Zons

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Koordinaten: 51° 7′ 19″ N, 6° 50′ 34″ O

Zons
Stadt Dormagen
Wappen von Zons
Höhe: 40 m
Fläche: 18,09 km²
Einwohner: 5371 (30. Jun. 2010)
Bevölkerungsdichte: 297 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 41541
Vorwahl: 02133
Zons (Nordrhein-Westfalen)
Zons

Lage von Zons in Nordrhein-Westfalen

Zons (ehemals Feste Zons genannt, heute offiziell Stadt Zons) ist eine linksrheinische Ortschaft am Niederrhein. Seit der kommunalen Neugliederung 1975 ist sie Stadtteil der Stadt Dormagen im Rhein-Kreis Neuss mit etwa 5.370 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2010).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zons grenzt im Osten an den Rhein. Auf der gegenüber liegenden Rheinseite befindet sich vom Fähranleger ein drei Kilometer langer Weg nach Düsseldorf-Urdenbach, das sich nordöstlich von Zons befindet. Südlich von Zons wird der Ortsteil von Feldern und einigen wenigen Pappelbäumen umgeben. Vorbei an zwei Aussiedlerhöfen folgt nach zwei Kilometern der Ort Dormagen-Rheinfeld. Nach Westen hin befinden sich ausgedehnte Weiden mit vereinzelten Weidenbäumen und in einiger Entfernung der kleine Straßenweiler Nachtigall an der Bundesstraße 9. Nach Nordwesten grenzt Zons an die Zonser Heide und nach Norden hin folgt nach zwei Kilometern die Ortschaft Stürzelberg. Nordöstlich grenzt in der Nähe des Rheins ein Ausläufer des Naturschutzgebietes Grind an den Fähr- und Schiffsanleger Zons.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lageplan der Stadt Zons mit den historischen Gebäuden
Stadtmauer Zons mit dem „Krötschenturm“ (1977)

Zons ist erstmals urkundlich belegt über das sogenannte Testament des Bischofs Kunibert von Köln, das um die Mitte des 7. Jahrhunderts niedergeschrieben wurde, aber erst in einer Fassung des späten 11. Jahrhunderts überliefert ist. Hierin ist die älteste Namensform Zuonizo bzw. Zuonice überliefert, deren Herkunft bis heute nicht geklärt ist. In einer Schenkungsurkunde des Bischof Heribert von Köln von 1019 wird als Name für Zons die Ortslage des späteren Haus Bürgel mit „Burgula bei Zünce“ angegeben.[1]

Archäologische Funde des 7. Jahrhunderts deuten auf eine schon merowingerzeitliche Siedlung in Zons hin, deren genaue Lage jedoch noch unklar ist.[2] Bereits in einer Urkunde von 1057 verlieh der Erzbischof Anno II. von Köln der Königin Richeza neben 100 Mark diverse Villen im Umland von Köln. Eine dieser Villen lag in Zons. Diese Verleihung war eine Gegenleistung für die Königin, die an Erzköln diverse Schenkungen übergeben hatte.[3]

Schriftquellen belegen einen Fronhof des Kölner Erzbischofs in Zons mindestens seit dem Beginn des 12. Jahrhunderts.[4] 1386 bestätigen die Schöffen von Hilden, dass auch für ihre Honschaft das gleiche Hofrecht wie in der Bauernschaft Zons Gültigkeit habe. Dieses Hofrecht entsprach den Rechten, die für die alten Sal- oder Fronhöfe üblich waren.[5]

In den 1980er Jahren deckten archäologische Untersuchungen im Zonser Burgbereich Baufundamente auf, die als Überreste der Eigenkirche des Grundherrn und damit als Teil des Fronhofkomplexes interpretiert werden.[6]

Im Jahre 1372 verlegte der Kölner Erzbischof Friedrich III. den Rheinzoll von Neuss nach Zons. Zum Schutz der Zollstätte wurde ab 1373 mit dem Bau der Zollfeste Burg Friedestrom begonnen. Im Dezember des gleichen Jahres wurde Zons zur Stadt erhoben. Die Privilegien und Anordnungen entsprachen denen der Stadt Brühl von 1285.[7]

Mit dem Bau der Zollfeste wurde gleichzeitig auch mit dem Bau einer Stadtbefestigung durch Mauern und Gräben begonnen. Allerdings war in den Bedingungen für die Stadterhebung festgeschrieben worden, dass Umfang und Ausführung der Stadtbefestigung von Kurköln „gut befunden“ werden mussten. Zusätzlich waren die Schlüssel der Stadttore abends in der Zollfeste zu hinterlegen. Durch diese Vorgaben sollte der uneingeschränkte Zugriff auf die Zollstätte durch Kurköln auf Dauer abgesichert werden.[8]

Den Kern der Gesamtfestung bildete die stark umwehrte Burg Friedestrom, die der Sitz des bischöflichen Schultheiß war. Verwaltung und Sicherung des Zolls und die Verwaltung des neu geschaffenen Amtes Zons hatten ebenfalls ihren Sitz in der Burg. Der planmäßige Bau der Zollfestung mit Stadtmauer wurde wahrscheinlich bis im 15. Jahrhundert vollendet.

Die rechteckig bis trapezförmig angelegte Stadt umgibt eine basaltverstärkte Mauer, die sich ca. 300 m in Nord-Süd-Richtung und 250 m in West-Ost-Richtung erstreckt. An den Eckpunkten befinden sich verschieden ausgeführte Türme: nordöstlich der rechteckige Rhein-, Zoll- oder Peters-Turm, nordwestlich der runde Krötschenturm, südwestlich der runde Mühlenturm (Umbau vom Wehr- zum Mühlenturm (Bärwindmühle) noch im Spätmittelalter), südöstlich der Schlossturm sowie innerstädtisch an der Burgmauer der runde Juddeturm (35 m hoch, 24 m bis Dachunterkante, barocke Haube 11 m). Der Name Juddeturm geht wohl auf das Kölner Patriziergeschlecht Judde zurück.

Zwei öffentliche Tore führten in die Stadt: im Norden das Rheintor, im Westen das Feldtor. Ersteres wurde im 19. Jahrhundert zum Teil, Letzteres nahezu vollständig abgetragen. Ein drittes Außentor (Südtor), das am besten erhalten ist, bildete den Zugang vom Zwinger in die Vorburg. Über die Lage der älteren dörflichen Zonser Siedlung sind derzeit nur Mutmaßungen aufgrund von Flurnamen und der Geländesituation möglich. Der Flurname „Im Hofstädtchen“ an der heutigen Aldenhovenstraße unweit der Altstadt könnte sich auf diese Siedlung beziehen, wobei auch die sich an dieser Stelle kreuzenden Wege als mögliches Indiz anzusehen sind.

Blick über die Altstadt von Zons (1977)

Die kleine Stadt umfasste nur 124 Hausplätze. Zum Amt Zons gehörten auch das Dorf Stürzelberg, ein Teil des Dorfes Horrem und das heute rechtsrheinische Haus Bürgel. Haus Bürgel und Zons gehörten ursprünglich kirchlich und gerichtlich zusammen. Erst 1423 wurde auf Anordnung von Erzbischof Dietrich II. eine kleine Taufkapelle in Zons errichtet, Haupt- und Vollkirche blieb unverändert die Kirche in Bürgel, die inzwischen aber durch Rheinverlagerungen Ende des 14. Jahrhunderts auf der anderen rechten Rheinseite lag.[8] Da der Kirchbesuch durch die Lage auf der rechten Rheinseite sehr beschwerlich war, wurde 1593 die Taufkapelle durch General-Vikar Peter Propper zur Pfarrkirche mit allen Rechten erhoben. Die Kirche in Zons gehörte aber weiter mit der in Bürgel zu einem gemeinsamen Kirchspiel.[9]

Das Pfarrrecht über das Kirchspiel Bürgel/Zons lag bis 1803 beim Kloster Brauweiler. Der kurkölnische Rheinzollort Zons gilt als eine der besterhaltenen spätmittelalterlichen Stadtanlagen am Niederrhein. Bis 1794 gehörte das Amt Zons zu Kurköln, südlich begrenzt durch die jülichsche Enklave Dormagen (Amt Bergheim), südwestlich durch die kurkölnische Herrlichkeit Hackenbroich, westlich durch das kurkölnische Kirchspiel Nievenheim als Teil des Dingstuhls Hülchrath, nordwestlich durch die kurkölnische Herrlichkeit Uedesheim (jeweils Amt Hülchrath und Erprath), rechtsrheinisch durch die Honschaften Urdenbach und Baumberg im Herzogtum Berg.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Verpfändung 1463 durch den Erzbischof Dietrich II. von Moers an das Kölner Domkapitel bis 1796 waren Stadt und Amt Zons eine Art Unterherrschaft des Kapitels. Mit der Inbesitznahme des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen endete 1794 die Zugehörigkeit zum kurkölnischen Territorium; Zons wurde französisch, zunächst als Kantons- und Munizipalitätsort und 1798 bis 1814 als Teil des Kantons Dormagen im Arrondissement de Cologne im Département de la Roer. Mit dem Frieden von Lunéville 1801 wurde das gesamte linksrheinische Gebiet auch völkerrechtlich Frankreich einverleibt.

Im Jahre 1815 dem preußischen Staatsgebiet zugeschlagen, erfolgte 1816 die Bildung des Kreises Neuß mit der Bürgermeisterei Zons, die aus den Orten Zons, Nachtigall, St. Peter und Stürzelberg bestand. Dieser war seit 1822 Teil des neuen Regierungsbezirks Düsseldorf. Zons ist seit um 1900 ein beliebtes Ausflugsziel. 1904 erhielt der Ort das Recht zur Führung eines eigenen Wappens. Seitdem trug Zons auch wieder die Bezeichnung „Stadt“, wenn der Ort auch verwaltungsrechtlich im Kreis der Landgemeinden verblieb. Mit der Eingemeindung in die Stadt Dormagen, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat[10], nannte sich Zons „Feste“, und seit 1992 trägt der Ort aufgrund der historischen Bedeutung wieder die Bezeichnung „Stadt“, allerdings als reine Titularstadt. Bereits 1972 wurde die gesamte Altstadt durch einen von Bund und Land geförderten Modellversuch durchgreifend saniert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zons entwickelte sich seit dem 14. Jahrhundert räumlich und demographisch nur wenig, was wohl in erster Linie an der recht ungünstigen Lage im Straßenverkehr lag. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt dreimal von schweren Stadtbränden heimgesucht: 1464, 1547 und 1620. Während vor dem letzten Stadtbrand von einer gewissen wirtschaftlichen Blüte vor allem durch Handel berichtet wird, erlebte die Stadt im 17. Jahrhundert aufgrund dieses Brandes, einer (erfolglosen) Belagerung und eines schweren Beschusses gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, mehrerer verheerender Pestepidemien und häufiger Besatzungen durch kölnische und französische Truppen einen wirtschaftlichen und demographischen Niedergang. 1648 lebten in Zons 172, in Stürzelberg 49 Personen. Nach einem allmählichen Bevölkerungsanstieg starben im Pestjahr 1666 in der Pfarrgemeinde Zons rund 255 Personen. Seit etwa 1700 nahm die Bevölkerungszahl wieder spürbar zu: 1692 zählte die Pfarrgemeinde 308 Einwohner, 1738 waren es schon 831 Kommunikanten und schließlich 1799 1.054 Einwohner. Die Bevölkerung war im 18. Jahrhundert fast rein katholisch. In diesem Zeitraum lebten dort nur einzelne jüdische Familien, deren Zahl bis 1806 auf fast 50 Personen anwuchs. Im Laufe des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerungszahl im Vergleich zur allgemeinen demographischen Entwicklung relativ langsam, aber nahezu kontinuierlich zu. 1849 zählte Zons mit Stürzelberg 2.012 Einwohner, 1928 lebten in Zons 1.306, in Stürzelberg 1.428 Personen, insgesamt also 2.734. Am 30. Juni 1964 hatte die damalige Stadt Zons, also mit Stürzelberg, St. Peter und Nachtigall, 6.310 und am 30. Juni 1974 schon 9.715 Einwohner.

Einwohnerentwicklung im Stadtteil Zons:

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohnerzahl   Jahr Einwohnerzahl   Jahr Einwohnerzahl
1974 5.521   1975 5.425   1976 6.160
1985 5.860   1995 5.790   2004 5.319
2005 5.405   2007 5.370   2010 5.371

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1800–1812: Matthias Aldenhoven
  • 1813–1828: Anton Baaden
  • 1829–1837: Franz Michael Fischer
  • 1837–1848: Peter Mathias Schumacher
  • 1848–1851: Josef Schneider
  • 1851–1858: Josef Hanstein
  • 1858–1879: Eduard Bacciocco
  • 1879–1900: Hermann Heckmann
  • 1900–1909: Nikolaus Kohl
  • 1909–1910: Josef Trapet
  • 1910–1923: Albert Granderath
  • 1923–1926: Stephan Güsgen
  • 1926–1928: Emil Kirchhoff
  • 1928–1945: Michael Flücken
  • 1945–1946: Johann Scheer (bis Januar 1946 nur für den Ort Zons)
  • 1945–1946: Franz Bebber (für Stürzelberg)

Ehrenamtliche Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1946:–1946 Gerhard Justenhoven
  • 1946–1948: Wilhelm Fleischhauer
  • 1948–1952: Bernhard Kamm
  • 1952–1962: Hermann Schmitz
  • 1962–1969: Georg Lerch
  • 1969–1974: Hannelu Manitz (CDU), Stellvertreter: Hans Wingerath (CDU)

Stadtdirektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1946–1961: Johann Scheer
  • 1961–1973: Artur Elicker
  • 1973–1974: Johann Schmitz, Allgemeiner Vertreter: Reinhold Schwarz

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Stadtwappen von Zons

Ab 1904 bis zur Eingemeindung führte Zons ein eigenes Wappen. Blasonierung: „In Rot ein silberner Heiliger zu Pferde, mit dem Schwert seinen Mantel mit einem vor ihm stehenden, spärlich bekleideten Mann teilend, im rechten Obereck in Silber ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz.“ Als Stadtwappen oft mit silberner, dreitürmiger Zinnenmauerkrone mit schwarzem, mittigem Portal auf dem oberen Schildrand dargestellt.

Wappenerklärung: Der Heilige ist St. Martin von Tours, das schwarze Kreuz in Silber ist das kurkölnische Wappen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Haupterwerbszweige der Bevölkerung waren bis in die Neuzeit die Land- und die Viehwirtschaft. Daneben hatten der Bier- und Weinhandel und verschiedene Handwerke wie das Zieglergewerbe teilweise überlokale Bedeutung. Die Einwohner Stürzelbergs verdienten sich ihren Lebensunterhalt hauptsächlich als Tagelöhner oder Fischer. Eine besonders herausgehobene Bevölkerungsgruppe nach Vermögen und sozialer Herkunft waren bis um 1800 die Zollbeamten, die nicht das Bürgerrecht besaßen und dementsprechend keine bürgerlichen Pflichten zu leisten hatten. Um den Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zu einer Industrieansiedlung in Stürzelberg bzw. St. Peter. In Zons selbst hat sich keine nennenswerte Industrie niedergelassen.

Die Wohnbebauung der eigentlichen Stadt Zons wuchs erst relativ spät über ihre Stadtmauern hinaus. Erste Wohnhäuser "extra muros" entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts, geschlossenere Siedlungszonen sind erst für das ausgehende 19. Jahrhundert festzustellen. Zunächst konzentrierte sich die Bebauung auf die Wege in unmittelbare Nähe der Festung und dehnte sich später, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, in nördlicher und westlicher Richtung aus.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zons liegt zwei Kilometer östlich der Bundesstraße 9. Vier Kilometer von Zons entfernt befindet sich der Autobahnanschluss Dormagen, Nievenheim, Zons an die A 57.

Schifffahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rheinfähre von Zons nach Urdenbach

Die Stadt Zons kann auch per Ausflugsschiff der Köln-Düsseldorfer von Düsseldorf und Köln erreicht werden. Es verkehrt ferner eine Autofähre zwischen Zons und Düsseldorf-Urdenbach

Buslinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über folgende Linien innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr kann Zons erreicht und verlassen werden:

  • 875: Neuss Landestheater - Grimlinghausen - Stüttgen - Stürzelberg - Zons -Dormagen Bhf. -Marktplatz
  • 886: Rheinfeld - Marktplatz – Dormagen Bhf. - Zons - Stürzelberg - Delrath - Nievenheim S-Bhf.
  • 887: Rheinfeld - Marktplatz - Dormagen Bhf. - Zons - Stürzelberg - Delrath - Nievenheim S-Bhf
  • WE2: Rheinfeld - Marktplatz - Dormagen Bhf. - Zons - Stürzelberg - Delrath - Nievenheim S-Bhf (WochenendExpress)
  • NE2: Dormagen Bhf. - Zons - Stürzelberg - Delrath - Nievenheim S-Bhf (NachtExpress)

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule
  • Sportplatz
  • Tennisplatz
  • Turnhalle
  • Kindergärten
  • Altentagesstätten
  • Kreismuseum
  • Kreisarchiv und Internationales Mundartarchiv "Ludwig Soumagne"
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Supermarkt

Kultur und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zollfeste
  • Kreismuseum
  • Jüdischer Friedhof (Zons)
  • Hannepützheide in der Zonser Heide; In dieser Kulturlandschaft befindet sich Heidekraut (Calluna vulgaris) in der ehemaligen Rheindüne und ein großer Kinderspielplatz.
  • Märchenspiele der Freilichtbühne Zons
  • jährliche Ritterspiele
  • Schützenfest

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jörg H. Baumgarten: Zons – Ein Stadtführer. Köln, 1989. ISBN 3-87909-237-0
  • Helene Blum-Spicker: 600 Jahre Stadt Zons. 1373 – 1973. Dormagen, 5. Auflage 1985.
  • Nicolaus Bömmels: Die ehemaligen Rittergüter in den Kreisen Grevenbroich und Neuss. In: Almanach für den Kreis Neuss 1979. Neuss 1979, S. 32-51.
  • Karl Emsbach: Zons - Portrait einer alten Stadt. Hrsg. vom Heimat- und Verkehrsverein der Stadt Zons e.V., Dormagen, 2000. ISBN 3-926963-44-1
  • Karl Emsbach: Zons. Rheinische Kunststätten, Heft 496; Hg.: Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Neuss, 2006.
  • Aenne Hansmann: Geschichte von Stadt und Amt Zons. Mit einem Beitrag von Artur Elicker, Jakob Justenhoven und Herbert Milz. Düsseldorf 1973.
  • Aenne Hansmann, Margret Wensky: Rheinischer Städteatlas Zons. Lieferung IV, Nr. 25. 1978, 2. verb. u. erg. Aufl. Köln 1990. ISBN 3-7927-1115-X
  • Maria-Elisabeth Kirchhoff-Werle, Hans Georg Kirchhoff: Zons – Geschichte und Geschichten. Historische Schriftenreihe der Stadt Dormagen, Bd. 11, Dormagen 1993. ISBN 3-926963-12-3
  • Werner Lisken (Bearb.): Die Familien der historischen Stadt Zons und der katholischen Pfarre St. Martin (mit den Ortsteilen Bürgel, Grind, Nachtigall, Sankt Peter und Stürzelberg) von 1664 bis 1900. Ein genealogisches Nachschlagewerk. Veröffentlichungen der Gesellschaft für Familienkunde e.V., Sitz Köln, Bd. 293, Köln 2014. ISBN 978-3-86579-108-5
  • Thomas Schwabach: Die Schwieren-Chroniken aus Zons. Bemerkenswertes aus einer niederrheinischen Kleinstadt und ihrer Umgebung 1733-1823. Veröffentlichungen des Kreisheimatbundes Neuss e.V. Nr. 15, Köln 2005. ISBN 3-9808017-9-9
  • Detlev Zenk: Zons - Alte Zollfeste am Rhein. Düsseldorf 2005. ISBN 3-935873-09-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Monatsschrift des Düsseldorfer Geschichtsverein, 1881, Heft 4, S. [39]34.
  2. Frank Siegmund: Merowingerzeit am Niederrhein. Rheinische Ausgrabungen 34. Rheinland-Verlag, Köln 1998, S. 470f., Taf. 255. ISBN 3-7927-1247-4
  3. Theodor Joseph Lacomblet, in: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheines und des Erzstiftes Cöln, Urkunde 192, 1840, Teil 1, S. [139]123. Online-Ausgabe 2009[1]
  4. Oediger: Regesten I, S. 24 f. Nr. 46 und S. 195ff. Nr. 658.
  5. Lacomblet, Theodor Joseph, in: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins oder des Erzstiftes Köln, Urkunde Nr. 903. Band 2, 1846, S. [353]337. Digitalisierte Ausgabe ULB Bonn
  6. Marion Roehmer: Burg Friedestrom in Zons. Mittelalterliche Keramik und Baubefunde einer rheinischen Zollfestung. Rheinische Ausgrabungen 42. Köln 1998.
  7. Lacomblet, Theodor Joseph: Archiv für die Geschichte des Niederrheins. In: XIV. Bürgel.Zons. Band 2, 1857, S. [257]241. Onlinefassung
  8. a b Lacomblet, Theodor Joseph: Archiv für die Geschichte des Niederrheins. In: XIV. Bürgel.Zons. Band 2, 1857, S. [358]342. Onlinefassung
  9. Lacomblet, Theodor Joseph: Archiv für die Geschichte des Niederrheins. In: XIV. Bürgel.Zons. Band 2, 1857, S. [363]347. Onlinefassung
  10. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 294.