Zorn (Fernsehserie)

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Seriendaten
Deutscher TitelZorn
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)2014–2017
Produktions-
unternehmen
ARD Degeto und filmkombinat Nordost
Länge90 Minuten
Episoden5
GenreKrimi
ProduktionJens Körner
Erstausstrahlung8. Mai 2014

Zorn ist eine Krimireihe nach Romanen von Stephan Ludwig, die in der Stadt Halle (Saale) spielt. In den Hauptrollen spielen Mišel Matičević bzw. später Stephan Luca und Axel Ranisch zwei zusammen arbeitende Kriminalisten. Die Erstausstrahlung des ersten Films Zorn – Tod und Regen im Ersten war am 8. Mai 2014.

Episoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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(ges.)
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(St.)
Original­titel Erstaus­strahlung D Regie Drehbuch
1 1 Zorn – Tod und Regen 8. Mai 2014 Mark Schlichter Stephan Ludwig
Eine Frau wird in einer dunklen Seitenstraße von einem vermummten Täter hinterrücks niedergeschlagen. Im Keller eines Abrisshauses fesselt der Täter die Frau an einen Stuhl, schneidet ihr die Arterien in den Kniekehlen durch und lässt sie verbluten. Am nächsten Tag wird die Blutlache gefunden, doch von der Leiche fehlt jede Spur. Eine weitere Frau wird von einem flüchtigen Autofahrer totgefahren. Unklarheiten deuten darauf hin, dass Staatsanwalt Sauer die Ermittlungsakten manipuliert. Das belastet das Verhältnis zu Zorn, der Sauer heimlich beschattet. Und ein weiterer Mord an einer Frau geschieht.

Besetzung: Mišel Matičević: Claudius Zorn, Axel Ranisch: Schröder, Katrin Bauerfeind: Hannah Saborowski, Katharina Nesytowa: Malina, Anian Zollner: Staatsanwalt Sauer, Lucas Gregorowicz: Henning Mahler, Thorsten Merten: Robert Stapic, Emily Cox: Staatsanwältin Frieda Borck, Martin Reik: Wachtmeister Kusch

2 2 Zorn – Vom Lieben und Sterben 16. April 2015 Mark Schlichter Stephan Ludwig
Ein toter junger Fahrradfahrer wird im Wald gefunden, sein Kopf wurde mit einem zwischen zwei Bäumen gespannten Drahtseil abgetrennt. Bei der Überprüfung seines Umfelds stoßen die Ermittler auf eine verschworene Clique junger Erwachsener, die nach und nach ebenfalls ermordet werden. Pastor Giese wird auf frischer Tat ertappt, auf seinem Rechner werden kinderpornografische Fotos gefunden, auf denen die jungen Erwachsenen als Kinder zu sehen sind. Aber Pastor Giese ist weder der Mörder noch der Missbraucher.

Besetzung: Stephan Luca: Claudius Zorn, Axel Ranisch: Schröder, Katharina Nesytowa: Malina, Alice Dwyer: Staatsanwältin Frieda Borck, Merlin Rose: Max Brandt, Saskia Rosendahl: Martha Haubold, Ben Münchow: Udo Kempf, Janosch Lencer: Eric Haubold, Christoph Grunert: Peter Brandt, Tom Quaas: Pastor Giese, Peter Sodann: Herr Kalze, Annekathrin Bürger: Frau Kalze

3 3 Zorn – Wo kein Licht 5. November 2015 Christoph Schnee Stephan Ludwig und Benjamin Hessler
Ein Mensch läuft in den Fluss, um sich zu erschießen. Die Tat sieht vorerst nach einem Selbstmord aus, gibt aber Rätsel auf. Der Tote, Meinolf Grünbein, war Staatsanwalt und wurde offenbar verfolgt.[1]

Besetzung: Stephan Luca: Claudius Zorn, Axel Ranisch: Schröder, Alice Dwyer: Staatsanwältin Frieda Borck, Katharina Nesytowa: Malina, Tonio Arango: Elias de Koop, Barnaby Metschurat: Jan Czernyk, Paul Faßnacht: Lampenmann, Hans Klima: Richter, Monika Lennartz: Mutter Schröder, Christian Grashof: Vater Schröder, Anne-Kathrin Gummich: Pförtnerin, Matthias Lier: Hermann, Jörg Steinberg: Anwalt, Jörg-Uwe Schröder: Staatsanwalt

4 4 Zorn – Wie sie töten 14. April 2016 Jochen Alexander Freydank Stephan Ludwig
Schröder arbeitet nicht mehr als Kriminalkommissar und betreibt den Imbiss „Chéz Schröder“. Zorn besucht ihn dort in jeder Mittagspause, um ihn zu sehen und um ihn zu überreden, weiter als Kriminalist mit ihm zu arbeiten. Ein Mensch wird von der S-Bahn überfahren, die Polizei geht von Selbstmord aus. Aber weitere Morde geschehen ganz in der Nähe der Ermittler.[2]

Besetzung: Stephan Luca: Claudius Zorn, Axel Ranisch: Schröder, Katharina Nesytowa: Malina, Alice Dwyer: Staatsanwältin Frieda Borck

5 5 Zorn – Kalter Rauch 1. Juni 2017 Andreas Herzog Stephan Ludwig
Claudius Zorn ist jetzt Schröders Untergebener. Keine leichte Situation für beide, vor allem aber für Zorn, der den Kopf besonders voll hat, weil er Vater wird und sich die werdende Mutter, Dauerfreundin Malina, wirklich seltsam verhält. Die Freude auf das bevorstehende Ereignis hält sich also in Grenzen. Seltsames passiert auch in Halle: Es regnet echte Fische vom Himmel, und nicht einmal die Wissenschaftler können sich das Phänomen erklären. Bei der morgendlichen Reinigungsaktion wird ein künstliches Hüftgelenk in einem Brunnen gefunden, was ehemals einer Frau Zettel eingesetzt wurde.

Besetzung: Stephan Luca: Claudius Zorn, Axel Ranisch: Schröder, Katharina Nesytowa: Malina, Alice Dwyer: Staatsanwältin Frieda Borck

Romanvorlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Krimiautor Stephan Ludwig verfasst seit 2012 die Romanvorlagen für die Krimiserie in loser Folge.[3]

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zorn fährt in der Serie einen BMW 730i der Baureihe E32
  • Ehemalige Tatort-Ermittler helfen der Polizei bei der Aufklärung der Fälle:
    • Folge 2: Peter Sodann, ehemaliger Ermittler des Tatorts in Dresden und Leipzig, spielt einen Schrebergärtner, der ein Entführungsopfer befreit
    • Folge 4: Gregor Weber, ehemaliger Ermittler des Tatorts in Saarbrücken, spielt Zorns vorübergehenden Partner während Schröder den Dienst quittiert hat

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zorn – Wo kein Licht, in: Website der ARD (Memento des Originals vom 6. Juni 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.daserste.de
  2. Erste Klappe für vierten Teil der "Zorn"-Krimireihe in Halle, in: Website des MDR (Memento des Originals vom 30. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mdr.de
  3. Steffen Könau: Die Früchte des Zorns, in: Mitteldeutsche Zeitung, 24. August 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]