Zimmern (Tann)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

48.34361412.921467460Koordinaten: 48° 20′ 37″ N, 12° 55′ 17″ O

Zimmern
Gemeinde Tann
Höhe: 460 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Eingemeindet nach: Tann
Postleitzahl: 84367
Vorwahl: 08572
Karte

Zimmern im Landkreis Rottal-Inn

Ortsansicht von Zimmern

Ortsansicht von Zimmern

Zimmern ist ein Pfarrdorf und eine Gemarkung im niederbayerischen Markt Tann.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Ortschaft Zimmern liegt rund 3,5 km nordöstlich vom Markt Tann an den Kreisstraßen PAN 52 und PAN 15. Die Entfernung zu den nächsten Städten Simbach am Inn/Braunau(OÖ) beträgt 13 km und zur Kreisstadt Pfarrkirchen ca. 10 km. Ortsbildprägend sind die Pfarrkirche St. Michael und der ehemalige Pfarrhof mit Ökonomiegebäuden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die alte Säkularpfarrei Cymmern wurde am 20. Juli 1316 vom Graf Heinrich von Leonberg an den Deutschen Orden übergeben, welcher das Patronat bis 1809 ausübte. Der stattliche Barock-Pfarrhof wurde in den Jahren 1725 bis 1728 unter Förderung von Max Emanuel von Bayern erbaut. Im Jahr 1811 wurde das erste Schulhaus erbaut, es war gleichzeitig Mesnerhaus. 1813 wird der Schullehrer Dempel zu Zimmern urkundlich erwähnt. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die bis dahin selbständige Gemeinde am 1. Januar 1972 in den Markt Tann eingegliedert.[1]

Vereine und öffentliches Leben[Bearbeiten]

In Zimmern ist eine der vier Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Tann mit einer über 100-jährigen Tradition. Sie ist mit einem relativ neuen Feuerwehrhaus ausgestattet. Weitere aktive Vereine sind Krieger- und Soldatenkameradschaft, die kath. Landjugend und kath. Frauenbund. Außerdem besitzt Zimmern eine Disco, die über den Landkreis hinaus bekannt ist.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kreistag des Landkreises Rottal-Inn, Der Land Kreis Rottal Inn, Neue Presse Verlag GmbH, Passau 1975
  • Markt Tann, Markt Tann, Geschichte und Geschichten, Eigenverlag Tann 1989

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 552.