Zum Beispiel Otto Spalt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelZum Beispiel Otto Spalt
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1988
Länge100 Min. (Kino), 95 Min. (TV, Video, DVD) Minuten
AltersfreigabeFSK ohne Altersbeschränkung
Stab
RegieRené Perraudin
DrehbuchRené Perraudin
ProduktionRené Perraudin
MusikKlaus Doldinger
KameraRené Perraudin, Werner Nitschke
SchnittRené Perraudin, Barbara Kunze
Besetzung

Otto Sander: Otto Spalt
Katharina Thalbach: Tamara
Udo Samel: Edgar
Rolf Zacher: Reporter Schnellwind
Alfred Edel: Dr. h. c. Kohlhammer
Romy Haag: Maria Loria
Peter Fitz: der Regisseur
Irm Hermann: Frau Spalt
Harald Effenberg: Lothar Linsmeyer
Günter Meisner: Boby Steinbeck
Helmut Krauss: Tarzan
Heinz Meier: Prof. Prüfspitz
Ingeborg Steiert: Frau Dr. Donnermann
Dieter Kursawe: Vicar Leucht
Valentin Plătăreanu: KGB-Wissenschaftler
Anthony Ingrassia: der Produzent
Hildegard Wensch: die Schimpfende Frau
Egon Vogel: der Filmvorführer
Rüdiger Tuchel: Runzelkorn
Jörg Friedrich: CIA-John
Ulrich Otte: CIA-Roger
Angelika Neumann: die Fernsehansagerin
Maria Paszek: Scriptgirl Lilo
Thomas Mauch: Gast
Manfred Salzgeber: Gast
Hellmuth Costard: Gast
Rosa von Praunheim: Gast

Zum Beispiel Otto Spalt ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1988. Der Titel der englischen Version in den USA lautet The Case of Mr. Spalt.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1978 und 1987 drehte der Filmemacher René Perraudin fünf ebenso experimentierfreudige wie komödiantische Kurzfilme, jeweils mit Otto Sander in der Hauptrolle. Von Anfang an stand fest, dass am Ende diese fünf Episoden zu einem Kinofilm zusammengefasst werden sollten.

Herausgekommen ist die Film-im-Film-Satire „z.B. Otto Spalt“, in der ein Regisseur namens Otto Spalt versucht, sein nächstes Projekt zu finanzieren. Hierzu muss er einem ebenso bürokratischen wie filmunkundigen Gremium seine bisherigen Arbeiten vorführen:

  • „Phantom“:
Ein Mammut-Werk mit 5.000 Mitwirkenden, in der Otto Sanders Porträt mit all den anderen zu einem einzigen Durchschnittsgesicht verschmilzt.
  • „Rückwärts“:
ein ganz mit rückwärts laufender Kamera gedrehtes Werk. Otto Sander spielte ihn rückwärts ein, so dass er im normal – also vorwärts – abgespielten Film als Protagonist Otto Trebert das einzige vorwärts agierende und sprechende Objekt ist und um ihn herum alles rückwärts läuft und spricht.
  • „Bulette Pauli“:
ein blutrünstiger Horrorfilm, in dem Otto mit einem Fleischklops um sein Leben kämpft; der Film wurde in einer einzigen Einstellung gedreht.
  • „Der Mord mit der Schere“:
ein Kriminalfilm, in dem der als Mörder überführte Schnittmeister versucht, seine Tat durch ständiges Umschneiden seines eigenen Films zu vertuschen.
  • „Close Up“:
ein Science-Fiction-Agentenfilm um Mikro- und Kartoffelchips mit dem Erfinder Professor Spalt in der Mangel zwischen CIA und KGB.

Die Vorführung der fünf Filme vor dem düpierten Gremium schaukelt sich zu einem einzigen Desaster hoch. Dennoch kommt es für Otto Spalt am Ende ganz anders als erwartet.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Premiere hatte der Film am 13. Februar 1988 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Am 31. März 1990 wurde der Film erstmals im N3-Fernsehen (jetzt NDR Fernsehen) ausgestrahlt und am 30. Juni 2016 im RBB Fernsehen. 2013 wurde der Kinofilm für das Fernsehen neu bearbeitet und eine HD-Version hergestellt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]