Zither

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Dieser Artikel erläutert die Zither. Cyther, Bergmannszither, Halszither, Harzzither, Lutherzither, Thüringer Zither, Waldzither und Zitter sind Bezeichnungen für die Cister.
Zitherspieler mit „Zitherring“ am rechten Daumen
Spielweise
Zither Musik aus Johann Strauss II., G'schichten aus dem Wienerwald Op.325.

Die Zither ist ein Zupfinstrument und zählt zu der Familie der Saiteninstrumente (Chordophone). In seinen Ursprüngen ein Volksmusikinstrument der Alpenländer, hielt sie im ausgehenden 19. Jahrhundert Einzug in die Salons des europäischen Bürgertums. Nach den Weltkriegen wurde die Bauweise der Zither weiterentwickelt, bis hin zu dem heutigen Konzertinstrument in historischen Aufführungen und in der zeitgenössischen Musik.

In der instrumentenkundlichen Bedeutung bezeichnet Zither allgemein ein Saiteninstrument mit einem Saitenträger, der entweder zugleich als Resonanzkörper fungiert oder an dem ein separater, abnehmbarer Resonanzkörper befestigt ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Hebräer Jubal, dessen Alturgroßvater Kain war, wird in der Bibel als der Urvater aller Zither- und Flötenspieler bezeichnet (Gen 4,21 EU). Der Ausdruck Zither geht auf das griechische Wort Kithara zurück. Im Deutschen tritt es im 17. Jahrhundert in den Formen Cyther und Zitter auf, dies bezeichnete aber zunächst die lautenartige Cister (oder auch Cyster).

In der Frage der Herkunft des Instruments gehen die Meinungen auseinander. Fest steht lediglich, dass auch schon die antiken Griechen einen Vorgänger der Zither, das Monochord, kannten. Aus dem europäischen Raum gelten das mittelalterliche Scheitholt und das Psalterium als Vorläufer der Zither. Ebenso sind viele Formen dieses Instruments in ganz Asien zu finden, so zum Beispiel in China die Qin und Guzheng, in Japan die Koto oder in Vietnam die Tranh. Die Kannel oder Kantele in Skandinavien und im Baltikum sind ebenfalls regionale Ausprägungen der Zither.

Zither als systematischer Fachbegriff der Instrumentenkunde[Bearbeiten]

"Zither" ist in der Hornbostel-Sachs-Systematik ein Oberbegriff für einfache Chordophone, die entweder allein aus dem Saitenträger mit darüber gespannten Saiten bestehen oder die einen zusätzlichen Resonanzkörper besitzen, der vom Tonerzeugungsapparat von der Konstruktion her unabhängig ist. Im Sinne einer populärwissenschaftlichen Instrumentensystematik versteht man unter Zither eine Gruppe von Instrumenten, Zupfinstrumente mit Saiten, deren Korpus aus einem flachen Kasten besteht (bei einigen außereuropäischen Formen auch nur aus einem Brett) und mit einer Anzahl Saiten, die parallel zur Oberfläche des Kastens verlaufen, bespannt sind, dazu gehört z.B. das Psalterium. Weitere Untergruppen dieser Instrumente bilden zum Beispiel die Wölbbrettzither und das Hackbrett.

Die alpenländische Zither[Bearbeiten]

Zitherspieler beim Stimmen, vor 1850 im Ausseerland, Steiermark

Eine der frühesten Beschreibungen eines Zither-Instruments im Alpenraum stammt von dem Schweizer Thomas Platter (*1499 im Wallis). Er berichtet, er habe sich in seiner Jugend Saiten auf eine Schindel gezogen, einen Steg darunter gemacht und die Saiten mit den Fingern angerissen. In "Syntagma musicum" (1619) von Michael Praetorius wird ein Instrument dieser Art unter dem Begriff „Scheit- oder Stückeholz“ erwähnt. Ein auf das Jahr 1675 datiertes Instrument aus Brixen hat die Form eines langen Rechtecks, zwei Spiel- und zwei Begleitsaiten und ein Griffbrett mit 14 Bünden. Erst zum Ende des 18. Jahrhunderts setzen lebhafte Anstrengungen zur Modernisierung des Instrumententypus ein, schwerpunktmäßig im Salzburger Raum und in Mittenwald.

Entscheidend für die Erfolgsgeschichte des Instruments im 19.Jahrhundert wurde Johann Petzmayer. 1803 in Zistersdorf geboren, wuchs er in Wien als Sohn eines Gastwirts auf und erlernte zuerst das Spiel auf der Violine, mit 16 Jahren dann auch auf der Zither. Seine Zither umfasste drei Melodie- und 15 Begleitsaiten und war das bevorzugte Instrument auf seinen ausgedehnten Konzertreisen. Auf seiner zweiten „Deutschlandtournee“ 1836/37 hörte ihn der bayerische Herzog Max in Bayern, der Petzmayer daraufhin als Privatlehrer anstellte und ihm 1838 den Titel „Kammervirtuose“ verlieh. Im selben Jahr veröffentlichte Nikolaus Weigel (aus Giesing bei München) seine Theoretisch-practische Zitherschule. 1838 begleitete Petzmayer Herzog Max auf einer Orientreise über Italien und Griechenland, um König Otto zu besuchen. In Ägypten musizierte er am Fuße der Pyramiden und komponierte auf einer Schiffsreise nach Assuan den Walzer „Nilfahrt“. Die Liebe zum Folkloristischen während der Biedermeier-Zeit bewirkte eine Blüte der Zither in Mitteleuropa, mit Entwicklung hin zu einem bürgerlichen Saloninstrument ("Das Klavier des kleinen Mannes"). Schließlich wurden im ausgehenden 19.Jahrhundert Instrumente in hohen Stückzahlen hergestellt und weltweit exportiert, während sich in ganz Deutschland "Zither-Vereine" gründeten, von denen einige noch heute bestehen.

Instrumententechnisch wurde der bisherigen Diskantzither 1851 durch Georg Tiefenbrunner eine sogenannte Alt- oder "Elegie"-Zither zur Seite gestellt, ein Instrument mit verlängerter Mensur und veränderter Stimmung (1 Quarte tiefer). Die erste Konzertzither der heutigen Bauform mit verlängerter Mensur wurde 1862 von Max Amberger in München gebaut. Um 1930 schuf Adolf Meinel sen. in Markneukirchen eine Quintzither (1 Quinte höher) und eine Baßzither (1 Oktave tiefer).

Die letzten großen Neuerungen des Zitherbaus fanden im 20.Jahrhundert statt, vor allem durch die Entwicklung einer Zither "in Psalterform" durch Ernst Volkmann (Ingolstadt). Volkmann ließ seine Kenntnisse vom Geigenbau einfließen. Durch den Einsatz einer gespannten Decke für den Korpus, sowie durch die teils enorme Verlängerung der Mensuren verlieh er seinen Instrumenten einen kräftigen, sich durchsetzenden Klang, der vor allem für die Interpretation von barocken Transkriptionen und zeitgenössischer Musik von Vorteil ist. Ernst Volkmann reagierte mit seinen durchgeführten Veränderungen auf die Weiterentwicklung der Spieltechnik, der Literatur und auf die veränderten Bedürfnisse professioneller Spieler. Zahlreiche Instrumentenbauer griffen seine Bauweise auf und entwickelten sie auf ihre Art weiter.

moderne Konzertzither in Psalterform von Ernst Volkmann
alpenländische Zither in Salzburger Form

Konzertzither[Bearbeiten]

Form und Spielweise[Bearbeiten]

Die Grundform der Konzertzither besteht aus einem flachen Kasten, auf dem parallel zur Längsseite 5 Griffbrettsaiten und 27 bis 37 Freisaiten gespannt sind. Unter den Freisaiten befindet sich ein Schallloch. Unter den Griffbrett- oder Melodiesaiten liegt das Griffbrett, das mit chromatischen Bünden unterteilt ist. Neben der am häufigsten gespielten Diskantzither gehören auch die Quint-, Alt- und Basszither zur Gruppe der Konzertzithern. Letztere sind transponierende Instrumente.

Eine der verbreitetsten historischen Zitherformen ist die „Salzburger Form“, die eine Ausbuchtung an der dem Spieler abgewandten Seite des Instruments aufweist. Eine andere Bauvariante ist die Zither in „Mittenwalder Form“, die sich an der Symmetrie der Gitarre oder Leier orientiert: sie hat zwei Ausbuchtungen. Ein moderne Zitherform ist die „Psalterzither“, die um 1970 vom Instrumentenbauer Ernst Volkmann (*1921) entwickelt wurde. Diese innovative Bauweise ist eine verbreitete Vorlage für viele heutige Konzertinstrumente.

Die Konzertzither hat zwei Spielbereiche: Die Griffbrett- oder Melodiesaiten und die Freisaiten (umgangssprachlich auch „Begleitsaiten“). Die Griffbrettsaiten werden mit einem Zitherring (Plektron) am Daumen der rechten Hand angerissen, während sie von den Fingern der linken Hand gegriffen werden. Die Freisaiten werden mit den Fingern der rechten Hand angezupft.

Besaitung der Konzertzither[Bearbeiten]

Für die Konzertzither gibt es bis heute zwei weit verbreitete Besaitungen, die sich sowohl in der Stimmung der Griffbrettsaiten, als auch in der Stimmung der Freisaiten (früher "Begleit"- oder "Akkordsaiten", "Bass"- und "Kontrasaiten") unterscheiden:

  • die Standardbesaitung (ursprünglich: Normalstimmung, früher umgangssprachlich auch: Münchner Stimmung) ist die häufigere und entwicklungsgeschichtlich jüngere.

Die Griffbrettsaiten sind auf a, a, d, g, und c gestimmt. Die Freisaiten (ursprünglich Begleit- und Basssaiten) sind in Quart- Quint-Folge nach einem System von Nikolaus Weigel (1811-1878) angeordnet und decken den Tonraum von f' bis Kontra F (oder Kontra G) lückenlos (vollchromatisch) ab. Die Kontrasaiten sind von F chromatisch abwärts gestimmt. Der gesamte Freisaitenbereich wird im Bassschlüssel notiert. Die Anordnung im Quintenzirkel hat den Vorteil, dass die Grundakkorde einer Tonart nahe beieinanderliegen und als Einzelklang oder Kadenzfolge bequem und schnell zu greifen sind. Quarten und Quinten innerhalb eines Akkordes können mit nur einem Finger der rechten Hand quasi als schnelles Arpeggio gezupft werden. Die Anordnung der Griffbrettsaiten orientiert sich an der Quinten-Stimmung der Streichinstrumente, während die zusätzliche a-Saite ein bequemes Greifen von Akkorden in hoher Lage ermöglicht.

Die Standardbesaitung wurde 1878 beim Kongress des „Verbandes deutscher Zithervereine“ als „Normalstimmung“ eingeführt. Damit verfolgten ihre Protagonisten auch das Ziel, auf der Zither das Spiel von „klassischer“ Literatur zu erleichtern. Verbreitung fand die „Normalstimmung“ durch namhafte Komponisten und Zitherspieler wie Johannes Pugh, Josef Haustein (1849-1926), Richard Grünwald (1877-1963) und viele andere.

Stimmung der Diskantzither
  • die seltenere Wiener Besaitung (ursprünglich: Wiener Stimmung)

Die Griffbrettsaiten sind auf a', d', g', g, und c gestimmt. Ein Merkmal der Wiener Besaitung ist die „Hilfssaite“ g' in der Mitte der Griffbrettsaiten. Der Freisaitenbereich der Wiener Besaitung unterscheidet sich von dem der Standardbesaitung in der Hauptsache durch den Umstand, dass sechs Saiten im Bassbereich (f, d, e, fis bzw. es und cis) eine Oktave tiefer gestimmt werden. Das teilt den Freisaitenbereich in zwei Tonbereiche (as' bis gis und c bis Cis) und lässt ein Lücke von g bis cis. Die Kontrasaiten beginnen mit dem C und sind chromatisch abwärts gestimmt. Der gesamte Freisaitenbereich wird im Bassschlüssel notiert.

Die „Wiener Stimmung“ wurde von Carl J. F. Umlauf (1824-1902) in seiner "Neuesten vollständigen theoretisch-praktischen Wiener Zitherschule" (Wien 1859 bei Glöggl) [1] festgehalten und propagiert. Er schreibt über die Griffbrettbesaitung, wie sie später in der „Normalstimmung“ eingesetzt wurde: "Es giebt auch Zithern, wo die Griffbrettstimmung a'–a'–d'–g–c ist; diese Stimmung jedoch verwerfe ich ganz aus dem Grunde, weil nicht mehr Effekt damit erzielt werden kann als mit 4 Saiten, und dann gewöhnlich auf dem zweiten a' gespielt wird, welches nie den schönen und kräftigen Ton hat, wie am Platze des ersten a'."

Die Zither-Familie[Bearbeiten]

Die Baugrößen werden in Diskant- ("normale" Stimmung), Alt- (eine Quarte tiefer) und Basszither (eine Oktave tiefer) unterschieden, wobei jeweils der gesamte Tonvorrat transponiert wird. Des Weiteren existiert noch die seltenere Quintzither (eine Quinte höher klingend). Die verschiedenen Stimmungen werden oft zusammen im Ensemble gespielt, wobei jedes Instrument als solches auch solistisch einsetzbar ist. Außer der Diskantzither werden die Instrumente transponierend notiert: Altzither in g (tief), Basszither oktavierend in c, Quintzither in g (hoch).

Scherrzither
Gitarren- oder Akkordzither

Besondere Formen[Bearbeiten]

Scherrzither[Bearbeiten]

Die Scherrzither, auch Kratzzither oder Schlagzither ist eine bäuerliche Zither mit diatonisch angeordneten Bünden, das in der alpenländischen Volksmusik auch heute noch verwendet wird. Insbesondere wird das Spiel mit der Scherrzither im Allgäu, im benachbarten Vorarlberger und Tiroler Raum, sowie in Oberbayern gepflegt.

Akkordzither[Bearbeiten]

Abweichend zu Bau- und Funktionsweise der Konzertzither sind die Gitarren- oder Akkordzithern. Als Laieninstrumente konzipiert und industriell gefertigt haben sie kein Griffbrett, sondern ausschließlich frei schwingende, bzw. in Akkordgruppen angeordnete Saiten. Ein spezielles Notenblatt (Tabulatur) wird unter diese gelegt, so dass das Instrument auch ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann.

Abbildung eines Moodswingers, eine Third-Bridge-Gitarre oder -Zither

Oberton-E-zither[Bearbeiten]

Der Moodswinger ist eine elektrisch verstärkte Flachbrettzither. Der Moodswinger hat daneben einen zusätzlichen dritten, beweglichen Steg. Der dritte Steg teilt die Saiten in zwei Teile mit unterschiedlichen Tonhöhen. Je nachdem, wo die Saite gezupft wird, erklingt zusätzlich ein Flageolettton.

Literatur[Bearbeiten]

In traditionellen Volksmusikensembles des Alpenraums (zum Beispiel in der sogenannten „Stubenmusik“) nimmt die Zither nach wie vor einen zentralen Platz ein.

Vor allem im Zuge der Weiterentwicklung des Instruments nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Bearbeitungen für Zither allein oder Zitherensemble aus allen Epochen der Musikgeschichte geschaffen. Die hohe klangliche Affinität zu den historischen Zupf- und Lauteninstrumenten beförderte diese Bewegung.

Besonders seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts erregte das Instrument mit seinen unverbrauchten Klangmöglichkeiten und erweiterten Spieltechniken auch immer mehr das Interesse namhafter zeitgenössischer Komponisten, wie zum Beispiel Violeta Dinescu, Georg Friedrich Haas, Mauricio Kagel, Peter Kiesewetter, Bernhard Lang, Dieter Schnebel, Christian Wolff und Walter Zimmermann.

Ausbildung[Bearbeiten]

Die Hochschule für Musik und Theater München bietet als einziges Ausbildungsinstitut in Deutschland einen Pädagogischen Diplomstudiengang Zither sowie den Abschluss Bachelor of Music an.[2] Des Weiteren wird das Instrument in Österreich an den Konservatorien Graz, Linz, Klagenfurt, sowie an der Universität Mozarteum Salzburg und Innsbruck unterrichtet.

Systematik der Zithern. Einige Beispiele[Bearbeiten]

Tanggetong, vor 1936. Die idiochorde Röhrenzither aus Bambus wurde früher in der Musik der Batak zusammen mit der Bootslaute Hasapi gespielt
Stabzither mit Kalebassenresonator. Zentrales Afrika. Tropenmuseum, Amsterdam, vor 1930
  • Bordunzithern gehören zu den Griffbrettzithern, bei denen neben einer oder zwei Melodiesaiten, die durch Niederdrücken auf Bünde verkürzt werden, eine Reihe weiterer Saiten angeordnet sind, die leer gezupft werden und einen begleitenden Bordunton produzieren. Hierzu zählen historische Instrumente wie das süddeutsche Scheitholt, der Dulcimer und die norddeutsche Hummel sowie der norwegische Langeleik und das islandische Langspil.
  • Stabzither: Der Saitenträger ist bei Stabzithern massiv, gerade und starr, im Unterschied zum biegsamen und elastischen Saitenträger der Musikbögen. Zu den Stabzithern zählen frühe Formen der indischen Vina. Deren Nachfahren sind in der indischen Volksmusik die einsaitige Tuila und in Kambodscha die Kse diev. In Vietnam gibt es die einsaitige Đàn bầu.
  • Röhrenzither: Die Saiten befinden sich an der Außenseite einer Rinne oder Röhre. Die ursprünglichsten Zithern sind idiochord, das heißt, die Saiten bestehen aus demselben Material wie der Korpus, aus dem sie herausgeschnitten sind. Ein weit verbreitetes Material für Röhrenzithern ist Bambus. Hierzu gehören die Valiha, eine Bambuszither aus Madagaskar, die Sasando, eine Bambuszither der indonesischen Insel Roti und in Nordostindien die Chigring.
  • Brettzither: die chinesischen Griffbrett- oder Wölbbrettzithern Qin und Guzheng sowie die Bangwe in Malawi.
  • Kastenzither: Sie bilden in der Hornbostel-Sachs-Systematik eine Untergruppe der Brettzithern. Die Saiten laufen über einen aus Brettern zusammengefügten Kasten. Zu dieser bekanntesten Gruppe gehören die alpenländischen Zithern, das Hackbrett, die Hummel und die Scherrzither, die flügelförmige finnische Kantele, die ukrainische Lautenzither Bandura, die orientalische Trapezzither Kanun, die persisch-indische Santur und die Kacapi, eine bootsförmige Kastenzither aus Westjava. Die Violinzither wird mit einem Bogen gestrichen.
  • Schalenzither: Sie werden auch Trogzithern genannt und kommen praktisch nur in Ostafrika vor. Die Saiten laufen frei über eine Öffnung. Die bekannteste Trogzither ist die Inanga aus Burundi.
  • Rahmenzither: Die Saiten sind innerhalb eines Rahmens gespannt. Ein seltenes heutiges Instrument dieser Kategorie ist nur bei den Kru in Liberia und Nachbarländern bekannt. Formen des mittelalterlichen Psalterium gehören hierzu.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zithern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Zither – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. datiert nach Hofmeister Monatsberichte
  2. http://wayback.archive.org/web/20071012123329/http://www.musikhochschule-muenchen.de/index.htm?studium/gaenge.htm