Zinkätzung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Typografisches Strich-Cliché
Klischee-Abdruck als Ex libris

Die Zinkätzung, auch Strich-Cliché bzw. Klischee genannt, ist ein Verfahren, das zum Hochdruck gezählt wird. Sie ist gleichzeitig eine Ätztechnik.

Die Zeichnung wird als Grafik mit Asphaltlack auf einer Zinkplatte aufgebracht. Bei der anschließenden Ätzung im Säurebad werden die nicht vom Asphaltlack bedeckten Metallpartien weggeätzt. Die Einfärbung der Druckplatte mit Farbe geschieht durch Überwälzen, so dass nur die erhabenen Partien des Druckstocks farbtragend sind.

Die Technik der Zinkätzung wurde im 19. Jahrhundert von William Blake entwickelt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Autenrieth: Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren. Vom Hexenmehl und Drachenblut zur Fotopolymerschicht. Tipps, Tricks, Anleitungen und Rezepte aus fünf Jahrhunderten. (Ein alchemistisches Werkstattbuch für Radierer). Version 6.3. Autenrieth, Krauchenwies 2010, ISBN 978-3-00-035619-3, (→ Auszüge Online)
  • Walter Koschatzky; Die Kunst der Graphik. Technik, Geschichte, Meisterwerke (= dtv 2868). Im Text ungekürzte Ausgabe, 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1985, ISBN 3-423-02868-8.
  • Volker Steinbacher: Workshop Radierung – gravieren, drucken, kolorieren. Englisch, Wiesbaden 2006, ISBN 3-8241-1337-6.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]