Zinsregister

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Das Zinsregister, auch Erblehen- oder Grundzinsregister genannt,[1] ist ein mittelalterliches Urbar, in welches der Betrag eingetragen wurde, den ein Zinsbauer bezahlen musste. Es erwähnt auch Veränderungen (Todesfälle, Erbschaften, neue Zinsbauern). Deshalb wurden die Eintragungen oft mit Anmerkungen versehen oder durchgestrichen.

Das Zinsregister ist für die Familienforscher besonders interessant[2], weil es älter ist als die Pfarrregister.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zinsregister Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Bd. 31, Sp. 1533, abgerufen am 26. Februar 2017
  2. Ulrich Seelbach: Ein mannigfaltiger Schatz - Die mittelalterlichen Handschriften. In: Aus mageren und aus ertragreichen Jahren: Berichte und Arbeiten aus der Universitätsbibliothek und dem Universitätsarchiv Gießen. Irmgard Hort und Peter Reuter, 2007, abgerufen am 9. August 2015.