wolfhagen. Band 1. Wolfhagen 1966, S. 84 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zierenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Zierenberg – Reiseführer