Ziesar

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ziesar
Ziesar
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ziesar hervorgehoben
52.26666666666712.28305555555655Koordinaten: 52° 16′ N, 12° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Amt: Ziesar
Höhe: 55 m ü. NHN
Fläche: 67,94 km²
Einwohner: 2441 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14793
Vorwahl: 033830
Kfz-Kennzeichen: PM
Gemeindeschlüssel: 12 0 69 696
Stadtgliederung: Kernstadt und 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Mühlentor 15a
14793 Ziesar
Webpräsenz: www.ziesar.de
Bürgermeister: Dieter Sehm (SPD)
Lage der Stadt Ziesar im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Bad Belzig Beelitz Beetzsee Beetzseeheide Bensdorf Borkheide Borkwalde Brück Buckautal Golzow Görzke Gräben Havelsee Kleinmachnow Kloster Lehnin Linthe Linthe Michendorf Mühlenfließ Niemegk Nuthetal Päwesin Planebruch Planetal Rabenstein/Fläming Rosenau (Brandenburg) Roskow Schwielowsee Seddiner See Stahnsdorf Teltow Treuenbrietzen Wenzlow Werder (Havel) Wiesenburg/Mark Wollin Wusterwitz Ziesar Groß Kreutz BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Ziesar [tsiˈeːzaʁ] ist eine Stadt im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark und Sitz des Amtes Ziesar. Ihr Wahrzeichen ist die Burg Ziesar.

Geografie[Bearbeiten]

Karte ziesar.svg

Die Stadt Ziesar liegt im äußersten Westen des Landes Brandenburg und des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Das westlich liegende Paplitz gehört zur Stadt Genthin im Land Sachsen-Anhalt und Landkreis Jerichower Land. Nördlich grenzt Ziesar an die Gemeinde Rosenau, im Östen an Wenzlow und im Südosten an Gräben und Görzke. Südlich liegt die Gemeinde Buckautal und im Südwesten das wiederum zu Sachsen-Anhalt gehörende Möckern. Eine kleine Exklave, deren östlicher Teil zur Stadt Ziesar gehört, liegt im Stadtgebiet Möckerns in Sachsen-Anhalt (ihr westlicher Teil gehört ebenso wie vier benachbarte brandenburgische Exklaven zur Gemeinde Buckautal), und umgekehrt gibt es eine Enklave, die zu Möckern gehört, in Ziesars Stadtgebiet.

Neben der Kernstadt gehören folgende Ortsteile zu Ziesar: Bücknitz, Glienecke und Köpernitz. Gemeindeteile sind Grebs und Herrenmühle. Wohnplätze der Stadt Ziesar sind die Eulenmühle, Geuen und die Kobser Mühle.

Ziesar liegt unmittelbar am Nordhang des Flämings. Nördlich von Bücknitz gehören weite Flächen zum Baruther Urstromtal zählenden Fiener Bruch. Im südlichen Bereich des Urstromtals wurde durch eiszeitliche Schmelzwässer ein sandiger Schwemmkegel aufgespült, auf welchem sich die Bücknitzer Heide, ein Kiefernwald, entwickelte.[2] Fließgewässer im Gebiet der Stadt Ziesar sind die zur Havel entwässernde Buckau mit ihren Nebenflüssen Geuenbach, Kirchenheider Bach, Strynzelbach, Strepenbach und Litzenbach. Der Kobser Bach beziehungsweise der Buckauer Hauptgraben fließt unmittelbar durch die Kleinstadt.

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten]

Der Name der Stadt leitet sich aus dem Polabischen ab. Za jezero bedeutet „hinter dem See“. Jezer taucht in mehreren Ortsnamen der Umgebung auf, wie beispielsweise bei Ferchesar und Hohenferchesar.

Geschichte[Bearbeiten]

Blick über Ziesar vom Bergfried der Burg

Die Geschichte des Ortes ist eng mit Brandenburg an der Havel, dem gleichnamigen Bistum und dessen Bischöfen verbunden. Ziesar wurde erstmals im Jahr 948 als Ezeri urkundlich erwähnt. Es handelt sich dabei um eine von Otto I. erstellte Urkunde, in der der Ort dem Bischof von Brandenburg als Eigentum übergeben wurde. Vor 1247 wurde ein erstes Kloster Ziesar des Franziskanerordens errichtet, das aber bald schon nach Brandenburg an der Havel verlegt wurde. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand zweites ein Kloster der Zisterzienserinnen.

Ziesar lag an der alten Heerstraße Brandenburg–Magdeburg. Ziesar gewann an Bedeutung, nachdem der brandenburgische Bischof Ludwig die Burg Ziesar zu seiner festen Residenz ausbauen ließ. So war Ziesar von 1327 bis 1571 Sitz der Bischöfe von Brandenburg. Die Erteilung des Stadtrechts erfolgte vermutlich 1373. Um 1400 wurde die Stadt befestigt. Zwei Zerstörungen erlitt der Ort im Dreißigjährigen Krieg. Nach der Reformation war die Burg Ziesar von 1570 bis 1820 der Sitz eines kurfürstlichen Amtes. Durch den innerpreußischen Gebietstausch mit Luckenwalde gehörte die Stadt seit 1773 zum Herzogtum Magdeburg und lag im damaligen Ziesarschen Kreis.

Im Jahr 1624 wurden bei Ziesar Tonvorkommen entdeckt. Dieser Rohstoff bot die Grundlage zur Entwicklung einer Tonwarenindustrie, die bis ins 20. Jahrhundert hinein zu den wichtigen Erwerbszweigen der Stadt gehörte.

Im Jahr 1993 wurde in Ziesar ein Münzschatz aus der Regierungszeit Friedrich des Großen geborgen. Im gleichen Jahr wurde auch wieder ein Amt Ziesar errichtet, dessen Verwaltung auf dem Burggelände ansässig ist.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die Orte Bücknitz, Glienecke und Köpernitz wurden am 1. März 2002 eingemeindet.[3]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 2 790
1890 2 679
1910 2 578
1925 2 513
1933 2 502
1939 2 782
1946 3 598
1950 3 707
1964 2 954
1971 2 647
Jahr Einwohner
1981 2 501
1985 2 451
1989 2 427
1990 2 394
1991 2 331
1992 2 299
1993 2 278
1994 2 257
1995 2 233
1996 2 228
Jahr Einwohner
1997 2 214
1998 2 222
1999 2 197
2000 2 189
2001 2 152
2002 2 910
2003 2 893
2004 2 860
2005 2 806
2006 2 763
Jahr Einwohner
2007 2 716
2008 2 657
2009 2 605
2010 2 553
2011 2 485
2012 2 482
2013 2 453
2014 2 441

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[4][5], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[6][7]
Wahlbeteiligung: 49,7 %
 %
50
40
30
20
10
0
43,3 %
29,8 %
26,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-0,7 %p
+29,8 %p
+5,9 %p
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Anmerkungen:
g Freie Bürger und Bauern
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Die Stadtverordnetenversammlung besteht aus 11 Mitgliedern und dem Bürgermeister.

  • SPD 4 Sitze
  • Freie Bürger und Bauern (FBB) 4 Sitze
  • CDU 3 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[8]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Dieter Sehm (SPD) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 66,6 Prozent der gültigen Stimmen für eine Amtsdauer von acht Jahren wiedergewählt.[9]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 22. Januar 1999 genehmigt.

Blasonierung: „In Rot zwei gekreuzte, goldene Schlüssel, der Bart des stehenden nach rechts, der des linkshin liegenden nach oben gewendet.“[10]

Die Figuren des Wappens von Ziesar gehen offenbar auf ihren einstigen geistlichen Besitzer, den Bischof Dietrich von Brandenburg zurück.[11]

Dies ist das Wappen des Bistums Brandenburg, dem der Ort schon bei seiner Gründung, Mitte des 10. Jahrhunderts, zugeteilt worden war. Das SIGILLUM CIVITATIS SIGEZER des 14. Jahrhunderts zeigt den Schlüsselschild wie hier abgebildet, manchmal wechselt die Stellung auch; im 18. Jahrhundert kommen sie auch schräggekreuzt vor. [12] Hupp allerdings tingiert das Wappen in Rot mit zwei gekreuzten silbernen Schlüsseln.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bergfried der Burg Ziesar

In der Liste der Baudenkmale in Ziesar und in der Liste der Bodendenkmale in Ziesar stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Museen und Theater[Bearbeiten]

  • Bischofsresidenz Burg Ziesar – Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters und Burgtheater
  • Heimatmuseum Ziesar im Bereich der Vorburg
  • Krügermühle beinhaltet mehrere Ausstellungen

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten]

  • Sowjetischer Ehrenfriedhof von 1949/50 im Park der mittelalterlichen Burg mit Ehrenmal von 1975/76 für 31 sowjetische Soldaten und 14 Zwangsarbeiter und deren Kinder

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Stadtkirche St. Crucis[Bearbeiten]

Die evangelische Kirche St. Crucis wurde am Anfang des 13. Jahrhunderts als spätromanische Saalkirche und Kreuzkirche aus Feldsteinen erbaut. An das ehemals mit einer Holzbalkendecke versehene Hauptschiff schließt sich ein niedriges Chorquadrat mit halbrunder Apsis an. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu mehreren Umbauten am Kirchenbau. St. Crucis gehört zum evangelischen Kirchenkreis Elbe-Fläming der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Das Haus Friedrichs des Großen[Bearbeiten]

Das Gebäude ist im Auftrag König Friedrichs II. vermutlich im Jahr 1775 als königliches Ablagerhaus errichtet worden. Der Baumeister war mutmaßlich der zu der Zeit einzige Baufachmann der Stadt, Maurermeister Wilhelm Blanckenhorn. Das Haus Mühlentor 16 sollte Friedrich II. als auch weiteren königlichen und fürstlichen Herrschaften auf der Durchreise als Quartier dienen. Zum Gebäude gehörten ursprünglich diverse Stallungen und ein Amtsgarten.

weitere Bauwerke[Bearbeiten]

  • Burg Ziesar mit Bergfried und Storchenturm und der römisch-katholischen Kapelle St. Peter und Paul
  • Kirche Bücknitz
  • Wohngebäude des Klosters Ziesar
  • Breiter Weg Ziesar (historische Marktstraße)
  • Bardelebenscher Hof (historisches Fachwerkhaus)
  • Alte Feuerwehr (Jugendstilbauwerk)

Schutzgebiete[Bearbeiten]

In den 1990er Jahren wurden die Niederungen des Fiener Bruchs und angrenzende Hochflächen wie Bereiche des Flämings im Rahmen des Natura 2000-Netzes als EU-Vogelschutzgebiet Fiener Bruch ausgewiesen.[13] Das Fiener Bruch ist eines von nur noch drei Brutgebieten der in Deutschland vom Aussterben bedrohten Großtrappen, des schwersten flugfähigen Vogels.

Ein Schachbrettblumenwiese, das einzige Vorkommen östlich der Elbe, ist als Flächennaturdenkmal ausgewiesen.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Triebwagen von Ziesar nach Güsen vor dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude in den 1990er Jahren

Seit 1897 verband eine Schmalspurbahn der Kleinbahnen des Kreises Jerichow I Ziesar mit Burg (bei Magdeburg). 1901 ging eine Verbindung nach Wusterwitz (Abzweig von der Strecke Brandenburg–Magdeburg) in Betrieb, die 1912 nach Görzke verlängert wurde. 1916 ging schließlich die Bahnstrecke Güsen–Ziesar in Betrieb (siehe auch Kleinbahn-AG in Genthin). In diesem Zusammenhang erhielt Ziesar auch einen neuen Hauptbahnhof im Osten der Stadt. Die Schmalspurbahn wurde 1960 eingestellt, die Strecke nach Wusterwitz 1971. Auf der Strecke nach Görzke gab es schon seit 1973 nur noch Güterverkehr, der bis 1994 durchgeführt wurde. Bis 1999 gab es noch Personenverkehr nach Güsen und Güterverkehr zu einem Anschluss in Bücknitz, danach wurden die Strecken stilllegt und weitgehend abgebaut. Auf der Strecke nach Görzke verläuft heute von der Autobahnkreuzung bei Ziesar bis Görzke ein Radweg. Die Gebäude des Schmalspurbahnhofs Ziesar West im Norden der Stadt, des ersten Bahnhofs der Strecke nach Wusterwitz im Nordosten und des ehemaligen Hauptbahnhofs im Osten der Stadt sind erhalten, die Anlagen des Hauptbahnhofs stehen unter Denkmalschutz, ebenso der nicht mehr genutzte Lokschuppen im südlichen Teil des Bahnhofsgeländes.

Straße[Bearbeiten]

An das Netz preußischer Chausseen ist Ziesar seit 1862 angeschlossen. 1936 wurde die heutige Autobahn A 2 eröffnet, die etwa drei Kilometer südlich an der Stadt vorbeiführt. In der Nähe der Anschlussstelle Ziesar befindet sich die Raststätte Buckautal. Die Bundesstraße 107 PritzwalkChemnitz führt durch die Stadt.

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (1.1.)[14] 1 398 1 396 1 393 1 392 1 389 1 407 1 379
PKW je 1.000 Einwohner (31.12.Vorjahr) 515 525 535 545 559 567 562

Bildung[Bearbeiten]

  • Thomas-Müntzer-Grundschule
  • Thomas Müntzer Ganztags-Oberschule, bis 2008 Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wassermühlen[Bearbeiten]

Die Krügermühle in Bücknitz

Seit dem Mittelalter wurde die Buckau genutzt, Wassermühlen anzutreiben. Zu diesem Zweck wurden an mehreren Stellen Staustufen installiert und Wassermühlen errichtet. Die Buckauer Wassermühlen dienten in erster Linie dem Mahlen von Getreiden. Diese wirtschaftliche Bedeutung ging mit der weitgehenden Stilllegung der Mühlenanlagen weitgehend verloren. Einige Anlage sind jedoch noch immer funktionstüchtig und in gelegentlichem Einsatz. Die Eulenmühle beispielsweise wird noch hin und wieder und nicht gewerblich als Sägemühle genutzt. Mehrere Wassermühlen der Buckau wurden zu Wasserkraftwerken umfunktioniert und dienen seither der Stromerzeugung. So speisen beispielsweise die Eulenmühle und die Krügermühle Strom in das öffentlich Netz ein. Die Krügermühle beheimatet ein Museum.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Detlev von Olk: Burg Ziesar. In: Schlösser und Gärten der Mark, Heft 86, Berlin 2006.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ziesar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2014 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Sebastian Kinder und Haik Thomas Porada (Hrsg.): Brandenburg an der Havel und Umgebung. 2006, S. 281.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Potsdam-Mittelmark. S. 30–33
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  6. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/SB_B7-3-5_j05-08_BB.pdf#page=118
  7. http://www.wahlen.brandenburg.de/kw2003/kg/ergebnisse/gemeinde/1253.html
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  9. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  10. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  11. Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatschek: Lexikon Städte und Wappen der DDR. Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1979, S. 500/501
  12. Otto Hupp: Deutsche Ortswappen. Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft, Bremen 1925
  13. Teilblatt Nordwest Schutzgebiete. In: Landkreis Potsdam-Mittelmark Landschaftsrahmenplan. Büro für Umwelt- und Landschaftsplanung, archiviert vom Original am 7. August 2011, abgerufen am 16. Oktober 2013.
  14. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3