Ziesar

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ziesar
Ziesar
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ziesar hervorgehoben
Koordinaten: 52° 16′ N, 12° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Amt: Ziesar
Höhe: 55 m ü. NHN
Fläche: 67,94 km2
Einwohner: 2451 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km2
Postleitzahl: 14793
Vorwahl: 033830
Kfz-Kennzeichen: PM
Gemeindeschlüssel: 12 0 69 696
Stadtgliederung: Kernstadt und 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Mühlentor 15a
14793 Ziesar
Webpräsenz: www.ziesar.de
Bürgermeister: Dieter Sehm (SPD)
Lage der Stadt Ziesar im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Bad Belzig Beelitz Beetzsee Beetzseeheide Bensdorf Borkheide Borkwalde Brück Buckautal Golzow Görzke Gräben Havelsee Kleinmachnow Kloster Lehnin Linthe Linthe Michendorf Mühlenfließ Niemegk Nuthetal Päwesin Planebruch Planetal Rabenstein/Fläming Rosenau (Brandenburg) Roskow Schwielowsee Seddiner See Stahnsdorf Teltow Treuenbrietzen Wenzlow Werder (Havel) Wiesenburg/Mark Wollin Wusterwitz Ziesar Groß Kreutz BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Ziesar [t͡siˈeːzaʁ] ist eine Stadt im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark und Sitz des Amtes Ziesar. Ihr Wahrzeichen ist die Burg Ziesar.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte ziesar.svg

Die Stadt Ziesar liegt im äußersten Westen des Landes Brandenburg und des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Das westlich liegende Paplitz gehört zur Stadt Genthin im Landkreis Jerichower Land des Landes Sachsen-Anhalt. Nördlich grenzt Ziesar an die Gemeinde Rosenau, im Osten an Wenzlow und im Südosten an Gräben und Görzke. Südlich liegt die Gemeinde Buckautal und im Südwesten das wiederum zu Sachsen-Anhalt gehörende Möckern. Eine kleine Exklave, deren östlicher Teil zur Stadt Ziesar gehört, liegt im Stadtgebiet Möckerns in Sachsen-Anhalt (ihr westlicher Teil gehört ebenso wie vier benachbarte brandenburgische Exklaven zur Gemeinde Buckautal), und umgekehrt gibt es eine Enklave, die zu Möckern gehört, in Ziesars Stadtgebiet.

Ziesar liegt unmittelbar am Nordhang des Flämings. Nördlich von Bücknitz gehören weite Flächen zum Fiener Bruch, das zum Baruther Urstromtal zählt. Im südlichen Bereich des Urstromtals wurde durch eiszeitliche Schmelzwässer ein sandiger Schwemmkegel aufgespült, auf welchem sich die Bücknitzer Heide, ein Kiefernwald, entwickelte.[2] Fließgewässer im Gebiet der Stadt Ziesar sind die zur Havel entwässernde Buckau mit ihren Nebenflüssen Geuenbach, Kirchenheider Bach, Strynzelbach, Strepenbach und Litzenbach. Der Kobser Bach beziehungsweise der Buckauer Hauptgraben fließt unmittelbar durch die Kleinstadt.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Kernstadt gehören folgende Ortsteile zu Ziesar:

Bewohnte Gemeindeteile sind Grebs und Herrenmühle, Wohnplätze der Stadt sind Eulenmühle und Kobser Mühle.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alter See in Ziesar

Der Name der Stadt leitet sich aus dem Polabischen ab. Za jezero bedeutet „hinter dem See“. Damit ist eine Fläche südlich der Burg gemeint, in der zu einer früheren Zeit ein rund 2 km langer und rund 1,5 km breiter See lag, der von Quellen südlich der Stadt gespeist wurde. Durch Trockenlegungen wurde der See entwässert und ab 1880 als Mähwiese und Viehweide genutzt.[4] Jezer taucht in mehreren Ortsnamen der Umgebung auf, wie beispielsweise bei Ferchesar und Hohenferchesar.

10. bis 13. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über Ziesar vom Bergfried der Burg

Die Geschichte des Ortes ist eng mit Brandenburg an der Havel, dem Bistum und dem Hochstift Brandenburg, dem Fürstentum des Bischofs von Brandenburg verbunden. Ziesar wurde erstmals im Jahr 948 als Ezeri urkundlich erwähnt. Es handelt sich dabei um eine von Otto I. erstellte Urkunde, in der der Ort dem Hochstift Brandenburg übertragen wurde. Vor 1247 wurde ein erstes Kloster Ziesar des Franziskanerordens errichtet, das aber bald nach Brandenburg an der Havel verlegt wurde. Im 13. Jahrhundert entstand die Heilig-Kreuz-Kirche sowie in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ein zweites Kloster der Zisterzienserinnen. In diese Zeit fällt auch der Ausbau der Burg Ziesar.

Ziesar lag an der alten Heerstraße Brandenburg–Magdeburg. Ziesar gewann an Bedeutung, nachdem der brandenburgische Bischof Ludwig die Burg Ziesar zu seiner festen Residenz ausbauen ließ. So war Ziesar von 1327 bis etwa 1560 Sitz der Bischöfe von Brandenburg und Residenzstadt. Das Stadtrecht wurde vermutlich 1373 erteilt. Um 1400 wurde die Stadt befestigt, es entstanden Wälle, Gräben und vier Stadttore.

14. bis 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1555 bauten die Stadtväter ein Gemeindehospital. Zwei Zerstörungen erlitt der Ort im Dreißigjährigen Krieg. Nach der Reformation war die Burg Ziesar von 1570 bis 1820 der Sitz eines kurfürstlichen Amtes. Durch den innerpreußischen Gebietstausch mit Luckenwalde gehörte die Stadt seit 1773 zum Herzogtum Magdeburg und lag im damaligen Ziesarschen Kreis. Im Jahr 1624 wurden bei Ziesar Tonvorkommen entdeckt. Dieser Rohstoff bot die Grundlage zur Entwicklung einer Tonwarenindustrie, die bis ins 20. Jahrhundert hinein zu den wichtigen Erwerbszweigen der Stadt gehörte. Einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung brachte der Anschluss an die Poststrecke von Berlin über Brandenburg und Ziesar nach Kleve. 1673 brannte das Rathaus der Stadt ab. In den Jahren 1860 bis 1872 restaurierten Baumeister die Heilig-Kreuz-Kirche. Die Stadt profitierte vom Anschluss an die Chausseen, der in den Jahren 1860 bis 1873 vorgenommen wurde. 1896/1897 errichteten die Stadtväter den Westbahnhof und nahmen eine Kleinbahn in Betrieb.

20. bis 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1900 eröffnete ein Armenhaus am Petritor. Sechs Jahre später erhielt Ziesar den Anschluss an das elektrische Stromnetz; ebenso eröffnete eine Schule. Von 1911 bis 1916 wurde die Kleinbahn so umgebaut, dass sie einen Anschluss an die Normalspurbahnen erhielt. 1913 eröffnete das Amtsgericht; 1916 der Hauptbahnhof. Im Jahr 1936 erhielt Ziesar einen Anschluss an die neu eröffnete Autobahn von Hannover nach Berlin. 1945 eroberte die Rote Armee die Stadt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden in der Burg Flüchtlinge untergebracht.[5]

Im Jahr 1993 wurde in Ziesar ein Münzschatz aus der Regierungszeit Friedrich des Großen geborgen. Im gleichen Jahr wurde auch wieder ein Amt Ziesar errichtet, dessen Verwaltung auf dem Burggelände ansässig ist. Die Orte Bücknitz, Glienecke und Köpernitz wurden am 1. März 2002 eingemeindet.[6]

Verwaltungszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orte Bücknitz, Glienecke und Köpernitz wurden am 1. März 2002 eingemeindet.[7]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 2 790
1890 2 679
1910 2 578
1925 2 513
1933 2 502
1939 2 782
1946 3 598
1950 3 707
1964 2 954
1971 2 647
Jahr Einwohner
1981 2 501
1985 2 451
1989 2 427
1990 2 394
1991 2 331
1992 2 299
1993 2 278
1994 2 257
1995 2 233
1996 2 228
Jahr Einwohner
1997 2 214
1998 2 222
1999 2 197
2000 2 189
2001 2 152
2002 2 910
2003 2 893
2004 2 860
2005 2 806
2006 2 763
Jahr Einwohner
2007 2 716
2008 2 657
2009 2 605
2010 2 553
2011 2 485
2012 2 482
2013 2 453
2014 2 441
2015 2 451

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[8][9] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[10][11]
Wahlbeteiligung: 49,7 %
 %
50
40
30
20
10
0
43,3 %
29,8 %
26,9 %
FBB
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-0,7 %p
+29,8 %p
+5,9 %p
FBB
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
g Freie Bürger und Bauern

Die Stadtverordnetenversammlung besteht aus 11 Mitgliedern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister.

  • SPD 4 Sitze
  • Freie Bürger und Bauern (FBB) 4 Sitze
  • CDU 3 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[12]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieter Sehm (SPD) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 66,6 Prozent der gültigen Stimmen für eine Amtsdauer von fünf Jahren[13] wiedergewählt.[14]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 22. Januar 1999 genehmigt.

Blasonierung: „In Rot zwei gekreuzte, goldene Schlüssel, der Bart des stehenden nach rechts, der des linkshin liegenden nach oben gewendet.“[15]

Die Figuren des Wappens von Ziesar gehen offenbar auf ihren einstigen geistlichen Besitzer Bischof Dietrich von Brandenburg zurück.[16]

Dies ist das Wappen des Bistums Brandenburg, dem der Ort schon bei seiner Gründung Mitte des 10. Jahrhunderts zugeteilt worden war. Das SIGILLUM CIVITATIS SIGEZER des 14. Jahrhunderts zeigt den Schlüsselschild wie hier abgebildet, manchmal wechselt die Stellung auch; im 18. Jahrhundert kommen die Schlüssel auch schräggekreuzt vor.[17] Hupp allerdings tingiert das Wappen in Rot mit zwei gekreuzten silbernen Schlüsseln.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Ziesar und in der Liste der Bodendenkmale in Ziesar stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtkirche St. Crucis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirche St. Crucis wurde am Anfang des 13. Jahrhunderts als spätromanische Saalkirche und Kreuzkirche aus Feldsteinen erbaut. An das ehemals mit einer Holzbalkendecke versehene Hauptschiff schließt sich ein niedriges Chorquadrat mit halbrunder Apsis an. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu mehreren Umbauten. St. Crucis gehört zum evangelischen Kirchenkreis Elbe-Fläming der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Haus Friedrichs des Großen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebäude ist im Auftrag König Friedrichs II. vermutlich im Jahr 1775 als königliches Ablagerhaus errichtet worden. Der Baumeister war mutmaßlich der zu der Zeit einzige Baufachmann der Stadt, Maurermeister Wilhelm Blanckenhorn. Das Haus Mühlentor 16 sollte Friedrich II. als auch weiteren königlichen und fürstlichen Herrschaften auf der Durchreise als Quartier dienen. Zum Gebäude gehörten ursprünglich diverse Stallungen und ein Amtsgarten.

Weitere Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergfried der Burg Ziesar
  • Burg Ziesar mit Bergfried und Storchenturm und der römisch-katholischen Kapelle St. Peter und Paul
  • Dorfkirche Bücknitz
  • Wohngebäude des Klosters Ziesar
  • Breiter Weg Ziesar (historische Marktstraße)
  • Bardelebenscher Hof (historisches Fachwerkhaus)
  • Alte Feuerwehr (Jugendstilbauwerk)

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sowjetischer Ehrenfriedhof von 1949/50 im Park der Burg mit Ehrenmal von 1975/76 für 31 sowjetische Soldaten und 14 Zwangsarbeiter und deren Kinder

Museen und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bischofsresidenz Burg Ziesar – Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters und Burgtheater
  • Heimatmuseum Ziesar im Bereich der Vorburg
  • Krügermühle mit mehreren Ausstellungen

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1990er Jahren wurden die Niederungen des Fiener Bruchs und angrenzende Hochflächen wie Bereiche des Flämings im Rahmen des Natura 2000-Netzes als EU-Vogelschutzgebiet Fiener Bruch ausgewiesen.[18] Das Fiener Bruch ist eines von nur noch drei Brutgebieten der in Deutschland vom Aussterben bedrohten Großtrappen, des schwersten flugfähigen Vogels.

Eine Schachbrettblumenwiese, das einzige Vorkommen östlich der Elbe, ist als Flächennaturdenkmal ausgewiesen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wassermühlen
Krügermühle in Bücknitz

Seit dem Mittelalter wurde die Buckau genutzt, Wassermühlen anzutreiben. Zu diesem Zweck wurden an mehreren Stellen Staustufen installiert und Wassermühlen errichtet. Die Buckauer Wassermühlen dienten in erster Linie dem Mahlen von Getreiden. Ihre wirtschaftliche Bedeutung ging mit der weitgehenden Stilllegung der Mühlenanlagen allmählich verloren. Einige Anlagen sind jedoch noch immer funktionstüchtig und in gelegentlichem Einsatz. Die Eulenmühle beispielsweise wird noch hin und wieder und nicht gewerblich als Sägemühle genutzt. Mehrere Wassermühlen der Buckau wurden zu Wasserkraftwerken umfunktioniert und dienen seither der Stromerzeugung. So speisen beispielsweise die Eulenmühle und die Krügermühle Strom in das öffentliche Netz ein. Die Krügermühle beheimatet ein Museum.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triebwagen von Ziesar nach Güsen vor dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude in den 1990er Jahren

Seit 1897 verband eine Schmalspurbahn der Kleinbahnen des Kreises Jerichow I Ziesar mit Burg (bei Magdeburg). 1901 ging eine Verbindung nach Wusterwitz (Abzweig von der Strecke Brandenburg–Magdeburg) in Betrieb, die 1912 nach Görzke verlängert wurde. 1916 ging schließlich die Bahnstrecke Güsen–Ziesar in Betrieb (siehe auch Kleinbahn-AG in Genthin). In diesem Zusammenhang erhielt Ziesar auch einen neuen Hauptbahnhof im Osten der Stadt. Die Schmalspurbahn wurde 1960 eingestellt, die Strecke nach Wusterwitz 1971. Auf der Strecke nach Görzke gab es schon seit 1973 nur noch Güterverkehr, der bis 1994 durchgeführt wurde. Bis 1999 gab es noch Personenverkehr nach Güsen und Güterverkehr zu einem Anschluss in Bücknitz, danach wurden die Strecken stilllegt und weitgehend abgebaut. Auf der Strecke nach Görzke verläuft heute von der Autobahnkreuzung bei Ziesar bis Görzke ein Radweg. Die Gebäude des Schmalspurbahnhofs Ziesar West im Norden der Stadt, des ersten Bahnhofs der Strecke nach Wusterwitz, im Nordosten und des ehemaligen Hauptbahnhofs im Osten der Stadt sind erhalten, die Anlagen des Hauptbahnhofs stehen unter Denkmalschutz, ebenso der nicht mehr genutzte Lokschuppen im südlichen Teil des Bahnhofsgeländes.

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An das Netz preußischer Chausseen ist Ziesar seit 1862 angeschlossen. Die Bundesstraße 107 zwischen Genthin und Wiesenburg/Mark sowie die Landesstraße L 93 Ziesar–Brandenburg an der Havel führen durch die Stadt.

1936 wurde die heutige Autobahn A 2 eröffnet, die etwa drei Kilometer südlich an der Stadt vorbeiführt. In der Nähe der Anschlussstelle Ziesar befindet sich die Raststätte Buckautal.

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (1.1.)[19] 1 398 1 396 1 393 1 392 1 389 1 407 1 379
PKW je 1.000 Einwohner (31.12. des Vorjahres) 515 525 535 545 559 567 562

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas-Müntzer-Grundschule
  • Thomas Müntzer Ganztags-Oberschule, bis 2008 Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Detlev von Olk: Burg Ziesar. In: Schlösser und Gärten der Mark. Heft 86, Berlin 2006.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ziesar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Sebastian Kinder und Haik Thomas Porada (Hrsg.): Brandenburg an der Havel und Umgebung. 2006, S. 281.
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Stadt Ziesar
  4. Informationstafel: Die Alte See, am Gebiet am Alten See südlich der Burg, April 2017.
  5. Stadt Ziesar: Ziesar – Ein historischer Stadtrundgang, Flyer, ohne Datumsangabe
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  7. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  8. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Potsdam-Mittelmark. S. 30–33
  9. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  10. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/SB_B7-3-5_j05-08_BB.pdf#page=118
  11. http://www.wahlen.brandenburg.de/kw2003/kg/ergebnisse/gemeinde/1253.html
  12. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  13. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  14. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  15. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  16. Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatschek: Lexikon Städte und Wappen der DDR. Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1979, S. 500/501
  17. Otto Hupp: Deutsche Ortswappen. Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft, Bremen 1925
  18. Teilblatt Nordwest Schutzgebiete. In: Landkreis Potsdam-Mittelmark Landschaftsrahmenplan. Büro für Umwelt- und Landschaftsplanung, archiviert vom Original am 7. August 2011, abgerufen am 16. Oktober 2013 (PDF).
  19. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3