Zoo Frankfurt

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Zoo Frankfurt
FrankfurtZooLogo.svg
Motto Tiere erleben – Natur bewahren
Ort Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Fläche 11 Hektar
Eröffnung 1858
Tierarten 448 Arten[1] (31. Dezember 2019)
Individuen ca. 4650 Tiere[1] (31. Dezember 2019)
Artenschwerpunkte Bedrohte Tierarten mit Bezug zu den Projekten der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt; Nachttiere und Kleinsäuger; Fische und Reptilien (Schildkröten, Leguane); tropische Vögel
Besucherzahlen 824.691[1] (31. Dezember 2019)
Organisation
Leitung Miguel Casares
Trägerschaft Stadt Frankfurt am Main
Förderorganisationen Zoologische Gesellschaft Frankfurt
Mitglied bei WAZA, EAZA, VdZ
Zoo-Frankfurt-Gesellschaftshaus-a.jpg

Zoologischer Garten Frankfurt, Blick auf das Gesellschaftshaus

www.zoo-frankfurt.de
Zoo Frankfurt (Stadtteile von Frankfurt am Main)
Zoo Frankfurt

Koordinaten: 50° 6′ 56,1″ N, 8° 42′ 11,3″ O

Modell des Zoos im Westend um 1860, ausgestellt im Vogelhaus
Der Zoo und seine Umgebung 1893, von der ehemaligen Pfingstweide ist bereits nichts mehr übrig.
Waldelefant Dima 1975, gestorben 1979 im Zoo Frankfurt
Briefmarke der Deutschen Bundespost (1958): 100 Jahre Zoologischer Garten Frankfurt (Main)
Luftaufnahme mit Blick unter anderem auf den großen Weiher, die Robben-Klippen, den Katzen-Dschungel und das Nachttierhaus

Der Zoo Frankfurt (zeitweise auch Zoologischer Garten Frankfurt) wurde 1858 in Frankfurt am Main eröffnet und ist damit, nach dem Zoologischen Garten Berlin, der zweitälteste Zoo Deutschlands.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Zoo Frankfurt befindet sich am östlichen Rand der Innenstadt, in gerader Verlängerung der Haupteinkaufsstraße Zeil, Ecke Alfred-Brehm-Platz im Stadtteil Ostend. In der Bernhard-Grzimek-Allee (im Westen des Zoos) befinden sich das Gesellschaftshaus, der Haupteingang und der U-Bahnhof Zoo. Dort ist der Zoo durch die Linien U6 und U7 der U-Bahn Frankfurt sowie die Straßenbahnlinie 14 an das öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden.

Das Freigelände ist im Norden durch die Thüringer Straße begrenzt – im Osten durch die Waldschmidtstraße und die Rhönstraße, an deren Kreuzung sich nahe dem Frankfurter Alleenring ein Ausgang befindet. Im Süden bilden die Straßen Am Tiergarten und Bernhard-Grzimek-Allee die Grenze.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Frankfurter Zoo entstand auf Betreiben einer Bürgerinitiative. Dazu pachtete die Zoologische Gesellschaft Frankfurt zunächst den Leer’schen Garten im Westend, direkt an der Bockenheimer Landstraße und westlich der heutigen Straße Unterlindau gelegen. Als man schließlich die Genehmigung der örtlichen Polizeibehörde eingeholt hatte, mit der „das Halten wilder Tiere in geeigneten Behältern“ gestattet wurde, wurden am 8. August 1858 die ersten exotischen Tiere präsentiert, jedoch wurden vorerst lediglich Pflanzenfresser genehmigt.

Umzug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Innenstadtlage und der daraus resultierende Platzmangel bewogen die Gründergesellschaft, an die damals außerhalb der Stadt gelegene Pfingstweide zu ziehen, ein ehemaliges Exerziergelände, auf dem schon Napoleon I. 1813 die Truppenparade abgenommen hatte. Am 29. März 1874 war der Umzug und bereits 1875/76 wurde das Zoo-Gesellschaftshaus errichtet. In der Folgezeit wurden auch ein Raubtierhaus, das Affenhaus, das Antilopenhaus, die Bärenanlagen und ein großes Aquarium gebaut. Der Zoo war auch bei Malern beliebt und wurde von den Impressionisten Paul Klimsch und Max Slevogt besucht.[2] Der Zoo reagierte auf das künstlerische Interesse, indem er Bruno Schäfer, Carl Wagner, Gertrud Winter und Paul Klimsch auf dem Wirtschaftshof Ateliers einrichtete.[3]

1915 übernahm die Stadt Frankfurt den Zoo, nachdem der Tierbestand wegen des Ersten Weltkrieges an mangelnder Pflege und Nahrungsknappheit einzugehen drohte.

Kriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Zeit des Nationalsozialismus entstanden neben Gartenanlagen auch das Elefantenhaus, die Robbenanlage und das Menschenaffenhaus. Während des Zweiten Weltkrieges schlugen bei Luftangriffen auf Frankfurt am Main im März 1944 27 Fliegerbomben im Zoo ein, die fast alle Gebäude zerstörten. Viele Tiere starben oder liefen frei umher. Nahezu alle Gehege und auch das Gesellschaftshaus waren ausgebrannt. Alle Aquarien- und Terrarientiere, sämtliche Raubkatzen und ungefähr 90 Prozent aller anderen Tiere waren tot. Am 24. März 1945 ordnete NS-Gauleiter Jakob Sprenger die totale Räumung Frankfurts an. Der zuständige städtische Amtmann Fritz Acker verweigerte die angeordnete Tötung der wenigen überlebenden Tiere. Mit Unterstützung Frankfurter Bauern gelang es ihm, den Zoo vorerst weiter mit Futter zu versorgen.

Wiedereröffnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen Tag nach dem Einmarsch der 3. US-Armee am 29. März 1945 beauftragte der Stadtkommandant der amerikanischen Militärregierung, Lt. Colonel Howard D. Criswell, den Redakteur Wilhelm Hollbach als amtierenden Oberbürgermeister mit dem Wiederaufbau der Stadtverwaltung.[4] Priorität hatte zunächst die Wiederherstellung der zerstörten städtischen Infrastruktur und die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Wohnraum. Der Zoo im dichtbesiedelten, weitgehend zerstörten Ostend sollte deshalb, entsprechend einer bereits auf die 1920er Jahre zurückgehenden Planung, endgültig aufgegeben und an den Stadtrand verlegt werden. Hollbachs persönlicher Referent Bernhard Grzimek wurde mit Wirkung vom 1. Mai 1945 zum Direktor des Zoos ernannt. Er widersetzte sich der angekündigten Schließung, ließ in privater Initiative die Bombenkrater im Zoo verfüllen und einige Gebäude provisorisch herrichten. Zugleich ließ er eigenmächtig den Zoo im Nordosten um ein Trümmergelände bis an den Unteren Atzemer und die Waldschmidtstraße erweitern; durch die Erweiterung verschwand die alte Fasanenstraße. Schließlich kündigte er öffentlich die Wiedereröffnung des Zoos am 1. Juli 1945 an.[5]

Die Stadtverwaltung erteilte Grzimek die Erlaubnis, den Zoo wiederzueröffnen, allerdings ohne Zuschüsse aus städtischen Mitteln. Als neue Einnahmequelle wurde auf dem Gelände des zerstörten Zoos ein ständiges Vergnügungszentrum mit Schaustellern aller Art, Karussells und Achterbahn eröffnet. Tanzveranstaltungen, Kinderfeste und Sommernachtsbälle, Modenschauen, Eisrevuen und Zirkusveranstaltungen brachten Geld in die leeren Kassen. Grzimek wurde von anderen deutschen Zoodirektoren dafür kritisiert, da diese Vorgehensweise eines Zoodirektors nicht würdig sei. Grzimeks wissenschaftlicher Assistent war von 1946 bis 1950 der spätere Nürnberger Zoodirektor, Alfred Seitz.

Neue Anlagen seit 1950[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1950 von Bernhard Grzimek wiedergegründete Zoologische Gesellschaft Frankfurt veranstaltete Tombolen und Spendenaktionen und stiftete die Einnahmen, die Millionenhöhe erreichten, dem Wiederaufbau. An Neubauten kamen nach dem Zweiten Weltkrieg ab den 1950er Jahren (zum Teil erstmals in Deutschland) hinzu:

  • 1953: Giraffenhaus;
  • 1957: Exotarium (Kunstwort aus Exot und Aquarium) mit der ersten Polaranlage für Pinguine (Eselspinguine), die seit 2019 von Krokodilen bewohnt wird;
  • 1959/62: Affenanlagen;
  • 1961: Faust-Vogelhallen und Straußenhaus;
  • 1963: Vogelbüsche (früher: Fasanerie);
  • 1966/70: Menschenaffenhaus mit riesigen Glasscheiben und weitgehendem Verzicht auf Gitter (Abriss 2006);
  • 1978: Grzimek-Haus (auch Tag-Nacht- oder 24-Stunden-Haus) für Kleinsäugetiere mit Nachttierabteilung, ermöglicht das Beobachten nachtaktiver Tiere;
  • 1993: Anlage für Amurleoparden an der Stelle der heutigen Bonobo-Freianlage (Abriss 2006);
  • 1999: "Waldlichtung" für Helmkasuare am Straußenhaus (unter Einbezug der früheren Nutria-Anlage);
  • 2000: Mähnenwolf-Pampa an der Stelle des früheren "Rundbaus" (seit 2019 Teil der Max-Schmidt-Anlage) und "Eulen-Taiga" an den Faust-Vogelhallen;
  • 2001/05: Katzendschungel Südasien mit naturnahen Raubtieranlagen;
  • 2002: Robbenklippen: Zwei getrennte Becken für Seehunde und Zwergseebären; in einer Grotte können die Robben durch große Unterwasserfenster beobachtet werden;
  • 2004: Grzimek-Camp und Zwergotter-Freianlage am Grzimek-Haus;
  • 2005: zweites Okapi-Gehege am Ort der Wolfsanlage neben dem Giraffenhaus;
  • 2007: barrierefreier Streichelzoo mit Ziegen;
  • 2008: Borgori-Wald (Kunstwort aus Bonobo, Orang-Utan und Gorilla), das neue Menschenaffenhaus, in dem auch weitere tropische Tierarten gezeigt werden. Außerdem wurde das Gibbon-Haus am großen Weiher mit Verbindung auf eine naturnah gestaltete Kletterinsel fertiggestellt.
  • 2011: Erdmännchen-Freianlage mit Glashaus;
  • 2013: Gebäudekomplex mit neuem Haupteingang, Zooshop und „Ukumari-Land“.[6]: „Ukumari-Land“ ist eine dreiteilige Anlage für Brillenbären und andere südamerikanische Säugetiere (Ukumari ist das Quechua-Wort für Bär);[7][8]
  • 2018: Freianlage für Goldene Löwenäffchen am Grzimek-Haus.[9]
  • 2019: Freianlage für Humboldtpinguine;[10] Hier sollen perspektivisch 60 bis 80 Pinguine unterkommen.[11]
  • 2020: Bienenbaum auf der Streuobstwiese hinter den Affenanlagen[12]

Die Neugestaltung der Außenanlage der Asiatischen Löwen, die durch die Eishockey-Mannschaft Löwen Frankfurt („Löwen für Löwen“)[13] und die KfW-Stiftung.[14] unterstützt wird, sind in Planung. Baubeginn soll im Frühjahr 2021 sein[15]

Im Jahr 2019 wurden ferner die Konzeptstudie zum neuen Masterplan ZOOKUNFT 2030+ vorgestellt und die Sanierung des Terrariums begonnen.[16] Weitere Ausbauschritte sollen dem neuen Plan zufolge eine verbesserte Zoo-Infrastruktur (inkl. Restauration), eine europäische Sumpflandschaft und zwei große Biotophallen mit Freigehegen sein: die eine für Tiere aus südamerikanischen Überschwemmungswäldern, die andere mit einer Abfolge verschiedener afrikanischer Lebensraumausschnitte.

Außenzoo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1970er Jahren wurde der Plan einer Verlagerung des Zoos in Außenbezirke wieder aufgegriffen. Ein Anfang war 1974 gemacht, als man Wisente, Störche und Hirsche ins Niddatal verlegte. Auch ein Plan zum kompletten Umzug nach Niederursel war bereits fertig erarbeitet. Neue städtebauliche Planungen, unter anderem für die Bundesgartenschau 1989 im heutigen Niddapark, und die Erschließung des Niederurseler Hangs für den neuen Stadtteil Frankfurt-Riedberg und den Campus Riedberg, erforderten eine Umplanung und verhinderten den Umzug des Zoos. Die Zoodirektion zog die Konsequenzen und konnte, da sie sich artgerechter Haltung verpflichtet sah, zahlreiche Tierarten nicht mehr beherbergen. So gibt es im Frankfurter Zoo seit Mitte der 1980er-Jahre keine Elefanten mehr. Der Plan für einen neuen Landschaftszoo am Niederurseler Hang wurde nach einigen Planungsvorarbeiten nicht weiterverfolgt, und auch die Überlegungen für eine Zoofiliale in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A5, am so genannten Geiersberg, sind bisher nicht konkretisiert worden.

Tieranlagen und weitere Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ukumari-Land[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 anstelle der Bärenanlagen aus der Grzimek-Zeit eröffnet, werden hier südamerikanische Säugetiere gezeigt. Schon vor dem Passieren der Kasse blickt man in einen üppig bepflanzten Wintergarten, dem Innengehege für Schwarze Brüllaffen und Lisztaffen. Sie nutzen auch die erste Freianlage des Ukumari-Lands und teilen diese mit züchtenden Großen Ameisenbären. Zwei weitere Freianlagen werden von ebenfalls züchtenden Brillenbären genutzt, die auf einer Anlage mit Waldhunden vergesellschaftet sind. Die Innengehege der Bären und Hunde liegen, ebenso wie die der Ameisenbären, hinter einer hohen künstlichen Felswand; sie verbirgt ein zweistöckiges Gebäude, in dem sich auch Zucht- und Zwischengehege für andere Tierarten befinden.

Katzendschungel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Stelle der alten Raubtiergalerie entstand eine Anlage für vier Raubsäugerarten, die meisten davon aus Südasien. Ausnahme sind die Fossas. Die größte Raubtierart Madagaskars bewohnt ein ursprünglich für Nebelparder designtes Gehege, mit einem spektakulären, großen Kunstbaum, der den Tieren in Kombination mit echten Ästen und Pflanzen viele Klettermöglichkeiten bietet. Ferner sind didaktisch wirkungsvoll Vertreter der beiden größten Katzenarten einer der kleinsten Katzenarten gegenübergestellt: Asiatische Löwen, Sumatra-Tiger und Ceylon-Rostkatzen. In die Tiger-Freianlage ist dabei ein Teil des Großen Weihers als Schwimmbecken für die Katzen integriert worden. Hier leben auch verschiedene Schildkröten und einheimische Süßwasserfische. Das letzte Überbleibsel der alten Raubtiergalerie, die erst unter Grzimek angelegte Löwen-Freianlage, soll ab dem Jahr 2021 ebenfalls grundlegend modernisiert werden.

Großer Weiher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem gläsernen Wintergarten am Ufer des Weihers lebt ein Pärchen Nördlicher Weißwangen-Schopfgibbons. Über eine Seilbrücke können sie auf kleine Inseln mit natürlichem Baum- und Strauchbewuchs. Der Wassergeflügelbesatz des Weihers ist in den letzten Jahren aufgelöst worden; er dient nun als Biotop für Kanada-, Nil- und Graugänse, Stockenten, Graureiher, Teichhühner und viele andere Wasservögel, die frei im Frankfurter Stadtgebiet leben. Ebenfalls leben hier Europäische Sumpfschildkröten und einheimische Süßwasserfische.

Grzimek-Haus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Grzimek-Haus ist 1978 für tag- und nachtaktive Kleinsäugetiere errichtet worden. Zum heutigen Besatz zählen in den europäischen Zoos selten gezeigte und in freier Wildbahn bedrohte Tierarten wie Fingertier, Erdferkel, Grauer Schlanklori, Rüsselhündchen und Komodowaran.

Exotarium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sepia im Exotarium

Das zweistöckige Exotarium betritt man durch eine Halle aus den 50er-Jahren, dem Saal der Klimalandschaften. Auf seiner linken Seite lebten bis 2019 Pinguine in einer kühlbaren Anlage. Diese wird seit der Eröffnung des neuen Pinguingeheges im Mai 2019 leicht umgestaltet als Domizil der Australien-Krokodile genutzt – so lange die Reptilienabteilung im Obergeschoss saniert wird. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein tropisches Flussufer mit Fischen Südamerikas. Darunter sind züchtende Pfauenaugen-Stechrochen, Südamerikanischer Lungenfisch, Schwarze Knochenzüngler und zahlreiche Buntbarsche und Salmler. Schildkröten, Vögel und andere Kleintiere komplettieren den Bestand an Land. In der anschließenden Aquarienhalle sind auf der linken Seite und in einem kleinen Mittelbau die Seewassertiere untergebracht. In 13 Aquarien leben unter anderem Epaulettenhaie, Röhrenaale, Kiefer- Stein- und Anglerfische sowie zahlreiche Arten aus dem Mittelmeer. Ferner gibt es ein Großaquarium, in dem unzählige Kupferanemonen wuchern – als Unterschlupf für Schwarzflossen-Anemonenfische und Orangeringelfische, die mit den Anemonen in Symbiose leben. In den acht Großaquarien der Stirn- und rechten Seite leben schließlich diverse Süßwassertiere, darunter Australische Lungenfische, Florida-Knochenhechte, Pirayas und afrikanische Buntbarsche. Im "Gebirgsbach" leben neben zahlreichen europäischen Kleinfischen auch Große Teichmuscheln, Erdkröten und, an Land, Schafstelzen.

Im Obergeschoss des Hauses befindet sich der Großteil der Reptilien und Amphibien des Frankfurter Zoos. Der Schwerpunkt des Bestands liegt auf Schildkröten und Leguanen, darunter Schnabelbrust- und Geierschildkröte, züchtende Papua-Weichschildkröten, Blaue Felsenleguane, McDougall-Stachelleguane, Nashornleguane und Kronenbasilisken. Weitere besondere Arten sind Nachtechsen, Lidblasenfrösche und Zentralaustralische Pythons; auch Insekten und Spinnentiere sind hier untergebracht. Erwähnenswert ist außerdem die Zucht- und Aufzuchtstation, in der ganzjährig Jungtiere der verschiedensten Arten zu sehen sind. Einige Reptilien und Amphibien bewegen sich in der tropisch bepflanzten Halle frei (darunter Stirnlappenbasilisken und diverse Geckos). Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist die Reptilienabteilung seit 2019 geschlossen, nur das Großpaludarium für nordamerikanische Wasserschildkröten am Beginn kann besichtigt werden. Zu erreichen ist das Terrarium über einen großen Treppenaufgang von der Aquarienhalle aus. An seinen beiden Seiten befinden sich 16 Aquarien für kleine Süßwasserarten, darunter etwa Große Asiatische Flussnadeln, Bunter Prachtkärpflinge, die schwach elektrischen Elefantenrüsselfische (mit Stromdetektor) oder die hochbedrohten Bandula-Barben.

Steinböcke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ausgang des Exotariums ist eine Zuchtgruppe Westkaukasischer Steinböcke untergebracht. Ebenfalls leben hier Weißschwanz-Stachelschweine als eine weitere Art, die auch im Kaukasus vorkommt.

Kinderzoo und Afrikanische Savanne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der unter Bernhard Grzimek angelegte Kinderzoo ist heute nur noch in Resten erkennbar, da er größtenteils dem Neubau des Menschenaffenhauses "Borgori-Wald" weichen musste. Teile des Kinderspielplatzes, das Heckenlabyrinth und das Stallgebäude der Afrikanischen Savanne (mit der 2011 ergänzten Anlage für Erdmännchen) erinnern aber auch heute noch an ihn. In den Tiergehegen am Spielplatz leben Keas und züchtende Goodfellow-Baumkängurus. An der Kiwi-Station kann der Besucher viel über die vielleicht interessanteste Vogelart des Zoos erfahren: den Nördlichen Streifenkiwi. Die Termine, an denen die Jungvögel vor Publikum gewogen werden sind die einzige Möglichkeit, die nachtaktiven Vögel zu beobachten, weil sich diese nicht an die Bedingungen eines Nachttierhauses gewöhnen können. Im Bereich der Afrikanischen Savanne sind Wildhunde und eine Zuchtgruppe von Addax-Antilopen untergebracht. Dieser Teil des Zoos (inklusive Vogelbüsche, Faust-Vogelhallen, Eingang Rhönstraße und Altes Affenhaus) wurde dem Tiergarten nach dem Zweiten Weltkrieg als Erweiterungsgelände erschlossen.

Vogelbüsche und Faust-Vogelhallen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier ist der Großteil des Frankfurter Vogelbestands untergebracht (54 Arten im März 2020). In den Vogelbüschen (1963) wird der Besucher durch fünf begehbare Volieren geleitet und fühlt sich dort nacheinander in einem afrikanischen Sumpfgebiet (Hammerköpfe), in einer Savanne (unter anderem mit Seriemas), in einem südamerikanischen Galeriewald (Roter Sichler, Kahnschnabel), an einem europäischen Flussufer (Säbelschnäbler, Bienenfresser) und in einem lichten Wald (Satyrtragopan, Wiedehopf, Blauracke). Die Faust-Vogelhallen (1961) bilden einen mehrteiligen, rund 100 Meter langen Gebäudekomplex unmittelbar daneben: Im Juwelensaal sind in 15 liebevoll eingerichteten, verglasten Gehegen diverseste Kleinvogelarten untergebracht, darunter Reisfinken, Gouldamadinen, Purpurnaschvögel, Blaukronenpapageichen und Kanarengirlitze in Zuchtgruppen, bzw. -paaren. In der anschließenden Haupthalle befinden sich 17 verglaste Großvolieren, deren Besatz züchtende Marabus ebenso umfasst wie Montserrattrupiale, Tariktik-Hornvögel, Blauohr-Honigfresser oder Strohhalsibise. Am Ende des Raumes lädt die Waldflughalle zum gitter- und glaslosen Beobachten von afrikanischen und südostasiatischen Vogelarten ein (darunter Weißnacken- und Fasanentaube, Balistar und Weißscheitelrötel). Beschlossen wird der Gang durch die Vogelwelt mit der Eulen-Taiga, einer Freivoliere für Schnee-Eulen neben dem Ausgang der Waldflughalle. Vor dem Haus befindet sich zudem ein kleiner Teich – einst als Freigehege für (kupierte) Stelzvögel genutzt, sind dort nun Schmuck- und Sumpfschildkröten untergebracht. Der Name "Faust-Vogelhallen" wurde dem Gebäude im Mai 2006 im Andenken an den früheren Frankfurter Zoodirektor Richard Faust verliehen, einem ausgewiesenen Vogelspezialisten, der die Konzeption des Hauses maßgeblich prägte.

Eingang Rhönstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zweite Zoo-Eingang soll in absehbarer Zeit dem Neubau des "Frankfurt Conservation Centers" weichen, als neuem Domizil der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft.

Affenanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Affenanlagen (1962) zeigen heute noch, wie fortschrittliche Affengehege nach dem Zweiten Weltkrieg aussahen. Obwohl in den letzten Jahren viele Gehege zusammengelegt und durch Naturmaterialien deutlich verbessert wurden, sind immer noch Kacheln und Reste von Edelstahlklettergerüsten zu sehen. Das Haus besteht aus drei Teilen: Im oberen Flügel sind Mantelpaviane, Braune Klammeraffen und Gelbbrust-Kapuziner untergebracht; die Klammeraffen haben eine schöne, natürlich bepflanzte Insel als Freigehege, die Paviane einen Felshügel (beide schon 1959 fertiggestellt). Es folgt ein dunkler Gang, der in den 60er-Jahren die "Nachttier-Versuchsabteilung" des Zoos war. Heute leben hier Reptilien und Kurzohrrüsselspringer. Im unteren Flügel sind Kattas und weitere Gelbbrust-Kapuziner untergebracht. Relikte aus der Ära Grzimek sind der vergitterte Spiegel, in dem sich der Mensch als "gefährlichstes Raubtier" erkennen kann, gegenüber der Globus mit einer Auswahl bedrohter Arten und im Freien der Spendenbrunnen. Hinter dem Haus befinden sich eine kleine Freianlage für Kleinsäuger und eine kleine Streuobstwiese, wo auch die Honigbienen des Zoos leben. Zwischen Affenanlagen und Faust-Vogelhallen informiert das Grzimek-Camp über das Leben und Wirken des früheren Frankfurter Zoodirektors Bernhard Grzimek. Ein Duplikat des Flugzeugs, mit dem Grzimek Tierherden in der Serengeti erforschte, ist auf das Dach der Affenanlagen montiert.

Borgori-Wald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Höhepunkten des Frankfurter Zoos zählt das Menschenaffenhaus, das Zuchtgruppen von Westlichen Flachlandgorillas, Bonobos und Sumatra-Orang-Utans beherbergt. Die Orang-Utans sind dabei mit Binturongs und die Gorillas mit Husarenaffen vergesellschaftet, zudem befindet sich im Haus noch eine Voliere für afrikanische Vögel (Fischerturako, Königsglanzstar). Das Gebäude ist als begehbare, üppig bepflanzte Tropenhalle mit verglasten Einblicken in die Affengehege gestaltet. Das Gorilla-Innengehege ist ringförmig gebaut; an zwei Stellen sind Kunstfelshöhlen eingebaut, durch die die Besucher in die Mitte des Rings gelangen, während die Gorillas auf "Brücken" über den Höhlen von der einen in die andere Gehegehälfte wechseln können.

Nashorn und Flusspferd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eines der ältesten Gebäude im Frankfurter Zoo ist das ehemalige Elefantenhaus, seine Grundmauern sind über 100 Jahre alt. Aktuell dient es noch als "Seniorendomizil" für ein Flusspferd und das letzte Südzentralafrikanische Spitzmaulnashorn Europas.

Greifvögel, Straußenhaus, Flamingos, Vogelwiese[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenfalls über 100 Jahre alt sind die Grundmauern der Greifvogelgalerie. Nachdem die Zahl der Greifvogelarten stark reduziert wurde und man frühere Kleinvolieren zu größeren zusammenlegte, sind hier aktuell vor allem Geier zu sehen, aber auch ein Zuchtpaar Gaukler. Gegenüber befindet sich das unter Grzimek erbaute, reetgedeckte Straußenhaus (1961). Auch hier wurden Gehege in zurückliegenden Jahren zusammengelegt. Heute beherbergt es Gelbrückenducker sowie züchtende Helmkasuare und Jungfernkraniche. Auf der Vogelwiese gegenüber der Kasuar-Anlage sind unter anderem Mandschurenkraniche und Muntjaks zu sehen. Gegenüber der Ducker-Anlage ist eine über 20-köpfige Gruppe von Chilenischen Flamingos untergebracht.

Huftieranlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim weiteren Gang durch den ältesten Teil des Frankfurter Zoos passiert man diverse Huftieranlagen: Im Bereich des Giraffenhauses sind Netzgiraffen und Okapis, aber auch diverse kleinere Säuger untergebracht (Fennek, Kirk-Dikdik, Mäuse). Es folgen das Antilopenhaus mit züchtenden Bongos und Mhorrgazellen, das Gehege für Grevyzebras, die nach einem früheren Frankfurter Zoodirektor benannte Max-Schmidt-Anlage für Tiere Südamerikas (Vikunja, Mara, Wasserschwein, Nandu), den Streichelzoo mit Westafrikanischen Zwergziegen und das Kamelhaus mit Trampeltieren und Alpakas.

Robbenklippen und Pinguine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer großzügigen Felsenlandschaft können Seehunde, Südafrikanische Seebären und Humboldtpinguine über und unter Wasser beobachtet werden.

Zoo-Gesellschaftshaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zoo-Gesellschaftshaus 1878

Das Zoo-Gesellschaftshaus wurde 1875/76 von den Architekten Josef Durm, Adam Friedrich Kaysser und Otto Lindheimers erbaut. Dieser Repräsentationsbau des späten Klassizismus mit Renaissanceanklängen bildet zugleich den städtebaulichen Abschluss des gründerzeitlichen Straßenzuges HauptbahnhofKaiserstraßeHauptwacheZeil und ist bis in die Gegenwart ein markantes Wahrzeichen des Frankfurter Ostends. Es beherbergt das Fritz Rémond Theater, ein Restaurant sowie mehrere Fest- und Tagungsräume, außerdem die die Zoo-Verwaltung und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt. Da im Haus mittelfristig auch ein Kinder- und Jugendtheater untergebracht werden soll, ist der Umzug der Zoologischen Gesellschaft in das geplante "Conservation Center" an der Stelle des Eingangs Rhönstraße vorgesehen.

Artenschutz und Erhaltungsvielfalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leitsatz des Zoos „Tiere erleben – Natur bewahren“ spiegelt sich zum einen in der Auswahl der gezeigten, seltenen Arten wider, die entweder stark bedroht oder vom Aussterben bedroht sind, wie beispielsweise Mandschurenkranich, Asiatischer Löwe oder dem in Europa bedrohten Bartgeier.

Der Zoo Frankfurt beteiligt sich nicht nur aktiv über die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) am Artenschutz in den Ländern der bedrohten Tiere. Zu weiteren Schutzprogrammen für insgesamt sieben Tierarten zählen Rostkatze, Mähnenwolf und Westlicher Flachlandgorilla für die der Zoo das Internationale Zuchtbuch (ISB) führt. Etwa 50 Arten werden im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gehalten. Die EEPs für Nashornleguan, Sonnenralle, Socorrotaube, Grauer Schlanklori und Rostkatze steuern Mitarbeiter des Frankfurter Zoos.[17]

Im Zoo leben weiterhin europäische Vogelarten. Der Blaue Pfau sowie Graureiher, Enten und Gänse bewegen sich frei im Zoologischen Garten.

Pädagogische Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1960 beschäftigt der Zoo eine wissenschaftlich und pädagogisch gebildete Referentin. Die erste Zoopädagogin war Rosl Kirchshofer. In unregelmäßiger Folge erscheinen Materialien für den Biologieunterricht. Zudem können themenbezogene Führungen gebucht werden. Der ehemalige hessische Ministerpräsident Georg-August Zinn bezeichnete den Frankfurter Zoo als „Die größte Schule Hessens“.

Direktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1940 wurde der 1894 vor dem Zoo errichtete Brunnen als „Metallspende des deutschen Volkes“ für Kriegszwecke eingeschmolzen.
  • 1972 taufte der damalige Oberbürgermeister von Frankfurt, Rudi Arndt, das 14. im Zoo geborene Flusspferd auf den Namen Dynamit. Er selbst trug – ob seiner Haltung zum Wiederaufbau der Alten Oper Frankfurt – den Beinamen Dynamit-Rudi.
  • Der Gorillamann Matze galt als der älteste züchtende Gorilla der Welt. Er kam 1969 in den Zoo und starb dort 2008 im geschätzten Alter von 51 Jahren. Matze zeugte zusammen mit seinen vier Frauen achtzehn Nachkommen.
  • Der Zoo Frankfurt ist Mitglied von BioFrankfurt, dem Netzwerk für Biodiversität.
  • Giraffe, Erdmännchen & Co., eine Dokusoap der ARD, wird im Frankfurter Zoo und im Opel-Zoo aufgezeichnet.
  • Ein zunächst vermuteter Anschlag auf die Chileflamingos in den Nächten vom 20. bis 23. März 2014 ließ sich im Nachhinein einem Fuchs zuordnen, Bissspuren belegten eindeutig, dass dies nicht das Werk von Tierquälern war. Bereits 2007 hatten Unbekannte vier Flamingos getötet.[19]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Zoo Frankfurt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Zahlen und Daten 2019 – der Zoo zieht Bilanz. Pressemitteilung des Zoologischen Gartens Frankfurt vom 27. Januar 2020.
  2. Vgl. Peter Rautmann: Im Reich der Tiere und Menschen. Ein Streifzug durch die Kunst des 18. bis 20. Jahrhunderts. In: Thomas Andratschke, Alexandra Eichler (Hrsg.): Im Reich der Tiere. Streifzüge durch Kunst und Natur. Katalog zur Ausstellung im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover. Wienand Verlag, Köln 2012, S. 22–43. Online (Memento vom 9. Juli 2012 im Internet Archive) (Auszug).
  3. Sigrun Paas, Niedersächsische Landesgalerie Hannover: Max Slevogt: Gemälde 1889–1931. Seite 32, 1999.
  4. Heike Drummer, Jutta Zwilling: Die Befreiung Frankfurts durch die Amerikaner. In: Frankfurt1933–1945. Institut für Stadtgeschichte, 3. November 2015, abgerufen am 8. August 2018.
  5. Die Rettung. In: Webseite des Zoo Frankfurt. Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 8. August 2018.
  6. Zoo Frankfurter Rundschau: Zoo: Durch die neue Eingangshalle gleich ins «Ukumari-Land» (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), 3. Juli 2013
  7. Frankfurter Rundschau 23. Juni 2017: Frankfurter Zoo zeigt wieder Ameisenbären, abgerufen am 14. August 2017
  8. ¡Bienvenidos! Vier südamerikanische Waldhunde sind im Ukumari-Land eingezogen - Zoo Frankfurt. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  9. Der Sommer kann kommen! Eine neue Außenanlage für die Goldgelben Löwenäffchen - Zoo Frankfurt. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  10. Zahlen und Daten 2019 – der Zoo zieht Bilanz. Zoologischer Garten Frankfurt am Main, 27. Januar 2020, abgerufen am 30. Dezember 2018.
  11. Zoo Frankfurt: Willkommen im „Ukumari-Land“ – der Zoo Frankfurt eröffnet die neue Anlage für Brillenbären und Brüllaffen, 3. Juli 2013
  12. Tierische Neuigkeiten – 11. April 2020. Zoologischer Garten Frankfurt am Main, 11. April 2020, abgerufen am 1. Mai 2020.
  13. Löwen für Löwen
  14. Zahlen und Daten 2019 – der Zoo zieht Bilanz. Zoologischer Garten Frankfurt am Main, 27. Januar 2020, abgerufen am 30. Dezember 2018.
  15. Zahlen und Daten 2019 – der Zoo zieht Bilanz. Zoologischer Garten Frankfurt am Main, 27. Januar 2020, abgerufen am 30. Dezember 2018.
  16. Zahlen und Daten 2019 – der Zoo zieht Bilanz. Zoologischer Garten Frankfurt am Main, 27. Januar 2020, abgerufen am 30. Dezember 2018.
  17. Zoo Frankfurt: Zuchtprogramme
  18. Miguel Casares wird neuer Zoodirektor in Frankfurt
  19. Katharina Iskandar: Frankfurter Zoo: 15 Flamingos brutal getötet. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. März 2014, abgerufen am 18. Oktober 2016.
    Chile-Flamingos im Zoo von Fuchs getötet. Mitteilung des Zoos Frankfurt, 25. März 2014, abgerufen am 18. Oktober 2016.