Zuckermanns Farm – Wilbur im Glück

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Filmdaten
Deutscher TitelZuckermanns Farm – Wilbur im Glück
OriginaltitelCharlotte's Web
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1973
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK o. A.
Stab
RegieCharles A. Nichols
Iwao Takamoto
DrehbuchEarl Hamner Jr.
ProduktionHanna-Barbera
MusikIrwin Kostal
SchnittPat Foley
Besetzung
Chronologie

Nachfolger →
Schweinchen Wilburs großes Abenteuer

Zuckermanns Farm – Wilbur im Glück (Originaltitel: Charlotte's Web) ist ein abendfüllendes Zeichentrickfilm-Musical von Hanna-Barbera aus dem Jahr 1973. Er basiert auf dem Roman Wilbur und Charlotte (Originaltitel: Charlotte’s Web) von E. B. White. 2003 erschien die Fortsetzung Schweinchen Wilburs großes Abenteuer, die direkt für den Video- und DVD-Markt produziert wurde.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Bauernhof von Homer Zuckermann lebt ein junges Schweinchen namens Wilbur. Als Wilbur erfährt, dass er geschlachtet werden soll, gerät er in Panik. Doch dann trifft er die Spinne Charlotte, die Worte in ihr Netz webt und damit den Bauer zu überzeugen versucht, dass Wilbur ein außergewöhnliches Tier sei, das nicht geschlachtet werden dürfe.

Produktion und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde von Hanna-Barbera unter der Regie von Charles A. Nichols und Iwao Takamoto produziert. Die Musik des Filmes wurde von den Sherman-Brüdern komponiert.

Der Film wurde von Paramount Pictures in den USA am 1. März 1973 veröffentlicht. Es gab eine Vorpremiere in New York City am 22. Februar 1973. Der Film wurde am 30. März 1973 in Westdeutschland, am 11. August in Schweden und am 25. August in Japan veröffentlicht.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Vertonung fand bei der Berliner Synchron statt. Fritz A. Koeniger schrieb das Dialogbuch, Friedrich Schoenfelder, der auch den Erzähler sprach, führte die Dialogregie.[1]

Rolle Englischer Sprecher Deutscher Sprecher
Charlotte Debbie Reynolds Grit Boettcher
Wilbur Paul Lynde Stefan Wigger
Templeton Henry Gibson Harry Wüstenhagen
Avery Arable Danny Bonaduce Stefan Sczodrok
Fern Arable Pamelyn Ferdin Ina Patzlaff
Gans Agnes Moorehead Brigitte Mira
Homer Zuckermann Bob Holt Martin Hirthe
Lurvy Herb Vigran Randolf Kronberg
Mr. Arable John Stephenson Michael Chevalier
Mrs. Arable Martha Scott Bettina Schön
Mrs. Fussy

Mrs. Zuckermann

Joan Gerber Tina Eilers

Inge Landgut

Erzähler Rex Allen Friedrich Schoenfelder

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E. B. White war mit der filmischen Umsetzung seines Romanes nicht zufrieden. Er sagte über den Film: „Die Geschichte wird alle paar Minuten unterbrochen, damit jemand ein fröhliches Lied singen kann. Ich halte nicht viel von fröhlichen Liedern.“ und beschrieb ihn als „Disney World mit 75 Posaunen“.[2]

Im Jahr 2000 schrieb Marjorie Baumgarten im Austin Chronicle, dass die Animation bei diesem Film besser sei als das Mittelmaß sonstiger Hanna-Barbera-Produktionen und die Auswahl der Sprecher hervorragend.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Synchronkartei: Deutsche Synchronkartei | Filme | Zuckermanns Farm. Abgerufen am 27. März 2018.
  2. Boston Globe: Bard of the barn
  3. The Austin Chronicle Charlotte's Web